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Die Tuatha de Danaan | Die irischen Götter
Das Wichtigste aus dem Video
Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.
Transkriptautomatisch erstellt · 69 Zeilen
- Während die germanischen Götter, die Asen wohl jedem ein Begriff sind, scheinen die irischen Götter dagegen völlig vergessen und unbekannt zu sein.
- Deshalb möchte ich in diesem Video mal wieder auf sagen aufmerksam machen, die kaum noch jemand kennt und die man auch nur noch schwer überhaupt bekommt. Ich
- habe im Sommer meinen Urlaub in Irland verbracht und ich war dort in einer Buchhandlung in Dublin. Dort gab es eine Ecke mit irischen Volkssagen und da habe
- ich dieses Buch hier Irishmth and Legends von Lady Augusta Gregory besorgt, ein Klassiker der irischen Sagenliteratur, den ich aber bisher noch
- nie in einer deutschen Übersetzung gefunden habe. Hier wird die Geschichte der Tuata de Danaan erzählt, die man wohl Tua deed Danen ausspricht. Ich
- versuche das im folgenden richtig auszusprechen. Wenn hier Keltologen zuschauen, seht es mir nach, falls es mir misslinkt. Schreibt mir gern in die
- Kommentare, wenn ihr Anmerkungen oder Verbesserungsvorschläge habt. Die keltische Sprache und Mythologie ist für mich immer deutlich fremdartiger und
- unzugänglicher als die germanische, aber gerade das macht auch ihren Reiz aus. Ich werde euch hier in dem Video also versuchen, die Geschichte der Toura de
- Danen vorzustellen, wie sie in dem Buch von Lady Augusta Gregory beschrieben wird. Am Ende des Videos sollt ihr eine ungefähre Vorstellung vom Wesen und der
- mythologischen Bedeutung der Tour Dedanen haben, denn sie haben etwas mit den späteren Feen zu tun. Sie sind sozusagen die mythologische Wurzel der
- Feehenvölker, wie sie dann bei König Artus und in den Sagen und Märchen sehr prominent wurden. Herzlich [musik] willkommen auf meinem
- Kanal. Ich bin Imogen Rost, Fantasy Autorin. Was mich antreibt, ist die Faszination [musik] an den alten Quellen. Auf meinem Kanal
- findet ihr Themen rund um die nordische und [musik] kältische Mythologie, Tolkinn, Wagner sowie die Werke der Sagensammler des 19. Jahrhunderts. Und
- was ich aus den alten Quellen lerne, das verarbeite [musik] ich in meinen Fantasyromanen. Silubra, der Gesang des Eisens, ein epischer Fantasyroman, in
- dem ganz viel [musik] Altertümliches steckt, findet ihr überall im Handel. Erstmal zur Ausgabe. Es ist wie gesagt die Fassung von Lady Augusta Gregory
- Irish Myth and Legends, Gods and Fighting Man. Dieses Buch ist 1904 das erste Mal erschienen. Lady Augusta Gregory ist eine irische Volkloristin
- aus dem 19.20. Jahrhundert. Sie gehört zu den Schriftstellerinnen, die die irische Kultur und den irischen Nationalismus im 19. und 20. Jahrhundert
- wieder belebt und bewahrt haben. Und ich habe hier eine wirklich tolle Sagensammlung bekommen. Es gibt in der irischen Mythologie ja in erster Linie
- drei Sagentzyklen. Am bekanntesten ist der Ulsterzyklus, der Rinderaub von Kuilenge. Keine Ahnung, wie man das ausspricht. Und da bekommt man auch am
- ehesten Übersetzungen auf Deutsch. Eine relativ neue deutsche Ausgabe ist diese hier vom Kröner Verlag, die ich auf meinem Kanal auch immer wieder erwähnt
- habe. Die beiden anderen Sagentzyklen dagegen, der Finzyklus und der mythologische Zyklus, die habe ich bisher noch in keiner deutschen
- Übersetzung auftreiben können. Es gibt nur vereinzelt in Antologien zur keltischen Mythologie Geschichten davon, aber den gesamten mythologischen Zyklus
- und den gesamten Finzyklus auf Deutsch, das habe ich bisher noch nirgendwo gefunden. Und diese beiden Zyklen sind eben in dem Buch von Lady Augusta
- Gregory enthalten. Der mythologische Zyklus, der die Geschichte der Götter erzählt, eben der Toura Dedanen und der Finzyklus, der auch als osianischer
- Zyklus bekannt ist und die Geschichte des Sagenhelden Finn und seiner Gefolgsleute der Fana erzählt. Das Buch hat ein Vorwort von William Butler Ye im
- Buch ist außerdem eine Aussprachliste, die bei irischen Namen sehr wichtig ist. Leider ist sie nicht ganz vollständig. Der erste Teil des Buches beschäftigt
- sich mit den irischen Göttern und der zweite Teil mit den Fjerner. Das erste Buch The Coming of the Tour de Danen berichtet von der Ankunft dieses Volkes
- in Irland und ihrem Kampf mit den Einheimischen, die vier Bolks heißen. Der Name Tua deed Danen bedeutet Volk der Göttin Danu eine irische
- Muttergöttin. So wird die Ankunft der Tour de Danen im Buch beschrieben. It was in the mist the Danen, the people of the gods of Dana or some called them the
- man of came through the air and the high air to island. Sie kommen aus vier verschiedenen Städten und aus diesen Städten bringen sie vier magische
- Gegenstände mit. Der Speer des Luke oder Luch, der nie sein Ziel verfehlt. Das Schwert des Noada, dem kein Feind entkommen kann. Der Kessel des Dakta,
- der immer mit Essen gefüllt ist und einen sogenannten Schicksalsstein. Der König der Touraden ist Nuada Silberhand, der Gott des Krieges und der göttlichen
- Gerechtigkeit. Es werden einige weitere vorgestellt. Mana, der Sohn des Lia, Okma, der Gott der Dichtkunst und Redegewandtheit und auch Göttinnen wie
- Macher oder Morigu, die Schlachtkrähe und Brigit, die Frau der Dichtkunst. Vielleicht habt ihr manche dieser Namen schon mal gehört. Die Tour Dedanen
- kommen ja im Nebel an. Als sich der Nebel lichtet, schlagen die Tour Dedan ein Lager auf. Es kommt zur ersten friedlichen Begegnung zwischen den
- Turadedanen und den Vierbols, also den Einheimischen. Sie bestaunen gegenseitig ihre Waffen, können sich aber nicht friedlich einigen. Die Tuadedanen
- fordern die Vierbols auf, die Hälfte Irlands freiwillig an sie abzutreten. Das verweigern die Vierbolks aber. Und es kommt zu einer ersten Schlacht. Die
- Tour Dedanen gewinnen den Krieg dank ihrer überlegenen Magie und Herrschaft über die Naturkräfte, womit sie dann auch die Herrschaft über Irland
- übernehmen. Da der König Noada seinen Arm in der Schlacht verliert, übernimmt der tyrannische Bres die Herrschaft. Sein Vater stammt aus dem Volk der
- Fomoran. Die Fomora sind ein vorzeitliches Dämonenvolk und dieser Bress bringt eine tyrannische Herrschaft über die Touraden. Er fordert unter
- anderem sehr hohe Abgaben von ihnen. Nuada erhält aber von den Göttern einen funktionierenden Arm aus Silber und mit Hilfe des Sonnengottes Luch, dessen
- Geschichte auch ausführlich erzählt wird, besiegen sie die Fomora. Interessant ist hier der Riese Balor von den Voran, denn er hat ein sängendes
- Auge. Sobald er dies öffnet, stirbt sofort jeder, den er ansieht. Das erinnert doch an Tolkins Sauron, finde ich. Nur Luch kann mit seinem Speer das
- Auge ausstechen und damit die Herrschaft der Formora beenden. Danach beginnt erstmal eine Art goldenes Zeitalter für die Tour deed Danen. Dieses endet als
- die Milesia die Söhne des Mielirland erobern. Diese Milesia werden mythologisch als die eigentlichen Kälten gedeutet. Auch hier kommt es zu kämpfen
- mit den Touraden, die dann besiegt werden von den Miles daraufhin ziehen sich die irischen Götter, das Volk der Göttin Danu, unter die Hügel zurück ins
- Erdreich und seitdem werden sie als die Sied oder Shi bezeichnet. die Feen, die bis in die Artuslegenden hinein eine bedeutende Rolle in der irischen und
- keltischen Mythologie spielen. Ich habe jetzt halt nur die englische Ausgabe dieser Geschichte und kann euch deshalb nicht wirklich daraus vorlesen. Ich
- finde die Atmosphäre und die gesamte Geschichte der Tour Dedanen schon sehr speziell und fremdartig und sie unterscheidet sich ja wirklich
- fundamental von der nordischen Mythologie. Ich habe allerdings ein Buch aus meinem Regal ausgegraben. Es ist von einer keltischen Mythologin namens Ella
- Young. Es heißt keltische Mythologie bzw. Kälte K1. Hier sind auch Geschichten der Tour Dedanen drin in einer deutschen Übersetzung. Ella Young
- hat einen besonderen eigenwilligen Stil. Ich lese euch eine Passage aus ihrem Buch vor, weil sie einen guten Eindruck von der besonderen Atmosphäre dieser
- irischen Geschichten vermittelt. Der Sperr des Sieges. Nuada, der Schwinger des Weißen Lichtes. Er richtete den Sperr des Sieges in der Mitte von
- Irland. Der war gleich einer großen, feurigen Fontäne. Er war gleich einer singenden Flamme. Er brannte unaufhörlich und jedes Feuer in Irland
- wurde an ihm entzündet. Seine Glut reichte hinauf bis zu den Bergesgipfeln. Seine Glut reichte bis unter die Bäume des Waldes. Seine Glut schoss in die
- Finsternis und bildete Lichtkreis weit über die drei Wogen des Mannuen hinaus. Die missgestalteten Geschöpfe der Finsternis kamen an den Rand des
- Lichtkreises. Sie sondten sich in ihm. Sie erlangten Kraft durch ihn. Sie begannen sich eine Behausung zu erschaffen im dunklen Wasser. Sie nahmen
- Gestalt an und eine Weisheit dunkel und listig. Balor der Einäugige war ihr König. Sie waren gewählt, sich den Sperr des Sieges zu verschaffen. Sie
- umkreisten Irland. Sie erhoben ein grelles Geschrei. Das Volk der Dana sprach untereinander: "Das sind nur die Fomor, die Völkerscharen unter dem Meer,
- die da so grell schreien. Sie werden dessen schon müde werden. Sie wurden dessen nicht müde. Sie schrienen weiter. Das Volk der Dana wurde dessen müde.
- Noada ergriff den Speer des Sieges. Er schwang ihn. Er warf ihn in die Finsternis hinein, auf dass er die Vormor vernichtete. Der Sper ging durch
- diese hindurch, wie ein Blitz durch Gewitterwolken geht. Er richtete große Zerstörung an. Balor packte ihn. Er konnte es. [musik] Der Speer blieb bei
- ihm. Er glllich einer feurigen Schlange, die sich nach allen Seiten windet. Balor brachte sie in sein Reich. In der Mitte seines Reiches war ein See gefüllt mit
- schwarzem [musik] Wasser. Wer von diesem Wasser trank, vergaß alles, was er wusste. Balor steckte die feurige [musik] Spitze des
- Speeres in den See. Der Speer verwandelte sich in eine Säule [musik] aus glühendem Eisen. Balor konnte ihn nicht mehr aus dem See herausziehen.
- Also hier werden die Fomori beschrieben. Ja, sehr ausdrucksstark [musik] und eigenwillig wird hier der Sieg der Tour deed Danen über die Formora erzählt.
- Schreibt mir unbedingt in die Kommentare, ob ihr die irischen Götter und ihre Geschichte kanntet [musik] oder ob ihr mehr über sie hören wollt. Ich
- danke euch fürs Zuhören und hoffe, wir sehen uns das nächste Mal. [musik]
- เฮ [musik] [musik]