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Knochen des Skeletts - Anatomische Begriffe und Knochentypen erklärt

Einfach Medizin8:02 20.149 Aufrufe veröffentlicht Auf YouTube

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Transkriptautomatisch erstellt · 71 Zeilen
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  1. Das menschliche Skelett einer erwachsenen Person besteht aus etwa sech Knochen, wobei die genaue Anzahl
  2. aufgrund unterschiedlicher Zählweisen je nach Quelle leicht variieren kann. Doch wie heißen dabei jetzt die wichtigsten
  3. Vertreter und wie lassen sie sich anatomisch einteilen? Genau das wollen wir uns in diesem Video einmal
  4. anschauen. Viel Spaß. Fangen wir bei diesem Skelettmodell der Reihe nach an und schauen uns als erstes den Schädel
  5. an. Es handelt sich dabei nicht um einen einzelnen großen Knochen, sondern um verschiedene kleinere Knochen, die
  6. miteinander verbunden sind. Die verschiedenen Schädelknochen werden wir uns in einem weiteren Video noch genauer
  7. anschauen. In diesem Video lernen wir aber schon mal zwei wichtige Strukturen kennen, nämlich den Oberkiefer, welchen
  8. wir auf Lateinisch auch als Maxilla bezeichnen können und den Unterkiefer. Der anatomische Begriff hierfür ist
  9. Mandibula. Als nächstes folgt dann die Wirbelsäule oder auch Kolumna Vertebrales genannt.
  10. Sie besteht aus fünf verschiedenen Abschnitten, nämlich der Halswirbelsäule, der Brustwirbelsäule,
  11. der Lendenwirbelsäule sowie dem Kreuzbein, auch OS Sakrum genannt und dem Steißbein, das OS koxiges. Die HS
  12. ist dabei aus sieben Wirbeln aufgebaut, die BWS aus 12 und die LWS wiederum aus fünf Wirbeln.
  13. Auch beim Kreuzbein und Steißbein findet man Wirbel. Diese sind allerdings miteinander verschmolzen und damit nicht
  14. mehr beweglich. Weiter geht es dann im Bereich des Brustkorbs. Hier finden wir das Brustbein oder auf lateinisch auch
  15. Stern genannt. Aufgebaut ist das Sternum aus drei Abschnitten. Von oben nach unten haben wir dann nämlich das
  16. Manubriumstni, den Corpusster Sterni sowie den Prozessus Zifuidius.
  17. Mit dem Brustbein sind nun zahlreiche Rippen verbunden und der anatomische Begriff für Rippe ist Koster. Bei den
  18. Rippen kann man jetzt zusätzlich noch unterscheiden zwischen echten Rippen, falschen Rippen und den freien Rippen.
  19. Zu den echten Rippen zählen die Rippen 1 bis 7, da sie direkt über den Rippenknoppel mit dem Stern verbunden
  20. sind. Zu den falschen Rippen zählen die restlichen Rippen 8 bis 12, da sie keine direkte Verbindung mit dem Stern haben.
  21. Die Rippen 8 bis 10 sind dabei nur indirekt mit dem Stern verbunden, nämlich über den Rippenknoppel der
  22. siebten Rippe, welcher hier einmal markiert ist. Und die Rippen 11 und 12 besitzen gar keine Verbindung und aus
  23. diesem Grund bezeichnet man sie auch als freie Rippen. Damit haben wir nun alle wichtigen Strukturen des sogenannten
  24. Achsenskeletts kennengelernt, nämlich den Schädel, die Wirbelsäule, das Brustbein und die Rippen. Was jetzt noch
  25. fehlt, ist das Extremitätenskelett. Wir können z.B. wir hier dasförmige Schlüsselbein, die sogenannte Klavikula
  26. erkennen. Dieser Knochen ist zum einen mit dem Brustbein und zum anderen mit dem Schulterblatt verbunden, welches man
  27. anatomisch auch als Gapula bezeichnet. Gemeinsam bilden das Schlüsselbein und das Schulterblatt den sogenannten
  28. Schultergürtel, der dafür sorgt, dass die obere Extremität mit dem Rum verbunden ist.
  29. Daran schließt sich dann der Oberarmknochen an, den man anatomisch auch Humarus nennt. Danach folgt der
  30. Unterarm und dieser besteht aus zwei verschiedenen Knochen. Zum einen die Speich auf lateinisch Radius und zum
  31. anderen die Elle auf Lateinisch Ulner. In der Hand selbst finden wir dann anschließend acht verschiedene
  32. Handwurzelknochen, die Ossa Cararpi. Es folgen dann die Mittelhandknochen, die man auch als Ossa Metrakarpi bezeichnet.
  33. Und jetzt zum Schluss kommen dann noch die Fingerknochen, welche man anatomisch korrekt auch Ossa Digitoromanus nennt.
  34. Dabei bestehen alle Finger mit Ausnahme des Daumens aus drei Gliedern, den sogenannten Fahrlangs.
  35. Der Daumen hingegen besteht nur aus zwei Gliedern. Gehen wir nun weiter in Richtung der
  36. unteren Extremität. Wir haben so z.B. im Bereich des Beckens das Darmbein auf lateinisch Helium. das
  37. Sitzbein oder auch Oos Isi genannt und das Schambein, das sogenannte Oos Pubis. Diese drei Anteile bilden zusammen das
  38. Hüftbein aus, welches man anatomisch auch als OS Cockel bezeichnet. Danach folgt auch schon der große
  39. Oberschenkelknochen, das Femur. Dies ist dann auch der längste Knochen, den wir bei uns im Körper haben. Hier einmal
  40. markiert ist dann die Kniescheibe, die sogenannte Patella. Im Bereich des Unterschenkels haben wir, wie auch
  41. gerade beim Unterarm zwei Knochen, die man auf jeden Fall kennen sollte, nämlich das Schienbein. Der anatomische
  42. Begriff ist hier für Tibia und dann noch das Wadenbein, welches man auch Fibula nennt. Der Fuß ist dann ebenfalls sehr
  43. ähnlich aufgebaut wie die Hand. Wir haben nämlich Fußwurzelknochen, die Ossatasi,
  44. Mittelfußknochen, die Ossa Metatasi und dann noch die Zehenknochen, die Ossa Digitorum Pedis. Die Zehen sind genau
  45. wie die Finger jeweils aus drei Gliedern aufgebaut mit Ausnahme der Großziehe, die wiederum aus zwei Gliedern besteht.
  46. Nachdem wir nun die wichtigsten Knochen kennengelernt haben, machen wir nun abschließend weiter mit den
  47. verschiedenen Knochentypen. In der Anatomie mag man es nicht nur Strukturen genau zu benennen, sondern
  48. sie auch anhandiges Aufbaus zu kategorisieren. Und die große Anzahl an unterschiedlichen Knochen bietet sich
  49. hierfür wirklich wunderbar an. Eine Gruppe sind z.B. für die langen Knochen, Röhrenknochen oder auch Osser Longer
  50. genannt. Hierunter fallen der Humerus oder das Femur. Wenn es lange Knochen gibt, dann gibt es natürlich auch kurze
  51. Knochen, welche auch als Ossa Brevia bezeichnet werden. Und in diese Gruppe werden beispielsweise die Hand und auch
  52. die Fußwurzelknochen gezählt. Die Scapula und auch das Stern gehören aufgrund ihrer Plattenform in die
  53. Kategorie der flachen Knochen oder auch Ossaflana genannt. Die nächste Gruppe wären dann die Ossa Pneumatika, also
  54. lufthaltige Knochen. Hier ist das Besondere, dass diese Knochen wie z.B. die Maxilla luftgefüllte Hohlräume
  55. besitzen, die mit Schleimhäuten ausgekleidet sind. Unter Sesambeinen oder Ossasesamoidia versteht man
  56. Knochen, die in sehen eingelagert sind. Ein typisches Beispiel hierfür ist die Patella, die in die Ansatzsehene des
  57. Muskulus Quadrizeps für Moris eingebettet ist. Es gibt zudem noch die Gruppe der zusätzlichen Knochen, die
  58. sogenannten Osser Accessoria. Wie der Name schon verrät, fallen hier runter alle Knochen, die eigentlich
  59. nicht regulär angelegt werden. Vor allem im Hand und Fußbereich können diese dann gefunden werden.
  60. Die letzte Kategorie sind dann die unregelmäßigen Knochen oder auch Osser Iregularia genannt. Darunter fallen dann
  61. alle Knochen, die in die vorherigen Kategorien nicht so gut eingeordnet werden konnten. Typische Beispiele sind
  62. aufgrund ihrer markanten Form die Wirbel und auch verschiedene Schädelknochen. Fassen wir das Ganze noch einmal kurz
  63. zusammen. Das menschliche Skelett besteht aus über 200 Knochen, die wir in ein
  64. Achsenskelett und dem Extremitätenskelett einteilen können. In diesem Video haben wir sowohl die
  65. deutschen Namen als auch die entsprechenden anatomischen Bezeichnungen kennengelernt.
  66. Einen Überblick über die wichtigsten Begriffe habe ich dir hier einmal eingeblendet.
  67. Danach haben wir uns die verschiedenen Knochentypen angeschaut. So lassen sich die Knochen anhand ihrer Form in
  68. insgesamt sieben Gruppen einteilen, nämlich in lange Knochen, kurze Knochen, flache Knochen, lufthaltige Knochen,
  69. Sesambeine, zudässliche Knochen und die unregelmäßigen Knochen. Ich hoffe dir dieses Video über die
  70. Knochen des Skeletts geholfen. Weitere Videos, Zusammenfassung und Abbildungen findest du auf unserer Lernplattform
  71. einfachmedizin.de. C de

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