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Knochen des Skeletts - Anatomische Begriffe und Knochentypen erklärt
Das Wichtigste aus dem Video
Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.
Transkriptautomatisch erstellt · 71 Zeilen
- Das menschliche Skelett einer erwachsenen Person besteht aus etwa sech Knochen, wobei die genaue Anzahl
- aufgrund unterschiedlicher Zählweisen je nach Quelle leicht variieren kann. Doch wie heißen dabei jetzt die wichtigsten
- Vertreter und wie lassen sie sich anatomisch einteilen? Genau das wollen wir uns in diesem Video einmal
- anschauen. Viel Spaß. Fangen wir bei diesem Skelettmodell der Reihe nach an und schauen uns als erstes den Schädel
- an. Es handelt sich dabei nicht um einen einzelnen großen Knochen, sondern um verschiedene kleinere Knochen, die
- miteinander verbunden sind. Die verschiedenen Schädelknochen werden wir uns in einem weiteren Video noch genauer
- anschauen. In diesem Video lernen wir aber schon mal zwei wichtige Strukturen kennen, nämlich den Oberkiefer, welchen
- wir auf Lateinisch auch als Maxilla bezeichnen können und den Unterkiefer. Der anatomische Begriff hierfür ist
- Mandibula. Als nächstes folgt dann die Wirbelsäule oder auch Kolumna Vertebrales genannt.
- Sie besteht aus fünf verschiedenen Abschnitten, nämlich der Halswirbelsäule, der Brustwirbelsäule,
- der Lendenwirbelsäule sowie dem Kreuzbein, auch OS Sakrum genannt und dem Steißbein, das OS koxiges. Die HS
- ist dabei aus sieben Wirbeln aufgebaut, die BWS aus 12 und die LWS wiederum aus fünf Wirbeln.
- Auch beim Kreuzbein und Steißbein findet man Wirbel. Diese sind allerdings miteinander verschmolzen und damit nicht
- mehr beweglich. Weiter geht es dann im Bereich des Brustkorbs. Hier finden wir das Brustbein oder auf lateinisch auch
- Stern genannt. Aufgebaut ist das Sternum aus drei Abschnitten. Von oben nach unten haben wir dann nämlich das
- Manubriumstni, den Corpusster Sterni sowie den Prozessus Zifuidius.
- Mit dem Brustbein sind nun zahlreiche Rippen verbunden und der anatomische Begriff für Rippe ist Koster. Bei den
- Rippen kann man jetzt zusätzlich noch unterscheiden zwischen echten Rippen, falschen Rippen und den freien Rippen.
- Zu den echten Rippen zählen die Rippen 1 bis 7, da sie direkt über den Rippenknoppel mit dem Stern verbunden
- sind. Zu den falschen Rippen zählen die restlichen Rippen 8 bis 12, da sie keine direkte Verbindung mit dem Stern haben.
- Die Rippen 8 bis 10 sind dabei nur indirekt mit dem Stern verbunden, nämlich über den Rippenknoppel der
- siebten Rippe, welcher hier einmal markiert ist. Und die Rippen 11 und 12 besitzen gar keine Verbindung und aus
- diesem Grund bezeichnet man sie auch als freie Rippen. Damit haben wir nun alle wichtigen Strukturen des sogenannten
- Achsenskeletts kennengelernt, nämlich den Schädel, die Wirbelsäule, das Brustbein und die Rippen. Was jetzt noch
- fehlt, ist das Extremitätenskelett. Wir können z.B. wir hier dasförmige Schlüsselbein, die sogenannte Klavikula
- erkennen. Dieser Knochen ist zum einen mit dem Brustbein und zum anderen mit dem Schulterblatt verbunden, welches man
- anatomisch auch als Gapula bezeichnet. Gemeinsam bilden das Schlüsselbein und das Schulterblatt den sogenannten
- Schultergürtel, der dafür sorgt, dass die obere Extremität mit dem Rum verbunden ist.
- Daran schließt sich dann der Oberarmknochen an, den man anatomisch auch Humarus nennt. Danach folgt der
- Unterarm und dieser besteht aus zwei verschiedenen Knochen. Zum einen die Speich auf lateinisch Radius und zum
- anderen die Elle auf Lateinisch Ulner. In der Hand selbst finden wir dann anschließend acht verschiedene
- Handwurzelknochen, die Ossa Cararpi. Es folgen dann die Mittelhandknochen, die man auch als Ossa Metrakarpi bezeichnet.
- Und jetzt zum Schluss kommen dann noch die Fingerknochen, welche man anatomisch korrekt auch Ossa Digitoromanus nennt.
- Dabei bestehen alle Finger mit Ausnahme des Daumens aus drei Gliedern, den sogenannten Fahrlangs.
- Der Daumen hingegen besteht nur aus zwei Gliedern. Gehen wir nun weiter in Richtung der
- unteren Extremität. Wir haben so z.B. im Bereich des Beckens das Darmbein auf lateinisch Helium. das
- Sitzbein oder auch Oos Isi genannt und das Schambein, das sogenannte Oos Pubis. Diese drei Anteile bilden zusammen das
- Hüftbein aus, welches man anatomisch auch als OS Cockel bezeichnet. Danach folgt auch schon der große
- Oberschenkelknochen, das Femur. Dies ist dann auch der längste Knochen, den wir bei uns im Körper haben. Hier einmal
- markiert ist dann die Kniescheibe, die sogenannte Patella. Im Bereich des Unterschenkels haben wir, wie auch
- gerade beim Unterarm zwei Knochen, die man auf jeden Fall kennen sollte, nämlich das Schienbein. Der anatomische
- Begriff ist hier für Tibia und dann noch das Wadenbein, welches man auch Fibula nennt. Der Fuß ist dann ebenfalls sehr
- ähnlich aufgebaut wie die Hand. Wir haben nämlich Fußwurzelknochen, die Ossatasi,
- Mittelfußknochen, die Ossa Metatasi und dann noch die Zehenknochen, die Ossa Digitorum Pedis. Die Zehen sind genau
- wie die Finger jeweils aus drei Gliedern aufgebaut mit Ausnahme der Großziehe, die wiederum aus zwei Gliedern besteht.
- Nachdem wir nun die wichtigsten Knochen kennengelernt haben, machen wir nun abschließend weiter mit den
- verschiedenen Knochentypen. In der Anatomie mag man es nicht nur Strukturen genau zu benennen, sondern
- sie auch anhandiges Aufbaus zu kategorisieren. Und die große Anzahl an unterschiedlichen Knochen bietet sich
- hierfür wirklich wunderbar an. Eine Gruppe sind z.B. für die langen Knochen, Röhrenknochen oder auch Osser Longer
- genannt. Hierunter fallen der Humerus oder das Femur. Wenn es lange Knochen gibt, dann gibt es natürlich auch kurze
- Knochen, welche auch als Ossa Brevia bezeichnet werden. Und in diese Gruppe werden beispielsweise die Hand und auch
- die Fußwurzelknochen gezählt. Die Scapula und auch das Stern gehören aufgrund ihrer Plattenform in die
- Kategorie der flachen Knochen oder auch Ossaflana genannt. Die nächste Gruppe wären dann die Ossa Pneumatika, also
- lufthaltige Knochen. Hier ist das Besondere, dass diese Knochen wie z.B. die Maxilla luftgefüllte Hohlräume
- besitzen, die mit Schleimhäuten ausgekleidet sind. Unter Sesambeinen oder Ossasesamoidia versteht man
- Knochen, die in sehen eingelagert sind. Ein typisches Beispiel hierfür ist die Patella, die in die Ansatzsehene des
- Muskulus Quadrizeps für Moris eingebettet ist. Es gibt zudem noch die Gruppe der zusätzlichen Knochen, die
- sogenannten Osser Accessoria. Wie der Name schon verrät, fallen hier runter alle Knochen, die eigentlich
- nicht regulär angelegt werden. Vor allem im Hand und Fußbereich können diese dann gefunden werden.
- Die letzte Kategorie sind dann die unregelmäßigen Knochen oder auch Osser Iregularia genannt. Darunter fallen dann
- alle Knochen, die in die vorherigen Kategorien nicht so gut eingeordnet werden konnten. Typische Beispiele sind
- aufgrund ihrer markanten Form die Wirbel und auch verschiedene Schädelknochen. Fassen wir das Ganze noch einmal kurz
- zusammen. Das menschliche Skelett besteht aus über 200 Knochen, die wir in ein
- Achsenskelett und dem Extremitätenskelett einteilen können. In diesem Video haben wir sowohl die
- deutschen Namen als auch die entsprechenden anatomischen Bezeichnungen kennengelernt.
- Einen Überblick über die wichtigsten Begriffe habe ich dir hier einmal eingeblendet.
- Danach haben wir uns die verschiedenen Knochentypen angeschaut. So lassen sich die Knochen anhand ihrer Form in
- insgesamt sieben Gruppen einteilen, nämlich in lange Knochen, kurze Knochen, flache Knochen, lufthaltige Knochen,
- Sesambeine, zudässliche Knochen und die unregelmäßigen Knochen. Ich hoffe dir dieses Video über die
- Knochen des Skeletts geholfen. Weitere Videos, Zusammenfassung und Abbildungen findest du auf unserer Lernplattform
- einfachmedizin.de. C de
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