Flüssiger Englisch sprechen: 5 Füllwörter, die dich sofort wie einen Profi klingen lassen Englisch mit Luca https://www.youtube.com/watch?v=rkaYq5JwtMU Transkript (automatisch erstellt) 0:00 Fühlst du dich unsicher, wenn dir beim Englisch sprechen 0:02 plötzlich die Worte fehlen? Dann brauchst du diese 5 strategischen 0:06 Füllwörter. Diese Wörter geben deinem Gehirn Zeit zum 0:08 Nachdenken und lassen dich gleichzeitig wie ein Muttersprachler klingen. 0:12 Und das Beste? Du kannst sie sofort 0:14 in deinem nächsten Gespräch benutzen. Legen wir also los 0:17 und schauen uns das Ganze gemeinsam an. Starten wir direkt mit Wort Nummer 1 und 0:26 zwar „well“. Das ist der absolute Allrounder, 0:29 insbesondere am Anfang eines Satzes. Muttersprachler verwenden 'well' ständig, 0:33 um eine Antwort einzuleiten oder sich etwas Zeit zum Nachdenken zu verschaffen. 0:37 Statt: "ähhh...." sagst du also 'well'. 0:40 Zum Beispiel: 'Well, that's a good question.' 0:43 'Nun, das ist eine gute Frage.' Wie du siehst, kann 'well' also mit 'nun' 0:48 oder 'also' übersetzt werden. Hier mal noch ein paar weitere 0:51 Beispielsätze: 'Well, I'm not sure.' 0:54 Nun, ich bin mir nicht sicher. 'Well, I'm not sure.' 0:58 'Well, I think it depends on the situation.' Nun, ich denke es kommt auf die Situation an. 1:04 'Well, I think it depends on the situation.' Kleiner Tipp: 1:08 Sag nicht einfach nur “well”, sondern dehne das "e" noch etwas länger, 1:11 um dir noch mehr Zeit zum Nachdenken zu verschaffen. 1:13 Weeeeell. Aber übertreib es nicht und benutze den 1:16 Begriff auch nicht zu oft. Manche Muttersprachler verwenden “well” 1:19 nämlich inflationär oft und das wirkt für viele eher unsicher oder störend. 1:24 Ansonsten hilft es dir aber sehr, um natürlicher zu klingen und Denkpausen zu 1:28 überbrücken. Ok, weiter geht es mit Wort bzw. 1:31 Formulierung Nummer 2. Und zwar „You know“. 1:35 Muttersprachler verwenden „You know“, um ihr Gegenüber mit einzubeziehen und eine 1:39 lockere Atmosphäre zu schaffen. Es wird ähnlich verwendet wie „Weißt du“ 1:43 oder „Verstehst du“ im Deutschen. Zum Beispiel: 1:46 "It was really stressful, you know“ „Es war wirklich stressig, weißt du“ / "verstehst du?. 1:54 Wie du siehst, ist „you know“ dabei eher wie eine kurze Zwischenfrage wie 1:57 „Verstehst du?“ oder „Weißt du?“ und steht daher eher am Ende des Satzes 2:01 oder in der Mitte, aber nicht am Satzanfang. Hier mal noch ein paar weitere Beispiele: 2:05 „It's not that easy, you know?“ „Es ist nicht so einfach, weißt du?“ bzw. 2:09 „Es ist nicht so einfach, verstehst du?“ „It's not that easy, you know?“ 2:13 oder „He's a bit difficult, you know?“ Er ist ein bisschen schwierig, weißt du? 2:18 „He's a bit difficult, you know.“ Achte auch hier wieder auf die Dosis und 2:22 verwende es in Maßen. Dann hilft es dir dabei dein Englisch noch 2:25 natürlicher klingen zu lassen. Sehr gut, 2:28 bevor wir jetzt gleich mit Wort Nummer 3 weitermachen, hier ein kurzer Hinweis: 2:32 Wenn du beim Sprachenlernen und Sprechen noch sicherer werden willst, dann schau mal in die Videobeschreibung. 2:37 Denn dort findest du den Link zu meinem kostenlosen E-Book: 2:40 „Erfolgreich Sprachen lernen“, in dem ich meine besten Tipps und Strategien 2:44 zum Sprachenlernen mit dir teile. Falls dich das interessiert, den Link 2:47 findest du unten in der Videobeschreibung. Machen wir nun aber weiter mit Wort Nummer 3: 2:52 "like" „Like“ ist wohl das bekannteste Füllwort im 2:55 Englischen, aber auch eins, das man nicht zu oft verwenden sollte. 2:58 Muttersprachler verwenden es nämlich ständig, um Pausen zu füllen oder Dinge zu 3:02 beschreiben, ohne sich auf eine exakte Zahl oder Aussage festlegen zu müssen. 3:07 Dadurch funktioniert es ähnlich wie die deutschen Füllwörter „halt“ und „quasi“. 3:10 Zum Beispiel: "It was like 5 miles away“. 3:14 Es war so etwa 5 Meilen entfernt. "It was like 5 miles away“. 3:19 Hier mal noch ein paar weitere Beispiele. „I was like really surprised.“ 3:24 „Ich war echt überrascht.“ oder: „Ich war quasi echt überrascht.“ 3:27 „I was like really surprised.“ oder „The house is like huge.“ 3:32 „Das Haus ist echt riesig.“ oder: „Das Haus ist halt riesig.“ 3:35 "The house is like huge.“ Oder im informellen Englisch kannst du es 3:39 auch verwenden, um jemanden zu zitieren. Zum Beispiel „He was like no way.“ 3:44 Er hat gesagt „Auf keinen Fall.“ oder wörtlich so etwas wie 3:47 Und er so: „Auf keinen Fall.“ „He was like no way.“ 3:51 Und er so: "auf keinen Fall". Kleiner Tipp: 3:54 Like ist das ultimative Wort für lockere Gespräche mit Freunden. 3:58 Aber Achtung, denn in einem seriösen Jobinterview oder in einer Präsentation hat 4:02 es nichts verloren. Denn da lässt es dich eher inkompetent oder 4:05 unsicher wirken. Nutze es daher gerne in deinem nächsten 4:08 Urlaub oder beim Smalltalk, aber weniger auf der Arbeit. 4:11 Und wenn du es nutzt, dann auch wieder mit Bedacht und nicht zu oft. 4:14 Ok, weiter geht es mit Wort Nummer 4 und zwar "kind of". 4:18 "Kind of" oder "kind of" ist ist dein Werkzeug, wenn du dich nicht sicher zu 100% festlegen 4:24 möchtest. Es nimmt die Härte aus einer Aussage und 4:26 lässt dich sehr natürlich klingen. Im Deutschen könnten wir dafür das Wort 4:30 „irgendwie“ verwenden. Zum Beispiel: 4:32 "It's kind of expensive, don't you think?“ Es ist irgendwie teuer, findest du nicht auch? 4:37 „It's kind of expensive, don't you think?“ Wie du siehst, kann man „kind of“ 4:41 also mit „irgendwie“ übersetzen, im Sinne von „irgendwie so und so“. 4:45 Hier mal noch ein paar weitere Beispiele. Zum Beispiel: 4:48 „I'm kind of tired today." „Ich bin heute irgendwie müde." 4:51 "I'm kind of tired today.“ oder: „It was kind of a strange situation.“ 4:56 "Es war irgendwie eine komische Situation." „It was kind of a strange situation.“ 5:02 Oder du kannst es auch als kurze Antwort verwenden. 5:04 Zum Beispiel: "Are you hungry?" 5:06 "Kind of?“ „Hast du Hunger?“ 5:09 „Igendwie schon?“ oder „Geht so?“ „Are you hungry? Kind of?“ 5:13 Und wie du dabei schon siehst, wird „kind of“ dazu verwendet, um etwas abzuschwächen 5:17 oder bewusst vage zu halten. Kleiner Pro-Tipp: 5:20 Die meisten Muttersprachler sprechen „kind of“ übrigens „kindav“ oder sogar „kinda“ aus. 5:26 Dieses Wort wird gerne zusammengezogen und wenn du es so aussprichst, klingst du 5:29 sofort viel natürlicher und viel weniger nach Schulbuch. 5:32 Aber genau wie eben schon bei „like“ gilt auch für „kind of“, dass es für den Alltag 5:36 zwar super ist, aber in formellen Situationen eher nicht zu gebrauchen ist. 5:40 Super! Kommen wir nun schon zu unserem fünften 5:42 und letzten Wort. Und zwar "actually". 5:45 Anders als die meisten anderen Begriffe in dieser Liste kannst du “actually” sowohl in 5:49 formellen als auch in informellen Situationen verwenden. 5:52 Also das könntest du zum Beispiel auch in Business-Kommunikation verwenden. 5:56 Muttersprachler verwenden “actually”, um etwas richtig zu stellen, zu relativieren 6:00 oder eine etwas überraschende Information einzuleiten. 6:03 Zum Beispiel: “Actually it was quite easy." 6:06 "Eigentlich war es ziemlich einfach." “Actually it was quite easy.” 6:10 oder: “Actually I don't agree”. "Tatsächlich bin ich nicht einverstanden." 6:15 "Actually I don't agree." Wie du also siehst, bedeutet „actually“ 6:18 nicht „aktuell“, sondern es kann mit „tatsächlich“ oder „eigentlich“ übersetzt 6:22 werden. Du kannst damit jemandem widersprechen und 6:24 klingst viel diplomatischer und flüssiger, als wenn du einfach nur „no“ sagst. 6:28 Hier mal noch ein paar weitere Beispiele. Zum Beispiel: „Actually I've already seen it“. 6:33 Tatsächlich habe ich es bereits gesehen. „Actually I've already seen it“ 6:38 oder: „Actually I think the meeting starts at 3pm.“ Eigentlich glaube ich, dass das Meeting um 15 Uhr beginnt. 6:45 Oder ich glaube eigentlich, dass das Meeting um 15 Uhr beginnt. 6:48 "Actually, I think the meeting starts at 3pm." Actually ist ein fantastisches Wort für den Beruf. 6:54 Es hilft dir, höflich zu widersprechen und Fakten zu klären, ohne dass es konfrontativ wirkt. 6:58 Und wenn du es am Ende deines Satzes benutzt, erhältst du außerdem wertvolle 7:02 Sekunden, um dir bereits über den nächsten Satz Gedanken zu machen. 7:05 Sehr gut, das waren sie. Well, like, actually, you know und kind of. 7:10 5 kleine Wörter mit einer riesigen Wirkung für deinen Redefluss. 7:14 Jetzt kommt aber der eigentliche Profi-Trick. 7:16 Denn du musst dich nicht unbedingt für eines dieser Wörter entscheiden. 7:19 Man kann sie auch beliebig miteinander kombinieren. 7:22 Manche Muttersprachler tendieren sogar dazu, viele von diesen Füllwörtern 7:26 aneinanderzureihen, um noch mehr Zeit zum Nachdenken zu bekommen. 7:29 Statt zum Beispiel einfach nur zu sagen: „I don't know“, „Ich weiß nicht“, sagen sie 7:33 zum Beispiel: „Well, to be honest, I actually don't know.“ 7:37 Nun, um ehrlich zu sein, weiß ich es tatsächlich nicht. 7:40 „Well, to be honest, I actually don't know.“ Und genauso könntest du zum Beispiel aus 7:45 einem einfachen Satz wie: „It was hard“, „Es war hard“ oder „Es war schwer“ 7:49 so etwas machen wie: „Basically you know it was kind of hard“. 7:52 Tatsächlich war es irgendwie schwer, weißt du? „Basically you know it was kind of hard“. 7:58 Das lässt deinen Satz direkt viel weicher und natürlicher klingen. 8:01 Natürlich aber immer nur in Maßen. Experimentiere also ruhig ein bisschen 8:04 damit herum. Jetzt bist du aber an der Reihe. 8:07 Welches dieser Wörter kanntest du bereits und fallen dir daneben auch noch weitere 8:11 englische Füllwörter ein? Falls ja, dann schreib sie gerne unten in 8:14 die Kommentare und lass sie uns gemeinsam sammeln. 8:16 Vergiss nicht den Kanal zu abonnieren, wenn du dein Englisch Schritt für Schritt 8:20 verbessern möchtest und schau wie bereits erwähnt auch gerne 8:22 mal unten in der Videobeschreibung nach. Und falls du weiter lernen möchtest, dann 8:26 schau dir unbedingt dieses Video als nächstes an. 8:29 Denn darin zeige ich dir 5 Fehler, die fast jeder beim Englisch lernen macht und wie du 8:33 sie erfolgreich vermeiden kannst. Dir auf jeden Fall vielen Dank fürs 8:36 Zuschauen und bis zum nächsten Mal. Dein Luca