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Was sind Bedürfnisse und Wünsche? [Politik im Überblick]

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Das Wichtigste aus dem Video

Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.

Transkriptautomatisch erstellt · 46 Zeilen
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  1. Hallo und herzlich willkommen. Wir schauen uns heute mal ein richtig großes Thema an. Deine Finanzen. [schnauben] Aber und das ist das Spannende, wir
  2. machen das mal ganz anders als du es wahrscheinlich gewohnt bist. Also das hier kennst du bestimmt, oder? Die 50 3020 Regel. Sieht auf den ersten Blick
  3. super aus. eine ganz einfache, ja, fast schon geniale Formel, um die eigenen Finanzen in den Griff zu kriegen. Aber und jetzt kommt der Haken. Der ganze
  4. Erfolg von diesem System, der steht und fällt mit einem einzigen winzigen Detail, einem Detail, das die allermeisten Leute komplett falsch
  5. verstehen. So, und genau da steigen wir jetzt mal richtig tief ein. Okay, fangen wir mal ganz von vorne an. Was steckt eigentlich genau hinter dieser berühmten
  6. Budgetmethode? Ganz einfach gesagt, du nimmst dein Nettoeinkommen und teilst es auf. Die Hälfte, also 50% geht für deine
  7. Fixkosten drauf. Miete, Lebensmittel, Versicherungen, also alles, was wirklich sein muss. 30% sind dann für deinen Lifestyle, für die schönen Dinge im
  8. Leben, Hobbys, Essen, gehen, Urlaub. Und die restlichen 20%, die gehen direkt ins Sparen, in den Schuldenabbau oder in Investitionen.
  9. Klingt doch eigentlich total simpel, oder? Tja, aber genau hier, genau hier lauert die Falle, denn die entscheidende Frage ist, was ist denn eigentlich ein
  10. echtes Bedürfnis und was ist nur ein Wunsch? Und genau da spielt uns unser Gehirn oft einen Streich und wirft alles durcheinander.
  11. Also schauen wir uns das mal ganz genau an, denn ganz ehrlich, wenn du diesen Unterschied nicht verstehst, dann wird kein Budget der Welt für dich
  12. funktionieren. Das ist wirklich der Kern des Ganzen. Okay, ein Bedürfnis. Das ist im Grunde ein Mangelgefühl, etwas ganz fundamentales, fast schon biologisches.
  13. Du spürst einfach, dass dir was Wichtiges fehlt. Denk an Hunger, Durst oder das Bedürfnis nach Sicherheit, nach einem Zuhause. Und der Wunsch, der ist
  14. was ganz anderes. Ein Wunsch ist sozusagen der konkrete Plan, wie du dieses Bedürfnis stellen willst. Also, du hast nicht nur Hunger, das ist das
  15. Bedürfnis. Du willst diese eine ganz bestimmte Pizza von deinem Lieblingsitaliener. Das ist der Wunsch. Und hier sehen wir
  16. den Unterschied noch mal schwarz auf weiß. Bedürfnisse, die sind quasi in uns allen drin, universell und bleiben über lange Zeit gleich. Wünsche dagegen, die
  17. sind total wankelmütig, ändern sich ständig und werden ganz wichtig von außen beeinflusst durch unsere Kultur, unsere Freunde und natürlich durch
  18. Werbung. Und dass wir das so oft verwechseln, das ist, man muss es so sagen, kein Zufall. Da steckt System dahinter. Es gibt eine riesige
  19. Industrie, die Milliarden damit verdient, unsere Wünsche so aufzublasen, dass sie sich plötzlich wie absolut dringende Bedürfnisse anfühlen. Genau,
  20. das ist der Trick. Denk mal drüber nach. Ein teurer Sportwagen wird dir ja nicht als reines Fortbewegungsmittel verkauft. Nein, er wird als Mittel für Status, für
  21. Anerkennung, für Freiheit verkauft. Marketing zielt fast nie auf das Produkt selbst, sondern immer auf das tieferliegende Bedürfnis dahinter. Und
  22. dafür haben Unternehmen eine ganze Trickkriste. Das kennst du alles. Nur noch zwei Stück auf Lager. Das ist künstliche Verknappung. Oder 128 andere
  23. Leute schauen sich das gerade an. Socialpof. Es gibt den IKEA Effekt, bei dem du etwas mehr Wert schätzt, weil du es selbst zusammengebaut hast und
  24. natürlich der Einklickkauf, der jede Bedenkzeit ausschaltet. All das umgeht unser logisches Denken und spricht direkt unsere Gefühle an. Das hier
  25. trifft es perfekt. Wir müssen aufhören uns ständig Vorwürfe zu machen, wenn wir mal wieder zu viel Geld ausgegeben haben. Es geht nicht um Schuld. Der neue
  26. viel klügere Ansatz ist neugierig werden. Frag dich: "Hey, welches Bedürfnis wollte ich mir da eigentlich gerade erfüllen?" Okay, aber wie kommt
  27. man da raus? Wie wehrt man sich dagegen? Die Antwort ist: Du brauchst deinen eigenen Werkzeugkasten, eine Sammlung von Strategien für bewusste, kluge
  28. Entscheidungen. Der erste Schritt ist, diesen Teufelskreis zu erkennen. Es fängt oft mit einem blöden Gefühl an, oder Stress, Langeweile, Einsamkeit.
  29. Dann kommt der Gedanke, ach, wenn ich mir jetzt das kaufe, dann geht's mir besser. Du kaufst es, kriegst einen kurzen Glückskick und kurz danach kommt
  30. das schlechte Gewissen. Die Reue, die Sorgen kennen wir alle. Aber wie durchbricht man den? Hier sind ein paar ganz konkrete Tricks. Z.B. die
  31. Wunschlistenregel. Alles, was du nicht sofort brauchst, kommt auf eine Liste und du wartest 30 Tage. Wetten? Du willst die Hälfte davon gar nicht mehr
  32. oder der 10 Minuten Trick. Wenn der Kaufimpuls kommt, mach einfach 10 Minuten was komplett anderes. Meistens ist der Drang danach weg. Super wichtig
  33. ist auch, frag dich, was du gerade fühlst. Bist du müde, hungrig, einsam? Kümmer dich erst darum. Und ein Klassiker, der immer wirkt. Zahl deine
  34. Wünsche mal wieder in Bar. Das fühlt sich einfach viel realer an. Für die, die noch einen Schritt weitergehen wollen, gibt es dieses extrem mächtige
  35. Werkzeug hier, die gewaltfreie Kommunikation. Das hilft dir wirklich auf den Grund zu gehen. Du beobachtest, was passiert, ohne zu urteilen. Du
  36. spurst, was du fühlst. Du fragst dich, welches Bedürfnis dahinter steckt und erst dann überlegst du dir eine Bitte an dich selbst oder andere, um dieses
  37. Bedürfnis zu erfühlen. Das ist ein echter Gamechanger. So und mit all diesem Wissen im Gepäck schauen wir uns jetzt noch mal die 50 30
  38. 20 Regel an, aber diesmal mit ganz anderen Augen. Du siehst, die Regel ist plötzlich viel mehr als nur ein schnödes Budget. Sie ist ein Rahmen, ein Kompass,
  39. ein Werkzeug, das dir dabei hilft, dein Geld wirklich für die Dinge auszugeben, die dir im Herzen wichtig sind und mit deinen Werten übereinstimmen. Machen wir
  40. das doch mal ganz konkret. Stell dir vor, du hast 3000 € netto im Monat. Das würde bedeuten 1500 € für deine echten überprüften Bedürfnisse, 900 € für deine
  41. ganzbewussten Wünsche, also die Dinge, die dich wirklich glücklich machen und 600 € die jeden Monat für deine Ziele und deine Sicherheit arbeiten. Und das
  42. glaube ich ist die wichtigste Erkenntnis von allem. Was, wenn finanzielle Freiheit gar nicht bedeutet, sich alles kaufen zu können, sondern die Fähigkeit
  43. zu haben, zu einem kurzfristigen haben wollen nein zu sagen, um zu einem wirklich wichtigen langfristigen Ziel ja sagen zu können? Das ist keine
  44. Einschränkung, das ist pure Selbstbestimmung. So, das war's für heute. Wenn dir diese kleine Reise durch die Psychologie des Geldes gefallen hat
  45. und du vielleicht den einen oder anderen Gedanken für dich mitnehmen konntest, dann lass uns doch gerne ein Like da und abonniere kostenlos, um nichts mehr zu
  46. verpassen. Vielen Dank fürs Zuschauen.