Zum Inhalt springen
L

Das Video kommt von YouTube: erst beim Abspielen verbindet sich die Seite mit YouTube (Google).

"Finanzminister, Sie verweigern die Realität" | NR: Debatte über das neue Budget - Herbert Kickl

OE24.TV19:45 57.934 Aufrufe veröffentlicht Auf YouTube

Das Wichtigste aus dem Video

Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.

Transkriptautomatisch erstellt · 143 Zeilen
Herunterladen
  1. Einblicke in sein linkes Budget und in sein linkes Wirtschaftsverständnis gegeben. Das ohnehin, darauf werden wir noch zu sprechen kommen, sondern er hat
  2. noch etwas ganz anderes getan. Er hat sich zu etwas ganz anderem verstiegen, möchte ich sagen. Er hat nämlich versucht von der Rolle oder von dieser
  3. Regierungsbank aus die Rolle eines demokratischen Oberlehrers einzunehmen. Er hat sich dazu verstiegen, uns ein erklären zu wollen, wie man denn
  4. gefälligst Demokratie zu verstehen hat, damit es ihnen gefällt und damit man bei Ihnen als guter und als bra Demokrat durchgeht. Und das kann man so nicht
  5. stehen lassen und deswegen werde ich jetzt mit einer Richtigstellung beginnen. [applaus] Die Kernaussage
  6. des Finanzministers ist gewesen, ein guter Demokrat, ein braver Demokrat, das ist nur derjenige, der den sogenannten Kompromiss zum allerhöchsten gut
  7. erklärt. Dann ist man ein guter Demokrat. Umgekehrt haben sie ein paar mal durchklingen lassen, dass wenn man den Kompromiss angreift, dann ist man
  8. rechtsextremer. Das heißt, dann hätte man eigentlich nach ihrer Diktion hier in diesem Haus nichts verloren. Und jetzt, Herr Finanzminister, darf ich Sie
  9. drauf aufmerksam machen, dass Ihnen da einiges entgangen ist bei Ihren ideologischen Scheuklappen, von denen sie offenbar in ihrer Weltsicht
  10. einigermaßen eingeschränkt werden. Und deswegen möchte ich diesen demokratischen Defizit, unter dem sie leiden, jetzt Abhilfe verschaffen. Es
  11. ist nämlich so, dass in einer Demokratie durchaus der Kompromiss ein wesentliches Element ist. Da gibt's aber noch ein paar andere Dinge und das Interessante
  12. ist, dass alle diese Worte mit K beginnen. Da gibt's auch noch den Konsens, da werden wir uns wahrscheinlich noch drauf verständigen
  13. können. Dann gibt's aber auch die Kontroverse, den Konflikt und die Konfrontation. Und das Wahre, um jetzt ein mal ein Philosophen zu zitieren, der
  14. kein Kommunist ist, Herr Finanzminister, den Kommunisten haben Sie gestern zitiert, das Wahre ist bekanntlich das Ganze. Und jeder, der sich einmal
  15. [applaus] nur mit den Grundelementen des demokratischen Systems
  16. auseinandergesetzt hat, der müsste das eigentlich auffallen, das müssten Sie eigentlich auch wissen, dass es in einer Demokratie dann eine Aufgabenteilung
  17. gibt zwischen der Regierung und der Opposition. Das ist in offenbar entgangen. Also da haben Sie einigen Nachholf noch nachholbedarf. Und jetzt
  18. kommt noch etwas dazu. Diese Kontroverse und der Konflikt und die Konfrontation, die werden dort ganz besonders wichtig und notwendig, wenn es darum geht, die
  19. Bürger, die Familien, die Unternehmen, die Gesellschaft und letztendlich den ganzen Staat zu schützen. Zu schützen z.B. vor einer Regierung, vor einer
  20. Regierung wieder ihren die Hand in Hand mit der Europäischen Union, das war dann das nächste, was sie gestern verabsolutiert haben, eine
  21. Fehlentscheidung nach der anderen trifft. Und diese Fehlentscheidungen, die führen dann dazu, dass der Wohlstand ruiniert wird, dass unsere Freiheit
  22. gefährdet wird, unser Frieden, unser Sicherheit und die Chancen für die kommenden Generationen. Und deshalb [applaus]
  23. [applaus] ist es geradezu eine demokratische Notwendigkeit, hier in den Widerstand zu gehen und das in Form von Konflikt und Kontroverse zu Ihnen zu tun
  24. und das werden wir auch weiterhin zu halten, ob Ihnen das passt oder nicht. Und noch etwas. [applaus] Diese hochgelobten Kompromisse, von
  25. denen sie da immer reden in der Einheitspartei, die sind in Wahrheit faule Kompromisse. Das sind faule Kompromisse, unter denen die
  26. Österreicher leiden. Und diese faulen Kompromisse, die verdanken sich nur ihrer Gier nach Machterhalt und Machterwerb. Sie verdanken sich ihrer
  27. Angst vor Machtverlust, vor dem Verlust ihrer Einflussfären und ihrer Spielwiesen. Sie verdanken sich ihrer Angst vor echter Veränderung. Sie
  28. verdanken sich ihrer Angst vor Neuwahlen und vor einem Machtwort des Souveräns, weil das ist ja das einzige, was sie zusammenhält. Und so gesehen ist ihre
  29. gestrige Verklärung des Kompromisses kein Ausdruck eines besonders hohen Demokratieverständnisses, sondern Ausdruck seiner Blockade und
  30. Ausdruck eigentlich der Verhinderung von Demokratie. [applaus] Und wer
  31. daher und wer daher ihre faulen Kompromisse so wie dieses Doppelbudget auch eines ist, wer das kritisiert äh und wer dagegen auftritt, der ist nicht
  32. rechtsextrem, wie Sie gemeint haben, sondern der hat auch in dieser Frage einfach nur extrem recht und steht mit beiden Beinen auf dem Boden der
  33. Demokratie. unterschreibe ich Ihnen in ihr dunkelrotes marxistische Stammbuch hinein. [applaus]
  34. Meine Damen und Herren, wer gestern die Debatte verfolgt hat, hat hier eine riesengroße Regierungsbank bewundern könnte. Der Boulevard of Broken Dreams
  35. zu meiner linken und zu meiner rechten. Und ich bin ehrlich gesagt überrascht gewesen, dass sie alle hier gesessen sind. Ja, der Herr Finanzminister, der
  36. Vizekanzler, der Bundeskanzler, die Minister und die Staatssekretärein war überrascht, dass sie gesessen sind. Ich hätte mir eigentlich erwartet, dass sie
  37. sich unter dieser Regierungsbank verkriechen, weil das wäre nämlich der Ort gewesen, wo sie hingehören. Sie hätten sich aus Scham verkriechen
  38. müssen, aus Scham dafür, dass sie bis vor wenigen Stunden noch den Versuch unternommen haben, daran gearbeitet haben, sich selber die Parteien
  39. Förderung zu erhöhen, während sie die Bevölkerung mit einer Belastungsquelle draneren. Das ist eine Schande, das was Sie hier aufgeführt haben, sich selber
  40. zu bedienen, sich selber zu bedienen, sich selber noch eines drauf zu schlagen, nur weil sie krochen wie die Kaisersemmeln, weil sie selber nicht in
  41. ihren eigenen Parteien ordentlich budgettieren und wirtschaften können, aber sie dann hier herausstellen und den Menschen erklären wollen, dass sie die
  42. einzigen sind, die das für die Republik können. Es darf gelacht werden, meine Damen und Herren. [applaus]
  43. Und [jubel] sie hätten diese Sache auch beinort durchgezogen, diese Erhöhung da der Parteienförderung. Sie hätten das durchgezogen, wenn sie nicht eine
  44. freiheitliche Partei im Nacken hätten. Eine freiheitliche Partei, die im Schulterschluss mit der großen Mehrheit der Bevölkerung auch in dieser Frage was
  45. gemacht hat, Herr Finanzminister, was die mit Ihnen Konfrontation und in Kontroverse gegangen ist und deshalb gibt es diese Erhöhung der
  46. Parteienförderung nicht. [applaus] Gut. Gut, dass wir so stark sind. Gut, dass
  47. wir immer stärker werden und gut, dass wir auch in dieser Frage keinen fallen Kompromiss mit ihnen gemacht haben. Ja, wenn wir das gemacht hätten, dann hätten
  48. wir sie wahrscheinlich dazu gebracht, dass sie uns als ausgezeichnete und als berate Demokraten loben. Aber soweit wird's nicht kommen. Und jetzt, meine
  49. Damen und Herren, frage ich Sie, was ist eigentlich oder was soll eigentlich bei einem Budget, was soll da vernünftiges und was soll da haltbares herauskommen,
  50. wenn ganz wesentliche Grundelemente der Planung falsch sind? Ich sag's Ihnen wie es ist. Da kann nichts gescheit herauskommen, das weiß jeder. Das ist
  51. ein Ding der Unmöglichkeit. Und ich sage Ihnen gleich, was ich meine. Und wir fangen in diesem Fall von hinten an. Beginnen wir mit dem Ziel, dass sie sich
  52. selber gesetzt haben. Ich rede gar nicht von irgendeiner großen Vision für dieses Land. Ich rede gar nicht davon, dass sie ja mal herlegen sollten, wie sie sich
  53. eigentlich ein neues, ein besseres Österreich darstellen. Ich will sie ja nicht überfordern. Ich rede nur von diesem 3% Ziel Defizit noch Maastricht,
  54. auf das Sie sich jetzt festsetzen. Wenn Sie dieses 3% Ziel erreicht haben, dann ist in ihrer Welt alles paletti, dann sind Sie zufrieden, dann klopfen sie
  55. sich auf die Schultern. Aber meine Damen und Herren, das ist falsch, weil es nämlich viel zu wenig ist, weil sie nämlich mit diesen 3%, wenn Sie die
  56. erreichen, überhaupt keine budgetären Spielräume haben. Sie haben überhaupt gar keinen Buffer. Sie haben überhaupt gar kein Kapital, um irgendetwas
  57. investieren zu können. Weder wenn eine neue Krisensituation eintritt. Und da haben Sie ja gestern davon gesprochen, dass wir damit natürlich rechnen müssen.
  58. Wo ist also die Vorbereitung noch? Haben sie irgend Göttern auf der Seite, dass sie investieren können, um endlich den notwendigen Befreiungsschlag für die
  59. Wirtschaft in diesem Land zu setzen, die das Herzkreislaufsystem unserer gesamten unseres gesamten Staates ist. [jubel] Ich rede von den Unternehmen und ich
  60. rede von den Arbeitnehmern. Und so wie unser Herz Kreislaufsystem Sauerstoff braucht, brauchen Sie Motivation, Anreize und Entlastung. und nichts davon
  61. ist bei Ihnen vorhanden. Das heißt also selbst wenn Sie dieses Ziel erreichen, diese 3 % und es ist alles andere als wahrscheinlich, dass Ihnen das überhaupt
  62. gelingt, ja, selbst dann sind wir nicht herausgekommen aus diesem wirtschaftlichen und budgetären Schlamassel, in den sie uns
  63. hineingeführt haben. Ja, was heißt denn dann da überhaupt noch das Wort Wende? Was bedeutet denn da überhaupt noch das Wort Aufschwung? Was bedeutet denn dann
  64. überhaupt noch das Wort Wachstum? Woher soll denn das alles kommen? Sie reden doch von Hirngespinsten. Das Ziel müsste deutlich unter 3 %
  65. liegen und eigentlich müssten sie als Ziel ja ein Nulldefizit haben. Aber das hört man auch aus den Reihen der ÖVP nicht mehr. Und damit komme ich zum
  66. zweiten Punkt und das ist jetzt der Anfang ihrer Planungen. Der ist nämlich genauso falsch, weil da gehen sie nämlich her und nehmen veralterte und
  67. nicht mehr aktuelle Wirtschaftsprognosen des WFO und darauf bauen sie ihr ganzes Gebäude auf. Also falsche Zahlen, was das Wachstum betrifft und falsche
  68. Zahlen, was die Inflation betrifft. Und das sagt nicht der Böse Freiheitliche, sondern das sagt das IHS, das sagt die Österreichche Nationalbank und das sagt
  69. die EU-Kommission, der sie ja sonst auch immer aus der Hand fressen und darauf bauen Sie alles auf. Und jetzt stellen Sie sich mal vor, ein Häuselbauer würde
  70. so etwas machen. Der will ein Haus bauen und seine Planungsbasis an Latterforsche zahlen. Beginnen vom Grundstückspreis über die Ziegel, die er braucht, die
  71. kalkuliert der Fsch über die Handwerker, die er braucht, alles falsch kalkuliert und dann noch dazu seine eigene Einkommensituation. Der nächste Fehler.
  72. Na, dieser Mensch wird kein Haus errichten, sondern er wird eine ordentliche Bruchlandung hinlegen. Und genauso ist es bei Ihnen. Und jetzt weiß
  73. ich schon, [applaus] dass Sie natürlich sagen, nein, nein, das stimmt nicht, das ist alles anders. Aber Sie haben bisher schon vieles
  74. gesagt und das Allermeister davon ist genau im gegenteilig eingetreten. Ja, sie sind noch gar nicht so lange in der Politik, dafür ist ihre Fehlerquote
  75. schon ziemlich hoch. Und da spreche ich jetzt nur vom letzten Doppelbudget. dieses letzte Doppelbudget, dass sie da ausgerollt haben und was sie dann
  76. erklärt haben, zwei Jahre Planungssicherheit, Stabilität, endlich wissen wir, wohin die Reise geht. Na, dieses Doppelbudget ist gerade mal ein
  77. paar Monate alt worden und dann war es nur noch ein wertloser Fetzenpapier und Sie alle und allen voran Sie Herr Finanzminister haben damals gesagt,
  78. jetzt mit diesem Doppelbudget werden die Schulden abgebaut und die Wahrheit ist gewesen, dass die Schulden immer mehr werden. Sie haben gesagt, sie werden für
  79. Zuversicht im Land sorgen. Die Wahrheit ist, dass die Stimmung so mies ist, wie es überhaupt noch nie in der zweiten Republik der Feuer war. Sie haben
  80. gesagt, sie werden unsere Unternehmen im Wettbewerb unterstützen. In Wahrheit rollt eine Bleitewelle durchs Land und sie haben gesagt, die Arbeitslosigkeit
  81. wird weniger werden. Und in Wahrheit steigt sie und steigt und steigt und steigt. Also, meine Damen und Herren, das heißt, [applaus]
  82. dass Ihre Zahlen nicht heuten und Ihre Ansagen nicht halten. Damals nicht und auch jetzt nicht bei diesem neuen Doppelbudget. Das heißt aber auch, und
  83. jetzt wird's elektrisch, dass die angekündigten Entlastungsmaßnahmen, die jetzt überall in die Auslage hineinstellen, diese Senkung der Lohn
  84. Nebenkosten, die im übrigen nicht sofort, sondern irgendwann noch mal 2028 kommen, so jetzt haben wir 2026, dass das auch alles andere als abgesichert
  85. ist, genauso wie alle ihre anderen Offensivmaßnahmen, mit denen sie jetzt in ihren Zielgruppen hausieren gehen. Das heißt aber wiederum nichts anderes
  86. als das einzige, was fix ist. Das sind die Belastungen. Und was auch mit hoher Wahrscheinlichkeit fix ist, ist, dass diese Belastungen nicht reichen werden.
  87. Und damit ist es fix, dass wir neue Belastungen brauchen werden. Und wenn man den Finanzminister in die Augen schaut, dann sieht man schon Hammer und
  88. Sichel in der gekreuzten Variante herausfunkeln, wenn er an die Vermögenssteuer denkt und wann er an die Erbschaftssteuer denkt, wenn er dann das
  89. letzte Kapital aus diesem Land vertreiben will. [applaus] Herr Finanzminister, Sie verweigern die Realität und die Fakten, von denen Sie
  90. gestern gesprochen haben. Das ist keine verasschauende Budgetpolitik. Sie agieren noch nach dem Motto: "Also schloss er Messers scharf, das nicht
  91. sein kann, was nicht sein darf." Das Problem ist allerdings nur, dass sich die Wirklichkeit nicht an Ihre Wunschvorstellungen halten wird, sondern
  92. die Wirklichkeit wird ihre Wunschvorstellungen widerlegen. Aber das ist ein Problem, das alle Marxisten haben. Vielleicht stört sie es ja
  93. deshalb nicht. Und sie haben also [applaus] [applaus] wir haben beim letzten Doppelbudget
  94. erlebt, wie eine riesige Belastungskeule auf die österreichische Bevölkerung niedergegangen ist. Ja, auf die Völkerwandere ist im übrigen gar nichts
  95. niedergegangen. Das muss man immer nur dazu sagen, dass man weiß, wie ihre Prioritätensetzung aussieht. Diese diese Belastungskeule ist niedergegangen auf
  96. die Familien, auf die Pensionisten, auf die Leistungsträger. Alle sind sie betroffen, viele davon mehrfach. Und was ist das Ergebnis gewesen? Das Ergebnis
  97. waren immer mehr Schulden, kein Wirtschaftswachstum und eine viel zu hohe Inflation. Das heißt, nichts von dem ist aufgegangen, was sie sich
  98. vorgenommen haben und deswegen haben auch die Finanzmärkte das Vertrauen in sie verloren und deswegen sind wir auch hinuntergeratated worden. Und das
  99. Kunststück muss man mal zustande bringen. Ein Doppelbudget auf dem Weg bringen mit dem Ziel Vertrauen in die Finanzmärkte zu schaffen. Und das
  100. Ergebnis ist, dass das Vertrauen der Finanzmärkte verloren ist. Da kann man Ihnen nur gratulieren, Herr Finanzminister.
  101. [applaus] Und beim jetzigen beim jetzigen Doppelbudget ist es ganz genauso. Jetzt kommt die nächste
  102. Belastungsquelle daher und sie trifft wieder dieselben. Der Kreis wird noch ein bisschen erweitert, aber die Pensionisten, die Familien, die sind
  103. wieder dabei. Das sind überhaupt die und die Leistungsträger, das sind überhaupt die Bankomaten dieser Bundesregierung. Und das Ergebnis wird wieder sein. Noch
  104. mehr Schulden. Wir gehen in Richtung 500 Milliarden Euro Gesamtverschuldung. 76 Milliarden Euro neue Schulden alleine bis 2029. Jetzt wo sie angeblich sparen
  105. und das Budget sanieren, das versteht doch überhaupt kein Mensch mehr. Wir werden noch mehr zahlen für die Zinsen, für unsere Kredite. Das was Sie
  106. angeblich nicht wollen. Wir gehen von 6 Milliarden, die wir jetzt zahen in Richtung 12 Milliarden für die Zinszahlungen. Hinausgeschmissenes Geld
  107. und es gibt kein Wirtschaftswachstum und es gibt keine Dynamik und es gibt keinen Aufschwung. Und jetzt bin ich fast versucht Sie zu zitieren von gestern,
  108. Herr Finanzminister. Danke für gar nicht. [applaus]
  109. Und die Menschen [applaus] fragen sich vollkommen zurecht. Ja, verdammt noch einmal, warum bluten wir denn? Warum werden wir hier so zu Ader gelassen,
  110. wenn das alles überhaupt gar keinen positiven Effekt hat, man so am Ende kein Ja, wenn es kein Licht am Ende des Tundels gibt. Und wissen Sie, warum das
  111. so ist? Dieser positive Effekt, der tritt eben deshalb nicht auf, weil Sie nicht bereit sind, die Potentiale auszuschöpfen, die ausgeschöpft werden
  112. müssten, weil Sie nicht dazu bereit sind, tatsächlich in die Struktur zu gehen. Weil Sie nicht dazu bereit sind, bei sich selber zu sparen. Weil sie
  113. nicht dazu bereit sind zu sparen im Bereich in ihrem Reich, in ihrem Refugium der Systemparteien, in den Strukturen und in den Institutionen des
  114. Staates, die für sie bioppe zur Lebensverlängerung geworden sind und weil sie nicht bereit sind zu sparen bei ihren ideologischen Lieblingsprojekten.
  115. Das ist der Grund. Für sie bedeutet sparen etwas ganz anderes als für den Rest der Bevölkerung. Für Sie bedeutet Sparen, Steuern zu erhöhen und neue
  116. Einnahmen zu erfinden, aber nicht bei den Ausgaben zu kürzen. Und das ist der Kardinalfehler. [applaus] Also,
  117. sie selber, sie selber darf es nicht brechen treffen. Das ist der Bu Finger weg bitte von der Regierung und deswegen haben wir die dickste, die fetteste, die
  118. aufgeblasenste und teuerste Regierung aller Zeiten und die lässt sich so richtig gut gehen. Und während den Menschen das Gör zum Leben ausgeht und
  119. während die Firmen der Reihe noch zusperren, hat unser Vizekanzler, ich weiß gar nicht, ist er vielleicht schon wieder irgendwo kulturschaffend
  120. unterwegs oder ist er wieder Hauptdarsteller in ein neuen Kinofilm? Auf jeden Fall ist er heute nicht da. Während das alles passiert, ja, flutet
  121. der in Venedig ein Urinbecken mit unserem Steuergeld. Und wenn er dann damit fertig ist und zurückgekommen ist, dann schnappt er sich den Herrn
  122. Bundeskanzler und dann kommen die beiden auf die glorreiche Idee. Noch fliegen wir doch gemeinsam nach Amerika und schauen wir uns die Fußballw an auf
  123. Regimentskosten. Ja, was hat der denn dort verloren? Und wenn er dorthinfahrt, dann soll er sie das selber zeen. Aber das ist ein Sinnbild für die
  124. Abgehobenheit und die Dekadenz dieser Regierung. [applaus] Und vieles andere geht weiter in die falsche Richtung. nur die völlig
  125. ungerechte Umverteilung vom Inländer zum Völkerwanderer, die wird nicht abgestellt, sondern die wird prolongiert. Und jetzt haben wir sogar
  126. noch eine neue Komponente dazu bekommen, die Zwangsverteilung von Flüchtlingen durch die Hintertür durch den europäischen Migrationspakt. Die NGOs
  127. kassieren munter weiter für lauter Projekte, für die kein normaler Menscher Verständnis hat und wo man sich heute selbst bedient und sich es mit niemandem
  128. verscherzen will von Seiten der Regierungsparteien. Aber da draußen der Nutzen für die Bevölkerung ist nicht gegeben. Das Geld fließt weiter in die
  129. Ukraine und wird überall am Globus verteilt. Überhaupt gar keine Änderung dieser Einstellung. Der Staat selber wird dicker und nicht schlanker. Und bei
  130. den Förderungen, hab man das ja genau angeschaut, ein riesiger Budgetbrocken. Ja. Und Gottes Willen, da gehen sie mit Glasséhandschuhen dran. Das ist ja
  131. lachhaft, was sie da an Einsparungen budgettiert haben für die kommenden Jahre bei diesem riesigen Fördervolumen der direkten Förderungen. Und wenn wir
  132. von Reformen reden, ja, dann wird's überhaupt ganz ganz finster von echten Strukturreformen. Ich erwähne nur den Gesundheitsbereich. Ich meine, das ist
  133. ein riesiger Brocken. Da liegen 50 Milliarden Euro drinnen. 50 Milliarden Euro. Wenn es nur gelingt, wenn es nur gelingt 5% davon zu heben, ich will sie
  134. ja nicht überfordern, 10 % wären schön, dann gibt das eine deutliche Entlastung für diejenigen, die das alles finanzieren, eine Qualitätsverbesserung
  135. für die Patienten. Und die einzigen, die drauf zen, das sind ihre Systemlinge, die sich da eingenistet haben. Bei den vielen Köchen, die den Brei im
  136. Gesundheitssystem verderben. Sorgen Sie für klare Verhältnisse. Das was dort regiert, sind faule Kompromisse und deswegen schaut das Gesundheitssystem so
  137. aus, wie es ausschaut. Ja, Herr Finanzminister und meine Damen und Herren von der Verliererampel, sie haben ihre Chance gehabt und sie haben es
  138. ordentlich vergeigt. Ich glaube, mehr vergeigen kann man das ganze gar nicht und das müssen sie sich einm vergegenwärtigen, weil alle die es gut
  139. gemeint haben mit Ihnen, weil sich diese Regierung gebildet hat, haben ihnen ja gesagt, na ja, jetzt kommen zwei Jahre und in diesen zwei Jahren und es ist
  140. wirklich eine Sonderkonstellation, da gibt's keine Wahlen. Und jetzt wird diese Regierung daran gehen, ordentliche Strukturreformen zu setzen. Jetzt wird
  141. man nachhäutig einsporen. Jetzt wird man endlich die großen Probleme angehen. Die haben aus diesen zwei Jahren zwei verlorene Jahre gemacht und mit diesem
  142. nächsten Doppelbudget kommen die nächsten zwei verlorenen Jahre oben drauf. Das einzig gute, was dieses Doppelbudget hat, ist, dass es ihr
  143. letztes ist, weil nachher kommt der Systemwechsel und dann passiert endlich das, [applaus] was die österreichische Bevölkerung haben will.