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Vorlesung Organische Chemie 2.39 Prof. G. Dyker

Prof. Gerald Dyker's Insights & Essentials40:47 4.621 Aufrufe veröffentlicht Auf YouTube

Das Wichtigste aus dem Video

Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.

Transkriptautomatisch erstellt · 202 Zeilen
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  1. [Musik] guten Morgen meine Damen und Herren Thema der heutigen ersten Stunde es sind
  2. isonitrile und nitrile in der vergangenen Stunde hatten wir schon über isonitrile ein bisschen etwas erfahren
  3. die nasschemische Analyse die isonitrilprobe hatten wir hier behandelt wie stellt man nun preparativ isonitrile
  4. her was man dazu braucht ist ein carbonsäureamid und zwar ein
  5. carbonsäureamid eines primären Amins mit der
  6. Ameisensäure also es handelt sich hierbei um ein formamit
  7. das wird umgesetzt mit phosphoroxidchlorid
  8. pocl3 wir haben hier im Prinzip den ersten Blick zwei nukleophile Zentren wie üblich an einem carbonsäureamit
  9. wobei eben also hier dieses freie Elektronenpaar am Stickstoff in der Regel nicht wirklich als Nukleophil
  10. reagiert sondern der Sauerstoff ist das nukleophile Zentrum weil dann schließlich ein
  11. misomer stabilisiertes carbeniumion hier in diesem Bereich vorhanden
  12. ist okay das heißt Sauerstoff greift als Nukleophil am elektrophilen Phosphor an additionseliminierungsmechanismus
  13. und was dann daraus folgt ist folgendes hier wie gesagt das mesomer stabilisierte
  14. con und über den additionseliminierungsmechanismus ist cl- abgespalten worden
  15. im Gleichgewicht könnte jetzt hier deprotoniert werden also schreiben wir einfach mal auf - HCl oder vielleicht
  16. besser noch eine umprotonierung von hier zu diesem Sauerstoff
  17. zumindest über Wasserstoffbrücken ein H+ hier an diesem Sauerstoff
  18. koordiniert freies Elektronenpaar schiebt Elektronendichte rein eine
  19. Fragmentierung tritt hier auf und das Ergebnis dieser Fragmentierung
  20. ist folgendes so und wenn wir nun dieses hier betrachten worum handelt es sich es
  21. handelt sich hierbei um ein durch HCl protoniertes isonitril und das heißt W wir jetzt
  22. sagen wir Spalten HCl ab dann sind wir beim isonitril und genau das ist der Reaktionsweg der sehr
  23. gut funktioniert und so stellt man dann die isonitrile im preparativen Maßstab her einiges was hier jetzt an der Tafel
  24. steht sollte sie an andere Dinge die sie schon kennen erinnern
  25. beispielsweise eine solche Struktur ist ja wohl eng verwandt mit der nur dass hier eine andere
  26. austrittsgruppe ist das Chlorid ja dieses hier war eine Zwischenstufe bei der
  27. isonitrilprobe dann ein carbonsäureamid umgesetzt mit dem pocl3 das sollten Sie auch bereits
  28. kennen und zwar die Umsetzung von dem dimethyl
  29. formamit plus pocl3 das ergab eine solche Struktur wiederum
  30. verwandt mit dem und was wir hier Zwischenstufen gesehen haben ja und das war das
  31. Elektrophil bei der filzmeier Formulierung eine recht ähnliche
  32. Struktur das kennen sie noch [Musik] nicht dieses hier Unterschied zu dem was
  33. wir vorer gesehen haben okay am Stickstoff sitzt noch eine Hydroxylgruppe in gewisser Weise ist
  34. dieses hier das Säurechlorid ein Oxim eines säurechlorides ja wenn wir jetzt hier
  35. mit einer dranhen wird hier deprotoniert da das Chlorid
  36. rausgeworfen ja wir können es auch eben also so formulieren Chlorid wird im
  37. Gleichgewicht herausgeworfen und wenn wir jetzt mit einer Base hier
  38. deprotonieren sind wir bei einem ladungsneutralen Molekül insgesamt jedenfalls dieses
  39. hier was handelt es sich hier wenn wir diesen Teil mal uns wegdenken dann haben wir hier ein
  40. Nitril mit dem Sauerstoff dort ist es ein oxidiertes Nitril und so wird diese Verbindung als ein
  41. Nitril Oxid bezeichnet es ist permanent nter
  42. Dipol wobei wir hier jetzt auch eine mesomere grenzstruktur zeichnen können mit der positiven Ladung am
  43. Kohlenstoff und in der Tat reagiert das nitriloxid als ein 1 Dipol in 1 d dipolaren
  44. zykloadditionsreaktionen z.Bp mit zyklohexen
  45. wäre dann dieser heterozyklus das Ergebnis ein
  46. isoxazolin und setzen wir ein Alkin ein dann erfolgt auch 13 dipolare
  47. zykloaditionsreaktion im Endergebnis noch besser funktionierend als diese Reaktion mit dem Ol
  48. und zwar ganz einfach deswegen weil wir hier auch noch die Energie des aromatischen Systems
  49. hinzugewinnen ein [Applaus] isoxazol was wir jetzt noch besprechen
  50. soll das ist also zum Thema isonitrile das ist eine sehr interessante Anwendung von isonitrilen nämlich eine recht
  51. bekannte mehrkomponentenreaktion und zwar läuft das unter der
  52. Bezeichnung ugi Reaktion schauen wir uns mal eine der recht zahlreichen ugi Reaktionen an die
  53. es so gibt es gibt also hier ugi vier Zentren reak vier Komponenten reak oder auch eine sieben Komponenten
  54. Reaktion wir bleiben bei dem relativ einfachen Beispiel der vierkponenten Reaktion was dabei eingesetzt
  55. wird ist ein aldehyt man kann dazu eine Aminosäure einsetzen
  56. weitere Komponenten vor allem eine die dabei unbedingt notwendig ist das ist das
  57. isonitril schließlich benötigt man in dieser Variante noch einen
  58. Alkohol z.B Methanol und die Reaktion die ich jetzt hier mechan schlüssele läuft dann auch bei
  59. Raumtemperatur sehr gut ab in Methanol als Lösungsmittel die Aminosäure und der
  60. aldehyt reagieren zunächst einmal unter Kondensationsreaktion iminbildung bzw
  61. iminium Bildung okay Kondensationsreaktion hier bedeutet Bildung
  62. folgendes Produktes also hier hat sich das Imin gebildet saure
  63. Funktion basische Funktion [Musik] umprotonierung Kondensation war unter
  64. Abspaltung von H2O hier also jetzt die umprotonierung
  65. bis hier dürfte alles recht klar sein was jetzt passieren kann ist natürlich dass hier das carboxylat als
  66. Nukleophil an dem elektrophilen Kohlenstoff angreift und bildet einen Zyklus eine Gleichgewichtsreaktion das
  67. geht dahin und das reagiert auch wieder zurück jetzt haben wir in der gesamten
  68. Reaktionsmischung noch weitere nukleophile methanol ist durchaus auch ein
  69. Nukleophil aber wir haben vor allem noch dieses isonitril ja und genauso wie eben also
  70. ein solches iminium ka als Elektrophil an einem Enol angreift das kennen wir als
  71. mannigreaktion kann es natürlich auch an diesem nukleophilie damit in Wechselwirkung treten freies
  72. Elektronenpaar da vorne an dem Kohlenstoff ja so das also als Nukleophil
  73. so hier kürze ich mal ab eine fenylgruppe und da an dieser Stelle sitzt nun der Kohlenstoff
  74. hier der Stickstoff da die zweite Phenylgruppe hier positiv mesomer
  75. stabilisiert positive Ladung natürlich hauptsächlich am Kohlenstoff weil ist ja weniger
  76. elektronegativ als der Stickstoff hier haben wir jetzt das Nukleophil und das macht jetzt einfach einen
  77. Ringschluss was hat sich gebildet ein sechsring hier der Sauerstoff da die
  78. Carbonylgruppe hier der Rest R da haben wir einen Stickstoff drin und da die
  79. phänylgruppe man beachte von der Aminosäure bringen wir bereits ein
  80. hieralitätszentrum mit und bilden bei dieser Reaktion hier ein weiteres hieralitätszentrum wir haben gute
  81. Chancen dass die Bildung des neuen hieralitätszentrums di stoselektiv verläuft das tut es da auch
  82. ja die einzige Komponente dieser vier Komponenten Reaktion die noch nicht wirklich
  83. mitgemischt hat das ist das Lösungsmittel natürlich im Überschuss als Lösungsmittel vorhanden ist wo
  84. könnte das jetzt noch reagieren ja am elektrophilsten Zentrum was jetzt übrig bleibt und das wäre
  85. dieses hier was haben wir hier eigentlich vorliegen ja im Grunde das ist das
  86. Imin eines Carbonsäure das Mono Imin eines
  87. Carbonsäure imitz okay und das wird jetzt alkoholsiert da an der Stelle ja so
  88. jetzt stellen sich vor bei der alkoholyse hiervon wird diese Bindung gespalten da
  89. sitzt dann die metoxygruppe hier hätten wir die Hydroxygruppe was ist das hier wieder ja
  90. das ist eine imitsäure die tautomerisiert zum carbonsäureamit wie wir es hier auch schon mehrfach gesehen
  91. haben ja das Endergebnis davon ist dann folgendes Molekül hier
  92. also ein Carbonsäure amit dann
  93. kommt Kohlenstoff mit phänylgruppe undten Wasserstoff
  94. hieralitätszentrum dann kommt dieser Stickstoff dann kommt dieser Kohlenstoff mit dem Rest da dran auch wieder ein
  95. Chiralitätszentrum und dann haben wir schließlich noch einen
  96. Methylester ja und das ist so das typische Endprodukt einer ugi vier Komponenten
  97. Reaktion und natürlich ist das interessant ja war schon ne Verdacht auf irgendwelche
  98. physiologische Wirkung es handelt es sieht fast so aus wie ein kurzes Peptid ist es aber nicht
  99. ja so da kann dann aber natürlich noch eben also hier kurze Peptide dran gehängt werden also im Bereich der
  100. wirkstoffsynthese ist die ugi4 komponentenreaktion sehr sehr interessant und ist schon ein
  101. faszinierendes System wie hier alles ineinander spielt eins in das andere greift die Reaktion läuft mit sehr guten
  102. Ausbeuten wie gesagt bei Raumtemperatur ab ja und wer sich für solche mehr Komponenten Reaktion interessiert unter
  103. dem Stichwort ugi finden Sie da eine Menge jedenfalls die ugiruppe hat es geschafft äh meines Wissens so im
  104. Bereich 7 bis neun Komponenten zielgerichtet zur Reaktion zu bekommen und Z einem deutlichen Hauptprodukt
  105. [Applaus] [Musik] ja dann machen wir jetzt mal weiter
  106. mit der nitrilsynthese hier hatten wir die isonitrilsynthese gehabt und eine
  107. zielgerichtete nitrilsynthese kann so ähnlich funktionieren indem man auch von einem
  108. carbonsäureamit ausgeht dieses dann mit dem pocl3 umsetzt
  109. oder was häufiger gemacht wird mit dem tionylchlorid und der rückflusserhitzen in
  110. tionylchlorid reicht meist bereits manchmal wird auch noch dann am Ende basisch gestellt okay
  111. ja und ihre Aufgabe ist es nun einen Mechanismus zu entwickeln wie kommen wir von dem carbonsäureamit mit dem tionyl
  112. Chlorid zum Nitril ja man kann also diese Reaktion doch
  113. analog formulieren zu dem was wir dort vorne stehen haben
  114. additionseliminierungsmechanismus Zeichen das jetzt hier mal so hier wird die Elektronendichte
  115. reingeschoben so kann man sich das vorstellen so
  116. addition Eliminierung [Applaus]
  117. zyklische Übergangszustände wirken immer irgendwie elegant ja und hier ist es schon so
  118. aufgezeichnet sechsgliedrig [Musik]
  119. ja in der Form wo landen wir da ne jetzt CL und da haben
  120. wir ja das wär es HCl SO2 Gas hier haben wir noch das protonierte Nitril
  121. HCl dann sind wir am Ziel [Applaus] angelangt ja Zeit dass wir uns über
  122. Reaktivität von Nitril noch mal näher unterhalten nitrile sind auch
  123. alphaazide PKS Wert eines nitrils liegt im Bereich von 25 bei einem S da haben wir
  124. 24,5 natürlich je nach Rest R von dem aber immerhin irgendwo so recht ähnlich ob Nitril oder Ester
  125. alehyde sind wesentlich azider als Ester oder nitrile da haben wir dann ein PKA Wert
  126. von so in etwa 16 ja ne zner Potenzen Unterschied das ist eine Menge wenn wir hier mit einer ordentlich
  127. starken Base dran gehen dann funktioniert das ganz gut mit LDA können wir deprotonieren
  128. - H+ wir haben ein mesomer stabilisiertes kanion dieses
  129. hier was dann als Nukleophil in den üblichen Reaktionen eingesetzt werden kann
  130. beispielsweise mit alylbromid reagiert der alphakohlenstoff als nuukleophiles
  131. Zentrum würden dann hier eine Reaktion sehen SN2 oder SN2 STR sie erinnern sich noch im
  132. englischen SN2 Prime wenn es hier als Nukleophil angreift kommt natürlich bei dem alylbromit immer das gleiche
  133. Ergebnis bei heraus ein jetzt zu viel gezeichnet ja ein zu viel so das hier ist
  134. es okay irgendwo eine Reaktion die ganz gut im Bereich 80% Ausbeute durchzuführen
  135. ist also azide hier Elektrophil dort Umsetzung mit einem grin
  136. Reagenz hier kriegte man es dann ganz gut hin das als grinareagenz eququimolar
  137. reagiert okay mit Überschuss hier und unter forsierten Bedingungen kriegt man auch noch ein ein zweites grin Reagenz
  138. dran so und wenn man das jetzt hier dann wird das Imin natürlich auch gleich
  139. mit Weg hydrolysiert und wir landen schließlich bei der
  140. Carbonylverbindung so ein Nitril ist natürlich auch mit Lithium Aluminium Hydrid zu
  141. reduzieren und wir landen dann schließlich beim primären Amin wenn wir statt Lithium Aluminium
  142. hydrd das Ihnen bereits bekannte dibal h einsetzen die isobutyl aluminiumhydrit dann wird nur ein Hydrid
  143. übertragen und jeweils eben nach Hydrolyse da war das Amin hier in diesem Fall erhalten wir nach der
  144. Hydrolyse ein aldehüt auch klar ja ein hydrd übertragen dann sind wir hier bei der
  145. Oxidationsstufe des aldehts und Hydrolyse setzt dann den aldehyt naturgemäß
  146. frei okay wiederum mal hier eine aminsynthese sie erinnern sich daran
  147. carbonsäureamide ja können sie auch reduzieren mit Lithium aluminiumhdritt bis zum
  148. Amin ist an der Zeit noch mal etwas aminchemie zu wiederholen bei den Aminen unterscheidet
  149. man zwischen primären sekundären und tertiären Aminen ein Amin mit nur einem Rest
  150. R alkyl oder aryl wird als primäres Amin bezeichnet haben wir zwei Reste es ist ein
  151. sekundäres Amin haben wir drei Reste dann handelt es sich um ein terziäres
  152. Amin bitte beachten Sie dass das bei Alkoholen ähnlich aber doch etwas anders
  153. ist primärer Alkohol ist so etwas hier Methanol können Sie
  154. auch noch als einen primären Alkohol sehen hier ein Rest R am Kohlenstoff zwei Reste
  155. R das ist dann der sekundäre Alkohol und an diesem Kohlenstoff wo die alkoholfunktion dran sitzt drei Reste
  156. dann sind sie beim terziieren Alkohol noch mal etwas zur Herstellung von
  157. Aminen eine Methode die sie kürzlich schon gesehen haben das war das was wir
  158. durchgesprochen hatten beim hexamethylen Diamin
  159. dieses dibrom Butan wird da umgesetzt mit Natrium zyanit und zwar doppelte nukle Substitution nach
  160. SN2 wir haben dann dieses dinitril und das Reduzieren mit Hilfe eines
  161. nikelkatalysators liefert uns das hexamethylen Diamin wenn
  162. wir mit Natrium azit n N3 die nukleophile Substitution machen
  163. dann können wir auch katalytisch
  164. hydrieren und landen dann beim in diesem Fall tetramethylen
  165. Diamin also auch eine weitere aminsynthese die Reduktion von
  166. aziden bei nukleophilen Substitutionen mit natriumazit als nukleophiles Reagenz sollte man
  167. vorsichtig sein insbesondere bei der Wahl des Lösungsmittels Chloroform ist ein
  168. denkbar ungeeignetes Lösungsmittel für den Einsatz von Natrium oder Kalium azit
  169. chcl3 plus natriumazit macht auch mit dem
  170. Lösungsmittel chlorofor dann eine nukleophile Substitution
  171. dann sind wir hier jetzt kann diese Reaktion noch ein zweites mal
  172. eintreten dann sind wir bei diesem schon irgendwie eigenartig aussehenen
  173. Molekül das kann schon beim Hingucken explodieren also ist jetzt ist jetzt kein Scherz also hier Chloroform und
  174. Natrium azit wenn irgendwann eine gewisse Konzentration von dem in der Lösung
  175. überschritten wird tritt spontane Detonation ein und zwar heftig ja weil so ziemlich alles bis auf den
  176. Kohlenstoff was dabei eben herauskommt ist gasförmig ja so also merken um Gottes Willen nicht
  177. natriumazid in Chloroform umsetzen ja noch kurz zwei aminsynthesen die sie
  178. bereits kennen aniline das ist eine andere Bezeichnung
  179. für arylamine und wie machen sie das am besten ist eine Wiederholung
  180. beispielsweise ja ihr elektronenreicher Aromat relativ Elektronen Reich bereits tolol Nitriersäure HNO3
  181. H2SO4 hier kommen sie recht leicht bis zum dinitro Toluol unter moderaten
  182. Bedingungen und können dann katalytisch hydrieren bis
  183. zum ja ein metafenylen Diamin wäre das
  184. okay wichtig noch was sie auch aus oc1 bestimmt schon kennen das ist die Gabriel
  185. Synthese stalsäure Anhydrit wird umgesetzt mit Ammoniak das Anhydrit
  186. öffnet dann und für den Ringschluss brauchen Sie dann höhere Temperaturen
  187. so bisschen den Bereich von 300° Celsus ja das tut den Molekül ansonsten nichts viel es wird nicht komplett aufoxidiert
  188. sie müssen ja auch nicht unbedingt Sauerstoff dazu lassen jedenfalls diese recht stabile
  189. Verbindung kommt dabei heraus das ftal it ist recht azide hier kaliumcbonat re aus um das
  190. entsprechende Kaliumsalz zu bilden und dies ist ein gutes Nukleophil für die
  191. Umsetzung mit alkylhalogeniden hier propagylbromit
  192. eine nalkkylierung tritt ein und jetzt können
  193. Sie diese Verbindung z.B mit Hydrazin umsetzen Hydrazin greift hier und auch dort als Nukleophil
  194. an und das eigentliche Zielmolekül wird dabei auch
  195. freigesetzt nämlich dieses propagylamin die Gabriel Synthese ist nun bestimmt nicht die tollste Reaktion
  196. der Welt weil allein vom ja Gesichtspunkt der atomökonomie ist das großer Käse ja so
  197. viel Abfallprodukt für das hier na ja auf der anderen Seite was ist denn
  198. das Ziel der ganzen Geschichte wenn sie jetzt nur Ammoniak einsetzen bekommen sie halt zunächst einmal ein primäres
  199. Amin und das primäre Amin ist nukleophiler als der Ammoniak und über diese Gabriel Synthese
  200. vermeiden Sie zumindest die zweitalkylierung des primären Amins das ist der eigentliche Sinn davon
  201. wir machen jetzt an dieser Stelle 10 Minuten Pause dann geht es weiter mit noch weiteren aminsynthesen zwar die
  202. reduktive Aminierung steht dann an bis [Musik] gleich

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