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Warum sind Elektrolyte wichtig?
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Transkriptautomatisch erstellt · 37 Zeilen
- Bei Erkrankungen mit Durchfall, Erbrechen und Fieber sowie bei starkem Schwitzen durch Sport oder Hitze
- wird empfohlen, viel zu trinken – und außerdem darauf zu achten, genügend Elektrolyte zu sich zu nehmen. Doch warum eigentlich?
- Elektrolyte sind Ionen, also sehr kleine, geladene Teilchen in wässriger Lösung.
- Mineralstoffe wie die positiv geladenen Natrium-, Kalium-, Kalzium- und Magnesium-Ionen
- und die negativ geladenen Chlorid-, Bikarbonat- und Sulfat-Ionen sind zum Beispiel wichtige Elektrolyte.
- Sie sind in den Flüssigkeiten im Körper gelöst. Man unterscheidet zwischen Flüssigkeit in den Zellen
- und Flüssigkeit außerhalb der Zellen, zu der die Flüssigkeit in den Zellzwischenräumen, Blut und Lymphe gehören.
- Innerhalb und außerhalb der Zellen liegen Elektrolyte in unterschiedlichen Konzentrationen vor,
- da manche Elektrolyte aktiv in die und andere aus den Zellen gepumpt werden. Auch spezifische Ionenkanäle lassen Elektrolyte in unterschiedlicher Weise
- in die oder aus den Zellen gelangen. Wasser kann sich hingegen frei durch die Zellmembranen bewegen
- und strömt immer zu der Seite mit der höheren Elektrolyt-Gesamtkonzentration. So hängt der Elektrolythaushalt eng mit dem Wasserhaushalt zusammen.
- Damit die Körperzellen ihre Funktion erfüllen können, dürfen sie nicht schrumpfen oder sich mit zu viel Wasser füllen.
- Das Blutvolumen darf ebenfalls nicht zu stark zu- oder abnehmen. Es ist es daher notwendig, dass die Elektrolyte
- innerhalb und außerhalb der Zellen, wie auch im Blut, in einem ganz bestimmten Verhältnis zu einander stehen
- und jeweils eine ganz bestimmte Konzentration haben. Die Nieren helfen dabei, dieses Gleichgewicht zu regulieren
- und können entsprechend Wasser und Elektrolyte im Blut zurückhalten oder ausscheiden.
- Elektrolyte sind unter anderem wichtig für Körperfunktionen wie Reizweiterleitung in Gehirn und Nerven, Muskelkontraktionen,
- Herzfunktion, Blutdruck, Verdauung, Knochenaufbau und das Wachstum. Hier spielen vor allem Kalium, Kalzium und Magnesium eine Rolle.
- Bei gesunden Menschen wird der Bedarf an Elektrolyten über eine ausgewogene Ernährung gedeckt.
- Verliert man jedoch schnell viel Körperflüssigkeit durch starkes Schwitzen, Erbrechen oder Durchfall,
- kann es kurzfristig zu einem Mangel an Elektrolyten kommen. Dies kann Beschwerden, wie Verwirrtheit, Übelkeit, Erbrechen,
- starke Erschöpfung und Muskelkrämpfe verursachen. Für einen ausgeglichenen Wasserhaushalt ist besonders Natrium wichtig,
- das in Kochsalz enthalten ist. Bei längerem Schwitzen durch Hitze oder Sport
- kann deshalb schon Wasser mit ein wenig Kochsalz helfen. Besonders bei Magen-Darm-Erkrankungen
- können Elektrolyt-Ersatzlösungen aus der Apotheke oder der Drogerie für Ausgleich sorgen.
- In schweren Fällen werden Infusionen mit Kochsalz- oder Elektrolytlösung notwendig.
- Viel hilft nicht viel: Eine zusätzliche Aufnahme von Elektrolyten, beispielsweise über Nahrungsergänzungsmittel, ist in der Regel nicht notwendig.
- Zu viele Elektrolyte können sogar zu gesundheitlichen Beschwerden wie Bluthochdruck, Darmverschluss oder Nierenproblemen führen.
- Störungen im Elektrolyt-Haushalt können auch durch Stoffwechsel- und Nierenerkrankungen oder bestimmte Medikamente entstehen.
- Wenn ein Mangel vermutet wird, sollte dieser von einer Ärztin oder einem Arzt überprüft und behandelt werden.
- Kurz zusammengefasst: Elektrolyte, beispielsweise Natrium-, Kalium- und Magnesium-Ionen,
- sind wichtig für den Flüssigkeits-Haushalt und steuern wichtige Funktionen des Körpers.
- Da Elektrolyte in Körperflüssigkeiten enthalten sind, kann bei Erkrankungen mit Fieber, Durchfall, Erbrechen
- und starkem Schwitzen ein kurzfristiger Mangel entstehen, der gesundheitliche Beschwerden verursacht.
- Dieser Mangel lässt sich über Elektrolyt-Ersatzlösung ausgleichen. Die Einnahme von elektrolythaltigen Nahrungsergänzungsmitteln
- ist in der Regel nicht notwendig und sollte nur auf ärztlichen Rat erfolgen,
- denn zu viele Elektrolyte können ebenfalls zu gesundheitlichen Beschwerden führen.
Zum Nachlesen
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KaliumName, Symbol, Ordnungszahl, Kalium, K, 19 ; Elementkategorie · Alkalimetalle ; Gruppe, Periode, Block · 1, 4, s ; Aussehen, silbrig weiß.