Knochen des Skeletts - Anatomische Begriffe und Knochentypen erklärt Einfach Medizin https://www.youtube.com/watch?v=aeZk8pG9w6k Transkript (automatisch erstellt) 0:00 Das menschliche Skelett einer erwachsenen Person besteht aus etwa sech Knochen, wobei die genaue Anzahl 0:07 aufgrund unterschiedlicher Zählweisen je nach Quelle leicht variieren kann. Doch wie heißen dabei jetzt die wichtigsten 0:14 Vertreter und wie lassen sie sich anatomisch einteilen? Genau das wollen wir uns in diesem Video einmal 0:19 anschauen. Viel Spaß. Fangen wir bei diesem Skelettmodell der Reihe nach an und schauen uns als erstes den Schädel 0:25 an. Es handelt sich dabei nicht um einen einzelnen großen Knochen, sondern um verschiedene kleinere Knochen, die 0:32 miteinander verbunden sind. Die verschiedenen Schädelknochen werden wir uns in einem weiteren Video noch genauer 0:37 anschauen. In diesem Video lernen wir aber schon mal zwei wichtige Strukturen kennen, nämlich den Oberkiefer, welchen 0:45 wir auf Lateinisch auch als Maxilla bezeichnen können und den Unterkiefer. Der anatomische Begriff hierfür ist 0:51 Mandibula. Als nächstes folgt dann die Wirbelsäule oder auch Kolumna Vertebrales genannt. 0:58 Sie besteht aus fünf verschiedenen Abschnitten, nämlich der Halswirbelsäule, der Brustwirbelsäule, 1:04 der Lendenwirbelsäule sowie dem Kreuzbein, auch OS Sakrum genannt und dem Steißbein, das OS koxiges. Die HS 1:12 ist dabei aus sieben Wirbeln aufgebaut, die BWS aus 12 und die LWS wiederum aus fünf Wirbeln. 1:19 Auch beim Kreuzbein und Steißbein findet man Wirbel. Diese sind allerdings miteinander verschmolzen und damit nicht 1:25 mehr beweglich. Weiter geht es dann im Bereich des Brustkorbs. Hier finden wir das Brustbein oder auf lateinisch auch 1:32 Stern genannt. Aufgebaut ist das Sternum aus drei Abschnitten. Von oben nach unten haben wir dann nämlich das 1:39 Manubriumstni, den Corpusster Sterni sowie den Prozessus Zifuidius. 1:45 Mit dem Brustbein sind nun zahlreiche Rippen verbunden und der anatomische Begriff für Rippe ist Koster. Bei den 1:52 Rippen kann man jetzt zusätzlich noch unterscheiden zwischen echten Rippen, falschen Rippen und den freien Rippen. 1:58 Zu den echten Rippen zählen die Rippen 1 bis 7, da sie direkt über den Rippenknoppel mit dem Stern verbunden 2:04 sind. Zu den falschen Rippen zählen die restlichen Rippen 8 bis 12, da sie keine direkte Verbindung mit dem Stern haben. 2:12 Die Rippen 8 bis 10 sind dabei nur indirekt mit dem Stern verbunden, nämlich über den Rippenknoppel der 2:18 siebten Rippe, welcher hier einmal markiert ist. Und die Rippen 11 und 12 besitzen gar keine Verbindung und aus 2:25 diesem Grund bezeichnet man sie auch als freie Rippen. Damit haben wir nun alle wichtigen Strukturen des sogenannten 2:31 Achsenskeletts kennengelernt, nämlich den Schädel, die Wirbelsäule, das Brustbein und die Rippen. Was jetzt noch 2:39 fehlt, ist das Extremitätenskelett. Wir können z.B. wir hier dasförmige Schlüsselbein, die sogenannte Klavikula 2:47 erkennen. Dieser Knochen ist zum einen mit dem Brustbein und zum anderen mit dem Schulterblatt verbunden, welches man 2:53 anatomisch auch als Gapula bezeichnet. Gemeinsam bilden das Schlüsselbein und das Schulterblatt den sogenannten 3:00 Schultergürtel, der dafür sorgt, dass die obere Extremität mit dem Rum verbunden ist. 3:06 Daran schließt sich dann der Oberarmknochen an, den man anatomisch auch Humarus nennt. Danach folgt der 3:13 Unterarm und dieser besteht aus zwei verschiedenen Knochen. Zum einen die Speich auf lateinisch Radius und zum 3:20 anderen die Elle auf Lateinisch Ulner. In der Hand selbst finden wir dann anschließend acht verschiedene 3:26 Handwurzelknochen, die Ossa Cararpi. Es folgen dann die Mittelhandknochen, die man auch als Ossa Metrakarpi bezeichnet. 3:35 Und jetzt zum Schluss kommen dann noch die Fingerknochen, welche man anatomisch korrekt auch Ossa Digitoromanus nennt. 3:43 Dabei bestehen alle Finger mit Ausnahme des Daumens aus drei Gliedern, den sogenannten Fahrlangs. 3:50 Der Daumen hingegen besteht nur aus zwei Gliedern. Gehen wir nun weiter in Richtung der 3:55 unteren Extremität. Wir haben so z.B. im Bereich des Beckens das Darmbein auf lateinisch Helium. das 4:04 Sitzbein oder auch Oos Isi genannt und das Schambein, das sogenannte Oos Pubis. Diese drei Anteile bilden zusammen das 4:12 Hüftbein aus, welches man anatomisch auch als OS Cockel bezeichnet. Danach folgt auch schon der große 4:19 Oberschenkelknochen, das Femur. Dies ist dann auch der längste Knochen, den wir bei uns im Körper haben. Hier einmal 4:26 markiert ist dann die Kniescheibe, die sogenannte Patella. Im Bereich des Unterschenkels haben wir, wie auch 4:32 gerade beim Unterarm zwei Knochen, die man auf jeden Fall kennen sollte, nämlich das Schienbein. Der anatomische 4:39 Begriff ist hier für Tibia und dann noch das Wadenbein, welches man auch Fibula nennt. Der Fuß ist dann ebenfalls sehr 4:47 ähnlich aufgebaut wie die Hand. Wir haben nämlich Fußwurzelknochen, die Ossatasi, 4:53 Mittelfußknochen, die Ossa Metatasi und dann noch die Zehenknochen, die Ossa Digitorum Pedis. Die Zehen sind genau 5:02 wie die Finger jeweils aus drei Gliedern aufgebaut mit Ausnahme der Großziehe, die wiederum aus zwei Gliedern besteht. 5:10 Nachdem wir nun die wichtigsten Knochen kennengelernt haben, machen wir nun abschließend weiter mit den 5:15 verschiedenen Knochentypen. In der Anatomie mag man es nicht nur Strukturen genau zu benennen, sondern 5:21 sie auch anhandiges Aufbaus zu kategorisieren. Und die große Anzahl an unterschiedlichen Knochen bietet sich 5:27 hierfür wirklich wunderbar an. Eine Gruppe sind z.B. für die langen Knochen, Röhrenknochen oder auch Osser Longer 5:34 genannt. Hierunter fallen der Humerus oder das Femur. Wenn es lange Knochen gibt, dann gibt es natürlich auch kurze 5:41 Knochen, welche auch als Ossa Brevia bezeichnet werden. Und in diese Gruppe werden beispielsweise die Hand und auch 5:48 die Fußwurzelknochen gezählt. Die Scapula und auch das Stern gehören aufgrund ihrer Plattenform in die 5:55 Kategorie der flachen Knochen oder auch Ossaflana genannt. Die nächste Gruppe wären dann die Ossa Pneumatika, also 6:03 lufthaltige Knochen. Hier ist das Besondere, dass diese Knochen wie z.B. die Maxilla luftgefüllte Hohlräume 6:10 besitzen, die mit Schleimhäuten ausgekleidet sind. Unter Sesambeinen oder Ossasesamoidia versteht man 6:18 Knochen, die in sehen eingelagert sind. Ein typisches Beispiel hierfür ist die Patella, die in die Ansatzsehene des 6:25 Muskulus Quadrizeps für Moris eingebettet ist. Es gibt zudem noch die Gruppe der zusätzlichen Knochen, die 6:31 sogenannten Osser Accessoria. Wie der Name schon verrät, fallen hier runter alle Knochen, die eigentlich 6:38 nicht regulär angelegt werden. Vor allem im Hand und Fußbereich können diese dann gefunden werden. 6:45 Die letzte Kategorie sind dann die unregelmäßigen Knochen oder auch Osser Iregularia genannt. Darunter fallen dann 6:53 alle Knochen, die in die vorherigen Kategorien nicht so gut eingeordnet werden konnten. Typische Beispiele sind 6:59 aufgrund ihrer markanten Form die Wirbel und auch verschiedene Schädelknochen. Fassen wir das Ganze noch einmal kurz 7:06 zusammen. Das menschliche Skelett besteht aus über 200 Knochen, die wir in ein 7:12 Achsenskelett und dem Extremitätenskelett einteilen können. In diesem Video haben wir sowohl die 7:18 deutschen Namen als auch die entsprechenden anatomischen Bezeichnungen kennengelernt. 7:23 Einen Überblick über die wichtigsten Begriffe habe ich dir hier einmal eingeblendet. 7:29 Danach haben wir uns die verschiedenen Knochentypen angeschaut. So lassen sich die Knochen anhand ihrer Form in 7:35 insgesamt sieben Gruppen einteilen, nämlich in lange Knochen, kurze Knochen, flache Knochen, lufthaltige Knochen, 7:43 Sesambeine, zudässliche Knochen und die unregelmäßigen Knochen. Ich hoffe dir dieses Video über die 7:51 Knochen des Skeletts geholfen. Weitere Videos, Zusammenfassung und Abbildungen findest du auf unserer Lernplattform 7:58 einfachmedizin.de. C de