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Erich Kästner „Traurigkeit, die jeder kennt“
Das Wichtigste aus dem Video
Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.
Transkriptautomatisch erstellt · 10 Zeilen
- Traurigkeit die jeder kennt man weiß von vorne rein wie es verläuft vor morgen früh wird man bestimmt nicht munter und wenn man sich
- auch noch so sehr besäuft die Bitterkeit die spült man nicht hinunter die Trauer kommt und geht ganz ohne Grund und angefüllt ist man mit
- nichts als Lehre man ist nicht krank und ist auch nicht gesund es ist als ob die Seele unwohl wäre man will allein sein und auch
- wieder nicht man hebt die Hand und möchte sich verprügeln vorm Spiegel denkt man das ist dein Gesicht ach solche falten kann kein
- Schneider bügeln vielleicht hat man sich das Gemüt verrenkt die Sterne ähneln plötzlich Sommersprossen man ist nicht krank man
- fühlt sich nur gekränkt und hält was es auch sei für ausgeschlossen man möchte fort und findet kein Versteck es wäre denn man
- ließe sich begraben wohin man blickt entsteht ein dunkler Fleck man möchte tot
- sein oder Gründe haben man weiß die Trauer ist sehr bald behoben sie schwand noch jedes Mal so oft sie kam mal ist man unten und mal
- ist man oben die Seelen werden immer wieder zahm der eine nickt und sagt so ist das Leben
- der andere schüttelt seinen Kopf und weint wer traurig ist sei es ohne wiederstreben soll das ein Trost sein so war es nicht gemeint