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Erich Kästner „Traurigkeit, die jeder kennt“

Lyrik für Puristen2:35 64.470 Aufrufe veröffentlicht Auf YouTube

Das Wichtigste aus dem Video

Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.

Transkriptautomatisch erstellt · 10 Zeilen
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  1. Traurigkeit die jeder kennt man weiß von vorne rein wie es verläuft vor morgen früh wird man bestimmt nicht munter und wenn man sich
  2. auch noch so sehr besäuft die Bitterkeit die spült man nicht hinunter die Trauer kommt und geht ganz ohne Grund und angefüllt ist man mit
  3. nichts als Lehre man ist nicht krank und ist auch nicht gesund es ist als ob die Seele unwohl wäre man will allein sein und auch
  4. wieder nicht man hebt die Hand und möchte sich verprügeln vorm Spiegel denkt man das ist dein Gesicht ach solche falten kann kein
  5. Schneider bügeln vielleicht hat man sich das Gemüt verrenkt die Sterne ähneln plötzlich Sommersprossen man ist nicht krank man
  6. fühlt sich nur gekränkt und hält was es auch sei für ausgeschlossen man möchte fort und findet kein Versteck es wäre denn man
  7. ließe sich begraben wohin man blickt entsteht ein dunkler Fleck man möchte tot
  8. sein oder Gründe haben man weiß die Trauer ist sehr bald behoben sie schwand noch jedes Mal so oft sie kam mal ist man unten und mal
  9. ist man oben die Seelen werden immer wieder zahm der eine nickt und sagt so ist das Leben
  10. der andere schüttelt seinen Kopf und weint wer traurig ist sei es ohne wiederstreben soll das ein Trost sein so war es nicht gemeint