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Biologie und Chemie Allgemeinwissen || Doku Hörbuch komplett
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Transkriptautomatisch erstellt · 347 Zeilen
- [Musik] cD WISSEN präsentiert Allgemeinbildung Biologie und Chemie
- gelesen von Marina Köhler und Michael [Musik]
- Schwarzmeier ie das Leben und sein Ursprung die Erde ist ein lebendiger
- Planet fast überall finden sich Lebewesen in der Tiefsee und den Gebirgen in der Wüste und in der Arktis so verschieden die Lebewesen auch
- sind allen ist eines gemeinsam sie bewegen sich die Vögel fliegen die Fische schwimmen andere Tiere laufen springen oder kriechen
- und die Pflanzen sie sind obwohl sie uns bewegungslos erscheinen ebenso lebendig wie die Tiere Pflanzen können Licht wahrnehmen und darauf reagieren manche
- können sogar noch mehr der Sonnentau beispielsweise fängt mit seinen Blättern Insekten und die Mimose zuckt schon bei leisester Berührung
- zusammen alles Lebendige bewegt sich um sich bewegen zu können brauchen die Lebewesen Nahrung sie nehmen Stoffe auf gewinnen daraus Energie und produzieren
- Abfallstoffe der Stoffwechsel ist das wichtigste Merkmal des Lebens denn durch die Verwertung der Nahrung werden im Organismus Zellen erhalten und neue
- gebildet der kör oder die Pflanze wächst Wachstum ist ein weiteres Merkmal des Lebens zum Leben gehört auch der Tod wenn ein Lebewesen stirbt muss es um
- seine Art zu erhalten zuvor Nachkommen erzeugt haben auch die Fortpflanzung gehört zu den Merkmalen des Lebens mit den Erscheinungsformen alles Lebendigen
- den Vorgängen in ihnen sowie den Beziehungen der Lebewesen zueinander und den Wechselbeziehungen zu ihrer Umwelt beschäftigt sich die Biologie die
- Wissenschaft vom Leben das Leben entstand in der Frühzeit der Erde vermutlich vor 3,5 oder 4 Milliarden Jahren die meisten Forscher
- nehmen an dass ich damals durch Zufall einfacher Stoffe wie Wasser Stickstoff Wasserstoff Ammoniak und Methan zu neuen Stoffen zusammenlagerten aus ihnen
- gingen schließlich Eiweißverbindungen die Grundstoffe des Lebens hervor die ersten Lebensformen sind im
- Wasser im Urozean entstanden sie waren noch sehr primitiv und entwickelten sich anfangs nur äußerst langsam weiter die ältesten Lebensformen die Geologen
- gefunden haben sind Bakterien ähnliche Lebewesen man konnte sie in 3,5 Milliarden Jahre alten Gesteinen nachweisen die Frühzeit des Lebens auf
- der Erde dauerte zwe bis 3 Milliarden Jahre sie nimmt vierünftel der Entwicklungsgeschichte ein der große Motor der das Leben zur Entwicklung von
- immer besser organisierten höherstehenden Formen vorwärts getrieben hat war die Anpassung an die sich ständig verändernde
- Umwelt im Laufe der Zeit entwickelte sich das Leben zu einer ungeheuren Vielfalt es breitete sich über die ganze Erde
- aus bemerkenswertes Riesenzellen Zellen sind nicht immer nur winzig Nervenzellen beispielsweise
- werden bis zu einem Meter und pflanzliche Milchröhren sogar mehrere Meter lang
- Charles Darwin und die Evolution noch vor wenigen Jahrhunderten glaubte man dass die Erde mit allem was
- darauf lebte erst vor einigen Jahrtausenden erschaffen worden sei als selbstverständlich galt auch dass es seit dem Schöpfungstag keine
- wesentlichen Veränderungen gegeben habe einige Wissenschaftler aber hielten dies für falsch auch der englische Biologe Charles Robert darwin war nicht
- von dieser schöp Theorie überzeugt er vermutete dass alle heute lebenden Pflanzen und Tiere aus gemeinsamen Vorfahren hervorgegangen sein aber noch
- fehlten ihm für diese Theorie die Beweise in mühevoller Kleinarbeit suchte er sie nahezu 23 Jahre lang Darwin studierte tausende von Pflanzen und
- Tieren die er während seiner berühmten Seereise mit der Biegel und später gesammelt hatte ihn interessierte wie sie
- wie sie sich vermehrten wie sie sich den unterschiedlichen Klimazonen und ihren verschiedenen Lebensbedingungen anpassten er begann Bienen eidchsen und
- Pinguine zu züchten und befasste sich mit zahlreichen Experimenten nach und nach hatte der Forscher so viele Beweise für seine Theorie zusammengetragen dass
- er sie 1859 in einem Buch veröffentlichte es hieß der Ursprung der Arten durch natürliche Auslese und schlug ein wie
- eine Bombe schon am Erscheinungstag war die erste Auflage von 1250 Exemplaren vergriffen in seinem Buch gelang es
- darwiin überzeugend nachzuweisen dass sich die heute lebenden Formen der Tier und Pflanzenwelt im Lauf der Zeit aus einfacheren Formen entwickelt haben
- diese Entwicklung oder Evolution erklärt sich der Forscher durch das Überleben der tauglichsten im Kampf ums daein der Darwinismus die Lehre von der
- Verwandtschaft aller Lebewesen schockierte die christliche Welt 1871 erregte Charles Darwin die Welt mit einem weiteren Buch aufs Neue es hieß
- die Abstammung des Menschen diesmal zeigte der Wissenschaftler auf dass auch die heutigen Menschen das Ergebnis eines langen Entwicklungs und ausleseprozesses
- sind er behauptete dass Menschen und menschenffen mit einer nahe verwandt sind und gemeinsam von Unbekannten Vorfahren abstammen die vor vielen
- Jahren auf der Erde lebten als es noch keine Menschen oder Menschenaffen gab Darwin stützte seine Behauptung auf das Vorhandensein von verkümmerten
- Körperteilen die einst einmal eine Funktion inne hatten auch der Mensch unterlag im Laufe der Zeit also Veränderungen
- bemerkenswertes eine umstrittene Lehre der Darwinismus die Lehre von der Verwandtschaft aller Lebewesen fand bis in die Neuzeit hinein entrüstete Gegner
- in einem Staat der USA wurde erst 1968 ein Gesetz aufgehoben das jedem Strafe androhte der den Darwinismus vor Schülern auch nur
- erwähnte Mendel und die Vererbungslehre warum Erben Menschen die grünen Augen langen Nasen oder abstehenden Ohren
- ihrer Vorfahren noch in der Mitte des 19 Jahrhunderts konnte sich dies niemand erklären zu dieser Zeit aber
- beschäftigte sich der österreichische Mönch und Botaniker Gregor Mendel bereits mit Fragen der Vererbung ihm war nämlich aufgefallen dass manche Erbsen
- seines Klostergartens glatt waren andere dagegen runzlich wie konte man wohl erreichen nur glattebsen zu
- ernten Mendel wollte dies unbedingt herausfinden gedldigerimtierte er mit denbsenpflanzen er kreuzte sie unsuchte die Nachkommen
- und fand schließlich heraus dass es für bestimmte Merkmale der Pflanzen Farbe und hoch bzw niedgwüchsigkeit jeweils zwei Erbfaktoren geben müsse einer
- dieser beiden ist jeweils dominant vorherrschend und bestimmt bei der nachfolgenden Generation das Merkmal besonders interessant aber die Pflanzen
- dieser nachfolgenden Generation besitzen in ihren Erbanlagen jetzt beide Merkmale wurden nicht zwei dominante Merkmale vererbt kann in der dritten
- Generation bei Kreuzung mit anderen Pflanzen das bis dahin verschüttete Merkmal wieder auftauchen Mendel erkannte als erster dass nicht die
- Merkmale vererbt werden sondern dafür verantwortliche Anlagen nach seinen zahlreichen Versuchsreihen Mendel Zug von
- 1856 bis 1864 mehr als 10 000 Erbsenpflanzen auf formulierte der Forscher die sogenannten Mendelschen Regeln sie wurden zur
- Grundlage der Vererbungslehre als der Forscher seine Theorien 185 der wissenschaftlichen Welt vorlegte
- schien aber noch niemand die Bedeutung seiner erkennt zu verstehen erst 1900 16 Jahre nach seinem Tod wurden sie zufällig wiederentdeckt
- und bekannt gemacht inzwischen wissen die Forscher noch sehr viel mehr über die Vererbung sie haben herausgefunden dass es für
- jedes Lebewesen einen ganz bestimmten Bauplan gibt man hat ih in chemischer Form in den Zellen der Lebewesen entdeckt bei Menschen ist er besonders
- kompliziert besteht er doch aus nahezu 40 000 Einzelanweisungen den Genen von denen jedes ein einzelnes Merkmal bestimmen kann Genetik heißt heute die
- Wissenschaft von der Vererbung dieser Eigenschaften Träger der Erbanlagen sind die Chromosomen sie befinden sich im Kern der Zellen das Wort Chromosom
- bedeutet gefärbter Körper weil man sie mit Farbstoffen leicht anfärben und sichtbar machen kann jedes Lebewesen hat eine teristische Chromosomenzahl der
- Mensch besitzt 46 Chromosomen die Katze 38 die Mücke 6 und die Birke sogar 84 bemerkenswertes
- genreparaturen bei vielen Krankheiten entdeckt man genetische Ursachen gleichzeitig werden gentechnische Verfahren zu ihrer Behandlung entwickelt
- vielleicht so hoffen die Forscher kann man eines Tages sogar defekte Gene reparieren indem man Zellen entnimmt sie verändert und anschließend wieder in den
- Körper einbringt die reiche der [Musik]
- Lebewesen schon seit der Zeit der großen geographischen Entdeckungen bemühten sich die Wissenschaftler alle auf der Erde vorkommenden Tiere und Pflanzen zu
- erfassen bereits Anfang des 17 Jahrhundert unterschieden sie etwa 6000 Pflanzenarten wie aber sollte man diese ordnen und was für Namen eigneten sich
- für sie diese Aufgabe nahm sich der schwedische Naturforscher Karl von Lin an in mühevoller Kleinarbeit suchte er Gemeinsamkeiten zwischen verschiedenen
- Arten teilte sie in Gattungen Ordnungen und Klassen ein anschließend entwickelte er ein System zur Benennung von Pflanzen und Tieren es ist noch heute ge
- danach hat jede Art Spezies einen lateinischen gattungs und einen Artnamen so heißt seit line die Amsel turdus merula die verwandte Singdrossel turdus
- Musikus Karl von Lin genoss ein so hohes Ansehen in der wissenschaftlichen Welt dass man damals einen Spruch über ihn prägte gott hat die Welt geschaffen aber
- linee hat sie geordnet die wissenschaftlichen Namen der pfanen undere müssen nicht für immer und EWI gelten sie können immer dann
- verändert werden wenn es neue Erkenntnisse über die Verwandschaft der lebewesenben ste zu Zeiten KL von linilte man die
- lebewesench in nur zwei große Gruppen ein das Tier und das Pflanzenreich nach damaligem Wissensstand fiel die untercheidung
- nicht schwer Pflanzen waren generell grün bewegten sich nicht von der Stelle und brauchten Licht zum Leben die beweglichen Tiere dagegen ernährten sich
- von anderen Lebewesen inzwischen weiß man dass es nicht immer leicht ist ein Lebewesen dem einen oder dem anderen der beiden großen
- reiche zuzuordnen viele winzige Geschöpfe sind weder Pflanze noch Tier deshalb teilt man die Lebewesen in der Regel nicht in
- zwei sondern besser in fünf große reiche ein in kernlose Einzeller echte Einzeller Pilze Pflanzen und Tiere die kernlosen Einzeller haben im
- Gegensatz zu den echten Einzellern keinen deutlich abgegrenzten Zellkern zu ihnen gehören die Bakterien die echten Einzeller sind größer als Bakterien sie
- haben einen abgegrenzten Zellkern und Sie können sich wie eine Pflanze oder wie ein Tier ernähren manche auch wie beide dann nutzen Sie das Sonnenlicht um
- Stoffe aufzubauen und sie nehmen ähnlich einem Tier Stoffe aus der näheren Umgebung auf Einzeller fühlen sich dort am wohlsten wo es feucht ist im Wasser
- oder in der Erde Pilze ernähren sich mit Hilfe eines fein verzweigten fadensystems von Stoffen aus ihrer Umgebung das muss
- nicht immer totes Material sein manche Pilze greifen auch Tiere an und verursachen dann oft Krankheiten vor allem aber wirken Pilze
- mit bei der vermoderung dem Abbau der organischen Reste im Boden bemerkenswertes die Artenvielfalt der
- Erde noch immer kann niemand sagen wie viele Arten von Lebewesen es auf der Erde gibt entdeckt und beschrieben wurden bis zum Anfang des 21
- jahrhunderts rund 370 000 Pflanzenarten und mehr als 1,4 Millionen Tierarten möglicherweise aber sind es zehnm so viele
- [Musik] über die Pflanzen Pflanzen sind die Lunge unserer Erde sie produzieren den Sauerstoff den
- Mensch Tier und Pflanze seit Jahrmillionen der Luft und dem Wasser entnehmen grüne Pflanzen haben eine einmalige
- Eigenschaft sie können die Energie des Sonnenlichts in chemische Energie umwandeln und dadurch wachsen und gedeihen das verdanken sie dem
- Chlorophyl griechisch chloros gleich grün und phyllon gleich Blatt es ist in den Zellen der Blätter eingelagert und gibt ihnen die grüne Farbe das
- Chlorophyl verwandelt mit Hilfe des Sonnenlichts Kohlendioxid und Wasser aus der Luft und aus dem Erdboden in Traubenzucker also in Nahrung dabei
- entsteht als Abfallprodukt Sauerstoff Fotosynthese heißt dieser Vorgang von ihm hängt alles und menslich Leben
- ab Botaniker pflanzenkundler untercheiden zwei Gruppen von Pflanzen Planzen ohne blten und Planzen mit blten zu den bltenlosen Pflanzen gehen
- algenose undne es gab sie schon v Millionen Jahren die meistonnen sind sehr klein bltenlose Pflanzen vermehren sich
- durch Sporen das sindflanzung bei den Moosen werden die Sporen aus Kapseln verstreut die auf kleinen Stielen sitzen wer genau hinschaut kann
- sie sogar mit bloßem Auge erkennen zu den Blütenpflanzen zählt man die Nadelhölzer obwohl sie keine Blüten wie beispielsweise die Rose oder Nelke
- entwickeln Nadelhölzer haben zapfenblüten bei ihnen sind die Blüten in männliche oder weibliche Zapfen zusammengefasst vereinigen sich die
- Geschlechtszellen der männlichen und der weiblichen Zapfen entsteht ein Samen Nadelgehölze gehören zu den Nacktsamern den ältesten
- Samenpflanzen alle anderen Pflanzen sind Bedecktsamer sie stellen mit 250 000 bis 300.000 Arten die größte Pflanzengruppe da ihre Blüten dienen hauptsächlich der
- Fortpflanzung aus Form und Aufbau der Blüten lassen sich die Bedecktsamer in einkeimblättrige und zweikeimblättrige Pflanzen
- unterteilen bemerkenswertes lebenswichtiges Wasser alle Pflanzen brauchen Wasser zum Leben nur Flüssigkeit kann ihre Zellen
- mit Nährstoffen aus dem Erdboden versorgen der Motor für den Wassertransport von den Wurzeln bis zu den Blättern ist die Verdunstung von
- Wasser an den Blättern dadurch entsteht ein soog der das Wasser nach oben zieht schon eine Sonnenblume kann auf diese Weise bis einen l Wasser am Tag
- verdunsten ein großer Baum über 1000 l über die
- Tiere weit über eine Million Tierarten haben die Zoologen die tierkundler bis heute entdeckt und beschrieben vielleicht F S oder gar zehn Mal so
- viele könnte es geben die meisten Tiere sind klein viele von ihnen werden nur unter dem Mikroskop sichtbar das ist auch dafür warum er
- noch längst nicht alle Tierarten entdeckt hat Tiere in ihren einfachsten Erscheinungsformen sind von den Pflanzen
- nur schwer zu trennen der große Unterschied besteht jedoch darin dass Tiere organische Stoffe also Pflanzen oder andere Tiere zu ihrer Ernährung
- benötigen außerdem haben Tiere fast immer ein hochentwickeltes Nervensystem und Sie können sich meist frei und zielgerichtet
- fortbewegen Tiere gibt es in den unterschiedlichsten Entwicklungsstufen 97%er Tierarten sind Wirbellose viele von ihnen wie schwäme
- Nessel und Moostierchen im Meer Würmer sind eo wirbell wie die Gliederfüßer die die gröte Gruppe der wirbellosen bilden auch die Weichtiere zu denen Schnecken
- und Muschel gehören die stachelheuter und die Seescheiden bilden weitere Gruppen der wirben alle anderen Tiere sind
- Wirbeltiere sie haben eine Wirbelsäule die den Körper festigt und aus Knochen besteht die Wirbelsäule schließt das Rückenmark ein und trägt den Schädel den
- Sitz eines hochentwickelten Gehirns Wirbeltiere sind die Fische Lurche Kriechtiere Vögel und die Säugetiere es gibt etwa 31 000
- verschiedene Fischarten ist ihr Skelett knorpelig wieer der Haie dann heißen sie Knorpelfische ein knöchernes Skelett
- besitzen Knochenfische wie die Forellen die meisten Fische haben in ihrer Bauchhöhle eine Schwimmblase die Auftrieb erzeugt Fische atmen mit
- Kiemen die Lurche oder Amphibien werden in drei Gruppen unterteilt Froschlurche mit den Fröschen und Kröten Schwanzlurche mit den Molchen und
- Salamandern und blind en sie kommen in den Tropen vor und ähneln kleinen Schlangen die meisten lche Leben an Land kehren aber zur Fortpflanzung ins Wasser
- zurück dort entwickeln sich auch ihre Jungen die Blütezeit der kriegchtiere oder Reptilien begann vor ungefähr 190 Millionen Jahren 120 Millionen Jahre
- lang waren sie die beherrschende Tiergruppe unter den Landbewohnern heute gibt es noch etwa 6500 Art
- sie lassen sich in drei große Gruppen einteilen Echsen und Schlangen Krokodile sowie Schildkröten die einzigen Lebewesen mit
- Federn sind die Vögel sie stammen von den Kriechtieren ab und legen wie diese Eier mit einer Schale es gibt etwa 9000 Vogelarten
- einige von ihnen können nicht fliegen Säugetiere haben drei wichtige gemeinsame Eigenschaften sie sind gleich warme Tiere haben ein
- Haarkleid Fell und die Weibchen seugen die Jungen mit Milch aus Milchdrüsen die Gruppe der Säugetiere zu der auch der Mensch gehört nennt man
- Herrentiere oder Primaten bemerkenswertes das Schnabeltier es gibt etwa 4000 Arten von
- Säugetieren das seltsamste ist das an die 40 cm lange Schnabeltier es legt ein bis drei Eier und brütet sie allein aus die Jungen die nach 18 Tagen
- ihre Augen öffnen ernähren sich von Muttermilch die Sie an einer besonderen Stelle am Bauch des Muttertiers auflecken müssen Schnabeltiere Leben in
- südostaustralien und Tasmanien die Entwicklung des
- Menschen der Mensch ist das höchstentwickelte Lebewesen der Erde gemeinsam mit den Menschenaffen gehört ihr zu den Primaten oder
- herrentieren von den anderen Arten unterscheiden ihn der aufrechte Gang die speerliche Körperbehaarung und das stark entwickelte Gehirn die Lehre von der
- Abstammung und Entwicklung des Menschen heißt Anthropologie die Wiege des Menschen war vermutlich die Steppe Ostafrikas hier
- entwickelte er sich vor etwa 200 000 Jahren vom artigen Wesen zum eigentlichen Menschen dem Homo sapiens lateinisch homo gleich Mensch sapiens
- g=ich klug Weise Vernunft begabt der älteste bekannte Vorfahr des Menschen ist der australopikus der südaffe er lebte vor
- etwa 3 Millionen Jahren konnte bereits aufrecht gehen und hatte mit maximal 560 kubikzentimet Volumen ein doppelt so großes Gehirn wie heute
- Schimpansen auf ihn folgte der Homo habilis der befähigte Mensch mit rund 670 kubikzentimet Hirnvolumen war er schon ein Mensch der Homo habilis lebte
- vor 1,85 Millionen Jahren er stellte bereits einfache Steingeräte her ein deutlich größeres Gehirn mit 900 bis 1200 kubikzentimet hatte der Homo
- erektus der aufgericht Mensch er erschien vor etwa 1,5 Millionen Jahren auf der Erde und gilt als der erste wirkliche Mensch der Homo erektus kannte
- bereits den Gebrauch des Feuers und er verstand es Werkzeuge aus Stein herzustellen vor 200 000 Jahren starb er wieder
- aus der Homo sapiens der auf ihn folgte ähnelte schon sehr dem heutigen modernen Menschen er hatte ein Hirnvolumen von 1300 Kubik Centim und war sehr
- erfinderisch er fing das Mammut in Fallen und jagte Tiere aus deren Fällen er sich Kleider fertigte der Homo sapiens entwickelte
- sich in Afrika und Asien weiter in Europa und im Vorderen Orients dagegen bildete sich eine Unterform aus der Neandertaler er starb vor etwa 40000
- Jahren aus Homo sapiens sapiens heißt der heutige Mensch zu dem auch wir gehören erste Spuren von ihm entdeckten Forscher
- in Afrika sie waren 120.000 Jahre alt vor 90.000 Jahren lebte er in Israel vor 50.000 Jahren gelangte er von Asien nach Australien
- und vor 30 000 oder 15 000 Jahren von Sibirien nach Amerika bemerkenswertes
- Mischlinge im Laufe der Geschichte haben sich die meisten Völker und Rassen miteinander vermischt Mulatten heißen die Nachkommen von weißen und schwarzen
- Eltern Mestizen sind Mischlinge zwischen Indianern und Weißen zambos nennt man die Kinder von schwarzen und Indianern alle Rassen gehören zu einer einzigen
- Art dem Homo sapiens aufrecht und intelligent [Musik]
- der menschliche Körper ist bei allen Rassen gleich Anatomie von griechisch anatnin aufschneiden heißt die Lehre vom Körperbau des Menschen der aufrechte
- Gang und das leistungsfähige Gehirn unterscheiden den Homo sapiens von allen anderen Lebewesen ein konstruktives Wunderwerk
- ist das Skelett es besteht aus 206 Knochen unterschiedlicher Größe und stützt den Körper gibt ihm seine Form und schützt die Organe Zentrum des
- Skeletts ist die Wirbelsäule ein 26 stöckiger knochenturm der oberste Wirbel heißt Atlas er trägt den Kopf des Menschen das Skelett wächst mit dem
- Körper mit gemessen an seiner Festigkeit ist es erstaunlich leicht im Durchschnitt beträgt sein Gewicht nicht mehr als 20% des
- Körpergewichts das Gehirn enthält viele Milliarden Nervenzellen sie sind untereinander und mit den Nerven im Körper verknüpft jede Nervenzelle kann
- mit bis zu 10 000 Zellen in der Nachbarschaft in Verbindung stehen das Gehirn ist die Kommandozentrale des Körpers es gliedert
- sich in drei Hauptteile Stammhirn Kleinhirn und Großhirn Hirnstamm und Kleinhirn steuern die Atmung den Blutkreislauf die
- Körperhaltung und die Bewegungen das Großhirn man nennt es auch Vorderhirn macht den größten Teil des Gehirns aus es ist zugleich sein höchstentwickelter
- Teil erst durch das Großhirn sind wir in der Lage geistige Leistungen zu vollbringen das Großhirn unterteilt sich in verschiedene Bereiche in den
- motorischen Feldern werden Bewegungen gesteuert und das Sprechen ermöglicht sensorische Felder z.B das Seezentrum im Hinterkopf empfangen Informationen aus
- unseren Sinnesorganen beim Menschen sind die assoziationsfelder besonders ausgeprägt hier werden Informationen aus
- verschiedenen gehirnteilen miteinander verknüpft auch die Intelligenz eines Menschen wird maßgeblich vom Großhirn bestimmt unter
- Intelligenz lateinisch Intelligenz g=ich einsichtsvoll verständig verstehen die Gelehrten unterschiedliche Fähigkeiten die wie man sich an neue Aufgaben und
- Lebensbedingungen anpasst wie man Informationen verarbeitet wie man Probleme löst oder neue Einsichten gewinnt das Gehirn liegt gut geschützt
- in der knöchernen Schädelkapsel es wird durch Scheidewände aus Bindegewebe sicher an seinem Platz gehalten selbst im Schlaf wenn das Bewusstsein
- abgeschaltet ist Arbeiten lebenswichtige Gehirnteile weiter das menschliche Gehirn ist Durchschnitt zweieinhalb Pfund schwer
- dreimal mehr wiegt das Gehirn eines Elefanten weder Größe noch Verhältnis zum Körpergewicht spielen bei der Leistungsfähigkeit des Gehirns eine
- Rolle bemerkenswertes das Gehirn eines Babys die Gehirnmasse eines Säuglings beträgt nur ein Viertel der eines
- Erwachsenen dennoch verfügt das Baby schon über sämtliche Neuronen so nennt man die Nervenzellen mit ihren Nervenfasern die der Erwachsene je haben
- wird doch erst mit dem Beginn des erwachsen werdens endet der Entwicklungsprozess des Gehirns dann erst sind die Verknüpfungen zwischen den
- Neuronen ausgebildet Ärzte und [Musik]
- Arzneien Krankheiten vorzubeugen sie zu heilen und zu lindern das ist die Aufgabe der Medizin lateinisch Heilkunde ihre wichtigsten Mittel sind Arzneien
- und die Chirurgie die genauen Anfänge der Medizin liegen im Dunkeln Funde beweisen jedoch dass bereits die
- Steinzeitmenschen Heilkräuter kannten und gebrochene Glieder einrichten konnten und warum heute nicht mehr die wissenschaftliche Medizin fand
- ihren Anfang im alten Griechenland der berühmteste griechische Arzt war Hippokrates seine Lehren lange Zeit die Medizin
- Hippokrates forderte von seinen Arztkollegen sich vor ihrem Eingreifen zuerst ein vollständiges Krankheitsbild zu machen außerdem sollten stets die
- Selbstheilungskräfte der Patienten mobilisiert und erst danach die Krankheiten durch Heilmittel kuriert werden jeden neu ausgebildeten Mediziner
- ließ Hippokrates vor Antritt seines Amtes einen Eid schwören der Eid des Hippokrates wird noch heute von den med abgelegt als im 15 Jahrhundert das bis
- dahin verbotene sizien von Leichen üblich wurde machte die Medizin einen Riesenschritt nach vorn 1543 veröffentlichte Andreas wesal sein
- Buch vom Bau des menschlichen Körpers und begründete damit die Anatomie 1616 gelang dem englischen Arzt William Harvey eine Epoche machende
- Entdeckung er beschrieb sie 1600 8 in seinem Buch die Bewegung des Herzens und des Blutes Harve hatte den Blutkreislauf entdeckt trotz dieser Erfolge trieben zu
- dieser Zeit nach wie vor zahlreiche Quacksalber ihr Unwesen im 19 Jahrhundert wurden die Bakterien als Erreger von Krankheiten
- ausgemacht der französische Forscher Louis Pasteur entwickelte ein Verfahren bei dem Lebensmittel durch Erhitzen haltbar werden die
- pasturisierung der deutsche Arzt Robert Koch erkannte dass zu jeder Krankheit ein bestimmter Erreger gehört 1882 entdeckte er den Tuberkuloseerreger
- ein Jahr darauf den Erreger der Cholera 7 Jahre später gelang dem deutschen Mediziner Emil von Bering die Entwicklung von Impfstoffen gegen
- difterie und Tetanus wundstarkrampf er hatte sie aus dem Blut von Tieren gewonnen denen er kleine Mengen des difterie bzw
- ttanusoxins des bakteriengiftes verabreicht hatte einen Meilenstein der Medizin setzte schließlich Alexander Fleming der schottische Wissenschaftler
- bemerkte 1928 dass auf einem seiner näherböden Schimmel gewachsen war und die Bakterien abgetötet hatte er entwickelte aus dem
- Schimmelpilz Penicillium das erste und am häufigsten eingesetzte Mittel das Bakterien abtötet oder in ihrer Vermehrung beeinträchtigt er nannte es
- Penicillin später fand man noch viele weitere Substanzen mit denen sich bestimmte Krankheiten gezielt bekämpfen ließen Millionen Menschenleben konnten
- gerettet werden eine große pharmazeutische Industrie entstand bemerkenswertes der Gott der Heilkunst
- Symbole des Arztberufes sind noch heute der Stab und die heilige Schlange des asklipios des griechischen Gottes der Heilkunst als Asklepios oder eskulab der
- Legende nach seine Wunderheilungen an toten versuchte wurde er von Zeus mit einem Blitz in die Unterwelt geschleudert der asklepioskult
- entstand im 5ün Jahrhundert vor Christus parallel zum Wirken des Hippokrates unter dem Messer die Chirurgie die wundarznei war
- lange Zeit ein Stiefkind der Medizin erst als die Anästhesie entstand und keimtötende Mittel die Antiseptika aufkamen begann sich dies zu
- ändern nun konnten die Chirurgen die um 1900 erstmals weiße Kleidung trugen um Schmutz sofort sichtbar zu machen in Ruhe
- operieren doch nicht immer ist eine Oper nötig 1895 entdeckte der deutsche Physiker Wilhelm röngen die nach ihm benannten
- rönkenstrahlen mit ihrer Hilfe war es den Ärzten erstmals möglich in den Körper zu schauen ohne ihn zu öffnen als man kurz darauf die zerstörerische
- Wirkung der Röntgenstrahlen auf Gewebe erkannt hatte begann man sie auch erfolgreich zur Bekämpfung von Wucherungen und Tumoren
- einzusetzen noch genauere Bilder des inneren liefern seit den 70er Jahren des 20 Jahrhunderts Computertomographen auch der für den
- Menschen unhörbare Ultraschall hilft bei der Beobachtung und Überwachung bestimmter Körperfunktionen modernste Technik hat
- auch im Operationssaal Einzug gehalten wo das herkömmliche skypel das traditionelle Schneidwerkzeug des Chirurgen immer häufiger durch den
- Laserstrahl abgelöst wird die energiereichen Laser lassen sich sehr genau steuern und sie verursachen weniger Schmerzen und
- Blutungen keine äußerlich sichtbaren operationsspuren hinterlassen die neuesten Endoskope griechisch endon gleich
- drinnen und scopein gleich schauen die nicht nur Blicke ins Körperinnere sondern auch Operationen ermöglichen künstliche äußere
- Körperteile Prothesen gibt es schon seit Jahrhunderten sie sind sind im Laufe der Zeit vervollkommnet und durch Implantate und Transplantate ergänzt worden
- Implantate werden in den Körper eingesetzt wo sie die Funktion eines Organs oder Körperteils übernehmen Transplantate sind lebende Organe von
- meist anderen Menschen die einem Patienten eingepflanzt werden zu den gebräuchlichsten Implantaten gehören Herzklappen
- Herzschrittmacher Zähne Kniegelenke Bandscheiben und Schultergelenke künstliche Nieren sind Geräte die das Blut des Patienten außerhalb des Körpers
- von Abfallstoffen reinigen sie werden nur verwendet bis ein Spenderorgan für eine Transplantation gefunden ist die ersten Dialysegeräte griechisch dialysis
- gleich Auflösung wurden ab 1940 gebaut heute werden nicht mehr nur Krankheiten kuriert ein völlig neuer Zweig der Medizin die Epidemiologie
- Lehre von den Epidemien untersucht warum Krankheiten auftreten wen sie treffen und wie und warum sie sich ausbreiten
- bemerkenswertes Krankenpflege damals mit der Ausbreitung des Christentums übernahmen vor allem Nonnen die Pflege von Kranken die Anrede
- Schwester für die Krankenpflegerin erinnert noch heute an die Ordensschwestern die sich entsprechend ihren gelübten jahrhundertelang um die
- Wachen und Kranken kümmerten
- Chemie alles ist Stoff uns umgibt eine Unmenge verschiedener Stoffe Sand Holz Papier
- Glas Steine Metalle Kunststoffe Wasser Luft und viele andere mehr Stoffe können weich sein oder hart spröde oder biegsam rau oder glatt sie
- können farbig sein oder einen typischen Geschmack haben alles was wir sehen können oder wie Luft manchmal auch nicht was wir riechen fühlen schmecken und
- wiegen können sind chemische Stoffe die Chemie eine vergleichsweise noch junge Naturwissenschaft untersucht wie diese Stoffe zusammengesetzt sind ob
- sie sich in verschiedene Bestandteile zerlegen lassen und wie sie unter bestimmten Bedingungen mit anderen Stoffen
- reagieren in der chemischen Industrie wird dieses Wissen dann praktisch umgesetzt man stellt Substanzen her die in der Natur nicht oder nur selten
- vorkommen bereits die altgriechischen Philosophen bemühten sich die damals bekannten chemischen Vorgänge theoretisch zu erklären vor allem aber
- suchten sie nach den Stoffen aus denen alle Dinge in der Welt bestehen Empedokles lehrte dass es vier Elemente gbt aus denen sich alle Dinge
- zusammensetzten Erde Wasser Luft und Feuer nach der Überzeugung von Aristoteles konnten sie sogar ineinander übergehen außerdem strebe die gesamte
- Natur nach Vollkommenheit nach einer immer höheren Seinsweise diese noch wenig wissenschaftlichen Vorstellungen führten
- vermischt mit religiösem Gedankengut zu einer verlockenden Idee man träumte davon unedle also weniger wertvolle Metalle wie Eisen oder Blei in Gold
- umwandeln zu können diese Idee sollte die Chemie über viele Jahrhunderte beherrschen ihren Ursprung hatte die Alchemie wie man das Streben nach dem
- künstlichen Gold nannte in Ägypten später versuchten auch in Europa Alchemisten ihr Glück rastlos suchten sie in ihren Laboratorien den
- alchemistenküchen nach einer geheimnisvollen Substanz denn nur mit dem Stein der Weisen so glaubte man sollte es möglich sein künstliches Gold
- herzustellen das gelang zwar nicht immerhin aber machten die Alchemisten Entdeckungen die nicht nur für die spätere Chemie von Bedeutung waren einer
- der bekanntesten Goldsucher war Johann Friedrich böttg er war goldmacher wie viele andere auch als er von Preußen nach Sachsen fliehen musste konnte er im
- Auftrag von König August dem Starken seine Experimente fortsetzen allerdings um den Preis seiner Freiheit nach einem vergeblichen Fluchtversuch bekam er den
- Auftrag der Porzellanherstellung auf die Spur zu kommen 1708 1709 gelang ihm die Herstellung von weißem Hartporzellan das weiße Gold wurde als
- meiener Porzellan weltberühmt bemerkenswertes alltägliche Chemie viele Dinge die wir tagtäglich ganz
- selbstverständlich verwenden verdanken wir der Chemie Seifen Kosmetika Waschmittel Medikamente Lacke Farben Düngemittel
- Autoreifen die chemische Industrie ist heute einer der wichtigsten Wirtschaftszweige klein kleiner
- Atom alle Dinge auf der Welt bestehen aus winzigen Teilchen den Atomen dabei spielt es keine Rolle ob es sich um Sterne oder Steine handelt um
- Tiere Pflanzen oder auch um Wasser selbst die Luft die wir normalerweise nur als Wind wahrnehmen setzt sich aus Massen von Atomen
- zusammen die erste Atomtheorie stellte der griechische Philosoph Demokrit auf er war überzeugt dass es kleinste unteilbare Teilchen geben müsse aus
- denen alles in der Natur entstünde er nannte sie Atome weil unteilbar im griechischen Atomos heißt Anfang des 19 Jahrhunderts Griff
- der englische Physiker und Chemiker John Dalton die Idee von Demokrit wieder auf und entwickelte eine moderne Atomtheorie mit ihr lassen sich
- verschiedene und grundlegende chemische Gesetzmäßigkeiten anschaulich erklären Atome verbinden sich miteinander zu größeren Gebilden den
- Molekülen manche Stoffe wie etwa Sauerstoff bestehen nur aus Atomen ein und derselben Art das sind die Elemente Elemente unterscheiden sich
- untereinander weil ihre Atome verschieden sind andere Stoffe z.B Wasser setzen sich aus miteinander verbundenen Atomen
- verschiedener Elemente zusammen aus zwei Atomen Wasserstoff hydrogen und einem Atom Sauerstoff oxygen die Formeln in der Chemie geben
- an welche Atome in einem Molekül vorhanden sind und in welcher Menge sie vorkommen zunächst wurde angenommen die Atome seinen die Allerkleinsten
- weltbausteine und damit nicht teilbar seit Beginn des 20 Jahrhunderts weiß man dass sich Atome aus verschiedenen Teilchen zusammensetzen 1911 stellte der
- britische Physiker ernest Rutherford ein erstes Atommodell vor danach befindet sich im Mittelpunkt des Atoms ein Kern der aus winzigen
- Elementarteilchen besteht den positiv geladenen Protonen und den elektrisch neutralen Neutronen der positiv geladene Atomkern wird von anderen Teilchen mit
- großer Geschwindigkeit umkreist sie heißen Elektronen und werden durch ihre negative elektrische Ladung in den Kreisbahnen
- gehalten obwohl der Atomkern unglaublich winzig ist befinden sich dort mehr als 99,9% der Masse des 1913 nahm der dänische Physiker Nils
- Boher an dass die Elektronen den Kern des Atoms in Schalen umhüllen dieses Atommodell wurde später mehrfach verfeinert inzwischen weiß man dass die
- Protonen und die Neutronen aus den noch kleineren Quarks aufgebaut sind Quarks werden von sogenannten Gluonen den bindungsteilchen
- zusammengehalten bemerken wtes immer rundherum das winzige Atom und unser riesiges Sonnensystem haben durchaus
- eine Gemeinsamkeit die Elektronen umkreisen den Atomkern ähnlich wie die Planeten unseres Sonnensystems die
- Sonne Elemente in Rei und Glied für die Gelehrten des alten Griechenlands waren Erde Luft Feuer und
- Wasser die Grundelemente schlecht hin der englische Physiker und Chemiker Robert Boyle widersprach dieser Vorstellung in seinem Buch der
- zweifelnde Chemiker definierte er ein Element als einen Stoff der sich nicht in noch einfachere Stoffe zerlegen lässt Chemiker unterteilen alle Stoffe
- die uns umgeben grob in zwei Arten erstens in die reinen Substanzen wie Gold oder Eisen die nur aus einer Art von Atomen bestehen man bezeichnet sie
- als Elemente und zweitens in die Gruppe der chemischen Verbindungen wie Wasser oder Kochsalz die sich aus Atomen verschiedener Elemente zusammensetzen
- Robert Boy hatte recht Wasser ist ebenso wie Erde kein Element sondern eine Verbindung in der Natur kommen nur 92 Stoffe als Element vor darunter gold
- Kupfer Eisen und Magnesium weitere 28 konnten im Labor künstlich hergestellt werden die meisten Elemente wurden zwischen 1700 und 1900
- entdeckt bis 1700 waren lediglich 15 Elemente bekannt in der Mitte des 19 Jahrhunderts erkannten die Forscher dass sich manche
- Elemente wegen ihrer ähnlichen chemischen und physikalischen Eigenschaften in Gruppen zusammenfassen lassen 1869 legten der russische
- Chemiker Dimitri mendelejev und der deutsche Loa Meer unabhängig voneinander natürliche Systeme der chemischen Elemente
- vor in seinem sogenannten Periodensystem der Elemente schrieb mendelejev die Elemente nach steigendem Atomgewicht nebeneinander
- auf nach jeweils sieben Elementen wiederholten sich die Eigenschaften so schrieb er die chemisch ähnlichen jeweils untereinander und
- erhielt auf diese Weise ein System aus wagerechten Perioden und senkrechten Gruppen da zu seiner Zeit noch nicht alle Elemente entdeckt waren ließ der
- Forscher an den entsprechenden Stellen seines Systems Lücken zum Erstaunen zahlreicher anderer Wissenschaftler sagte er diese Elemente mit ihren
- wesentlichsten chemischen und physikalischen Eigenschaften voraus als mendelejevs Voraussagen fast völlig mit den tatsächlichen Werten der später
- entdeckten Elemente übereinstimmten feierte die Chemie einen ihrer größten Triumphe im 19 Jahrhundert viele Elemente tragen die
- Namen ihrer Entdecker andere haben griechische oder lateinische Bezeichnungen oder heißen nach dem Ort an dem man sie erstmals fand bereits
- 1813 hatte der schwedische Chemiker Jöns Berzelius ein einfaches Begriffssystem für die Elemente eingeführt das noch heute gebräuchlich ist danach wird jedes
- chemische Element mit einem eigenen Symbol belegt das immer aus dem ersten Buchstaben seines lateinischen namens besteht haben zwei Elemente denselben
- Anfangsbuchstaben so fügt man einen zweiten kleinen Buchstaben hinzu Schwefel hat beispielsweise die Abkürzung S und Silber die Abkürzung AG
- von agentum dem lateinischen Wort für Silber bemerkenswertes die drei Klassen der Elemente die Elemente werden in drei
- Klassen eingeteilt Metalle Nichtmetalle und halbmetalle Metalle sind feste Körper außer dem flüssigen Quecksilber mit
- meist hohen Schmelz und Siedepunkten die meisten Nichtmetalle sind Gase mit niedrigen Schmelz und Siedepunkten halbmetalle besitzen sowohl
- Eigenschaften der Metalle als auch der Nichtmetalle der überwiegende Teil der chemischen Elemente sind [Musik]
- Metalle organische und anorganische Chemie die Chemie unterteilt sich in zwei große Arbeitsgebiete die organische
- und anorganische [Musik] Chemie früher verstand man unter organischer Chemie die Lehre von den in
- Pflanzen und Tieren in lebenden Körpern also aufgebauten Stoffen das sind beispielsweise Eiweiß Fett Zucker oder auch
- Harnstoff heute dagegen umfasst der Begriff organische Chemie all jene Verbindungen die das Element Kohlenstoff enthalten Kohlenstoffatome können sich
- mit anderen Kohlenstoffatomen zu Molekülketten Ringen oder noch komplizierteren Bindungen zusammenfügen sie setzen sich manchmal
- aus tausenden von Atomen zusammen gegenwärtig kennt die organische Chemie zu der unter anderem auch die Fachgebiete Biochemie und
- Lebensmittelchemie gehören über 16 Millionen Kohlenstoffverbindungen die Zahl der anorganischen Verbindungen ist um ein
- Vielfaches geringer die organische Chemie hat in unserem täglichen Leben eine große Bedeutung zu den
- Kohlenstoffverbindungen mit denen wir es im Alltag zu tun haben gehören bei beispielsweise fette Zucker Stärke Kosmetika
- Arzneimittel Reinigungsmittel und Farbstoffe unter den organischen Verbindungen gibt es eine große Anzahl von Stoffen die lediglich aus
- Kohlenstoff und Wasserstoff bestehen die Kohlenwasserstoffe auch sie sind aus unserem täglichen Leben nicht wegzudenken bekannte Kohlenwasserstoffe
- sind Petroleum Propangas Dieselöl und Schmieröl auch Erdöl ein Flüssigkeitsgemisch aus verschiedenen Kohlenwasserstoffen und
- Erdgas gehören zu den organischen Stoffen weil organische Verbindungen immer Kohlenstoffverbindungen sind nennt man die organische Chemie heute auch die
- Chemie der Kohlenstoffverbindungen während die organische Chemie sich mit den
- Verbindungen des Kohlenstoffs beschäftigt umfasst die anorganische Chemie alle Elemente und Verbindungen die keinen Kohlenstoff enthalten
- zur anorganischen Chemie gehören beispielsweise solche Bereiche wie die Chemie der Metalle und die Chemie der Erden der überwiegende Teil der
- chemischen Elemente sind Metalle sie sind gute Leiter für Wärme und Elektrizität und haben hohe Schmelzpunkte darüber hinaus kann man
- Metalle biegen pressen Walzen hämmern und ziehen auch lassen sich geschmolzene Metalle gut mit weiteren metallis oder nichtmetallischen Stoffen vermischen die
- so entstehenden neuen Stoffe haben andere Eigenschaften im Vergleich zu den einzelnen Bestandteilen solche Stoffe nennt man
- Legierungen das häufigste Metall der Erde ist Eisen die schwersten Metalle sind Wolfram Osmium und Iridium das leichteste ist
- Lithium wenn man Metalle an der Luft erhitzt reagieren sie mit dem Sauerstoff neue Stoffe entstehen die sogenannten Metalloxide mit Säuren wiederum bilden
- die Metalle Salze da sich die organische und die anorganische Chemie vielfach überschneiden gibt es in der Praxis
- meist keine strenge Trennung zwischen diesen beiden chemischen Arbeitsgebieten bemerkenswertes ungewöhnliche
- Metalle zwei seltsame Metalle sind Quecksilber und Kalium Quecksilber ist das einzige Metall das bei Zimmertemperatur flüssig ist Kalium
- wiederum ist weich wie Wachs und schwimmt auf dem Wasser weil es von feuchter Luft sofort angegriffen wird bewahrt man es in Öl oder flüssigem
- Paraffin auf wenn sich Stoffe
- verändern was passiert wenn man zwei oder mehr Stoffe zusammenfügt dann kann zweierlei geschehen entweder sie mischen sich
- behalten aber ihre ursprüngliche Form oder sie verändern sich chemisch und werden zu einer neuen Art von Stoff dann hat wie die Wissenschaftler sagen
- eine chemische Reaktion stattgefunden ihr Kennzeichen ist dass die Produkte der Reaktion andere Eigenschaften haben als die
- Ausgangsstoffe mit unterschiedlichen Verfahren dem Erhitzen beispielsweise lässt sich der Zusammensetzung unbekannter Stoffe auf die spurken
- solche Analysen versuchten schon die frühen Chemiker bei einer chemischen Reaktion geht keine Materie verloren und es wird
- auch keine zerstört selbst wenn sie ihre Form ändert dies ist eines der grundlegenden naturwissenschaftlichen Gesetze es besagt dass die Masse der
- Stoffe vor der chemischen Reaktion gleich der Masse der Stoffe ist nach der Reaktion formuliert hat das Gesetz von der Erhaltung der Masse der französ
- Wissenschaftler Antoine Lavoisier es war seine wichtigste Entdeckung bei jeder chemischen Reaktion wird Energie umgesetzt man unterscheidet
- zwischen exothermen Reaktionen von griechisch Exo heraus und thermoswärme und endothermen Reaktionen von griechisch Endo hinein wird energierei
- in Form von Wärme Licht oder Elektrizität spricht man von einer exothermenreaktion muss man dagegen Energie zuführen ist die Reaktion
- endotherm die meisten chemischen Reaktionen benötigen eine startenergie chemische Reaktionen laufen unterschiedlich schnell ab manche
- erfolgen schlagartig das sind die Explosionen andere verlaufen sehr viel langsamer ein Nagel eine Eisenbahnschiene oder ein Fahrrad rosten
- erst nach Jahren Druck Temperatur Licht die ob oberflächengröße und die Zusammensetzung der Ausgangsstoffe beeinflussen
- dies chemische Vorgänge lassen sich auch beschleunigen das bewirken die Katalysatoren sie Ebenen den Beteiligten einer chemischen Reaktion den Weg ohne
- sich selbst dabei zu verändern oder an ihr teilzunehmen ohne Katalysatoren würden viele Reaktionen nicht oder nur sehr langsam ablaufen rund 90% aller
- Chemikalien werden unter der Verwendung von aten hergestellt bemerkenswerte Katalysatoren bringt auch die Natur hervor
- Enzyme diese Stoffe lassen in Lebewesen chemische Reaktionen ablaufen enzyme sind entscheidend am verwerten unserer Nahrung beteiligt sie werden auch
- künstlich erzeugt und beispielsweise in der waschmittelproduktion genutzt bemerkenswertes der
- Cut auch der Abgaskatalysator des aut ist ein chemischer Beschleuniger er besteht im wesentlichen aus einem mit Platin und rodium beschichteten
- wenartigen Keramikkörper dessen feinstukturierte Oberfläche der Größe zweier Fußballfelder entspricht auf dieser Oberfläche laufen die
- katalytischen Reaktionen ab sie spalten die giftigen und schädlichen Abgase in weniger schädliche
- Produkte Kunststoffe im Jahre 1909 gelang dem amerikanischen Chemiker belgischer Herkunft Leo Henrick
- beckeland eine folgenreiche Entdeckung während eines Experiments bemerkte er eine dunkle teerartige Masse die durch Erhitzen zu einem harten Stoff
- wurde beckeland hatte den ersten vollständig aus künstlichen Ausgangsstoffen hergestellten Stoff erfunden der neue
- hitzeb Werkstoff ließ sich in jede beliebige Form pressen und wurde nach seinem Erfinder Bakelit genannt aus dem dunkelbraunen Bakelit
- entstanden damals Telefonapparate Radiogehäuse und elektrische Stecker heute sind Kunststoffe aus unserem täglichen Leben gar nicht mehr
- wegzudenken Chemiker verstehen unter Kunststoffen organische Verbindungen die durch chemische Synthese hergestellt werden Kunststoffe bestehen aus
- riesenmolekülen in denen bis über 100.000 kleine gleichartige Moleküle miteinander verknüpft sein können diese kleinen Bausteine heißen Monomere
- griechisch Mono 1 plus mer Teil die riesenmoleküle sind Polymere griechisch polily gleich viel die Makromoleküle wie sie auch heißen können fadenförmig
- netzartig oder verzweigt sein alle Kunstoffe und viele Textilfasern bestehen aus künstlich hergestellten Polymeren Kunststoffe werden aufgrund
- ihres Verhaltens beim Erhitzen in zwei große Gruppen eingeteilt Thermoplaste und Duroplaste Thermoplaste werden bei jedem
- erwärmen weich dann lassen sie sich leicht verformen bekannte thermoplastische Kunststoffe sind PVC
- Polyvinylchlorid Plexiglas und polyethyl duroplastische Kunststoffe wie Bakelit und Melamin behalten ihre einmal erhaltene Gestalt bei sie lassen sich
- durch Erwärmen nicht verformen und zersetzen sich bei zu hohen Temperaturen schließlich gibt es noch Kunststoffe die elastisch wie Gummi sind
- die Elastomere der wichtigste Rohstoff für die Synthese von Kunststoffen ist neben Erdgas das
- Erdöl aus ihm entsteht nach verschiedeneen Bearbeitungsstufen ein Granulat das unterschiedlich weiter verarbeitet wird verschiedene
- Kunststoffe lassen sich durch scheumverfahren beispielsweise durch Einblasen oder einrühren von Luft in die Grundmasse
- aufschäumen Kunststoffe sind sehr leicht deshalb setzt man sie immer mehr im Fahrzeug Flugzeug und Schiffsbau ein auch als Wandverkleidungen Fensterrahmen
- Heizöltanks Chemikalienbehälter fußbodenbelege Schläuche Spielzeug Büroartikel und im Haushalt finden sie zunehmend
- Verwendung kunststoffe haben allerdings auch Nachteile sie können höheren Temperaturen meist nur begrenzt standhalten und sie sind nicht so
- kratzfest wie Metall oder Glas vor allem aber lassen Sie sich nur umständlich entsorgen Kunststoffe verrotten auf Deponien nicht deshalb bemüht man sich
- verstärkt um eine wierverwertung bemerkenswertes die erste kunstphaser die erste nur aus künstlich
- gewonnenen chemischen Verbindungen hergestellte Faser war Nylon das stabile dehnbare Material ist haltbarer und billiger als naturfas Nylon führte zu
- einer wahren Revolution in der Textilindustrie die ersten Damenstrümpfe aus Nylon kamen bereits 1940 auf den Markt sie wurden ein Verkauf
- Schlager weitere Hörbücher aus der Reihe cD WISSEN Allgemeinbildung gibt es im Buchhandel und unter wwwh.höherkiosk.de der audiomediaavlag
- bedankt sich fürs zuhören [Musik]
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