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Eberhard - Einführung in die Rechtswissenschaften - Geschichte d. österr. Verfassungsrechts

Wirtschaftsuniversität Wien40:14 13.575 Aufrufe veröffentlicht Auf YouTube

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Transkriptautomatisch erstellt · 227 Zeilen
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  1. des verfassungsrechts alles hat seine geschichte auch das songs recht als kernbereich gewissermaßen des öffentlichen rechts
  2. hat seine geschichte diese geschichte ist eigentlich gar nicht so wild wenn man sich das so ein bisschen vor augen hält sie am alle einen geschichte
  3. unterricht auch gehabt manches wird ihnen vielleicht schon bekannt vorkommen im prinzip beginnt die könnte man sagen eigentlich heißt neuere
  4. verfassungsgeschichte vor nicht ganz 200 jahren da sind auch ein paar jahre dazwischen dass wir da diese jubiläen feiern können
  5. zentral ist das revolutionsjahr 1848 wird sie nicht überraschen warum wir haben bis zu diesem zeitpunkt zwar auch gewisse regelungen an die sich
  6. der staat zu halten hat insbesondere zu halten hat gegenüber den rechts unterworfenen aber so mit großen sicherungen insbesondere mit
  7. grundrechten war es in diesem zusammenhang eigentlich nicht weit her wenn sie es ein bisschen sich das historisch anschauen dann ist österreich
  8. zu diesem zeitpunkt eine monarchie also eure österreichische geschichte so ab 1806 gab es ein kaiserreich österreich das war natürlich mit regelungen
  9. gespickt wieder wonach sozusagen gestellt ist aber im wesentlichen war das ein absoluter tipp der monarchie es war vielleicht ein aufgeklärter staat
  10. aber im prinzip aus einem aufgeklärten absolutismus im prinzip im mittelpunkt steht der kaiser und alles andere hat sich dem im prinzip und dazu hat ihn
  11. selber den kann man eigentlich selber nicht binden der staat irgendwo so bis leister allmächtige das hat widerstände herausgefordert und die sind natürlich
  12. im europäischen zusammenhang in der revolution 1848 zuerst ausgehend von frank rechnern im märz 18 48 dann im besonderen auch in österreich
  13. ausgestrahlt und haben dazu geführt dass man eine neue verfassung geben gefordert hat der damalige kaiser der dann auch
  14. abtreten musste in österreich ferdinand happ nicht wirklich verständnis für revolution gehabt um es vorsichtig zu sagen dass in der herrngasse die
  15. barrikaden schon aufgebaut wird ist heftig demonstriert worden ist das mitgeteilt worden dass die revolutionäre in der herrengasse stehen
  16. und seine erste frage an den informanten war dürfen das eigentlich das sieht man so wirklich verständnis für revolutionen haben die monarchen nicht immer gehabt
  17. hat dazu auch geführt also zurücktreten musste gekommen 1848 damals blutjungen sollten wir mit dem bart gesehen kaiser franz joseph 18 jahre alt und schon im
  18. traum als nachfolger eben seines onkels der war zwar am ende des lebens der liebe alte gute kaiser war am anfang seiner laufbahn aber durchaus das
  19. gegenteil nämlich er ein absoluter herrscher der wohl gesagt hat na ja gewisse zugeständnisse kann man machen aber eigentlich nur soweit notwendig ist
  20. und wie hat das im prinzip ausgeschlossen so ausgeschaut dass man einen eine verfassung ausgearbeitet hat die gewisse forderungen damals
  21. revolutionäre sicherstellen sollte aber eher im prinzip hat man gesagt ja abschaffung der zensur erlassung eines pressegesetzes so dass man wirklich
  22. freiheiten letztlich der gesellschaft zu belegt war in ansätzen vorhanden aber eigentlich nicht mehr beim cups den auftrag an den reichstag also an das
  23. parlament eine verfassung zu erarbeiten in dem zusammenhang und das ist eben außerhalb zunächst vom winter wird heiß hier unruhen gegeben hat ob sie gerade
  24. gesagt das ist auf dem gebiet des heutigen tschechien basiert in grimms hier das ergebnis war ein grimm sie also
  25. bitte nicht gram sind aber hausen grams hier haben kromer ritz in der tschechischen republik dort hat man einen
  26. verfassungsentwurf er arbeitet noch 1848 da war vieles drin da waren genau die dinge drinnen die die revolution eigentlich wollte begrenzung von macht
  27. letztlich dadurch dass es volkssouveränität geben sollte dass ein parlament geben soll das ist grund rechte geben soll
  28. das ist auch für der realismus geben soll über den werden wir noch reden föderalismus heißt es eben die starts funktionen auch auf mehrere gliedstaaten
  29. aufgeteilt werden können wenn sie sich die monarchie historisch das kann man sich auch dann so besser vorstellen entschuldigung vor augen halten dann war
  30. das im prinzip ein nebeneinander von mehreren kronländern die auch bestimmte rechte gefordert haben und dem ist ja letztlich dann auch die monarchie
  31. zerbrochen wie sich historisches wissen und all diese forderungen hat man in diesem verfassungsentwurf in diesem sehr fortschrittlichen verfassungsentwurf
  32. dringen gehabt sie erahnen dass das ein vielleicht ein stück weit so fortschrittlich wird diesem zusammenhang war und das ergebnis war sie sehen ja
  33. auch entwurf dass dieser grimms ihrer reichstag von kaiser franz joseph aufgelöst wurde 1849 sie sehen die revolution hat sich dann
  34. nicht durchgesetzt sondern es ist er zurückgefallen das ergebnis war dann eine der name sagt das schon operierten könnte sagen
  35. aufgezwungene märz verfassung die apa inhalte so im besonderen grundrechte kamen mit einem grundrechts patent dann hinein übernommen hat aber im
  36. wesentlichen eine absolutistische verfassung vorgesehen habe mit dem ergebnis dass also hier letztlich keine volkssouveränität in dem sinne dass
  37. wirklich wahlen vorgesehen gewesen wären geherrscht haben sondern eigentlich genau das gegenteil es unser schwerpunkt dass hier ein parlament letztlich nur
  38. den kaiser beraten soll der kaiser so die starke position hat das war allerdings auch keine lösung für die ewigkeit sie sehen sie hier zwei
  39. jahre später hat man interessanterweise gegen jahresende also sie sehen kaiser hat sich das alles im detail überlegt silvester patent 1851 mit dem
  40. wurde dann diese märz verfassung diese absolutistische märz verfassung aufgehoben und man hat hier dann endgültig eine neo absolutistische
  41. verfassung vorgesehen im prinzip ist dass der rückfall vor die revolution gewesen könnte man sagen neo absolutismus so ganz wenige grundrechte
  42. keine wirklichen wahlen und im prinzip auch kein bundesstaat sondern es ganz stark einheitsstaat mäßig organisiert das ist dann das system gewesen für doch
  43. fast 20 jahre sie sehen es hier 1851 bis 1867 die phase dazwischen war auch ein auf und ab kann man sagen es war eine phase wo es
  44. auch gewisse militärische dämpfer gegeben hat für die monarchie 1860 61 hat nicht wirklich gut ausgeschaut schlacht von solferino und magenta wenn
  45. sie schon einmal darüber gehört haben also da ist einiges was militärisch nicht so für die monarchie funktioniert hat dann endgültig 1866 schlacht von
  46. königgrätz hat immer wieder ja auch die kultur und das kabarett in österreich beeinflusst das hat auch nicht wirklich militärisch gut funktion kurz und gut
  47. druck von außen durch militärische niederlagen und druck von innen durch die beständige forderung nach mitbestimmung hat dazu geführt dass es
  48. entsprechende änderungen gab und die entscheidende änderung war 1867 zufall dass das im jahr nach könig nach der niederlage von königgrätz war eine neue
  49. verfassung struktur die im wesentlichen das monarchistische einheitsstaat konzept auf den kopf gestellt hat
  50. gemeint ist damit dass es zu einer doppelmonarchie gekommen ist eines österreichischen reichs teils genannt damals schießleiter nehmen als auf gut
  51. deutsch alles was auf der einen seite des flusses leiter des old noch als grenzfluss auch zwischen in österreich und burgenland gibt beheimatet ist und
  52. auf der anderen seite translate also der ungarische lifestyle k&k kaiserlich und königlich kaiser von österreich könig von ungarn also sozusagen eine
  53. doppelmonarchie das war dann eine lösung für eine gewisse zeit sie sehen es war dann durchaus eine lösung bis zum ersten weltkrieg in die diese österreichisch
  54. ungarischen monarchie hinein gedonnert ist nämlich 1918 was dann endgültig vorbei einerseits mit der monarchie sie wissen 1914 erster weltkrieg nach der
  55. ermordung des thronfolgers franz ferdinand da 1916 starb der gute alte kaiser franz joseph immer muss man sagen kreisen
  56. alter von fast 90 jahren der nachfolger karl war ein wenig lieblos in der angelegenheit mitten im weltkrieg ist alles eigentlich
  57. schon verloren gewesen und im endeffekt lief das auf eine änderung grundlegende art hinaus und diese änderung grundlegender art war dann eben die
  58. gründung der ersten republik 1918 die harz bis 1938 gegeben daneben nationalsozialistische ära die jahre davor noch ab 1933 im prinzip der
  59. ständestaat des austrofaschismus dollfuß im besonderen um dann mit der militärischen niederlage von hitler deutschland 1945 in die zweite republik
  60. hinein zu münden dass so ein bisschen ich gestehe ihnen ja das macht man nicht dass das machen wir jetzt nur so dass es
  61. wirklich eine zeitreise ist dann gibt es jetzt hier mal gesehen haben ich will sehen aber jetzt sozusagen runtergebrochen auf die inhalte
  62. letztlich des verfassungsrechts noch mal vor exerzieren sie merken sich bitte es gab eine verfassung 1848 die im prinzip antworten geben sollte
  63. auf diese revolution ihren forderungen also es ist der staatskanzler metern nicht an dem sich da alles aufgehängt hat da negative emotionen zurückgetreten
  64. es ist die zensur abgeschafft worden es gab ein pressegesetz es gab daneben auch ein wahlgesetz freilich mit ganz ganz starken beschränkungen
  65. es gab eine willersdorf verfassung die eine erste antwort geben sollte auf diese revolutionären forderungen ein zwei kammer system des parlaments wäre
  66. hier folge war hier vorgesehen dass alles gewissermaßen hinein gehört in eine verfassungsdiskussion die in diesen grimm sieger entwurf gemündet ist dieser
  67. grimm siegerentwurf dann merken sie sich bitte eigentlich sehr fortschrittlich sie sehen hier was der alles drinnen war grundrechte waren drinnen es waren
  68. garantien für die unabhängige gerichtsbarkeit drinnen es war eine antwort parlamentarische art auch drinnen die
  69. letztlich die richtung gegangen ist wir können vielleicht die monarchie auch insoweit hätten gewisse auflösungs bestrebungen gab es ja auch damals schon
  70. wenn wir den einzelnen grund ländern bestimmte mitwirkungsmöglichkeiten geben also die antwort war föderalismus dass man das nationalitäten probleme und dem
  71. die monarchie dann letztlich auch gescheitert ist lösen kann schönheitsfehler wir haben schon gesagt dieser reichstag ist aufgelöst worden
  72. dann oktroyierte märz verfassung rückfall gewissermaßen in den neo absolutismus wir haben bestimmte grundrechts bedingungen grundrechts
  73. regelungen gehabt aber diese haben nur den charakter von staatsziel bestimmungen enthalten teilweise ist der föderalismus da
  74. drinnen gewesen aber viel viel schwächer als in den entwürfen tanzis uhr silvester patent aufhebung dieser sage ich jetzt mal antwort gebenden
  75. oktroyierten märz verfassung und die den endgültigen die endgültige verstärkungen die phase vor 1848 er soll man könnte sagen das was wir unter josef dem 2 im
  76. achtzehnten jahrhundert hatten das haben wir auch dann keine volkssouveränität keine gewaltenteilung kein föderalismus oder ganz wenig föderalismus keine
  77. grundrechte eigentlich kein wirkliches parlament und eigentlich keine wirkliche verfassung so sie sehen das was hier sozusagen ein wechselspiel zwischen 1848
  78. und 18 51 dann war ist im endeffekt dann ein rückfall gewesen vor 1848 dieses foto hier soll ihnen zeigen so hat sich der kaiser franz joseph in
  79. dem alter noch nicht gesehen aber so hatten sich wahrscheinlich gesehen da gute kaiser der weiß wo's lang geht und wir brauchen im prinzip die dinge die
  80. die revolution gefordert hat eben nicht das hat nicht funktioniert es gab dann zwei im prinzip zwei regelungen verfassungsrechtliche art dieser sich
  81. bitte merken nach den ersten niederlagen militärischer art gab es ein oktober diplom 1860 dass so ein rahmengesetz dargestellt hat wie man bestimmte dinge
  82. verändern könnte in der verfassung umgesetzt wurden die dann mit einem sogenannten februar patent im jahr 1861 und da war dann im prinzip zumindest
  83. eine antwort darauf gegeben dass wir ein parlament eigentlich vorsehen müssen verfassungsrechtlicher art das war das so genannte reichsrat mit zwei kammern
  84. einem herrenhaus einem abgeordnetenhauses zumindest beschränkten mitwirkung über ein sogenanntes corinne wahlrechtes
  85. können sie sich somit merken dass die bevölkerung im prinzip nach steuerleistungen in einzelne gruppen eingeteilt war dass es dass die stimmen
  86. im prinzip von denen die wenig oder keine steuern gezahlt haben nicht irgendeiner entsprechend gewichtet war das ganze im prinzip ist gemündet nach
  87. einem sistierung spa and als zwischenlösung in diesen österreichisch-ungarischen ausgleich 1867 und das sage ich deswegen dazu
  88. ärger deswegen so wichtig ist dieser ausgleich weil er mit einer neuen verfassung einhergegangen ist und diese verfassung ich nehme sie jetzt zum
  89. ersten mal wer sich aber im rahmen dieser lehrveranstaltung durch noch ein paar mal bei den grundrechten sie werden sich
  90. daran erinnern nennen diese verfassung ist von bedeutung wenn sie bis heute in unsere zeit darüber wirkt das ist die so genannte dezember verfassung die
  91. dezember verfassung meine sammlung mehrerer staats grundgesetze wovon ein staatsgrundgesetz nämlich dass staatsgrundgesetz über die allgemeinen
  92. rechte der staatsbürger bis heute im rechtsbestand unserer jetzt zweiten republik ist das nicht ganz uninteressant sie sehen dass damals
  93. grundrechte geschaffen wurden die natürlich mehrfach novelliert im prinzip auch heute noch einen wesentlichen teil unserer grund rechtsordnung eben
  94. darstellen das war wichtig in dieser dezember verfassung ebenso wichtig war dass man die grundlagen gelegt hat dafür was ich
  95. ihnen anfang heute der einheit schon gesagt hat nämlich dass wir uns im verwaltungsrecht damit beschäftigen wie die verwaltung nicht nur entscheidungen
  96. lässt sondern sie erinnern sich noch ich habe die dritte bestes beispiel genannt wie diese verwaltung auch kontrolliert wird und diese kontrolle der verwaltung
  97. ist in den wesentlichen zügen heute auf jeden fall aber schon grundgelegt in der damaligen verfassung eine gerichtliche kontrolle gerichtliche
  98. kontrolle heißt wir haben eine verwaltungsentscheidung und diese verwaltungsentscheidung wird letztlich durch irgendein gericht kontrolliert und
  99. dieses letztlich war damals sie sehen hier das ist dann einige jahre später wirklich wirksam geworden die einrichtung eines
  100. verwaltungsgerichtshofs das ist ein gerichtshof den es sei damals auch gibt und die auch heute noch an der spitze gewissermaßen neben dem
  101. verfassungsgerichtshof diese kontrolle der verwaltung ins werk setzt das ist nicht ganz uninteressant sie sehen es auch hier sind schritte gesetzt worden
  102. die bis in die gegenwart eben reichen er und ebenso wichtig ist dass man mit dieser dezember verfassung 1867 auch eine explizite regelung über die
  103. gewaltentrennung in unsere verfassung eingeführt also wenn wir heute darüber reden darf noch einmal daran erinnern schon gesagt der kollege drei
  104. staatsgewalten dann ist das schön und gut dass wir drei staatsgewalten haben aber noch nicht ist etwas darüber ausgesagt wie das verhältnis dieser drei
  105. staatsgewalten und die antwort die damals schon die dezember verfassung gegeben hat und die im prinzip heute auch unsere jetzige verfassung gibt ist
  106. das im prinzip diese staatsgewalten einerseits voneinander getrennt sind weil entsprechend viel macht in einer hand zu viel des guten ist weil es zu
  107. machtmissbrauch führt aber andererseits diese gewalten wenn sie ihre jeweiligen zuständigkeiten haben durchaus miteinander zusammenwirken können das
  108. heißt dass sich die gewalten wechselseitig auch kontrollieren können ein beispiel haben wir schon genannt die gerichtsbarkeit verwaltungsgerichts vor
  109. gericht gesagt dass gerichtsbarkeit dritte gewalt kontrolliert in endeffekt nach diesem damaligen system schon die zweite gewalt das heißt dass die
  110. gerichtsbarkeit und die verwaltung geht es mal in dem zusammenhang stehen das die eine die andere kontrolliert aber das setzt zunächst mal voraus dass die
  111. kontrollierende gewalt nämlich die dritte gewalt von der zweiten gewalt unabhängig ist mir schon schwer die kontrolleure vielleicht nicht wirklich
  112. sinnvoll antwort in der verfassung die zweite und die dritte gewalt so stets auch heute noch erinnern immer dickel 94 unserer
  113. jetzigen verfassung des bvg die gerichtsbarkeit ist von der verwaltung in ein instanzen getrennt unsere verwaltung spricht von justiz und
  114. verwaltung aber gemeint ist genau das zweite und dritte gewalt sind typischerweise jedenfalls voneinander getrennt ist auch keine milch behörden
  115. geben es ist entweder verwaltung oder gerichtsbarkeit aber die eine kontrolliert jedenfalls die andere und all das hängt und das soll die messe
  116. sein also wenn sie jetzt nicht alle inhalte des februar potenz wissen im lehrbuch auch wenig darüber schreiben dann ist es vollkommen egal wo sie sich
  117. aber merken sollten ist das eben diese erste wirkliche verfassung mit bestimmten individuellen rechten 1867 eingang in unsere verfassungsgeschichte
  118. gefunden hat und teile davon eben bis heute hineinwirken inbesondere neben wie schon gesagt in grundrechtsbereich das war dezember
  119. verfassung 1867 beim wahlrecht zimmer nicht so wirklich fortschrittlich gewesen mit der dezember verfassung das war zunächst eben noch das kurian
  120. wahlrecht ich habe schon gesagt ist dann erst anfang des letzten jahrhunderts in ein allgemeines männer wahlrecht übergegangen sie lesen richtig allgemein
  121. jahr also kein corinne wahlrecht mehr und direkt auch also dass es keine zwischenstufen gegeben hat aber in der tat nur ein männer wahlrecht das
  122. allgemeine wahlrecht das diesen namen auch verdient nämlich frauen und männer wahlrecht wurde erst dann mit republikanischen verfassung im jahr 1919
  123. eingeführt also sie sehen da waren wir dann gar nicht mehr in da waren wir schon in der ersten republik
  124. und genau das sehen wir jetzt auch hier mit dem ende der monarchie ich habe schon gesagt ersten weltkrieg thronfolger ermordung in sarajevo 1914
  125. tod kaiser franz josephs 1960 kontrastiert jetzt nicht alles wird dass das jetzt im lehrbuch da drinnen steht ich will ihnen die hintergründe
  126. vermitteln all das führte eben letztlich mit einer militärischen niederlage im ersten weltkrieg die sie alle gut kennen das
  127. sage ich ihnen nichts neues zum untergang der staatsform monarchie heißt zur einrichtung einer republikanischen verfassung im prinzip lief das über eine
  128. provisorische nationalversammlung die sich hier konstituiert hat die zunächst einmal grundlegende einrichtungen der staatsgewalt programmiert hat jedenfalls
  129. die republikanische staatsform proklamiert hat die dann in die wahl einer konstituierenden nationalversammlung gemindert hat die
  130. zunächst mal damit konfrontiert war dass man die versatzstücke österreichs zusammen glauben musste die nach dem ersten weltkrieg noch über geblieben
  131. sind sie wissen was ich meine aus der riesigen monarchie die bis an die heutigen grenzen russlands wenn ich so an czernowitz denke heute drei der
  132. ukraine gemündet ist bis im süden die ganzen häfen in dalmatien all das war österreich im norden muss ich ihnen nicht sagen
  133. einschließlich prag bis hinauf nach reichenberg also heutige grenze an polen all das war die österreichisch-ungarische immer noch
  134. gibt und jetzt die doppelmonarchie nach 1918 sind sie im prinzip jene grenzen die sie heute noch im atlas als österreichische grenzen wahrnehmen das
  135. hat bei den friedensverhandlungen die sich ja auch genannt haben sie schon mal 1919 vorort von paris dazu geführt dass man gesagt na ja also der rest
  136. hier ist österreich also so damit muss ein bisschen vorstellen kann aber dieser rest der hat dann doch ein kräftiges lebenszeichen von sich gegeben
  137. er hat dann letztlich über die politischen parteien zu einer ausarbeitung einer verfassung geführt einer neuen verfassung und diese neue
  138. verfassung ist jene verfassung die wir mit zugegebenermaßen mehr als 100 novellen heute noch in geltung haben es ist das bundesverfassungsgesetz 1920
  139. gewesen sie sehen hier wenn sie genau hinschauen strich vg also wenn es egal wichtig ist jetzt dass -ausgabe sie verwenden wir für so spitzer hat man
  140. ihnen darüber gesprochen was haben sie da drinnen das bvg ist im prinzip die kern urkunde unserer verfassung aus 1920 die bis heute in geltung ist es gibt
  141. daneben auch andere bundesverfassungsgesetz aber das ist die eine große kern urkunde und die zeichnet sich dadurch aus dass sie zwischen dem
  142. bbi und dem vg einen strich hat oder man könnte sagen die strich vg was kann man zu diesem grund zu diesem bundesverfassungsgesetz 1920 sagen
  143. zweierlei zum einen da steht sehr viel organisations richterinnen klar das war ja das neue im unterschied zur monarchie dass man eine republikanische
  144. staatsorganisation hier ausgearbeitet hat zum einen zum anderen kann man sagen bei den grundrechten hat man nicht so wahnsinnig viel da drinnen im gesang
  145. ehrenurkunde der verfassung muss komisch muss man zwar sagen da stehen vor allem die grundrechte trennen 1 in österreich nicht österreich ist anders wir haben
  146. gesagt wir haben wir schon unsere dezember verfassung 1867 und dieses eine staatsgrundgesetz wer hat das übernehmen wir ganz einfach in den rechtsbestand
  147. der republik und damit brauchen wir jetzt keine großen neuen grund rechtsbestimmungen ordnung können sagen eine österreichische lösung wie vieles
  148. andere auch bei den kompetenz besteht sondern was so dass man sich auf die einigen konnte gott sei dank aber die sind dann erst nach fünf jahren damit
  149. muss dort übergangsfrist hat in kraft getreten so hat das im prinzip ausgeschlossen war weg mit 1918 dann 18 bis 20 uhr
  150. verfassungsdiskussion 1920 beschlussfassung über das bundes verfassungsgesetzes und die neue republikanische verfassung wie sie eben
  151. im prinzip heute noch gilt erste republik ich sag nur ganz wenige dinge dazu sie waren nicht wirklich von erfolg gekrönt
  152. warum die politischen parteien die es klarerweise in der ersten republik gleich ganz ganz starke player gegeben hatten hatten sie unterschiedliche
  153. vorstellungen wie es eigentlich weitergehen soll das war vor allem ein richtungsstreit zwischen der sozialdemokratie die sich
  154. sehr stark damals entwickelt hat in diesen ersten jahren wenn sie so an das rote wien denken die großen gemeindebauten die sie heute noch
  155. überall in wien haben das ist sozusagen genau diese phase gewesen die hat im prinzip die erste republik so er als übergang gesehen
  156. letztlich zu einer art aus praxis muss also letztlich sehr stark in die richtung gehenden brauchen wir überhaupt so ein start mit irgendwelchen
  157. verwaltungseinrichtungen sollte das nicht eher über gene überhaupt letztlich neue gesellschaftliche struktur einerseits andererseits die christlich
  158. soziale partei als die vorgängerin der heutigen österreichischen volkspartei die im prinzip er das glück gesehen hätte nicht jetzt in dieser verfassung
  159. sondern letztlich in einer ständig organisierten berufsgruppen organisierte struktur und auch das so zu sagen hat nicht unbedingt dazu beigetragen dass
  160. das geordnete verhältnisse gewesen wären ich muss nicht viel dazu sagen aber ich sage es mit einem satz es gab halt dann die unrühmlichen dinge
  161. wie den justizpalast brand 1927 das war eine antwort wenn es vielleicht schon mal auch gehört haben wenn jetzt gerade das 90 jahr jubiläum war die berühmten
  162. schüsse von schattendorf im heutigen burgenland wo eben sozusagen die militärisch organisierten verbände arbeiten großen parteien nicht nur
  163. miteinander diskutiert haben sondern unter anderem auch aufeinander geschossen haben dann gab es tote und die entsprechenden
  164. freisprüche gegenüber denjenigen die die schüsse abgegeben haben haben dann eben zu diesen unschönen dingen geführt justizpalast angezündet und auch damit
  165. glaube ich mehr als 200 tote also das war nicht unbedingt ein volks geschichte in der ersten republik was war die antwort des verfassungsrechts die
  166. antwort des verfassungsrechts warner wird novellieren unsere verfassung wir machen im prinzip war große verfassungs novelle und diese verfassungs novelle
  167. kam dann zwei jahre später 1929 die antwort dort war im prinzip wir stärken die exekutive das ist nicht so zu verstehen dass das rein polizei gewesen
  168. wäre sondern es ist vor allem im verfassungsrechtlichen zusammenhang eine stärkung des bundespräsidenten gewesen der sehr starke rechte bekommen hat ja
  169. im prinzip heute noch atmen so letztes jahr mit gehört haben in der diskussion welche rechte hat der bundespräsidentin diese starken rechte auflösung des
  170. nationalrates zum beispiel all das oder auch mode verordnungsrecht das ist wie wir wissen gottseidank gutes recht aber das sind
  171. kompetenzen die auf diese verfassungs novelle 1929 zurückgehen dass das nicht gutgehen konnte ahnen sie ich habe schon gesagt es war auch leider so im jahr
  172. 1933 haben sich die verhältnisse in österreich so weit zugespitzt dass die parteien überhaupt nicht mehr miteinander konnten das war eine
  173. schwäche des parlamentarischen systems vor allem dass sich gezeigt hat mit dem ergebnis dass daneben die schwäche benutzt wurde
  174. das war damals engelbert dollfuß der gesagt hat nur gut wenn es nicht wir können auch anders hat im prinzip die macht an sich gerissen
  175. hat das parlament ausgeschaltet das wurde er selbst ausschaltung qualifiziert bei die präsidenten damals wirklich aus streit miteinander
  176. zurückgetreten sind und dann kam parlament formal vorhanden war man hat nicht nur das parlament ausgeschaltet man hat mit verordnungen
  177. die man auf etwas gestützt hat das dafür gar nicht vorgesehen war nämlich auf irgendwelche kriegs rechtlichen regelungen aus 19 17 kriegs
  178. wirtschaftliches ermächtigungsgesetz all das andere möglicherweise auch noch machen können aber man hat insbesondere das gemacht was sehr wehgetan hat man
  179. hat auch den verfassungsgerichtshof den es seit 1920 gegeben hat mit der neuen verfassung auch gleich ausgeschaltet man hat 1934 dann im jahr darauf eine
  180. neue verfassung ausgearbeitet die letztlich überhaupt keine parlamente vorgesehen hat soeben im prinzip habe schon gesagt diese ständische struktur
  181. vorgesehen hat sie sehen auch hier wie lange das gedauert hat vier jahre dann war es auch damit schluss und dann man sieben tragische jahre die dieses land
  182. und nicht nur dieses land sondern ganz europa erlebt hat mit der nationalsozialistischen diktatur 1938 anschluss österreichs an das deutsche
  183. reich und letztlich all das was damit verbunden war sie wissen alle was ich meine die furchtbarsten menschenrechtsverletzungen
  184. dies in allen zeiten gewissermaßen gegeben hat sie sind eigentlich glaube ich noch getoppt worden in diesen sieben jahren stunde null 1945
  185. der zweite weltkrieg war aus militärische niederlage hitlerdeutschlands daneben aber es in berlin noch gekämpft wurde in österreich
  186. letztlich schon die weichen gestellt worden sind für eine zweite republik man hat eine unabhängigkeitserklärung ausgearbeitet im wesentlichen waren das
  187. die proponenten der politischen parteien wieder so wie in der ersten republik ist von den parteien von den politischen parteien ausgegangen ist
  188. auch in der zweiten republik von den politischen parteien ausgegangen was hat man gemacht man hat sich erst einmal für unabhängig erklärt das heißt
  189. also letztlich die diktatur wenn ich so sagen darf beendet man hat aber andererseits gesagt meint wir hatten ja schon eine verfassung die freilich 1933
  190. von der bildfläche verschwunden war die holen wir bitte wiederum auf die bildfläche und sagen wir setzen dieses bvg das ist ja seit 1920 bis 1933
  191. gegeben hat wieder in kraft auch alle anderen verfassungsgesetze und verfassungsbestimmungen hier knüpfen daher an genau jene nahtstelle an abdis
  192. sozusagen zu einer anderen verfassung dann gekommen ist das nennt man rechts überleitung wenn sie einmal darauf angesprochen werden
  193. glaubt professor spitzer hat vielleicht im ersten teil ein stück weit etwas dazu gesagt rechts überleitung heißt wenn rechtsvorschriften aus einer anderen
  194. historischen struktur in eine neue struktur übertragen werden heißt hier eben von einem politischen system zu einem anderen politischen system genau
  195. das hat man eben gemacht und sie sehen hier nach dem stand vom 53 19 33h warum weil das der tag waren dem eben diese selbst ausschaltung des parlaments wie
  196. es war auch formuliert habe durchgeführt wurde daher diese wahl des rechts über des anknüpfungspunkt für dieses inkrafttreten der verfassungsrechtlichen
  197. bestimmungen ab dann ging's aufwärts wenig so sagen darf natürlich bittere nachkriegsjahre ab 1945 aber eben im prinzip in einem wiedererrichteten
  198. österreich dass wir das zweite republik eben angesehen haben dass man in den ersten jahren freilich eine republik die zwar unabhängig war
  199. aber sagen wir jetzt mal nicht ganz wir hatten eine alliierte besetzung und diese jahre waren im prinzip vielleicht sagen dass beta 4 im chip etwa so auch
  200. wien war in vier zonen aufgeteilt die eben von den vier alliierten besatzungsmächte verwaltet wurde mit verwaltet wurde
  201. wenig so sagen darf das ist zwar immer wieder liberaler geworden in diesen zehn jahren aber im endeffekt war es eigentlich keine volle souveränität die
  202. volle souveränität also ohne mitwirkung von irgendwelchen anderen mächten war erst mit dem berühmten staatsvertrag von wien sie kennen die berühmten bilder vom
  203. belvedere und den berühmten worten österreich ist frei das leopold figl das war im prinzip dann die geburtsstunde zweite republik völlig
  204. frei so der ersten zehn jahre nicht ganz frei 55 durchaus völlig frei und daneben der weg zu dieser erfolgsgeschichte über die man glaube ich wirklich viele sagen
  205. kann aber man kann nicht sagen dass das schlecht gelaufen ist in den 50er 60er jahren ging es wirtschaftlich bergauf es hat im prinzip politisch einigermaßen
  206. funktioniert und vor allem was wichtig ist jetzt für uns öffentlich rechtlich haben sich im prinzip keine großen konflikte die saat wie wir sie letztlich
  207. in der ersten republik erlebt haben die hat es ganz einfach nicht mehr gegeben mehr noch man hat im prinzip geschaut dass sich vor allem auch dieses
  208. österreich aus den lehrern nach einer letztlich des zweiten weltkrieges gezogen sehr stark in diese westliche staatengemeinschaft integriert ich sagte
  209. dass deswegen dazu gehören der generation an wo man es vielleicht wirklich auch schon betonen muss das war eine zeit in der letztlich der
  210. ost-west-konflikt am höhepunkt war wenige kilometer von wien weg gab es einen stacheldraht und dem prinzip die teilung europas sind zwei systeme
  211. einerseits das westliche system andererseits eben umgang und der gesamte teil der mittel ost staaten letztlich der einfluss wäre der sowjetunion
  212. unterliegen das gleiche war der 1968 kann auch natürliche slowakei der fall also sie sehen österreich wo so ein bisschen
  213. körpers unser brückenkopf des westens gegenüber dem osten und deswegen war es österreich auch so wichtig in dieser zeit sehr stark den
  214. anschluss an alles zu suchen was letztlich in der westlichen hemisphäre angesiedelt war und das ist vor allem eine niete
  215. an den internationalen organisationen wie dem europarat den wir beigetreten sind aber eben auch die immer stärkere annäherung an die in den 50er jahren
  216. gegründete europäische wirtschaftsgemeinschaft also man sieht mitglied der ewg dass wir außer reichweite gewesen das hätte niemand
  217. damals ernsthaft in erwägung gezogen da gab es viel zu viele ängste dass der insbesondere die sowjetunion jetzt ein licht aber wir haben sehr stark zusammen
  218. gearbeitet zuerst in einer freihandelszone efta ab 1960 und dann sehr stark mit bestimmten kooperations übereinkommen mit der europäischen
  219. wirtschaftsgemeinschaft und das alles hat dann eben hin eingemündet letztlich ist es kein zufall dass das erst dann nach dem untergang im besonderen der
  220. kommunistischen regime 1989 leichter gegangen ist das eben diese mitgliedschaft vollmitgliedschaft auf dann in der dann schon eg europäische
  221. gemeinschaft genannten westlichen staaten organisation möglich geworden ist und genau das ist dann auch passiert 1994 da muss man ein bisschen genauso
  222. die folie ist es vielleicht nicht gab es eine volksabstimmung über den beitritt österreichs zur europäischen union der beitritt selbst dann mit dem er 1995
  223. das ist deswegen für uns öffentlich rechtlich so wichtig weil diese mitgliedschaft in der europäischen union auch in der hinsicht zur relevant ist
  224. weil damit sich verfassungsrechtlich sehr viel geändert hat vieles von dem was die mitgliedschaft in der europäischen union mit sich gebracht
  225. hat hat auswirkungen auf das verfassungsrecht in der weise gehabt dass wir eine verfassungsänderung größerer art vornehmen mussten die wir
  226. gerade deshalb einer volksabstimmung unterziehen mussten das war nämlich bis zu diesem zeitpunkt die einzige und letztlich ist es aber auch geblieben
  227. einzige gesamtänderung der bundesverfassung