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SQL Tabellenerzeugung mit DDL - SQL 2

Informatik - simpleclub7:47 283.646 Aufrufe veröffentlicht Auf YouTube

Das Wichtigste aus dem Video

Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.

Transkriptautomatisch erstellt · 69 Zeilen
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  1. Hummel Hummel - Mors Mors ihr Landratten ! Na, wo geit die dat?
  2. Endlich gibts das neue Video zu SQL! Wir haben ja schon gelernt, dass wir durch SQL,Tabellen erstellen und bearbeiten können.
  3. Aber wie funktioniert das jetzt genau? Die Bearbeitung und Erzeugung von Datenbanktabellen erfolgt in SQL
  4. über die sogenannte Data Definition Language. Wers kurz haben will , DDL.
  5. DDL sind einfach SQL Kommandos welche wieder durch eine einfache Struktur und durch englische Befehle definiert sind.
  6. Aber genug gelabert, schauen wir uns das ganze mal in der Praxis an. DDL, Ahoi!
  7. Ois klar. Jetzt kanns endlich an die Praxis gehen.
  8. Damit ihr selber mit dem Code rumspielen könnt, kann ich euch SQL Fiddle oder den w3schools SQL Editor empfehlen.
  9. Wir wollen jetzt aber erstmal eine neue Tabelle erstellen. Das machen wir immer mithilfe von create table und den Namen der Tabelle.
  10. Nach der letzten Klammer wird außerdem ein Semikolon angefügt. Wir orientieren uns jetzt mal an den Beispielen der vorherigen Videos.
  11. In unserem Fall können wir mit create table Film , eine Tabelle mit dem Namen Film erstellen. Da eine leere Tabelle jetzt ziemlich langweilig wäre, schreiben wir in die Klammern unsere
  12. Attribute, oder auch Spalten, der Tabelle. Zuerst schreiben wir den Namen des Attributs und dahinter den Datentyp.
  13. Mit einem Komma trennen wir die Attribute voneinander, wobei nach dem letzten Attribut kein Komma steht.
  14. Die Datentypen ähneln denen in Java und reichen von integer bis String. Am besten wir schauen uns das mal im Code an und ab geht’s!
  15. Die Attributnamen für unsere Tabelle Film sehen also folgendermaßen aus. Wir haben für jede Spalte der Tabelle den Namen festgelegt.
  16. Für FilmId,Jahr,Kosten und Regisseur legen wir ein Integer fest, da in allen dieser Spalten ja eine Zahl stehen soll.
  17. Für Name und Genre legen wir dagegen ein varchar fest, da dort ja überall ein Name stehen soll.
  18. Varchar 40 ist jetzt einfach ein String der zwischen 1 bis 40 Zeichen enthalten kann. Char dagegen ist ein String der eine feste Länge haben muss.
  19. Char 10 sagt zum Beispiel, dass der String in der Tabelle 10 Zeichen lang sein muss! En paar von euch denken sich jetzt wahrscheinlich: “Äh jo?
  20. Aber warum brauchen wir überhaupt Datentypen?” Wenn für die Attribute falsche Werte einsetzt werden,die nicht dem Datentyp entsprechen,
  21. wird die Tabelle nicht angelegt. Kurz gesagt: Wenn wir zum Beispiel in die Spalte Kosten
  22. einen String schreiben wollen, denkt sich SQL so : “Whaat?
  23. Bisch du dumm? Mach ich sicher nicht, is ja falsch!”
  24. Also, möget ihr immer gut auf die Datentypen achten, gell? So, die Spalten ham wir jetzt auch gesetzt, aber uns fehlen noch die Schlüsselbeziehungen.
  25. Wenn ihr nicht mehr wisst was ein Schlüssel ist, einfach in des Video davor klicken! In DDL können wir solche Zusätze hinter den Datentyp schreiben.
  26. Schlüsseldefinitionen sind dabei aber nur ein kleiner Teil von Zusätzen. Die anderen schauen wir uns im nächsten Video an!
  27. Aber back zum Business! In unserer Filmtabelle würde eine Primärschlüsseldefinition so aussehen.
  28. Für FilmID schreiben wir ein primary key , da FilmID ja unser Primärschlüssel ist. Wir könnten das ganze auch an den Schluss schreiben und zwar mit primary key FilmID.
  29. Sprechpause Da müssen wir jetzt aber aufpassen und nach primary key in Klammern immer den Namen der
  30. Spalte dazuschreiben, die Primärschlüssel ist. Wenn wir jetzt mehrere Attribute als Primärschlüssel festlegen wollen,
  31. können wir hinter primary key auch einfach mehrere Attribute reinschreiben. Also merkt euch:
  32. Für den Primärschlüssel schreiben wir also immer primary key hinter den Datentyp oder ans Ende der Tabellendefinition.
  33. Normal oder? So, jetzt fehlt uns noch die Definition unserer Fremdschlüsselbeziehungen.
  34. Diesen Fremdschlüssel können wir ähnlich wie den Primärschlüssel erzeugen. Wir schreiben einfach hinter den Datentyp des Attributs ein references.
  35. Dann müssen wir unseren Tabellennamen schreiben, auf den unser Fremdschlüssel verweisen soll. Dahinter kommt in Klammern dann noch der jeweilige Primärschlüssel der Tabelle.
  36. Wie sieht das jetzt im Code aus? Für Film würde das ganze also so aussehen.
  37. Da Regisseur ja unser Fremdschlüssel is, steht hier jetzt Regisseur integer references Regisseur ( RegisseurId) .
  38. Somit verweist unsere Spalte Regisseur aus Film jetzt auf den Primärschlüssel von der Tabelle Regisseur, nämlich RegisseurId.
  39. Natürlich können wir unsere Fremdschlüsseldefiniton auch ans Ende der Klammern schreiben. Dafür müssen wir jetzt vor dem references Block ein foreign key schreiben.
  40. Nach foreign key schreiben wir dann in Klammern noch unser Attribut, welches wir als Fremdschlüssel definieren wollen.
  41. Bei SQL Fiddle und weiteren Editoren ist hierbei jedoch wichtig, dass alle Tabellen bekannt sind bevor sie referenziert werden!
  42. Das heißt,die Tabellen mit Fremdschlüsseln müssen nach den Tabellen angelegt werden auf die sich der Fremdschlüssel bezieht.
  43. Außerdem müsst ihr jetzt wirklich drauf achten, dass euer Fremdschlüssel und der Primärschlüssel den gleichen Datentyp haben!
  44. Alles klärle? Guade Sach!
  45. Abschließend schauen wir uns jetzt an, was wir durch den SQL Code überhaupt gebaut haben. Nämlich das.
  46. Durch den SQL Code haben wir unsere Tabelle Film aufgebaut und natürlich die Schlüsselbeziehungen. Die SQL zu Regisseur haben wir uns jetzt nicht angeschaut, aber die funktioniert ganz genauso
  47. wie bei Film! So waren jetzt ja ziemlich viele Infos.
  48. Damit wird das jetzt aber praktisch alles im Hirn speichern, gibts noch en einfaches Beispiel dazu.
  49. Nehmen wir an in der Klausur steht, dass wir eine Tabelle Buch und eine Tabelle Autor mit geeigneten Spalten erzeugen sollen.
  50. Natürlich mit SQL DDL. Schauen wir uns das mal an!
  51. Wir fangen also mit unseren Grundgerüsten an. Die sehen dann so aus.
  52. Easy wa? Jetzt wollen wir unseren Tabellen noch Spalten übergeben.
  53. Für Buch könnte es folgendermaßen aussehen. Wir definieren also die Spalten BuchID,Name, Genre, Preis und Autor.
  54. Preis, BuchID und Autor weisen wir den Datentyp int zu und den anderen ein varchar 30. Für Autor dagegen nehmen wir als Spalten AutorID, Vorname und Nachname.
  55. Als nächsten sollen wir noch die Primärschlüssel eintragen und die Tabellen sinnvoll durch einen Fremdschlüssel verknüpfen.
  56. So, wir wissen ja, dass wir uns auf unsere IDs verlassen können. Also legen wir in der Tabelle Buch unsere BuchID als Primärschlüssel fest.
  57. In der Tabelle Autor machen wir das gleiche mit unserer AutorID. Primary abgeschlossen!
  58. Um unsere Tabellen zu verknüpfen müssen wir jetzt noch einen Fremdschlüssel definieren. Das machen wir indem wir unsere Spalte Autor aus Buch mit dem Primärschlüssel aus Autor
  59. verknüpfen. Das geschieht natürlich durch references, wie wir es oben schon gelernt haben.
  60. So jetzt schauen wir uns noch die genauen Tabellen an, die wir durch den Code aufgebaut haben.
  61. Durch die SQL Codes haben wir jetzt unsere beiden Tabellen Buch und Autor aufgebaut. Außerdem haben wir die Schlüsselbeziehungen dadurch auch gleich definiert.
  62. Puuuh jetzt erstmal tief durchatmen bei den ganzen Infos. Was solltet ihr euch auf jeden Fall gemerkt haben?
  63. Mit DDL kann man Tabellen erzeugen. Dies geschieht immer über Create Table .
  64. Darin befinden sich die Spaltennamen und die Datentypen dazu. Diese ähneln denen in Java und reichen von int bis String.
  65. Hinter den Datentypen können wir Zusätze hinzufügen. Für den Primärschlüssel schreiben wir primary key hinter das Attribut oder ans Ende der
  66. Tabellendefinition. Für den Fremdschlüssel schreiben wir ein references hinter das Attribut oder ein foreign
  67. key ans Ende der Tabellendefinition! Also Leude, am Besten ihr nehmt den Code und spielt damit en bisl rum und probiert neue
  68. Tabellen aus. Wir schauen uns im nächsten Video an, was es noch für Zusätze gibt!
  69. Also bis gleich Freunde!

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