Erich Kästner „Traurigkeit, die jeder kennt“ Lyrik für Puristen https://www.youtube.com/watch?v=oWY8UQwUB-Y Transkript (automatisch erstellt) 0:01 Traurigkeit die jeder kennt man weiß von vorne rein wie es verläuft vor morgen früh wird man bestimmt nicht munter und wenn man sich 0:14 auch noch so sehr besäuft die Bitterkeit die spült man nicht hinunter die Trauer kommt und geht ganz ohne Grund und angefüllt ist man mit 0:28 nichts als Lehre man ist nicht krank und ist auch nicht gesund es ist als ob die Seele unwohl wäre man will allein sein und auch 0:44 wieder nicht man hebt die Hand und möchte sich verprügeln vorm Spiegel denkt man das ist dein Gesicht ach solche falten kann kein 0:56 Schneider bügeln vielleicht hat man sich das Gemüt verrenkt die Sterne ähneln plötzlich Sommersprossen man ist nicht krank man 1:10 fühlt sich nur gekränkt und hält was es auch sei für ausgeschlossen man möchte fort und findet kein Versteck es wäre denn man 1:23 ließe sich begraben wohin man blickt entsteht ein dunkler Fleck man möchte tot 1:33 sein oder Gründe haben man weiß die Trauer ist sehr bald behoben sie schwand noch jedes Mal so oft sie kam mal ist man unten und mal 1:48 ist man oben die Seelen werden immer wieder zahm der eine nickt und sagt so ist das Leben 2:00 der andere schüttelt seinen Kopf und weint wer traurig ist sei es ohne wiederstreben soll das ein Trost sein so war es nicht gemeint