Zum Inhalt springen
L

Das Video kommt von YouTube: erst beim Abspielen verbindet sich die Seite mit YouTube (Google).

Populärer Irrtum beim Trugschluss?! | Darum verdoppelt man die Terz!! | #musiktheorie #musiktheorie

Musikalion | #Gehörbildung #Musiktheorie4:17 752 Aufrufe veröffentlicht Auf YouTube

Das Wichtigste aus dem Video

Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.

Transkriptautomatisch erstellt · 24 Zeilen
Herunterladen
  1. Moin zusammen. Heute setzen wir uns mit der Frage auseinander, warum im Trugschluss ähm die Terz verdoppelt wird. Warum also in diesem Gebilde
  2. [Musik] es zu dieser Verdoppelung kommt? Grundsätzlich ist es ja so, dass man
  3. sich auch Varianten vorstellen kann bei der Verbindung fün zu sech Stufe, in der ähm der Grund verdoppelt sein kann. Das hier wäre z.B. eine
  4. mit Grundtonverdoppelung. Es gibt aber gewisse Gründe, warum man das macht. Einer von dem ihr bestimmt
  5. schon gehört habt, ist, dass man Quinparallelen vermeiden soll. Und manchmal entstehen diese Quinten, weil man in einer Kadenz der Stimmführung
  6. eines ganz äh Schlusses folgt und dann kann diese steigende Sekunde zur Terz, die jetzt hier im Tenor liegt, ebene Quinparallele
  7. zum Bass erzeugen, der ja anders abbiegt im Truhchluss. Und da wird halt gesagt, um das zu vermeiden, diese Quinte, muss man eben halt anders abwiegen. Aber wie
  8. schon gesehen, es ist durchaus auch möglich, ohne Verletzung von Stimmführungsregeln den Grundtrun zu verdoppeln. Es hat aber
  9. einen Grund, dass wir trotzdem diese Bevorzugung der Terzverdopplung im Druckschluss beobachten können. Und zwar ist das folgende. Wenn wir uns
  10. anschauen, wie Klauseln in alten Sätzen verwendet werden, dann haben wir auf der einen Seite ja im Ganzschluss die Bassklausel, die den Grundton
  11. strebt. Wir haben die Tenorklausel, die in den Grundton strebt. Und wir haben die Diskklausel.
  12. [Musik] die ebenfalls in den Grundtrun strebt. Die einzige alte Standardklausel, die von diesem Prinzip des Strebens in den
  13. Grundton abweicht, ist die Altklausel, die den Grundton ähm der Pen Ultima einfach wiederholt und so in der Ultima zum
  14. Quinton wird. Und wenn wir diese unterschiedlichen Klauseln miteinander verbinden, dann kriegen wir dieses hier.
  15. Also einen Klang, der aus drei Grundtönen und einem Quinton besteht. Wenn wir die Altklausel modifizieren, also in die
  16. Terz des Zielakkordes entweder fallen lassen oder eben schreiten lassen, [Musik]
  17. beides Varianten, die modifizierte Altklausel genannt werden. Dann erhalten wir folgendes Gebilde: [Musik]
  18. dreimaliges Ecklingen des Grundtons und darüber die Terz. So, und jetzt kann man auf den Gedanken kommen. Wir haben hier eine Terz im
  19. Endeffekt, die liegt nämlich wir haben die Töne C und E und wir können unseren Bass vielleicht nicht nur in den Grundtrund fallen lassen, sondern wir
  20. können ihn auch steigen lassen und einem sinnvollen Akkord zu erhalten, nämlich das, was wir dann Truhschluss nennen, durchführen. Im Endeffekt wäre das ja
  21. dieses hier und der Bass steigt also eine Sekunde und er zeugt
  22. dadurch quasi einen neuen Grundton unter dieser Terz, die vorher Grundton unserer Zieltonart war. Sie ist jetzt die obere Terz der Zieltonart. Das heißt, wenn wir
  23. den Druckschluss bilden, dann folgen wir im Endeffekt den alten Klauseln. Das war's von mir. Hier seht ihr noch ein paar Hinweise auf Musiktheorie Videos
  24. auf diesem Kanal. Würd mich freuen, wenn ihr da reinklickt und ansonsten wünsche ich euch noch einen schönen Tag. Ciao.