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Was ist eigentlich Radioaktivität?
Das Wichtigste aus dem Video
Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.
Transkriptautomatisch erstellt · 20 Zeilen
- Man sieht sie nicht und man spürt sie nicht -- Strahlung. Dennoch ist der Mensch immer einer Strahlenbelastung ausgesetzt.
- „Abschirmung" ist sinnvoll -- in dieser Form aber wirkungslos. Natürliche radioaktive Stoffe in Böden und Gesteinen geben Strahlung ab.
- Und sie kommt nicht nur aus der Erde sondern auch vom Himmel. Je höher, desto stärker ist die kosmische Strahlung.
- Bei Langstreckenflügen in mehreren Kilometern Höhe, ist sie bereits relevant. Doch was ist überhaupt Radioaktivität und Strahlung?
- Kerne bestimmter Atomsorten, sogenannte Radionuklide, sind instabil. Sie wandeln sich um und zerfallen.
- Dabei können Teilchenstrahlung und elektromagnetische Strahlung freigesetzt werden. Man unterscheidet zwischen Alpha- Beta und Gamma-Strahlung.
- Alphateilchen kommen nicht weit. Sie werden schon durch wenige Zentimeter Luft absorbiert. Die menschliche Haut können sie nicht durchdringen.
- Betateilchen durchdringen die Luft bis zu einigen Metern und auch die menschliche Haut kann sie nicht aufhalten.
- Sie kann wenige mm bis cm in den Menschen eindringen. Gammastrahlung ist ähnlich dem Licht eine elektromagnetische Strahlung und besteht aus Photonen.
- Sie durchdringt sehr leicht verschiedenste Materie. Selbst die beste Kondition kann da nicht helfen.
- Aber z.B. Blei. Das schirmt die Strahlung ab.
- Doch warum ist die von radioaktiven Stoffen ausgehende Strahlung überhaupt gefährlich? Alle Arten dieser Strahlung wirken auf die menschlichen Zellen
- und können gesunde Zellen zu Krebszellen verändern oder das Erbgut schädigen. Mit der Entfernung von der radioaktiven Quelle nimmt die Strahlung ab
- und wird durch dazwischen liegende Stoffe teilweise abgeschirmt. Anders bei der Kontamination, einer Verschmutzung mit Radionukliden.
- Wenn sie sich auf der Oberfläche oder im Inneren eines Körpers festgesetzt haben, strahlen sie dort weiter. So können Radionuklide über die Nahrungskette in den Körper gelangen.
- In einigen Pilz- und Gemüsesorten können sich sogar radioaktive Stoffe anreichern. Auch Gebäude bieten keinen Schutz, wenn sie unsachgerecht gebaut und nicht dicht sind.
- Dann kann das radioaktive Gas Radon aus dem Boden eindringen und sich bei schlechter Lüftung in der Raumluft sammeln.
- In bestimmten radonreichen Regionen erhöht sich dadurch das Lungenkrebsrisiko. Im Freien jedoch verteilt sich das Gas und man kann sorglos atmen.
- Jede noch so geringe Strahlenbelastung ist potentiell gesundheitsschädigend. Daher ist es wichtig, die Gefährdungen durch Strahlung und Radioaktivität zu kennen
- und Belastungen so weit wie möglich zu reduzieren.