Zum Inhalt springen
L

Das Video kommt von YouTube: erst beim Abspielen verbindet sich die Seite mit YouTube (Google).

Was ist eigentlich Radioaktivität?

Bundesamt für Strahlenschutz3:01 126.207 Aufrufe veröffentlicht Auf YouTube

Das Wichtigste aus dem Video

Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.

Transkriptautomatisch erstellt · 20 Zeilen
Herunterladen
  1. Man sieht sie nicht und man spürt sie nicht -- Strahlung. Dennoch ist der Mensch immer einer Strahlenbelastung ausgesetzt.
  2. „Abschirmung" ist sinnvoll -- in dieser Form aber wirkungslos. Natürliche radioaktive Stoffe in Böden und Gesteinen geben Strahlung ab.
  3. Und sie kommt nicht nur aus der Erde sondern auch vom Himmel. Je höher, desto stärker ist die kosmische Strahlung.
  4. Bei Langstreckenflügen in mehreren Kilometern Höhe, ist sie bereits relevant. Doch was ist überhaupt Radioaktivität und Strahlung?
  5. Kerne bestimmter Atomsorten, sogenannte Radionuklide, sind instabil. Sie wandeln sich um und zerfallen.
  6. Dabei können Teilchenstrahlung und elektromagnetische Strahlung freigesetzt werden. Man unterscheidet zwischen Alpha- Beta und Gamma-Strahlung.
  7. Alphateilchen kommen nicht weit. Sie werden schon durch wenige Zentimeter Luft absorbiert. Die menschliche Haut können sie nicht durchdringen.
  8. Betateilchen durchdringen die Luft bis zu einigen Metern und auch die menschliche Haut kann sie nicht aufhalten.
  9. Sie kann wenige mm bis cm in den Menschen eindringen. Gammastrahlung ist ähnlich dem Licht eine elektromagnetische Strahlung und besteht aus Photonen.
  10. Sie durchdringt sehr leicht verschiedenste Materie. Selbst die beste Kondition kann da nicht helfen.
  11. Aber z.B. Blei. Das schirmt die Strahlung ab.
  12. Doch warum ist die von radioaktiven Stoffen ausgehende Strahlung überhaupt gefährlich? Alle Arten dieser Strahlung wirken auf die menschlichen Zellen
  13. und können gesunde Zellen zu Krebszellen verändern oder das Erbgut schädigen. Mit der Entfernung von der radioaktiven Quelle nimmt die Strahlung ab
  14. und wird durch dazwischen liegende Stoffe teilweise abgeschirmt. Anders bei der Kontamination, einer Verschmutzung mit Radionukliden.
  15. Wenn sie sich auf der Oberfläche oder im Inneren eines Körpers festgesetzt haben, strahlen sie dort weiter. So können Radionuklide über die Nahrungskette in den Körper gelangen.
  16. In einigen Pilz- und Gemüsesorten können sich sogar radioaktive Stoffe anreichern. Auch Gebäude bieten keinen Schutz, wenn sie unsachgerecht gebaut und nicht dicht sind.
  17. Dann kann das radioaktive Gas Radon aus dem Boden eindringen und sich bei schlechter Lüftung in der Raumluft sammeln.
  18. In bestimmten radonreichen Regionen erhöht sich dadurch das Lungenkrebsrisiko. Im Freien jedoch verteilt sich das Gas und man kann sorglos atmen.
  19. Jede noch so geringe Strahlenbelastung ist potentiell gesundheitsschädigend. Daher ist es wichtig, die Gefährdungen durch Strahlung und Radioaktivität zu kennen
  20. und Belastungen so weit wie möglich zu reduzieren.