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Der Künstliche Intelligenz-Check | Reportage für Kinder | Checker Tobi | BR
Das Wichtigste aus dem Video
Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.
Transkriptautomatisch erstellt · 232 Zeilen
- . Untertitelung: BR 2020
- * Titelsong: Checker Tobi * ♪ Achtung! Hier kommt Checker Tobi.
- ♪ Das ist Tobi, Checker Tobi. Der ist cool, hey, ziemlich groovy. ♪ Der, der immer fragt. Der die Action mag.
- ♪ Der, der alles wagt. Der, der niemals klagt. ♪ Das ist Tobi, Checker Tobi. Der ist cool, hey, ziemlich groovy.
- ♪ Der, der ständig rennt. Der, der niemals pennt. ♪ Der auch manchmal flennt. Der tausend Leute kennt.
- ♪ Das ist Tobi, Checker Tobi. Checker Tobi! Hi, Leute.
- Guckt mal, ich habe mir meine eigene intelligente Maschine gebaut.
- Das wird eine Art persönlicher Assistent. Und ihr könnt dabei sein, wenn ich sie anschalte.
- Es fehlt nur noch der Strom. Drei, zwei, eins. Strom an.
- Es funktioniert. Ich nenne sie übrigens Waltraud. Waltraud, sag mal was.
- Hallo, Tober Checki. Äh, ich meine Checker Julian.
- Ich bin Waltraud, deine persönliche ... Stopp mal.
- Einmal Pommes mit Ketchup und Majo, bitte. Okay.
- So gut funktioniert das Ding nicht, glaube ich. Da muss ich optimieren. Mache ich noch.
- Es ist nicht leicht, eine Künstliche Intelligenz zu bauen. Darum geht es, um Künstliche Intelligenz.
- Könnte ich noch eine Limo haben? Wir Menschen gelten als intelligent, weil wir selbständig Neues dazulernen
- und das Gelernte durch Üben immer besser anwenden können. Wenn wir z.B. Kopfrechnen üben,
- können wir mit der Zeit knifflige Matheaufgaben lösen. Genauso beim Turnen.
- Wir lernen dazu und können immer kompliziertere Bewegungen. Dazulernen konnten Computer lange nicht.
- Mittlerweile gibt es intelligente Computersysteme. Die können dann z.B. ganz allein ein Auto steuern
- und mit der Zeit lernen, wie das Auto fahren muss, damit wenig Stau entsteht.
- Gesteuert werden solche Autos von megaschlauen Computersystemen. Künstliche Intelligenz heißen die oder kurz: KI.
- Auch in unseren Smartphones steckt heute schon Künstliche Intelligenz, z.B. als Sprachassistent.
- Wie Künstliche Intelligenz funktioniert, das gucke ich mir genauer an.
- Zuerst bin ich an der Technischen Uni in München. Da zeigen mir Studenten, wie sie mit den Rennflitzern
- den Straßenverkehr der Zukunft erforschen. Außerdem teste ich eine KI,
- die angeblich meine Gefühle erkennen kann. Und ich reise in die Zukunft und finde raus,
- wie KI in den nächsten Jahrzehnten unser komplettes Leben verändern wird.
- Alle startklar? Hier kommt der Künstliche-Intelligenz-Check.
- Und jetzt die Checkerfragen. Und die liest heute Waltraud vor. Das checke ich für euch.
- Waltraud, das war super. Ich kümmere mich noch kurz um Waltraud
- und für euch gibt's die erste Checkerfrage. Bevor es richtig losgeht, gucken wir uns noch mal an,
- wie eine KI genau funktioniert. Und was sie von einem herkömmlichen Computerprogramm unterscheidet.
- Also: Ein normales Programm kann nur, was ein Mensch ihm einprogrammiert hat.
- Nehmen wir ein Programm, das Bilder von Katzen erkennen soll. Bilder, die man dem Programm gezeigt hat, kann es wiedererkennen.
- Aber nur die. Es lernt die Bilder auswendig. Eine KI kann Bilder von Katzen erkennen,
- die sie vorher noch nie gesehen hat. Mit der Zeit lernt sie die Eigenschaften,
- an denen man eine Katze erkennt: Fell, spitze Ohren, Schnurrhaare, Pfoten. Und sie ist niedlich.
- Die KI wird am Anfang einen Hamster für eine Katze halten. Der hat Fell und ist niedlich.
- Nachdem sich die KI aber Tausende Bilder von Katzen angesehen hat, kann sie die immer erkennen.
- Oft arbeiten viele Künstliche Intelligenzen zusammen. Z.B. bei selbstfahrenden Autos: Eine achtet auf die Straßenschilder,
- eine andere kümmert sich darum, dass das Auto möglichst sparsam fährt. Wie das genau funktioniert,
- gucke ich mir jetzt an der Technischen Universität München an. Zusammen mit den Studenten Basti und Mykita.
- Sie entwickeln KIs für Autos, mit denen ihr vielleicht in Zukunft fahren werdet.
- Hallo, ihr beiden. Hallo.
- Wie geht's? Hi.
- Grüß dich. Ist das Auto automatisch zum Stehen gekommen, weil da ein Stoppschild ist?
- Ja, das ist der Plan. Das soll funktionieren. Im echten Straßenverkehr müssen wir Menschen
- in jeder Sekunde zig Entscheidungen treffen: Reicht der Abstand zum Bremsen aus? Kann ich hier überholen? Und und und.
- Für uns kein Problem. Für das Computersystem, das hinter einer KI steckt,
- eine riesige Herausforderung. Basti und Mykita testen und verbessern
- diese Computersysteme mit kleinen Autos. Und guckt mal, sie treten damit bei Wettbewerben an.
- Da müssen Autos mit KI einen Parcours mit Hindernissen selbstständig und möglichst ohne Unfälle fahren.
- Das Team mit dem schnellsten Auto gewinnt. Und das will ich sehen.
- Oh, wow, ist das die Teststrecke? Genau.
- Die ist riesig für das kleine Auto. Ja, wir wollen den ganzen Straßenverkehr simulieren.
- Das Auto hat verschiedene KIs. Eine erkennt das Stoppschild und hält an,
- die nächste achtet auf die Fahrbahnmarkierung und hält das Auto in der Spur.
- Eine weitere passt auf die Geschwindigkeit auf. Dazu hat das Auto einen Computer, eine Kamera und viele Sensoren.
- Ich hab Hindernisse mitgebracht, die das Ganze schwieriger machen und auch lustiger.
- Also, das ist das Auto mit der KI, das von alleine den Parcours fährt? Genau.
- Also, auf die Plätze, fertig, los! Krass, das funktioniert wirklich:
- Das Auto fährt alleine und hält sogar an. Und obwohl die KI im Auto meine Hindernisse noch nie gesehen hat,
- erkennt sie auch die. Das funktioniert, weil das intelligente Computersystem,
- die Kamera und die Sensoren perfekt aufeinander abgestimmt sind. Er ist dem Igel ausgewichen.
- Ja, natürlich. Und geschafft, wow.
- Und er hat nichts umgemäht oder so. Er ist in der Spur geblieben, ist den Hindernissen ausgewichen.
- Das war beeindruckend. Obwohl die KI von Autos schon viel kann,
- gibt's noch einige ungelöste Fragen. Stellt euch vor: Jemand sitzt in einem selbstfahrenden Auto mit KI.
- Auf einmal wird es superneblig. So neblig, dass die KI den Fußgänger auf der Straße zu spät erkennt.
- Jetzt muss die Künstliche Intelligenz blitzschnell entscheiden. Fährt sie geradeaus, wird der Fußgänger verletzt.
- Weicht sie aus, wird es auch heikel. Das Auto könnte in den Gegenverkehr geraten oder gegen einen Baum fahren.
- Und das wäre gefährlich für die Personen im Auto. Die KI müsste über Menschenleben entscheiden.
- Ob wir einem Computer so etwas Wichtiges überlassen wollen, darüber sind sich Experten und Forscher nicht einig.
- Irgendwann könnten aber alle Autos selbst, also autonom, fahren. Die sollen dann auch per Internet miteinander verbunden sein.
- Dann gäbe es weniger Staus und die Autos würden viel weniger Sprit oder Strom verbrauchen.
- Eine Künstliche Intelligenz ist ein Computersystem, das selbstständig dazulernen kann.
- Oft arbeiten viele KIs zusammen. Mitmachfrage.
- Los geht es, Waltraud. Die Mitmachfrage.
- Jetzt eine Frage an euch. Los, komm, komm. Ach, Waltraud.
- Na, ihr habt es schon gehört. Jetzt eine Frage an euch. Checkt mal, ob ihr die Antwort in der Sendung entdeckt,
- die Lösung gibt es zum Schluss. Viele Aufgaben, die heute von Menschen erledigt werden,
- könnten schon in ein paar Jahren von Maschinen übernommen werden, z.B Autos zusammenbauen oder Bus fahren oder Pakete ausliefern.
- Ärzte haben schon heute bei vielen Operationen Hilfe von Roboterarmen. Bei all diesen Sachen gibt es viele Leute, die Angst haben,
- durch die neuen intelligenten Maschinen ihren Job zu verlieren. Und bei manchen könnte das auch passieren.
- Auf der anderen Seite, jemand, der z.B heute Autos zusammenbaut, der könnte in Zukunft dafür sorgen,
- dass Autobauroboter repariert werden. Es gibt Forscher, die sagen,
- dass wir Menschen in ein paar Jahren weniger arbeiten müssen, weil die Maschinen Dinge für uns erledigen können.
- Damit können wir direkt anfangen. Waltraud, du übernimmst einfach.
- Wie wäre es, wenn du anfängst, die nächsten Fragen zu checken? Wie bitte? Ich soll die nächsten Fragen verstecken?
- Checken. Du sollst die nächsten Fragen checken. Über die nächsten Fragen meckern?
- Das kann wohl nicht wahr sein. Forscher tüfteln daran, dass KIs menschlicher werden
- und z.B. Gefühle erkennen und darauf reagieren können. Wie das gehen soll, finde ich zusammen mit Michi heraus.
- Im Haus der Innovation in München. Nächste Checkerfrage:
- Michi sagt, er muss was erledigen. Kannst du noch fünf Minuten warten? Mit der Konsole spielen?
- Konsolen sind nicht so meins, aber kann ich machen. Das macht doch jedem Spaß.
- Bis gleich, danke dir. Okay, ich hab geschummelt. Klar, macht mir das Spaß.
- Vor allem, wenn keiner zuguckt. Ja.
- Tobi. Hey, Michi.
- Es tut mir leid, dass du warten musstest. Kein Problem.
- Ich hoffe, du hattest Spaß. Ja, ich hab dir gesagt, ich bin nicht der Über-Spieler.
- Autorennen mag ich nicht. Es war nicht schlimm, zu warten.
- Die KI sagt was anderes. Die KI hat dich beobachtet beim Spielen.
- Du hast mich beim Spielen gefilmt? Nicht dein Ernst, das war schon ein Teil von ...
- Bin gespannt, was du mir zeigst. Hier sieht man dich beim Spielen.
- Und die KI hat erkannt, wie du drauf warst. Also die KI kann mit diesem Video auswerten,
- ob ich Spaß hatte oder nicht. Ganz genau. In der Auswertung siehst du die Momente,
- die dir besonders Spaß gemacht haben. Ich springe hin. Ich habe geflunkert, es hat mir Spaß gemacht,
- aber wie funktioniert das genau? Wie findet die KI raus, wie es mir geht?
- Die KI erkennt, dass es ein Gesicht ist. Zum anderem siehst du die Punkte um die Augen, um die Nase, um den Mund.
- Die gehen mit und die Anordnung der Punkte, die stehen für bestimmte Mimik oder Gesichtsausdruck
- wegen der Gesichtsmuskeln, die sie mit bewegen. Jede Mimik steht für eine Emotion oder Grundemotion.
- Zum Beispiel: All das kann die KI erkennen.
- Glücklich. Wütend.
- Überrascht. Ganz ehrlich, ich kann meinem Gesicht sagen,
- guck mal anders, als ich mich fühle. Also, ich kann die KI austricksen. Versuch's mal.
- Jetzt z.B. bin ich happy hier mit dir, fröhlich. Ich kann aber böse gucken. Angry, wütend.
- Du hast recht, allein mit der Mimik ist es möglich. Es gibt Entwicklungen, wie man die KI intelligenter machen kann.
- Beispielsweise nimmt man körperliche Daten dazu. Die Herzrate heißt, wie häufig schlägt dein Herz.
- Ja. Wenn du ängstlich bist oder wütend, bist du aufgeregt,
- es schlägt schneller, das Herz. Das kann man über Videodaten messen. Das siehst du hier.
- 65 gerade, ne? 66.
- Wie geht das? Wie kann eine Kamera erkennen, was mein Herzschlag hier macht?
- Ich berühre das Ding nicht. Bei jedem Herzschlag wird Blut durch dein Gesicht gepumpt
- und die Farbwerte in deinem Gesicht verändern sich. Echt? - Ganz leicht, das sieht man nicht.
- Die KI kann es sehen und kann feststellen, ob die Gefühlslage, die du hast, eine echte ist.
- Verstehe, dann stellt sich die Frage: Wofür das Ganze? Im Endeffekt wollen wir Dinge emotional intelligent machen.
- Heute sind Maschinen, die man kennt, emotional ziemlich doof. Emotional heißt vom Gefühl her, ne?
- Die erkennen nicht, ob ich traurig bin oder nicht. Genau.
- Forscher wie Michi glauben, wenn KIs Emotionen erkennen, können sie besser in unseren Alltag eingebunden werden.
- Wenn wir überarbeitet sind, könnte ein Roboter mit KI zu uns sagen ... Hey, mach mal eine Pause.
- Eine emotionale Künstliche Intelligenz würde merken, wenn es uns nicht gut geht und sich um uns kümmern.
- Hier, Tobi, trink etwas heißen Tee. Super, vielen Dank. Danke.
- Eine wichtige Frage ist: Was ist, wenn ich nicht will, dass Leute um mich herum wissen, wie ich gerade drauf bin?
- Sagen wir, ich hab Liebeskummer und bin traurig. Aber ich muss nicht haben, dass jeder um mich rum,
- meine Kollegen, du, dass ihr das mitkriegt und wisst. Es ist wichtig, wie man mit den Emotionsdaten umgeht.
- Wenn du sie teilst, mit einer Maschine oder anderen Menschen, musst du damit einverstanden sein.
- Man muss Regeln und Gesetze erfinden, die das kontrollieren. Richtig.
- Das war cool und hat Spaß gemacht. Mir auch.
- Vorschlag, lass uns zu zweit zocken ohne KI. Gerne, lass uns zocken.
- Die KI kann über Kameras unsere Gesichtszüge und unseren Herzschlag erkennen. So merkt sie, wie wir uns fühlen.
- KI kann Menschen mit Einschränkungen helfen. In der Medizin gibt es heute KIs, die bestimmte Krankheiten erkennen.
- Manche Krebsarten werden viel früher erkannt. Und das bedeutet: Ärzte können kranke Menschen schneller heilen.
- Und auch solche Prothesen verbessern sich durch KI. Künstliche Arme oder Beine mit KI können Bewegungen erlernen.
- Sodass ein Mensch wieder richtig greifen oder besser laufen kann. Wie wird unser Leben wohl in 20 oder 30 Jahren aussehen,
- wenn wir überall von Künstlicher Intelligenz umgeben sind? Das kläre ich mit Zukunftsforscherin Cindy, in einem Haus,
- in dem angeblich heute schon fast alles von KI gesteuert wird. Letzte Checkerfrage:
- 22, das müsste es sein. Und wo ist Cindy?
- Ah, sie hat geschrieben. "Hallo, Tobi.
- Du, ich bin spät dran. Geh vor, das Haus weiß Bescheid, dass du kommst."
- Das Haus weiß, dass ich komme. Wie soll ich reinkommen, Cindy?
- Hallo? Heute lassen mich echt alle warten.
- Ah, deshalb sollte ich Cindy vorhin meinen Fingerabdruck schicken. Den hat sie ans Haus weitergeleitet.
- Hallo? Ich bin zu Hause.
- Ist ja praktisch. (Lautsprecher) "Hallo, Tobi, willkommen zu Hause.
- Nimm dir eine Limo aus dem Kühlschrank." Krass, das Haus weiß sogar, wie ich heiße.
- Nett. Könnte ich Musik haben? Und es kennt meinen Musikgeschmack.
- Vielen Dank. Ich kann alles mit meiner Stimme steuern.
- Ist ja geil. Rollläden im Wohnzimmer hoch.
- Rollläden wieder runter. Könntest du auch andere Musik spielen?
- Danke. Cindy.
- Hallo, grüß dich. Hallo, Tobi.
- Musik aus. Entschuldigung, ich bin so begeistert von diesem Haus hier. Man kann ja alles, alles, alles mit der Stimme steuern.
- Ja, das ist ein Smarthome, ein intelligentes Zuhause. Ein Smarthome?
- Wie mein Telefon ein Smartphone ist und mehr kann als telefonieren? Genau.
- Was bedeutet das in dem Haus? Es hat viele Geräte wie den Ofen oder den Fernseher,
- die nicht nur wie früher Ofen und Fernseher sind, sondern auch z.B. Informationen, ob der Ofen an ist,
- wann der Ofen an ist, wie lange, sich merken können und an das Internet weitergeben können.
- Das nennt man das "Internet der Dinge". In einem intelligenten Haus sind viele Geräte
- mit dem Internet verbunden und können Nachrichten verschicken. Der Kühlschrank erkennt: Die Milch ist leer.
- Die Kaffeemaschine sendet: Ich bin bereit. Und die Heizung sagt:
- Alle sind aus dem Haus, ich stell die Temperatur runter. Oder ist dir das zu kalt, Toaster?
- Alle diese Infos werden dann von einer KI überwacht und gesteuert. Das macht das Leben in einem vernetzten Haus bequemer,
- aber es ging, ehrlich gesagt, vorher auch. Wo sind die Vorteile von so einem Smarthome?
- Zum einen, dass man Energie besser nutzt, dass man nicht das Fenster auf hat, während die Heizung läuft.
- Das kann dir die KI sagen. Auf der anderen Seite: Wenn z.B. das Haus brennt,
- könnte das Haus automatisch die Feuerwehr rufen. Da könnten Menschen, Menschenleben gerettet werden.
- Im Haus gibt es eine Schaltzentrale. Von hier aus kann man alles steuern, sogar von unterwegs per App:
- Man kann z.B in den Kühlschrank gucken oder wird gewarnt, wenn noch ein Fenster offen ist.
- In Zukunft wird es in Häusern immer schlauere KIs geben, die immer selbständiger arbeiten.
- Einen Nachteil gibt es aber: Wie bei jedem Computer können sich bei einem intelligenten Haus
- "digitale Einbrecher" ins System schmuggeln und alles steuern. Deshalb braucht das Haus Computerprogramme,
- die Hacker und Computerviren abwehren. Ich habe eine Idee.
- Was hältst du davon, wenn wir eine Zeitreise machen? Gerne.
- Wir beamen uns 20 Jahre in die Zukunft. Klingt spannend. - Bist du bereit?
- Ja. Dann geht's los in drei, zwei, eins.
- Ja, meinst du, so sehen die Leute in der Zukunft aus? Ja, vielleicht. Oder vielleicht auch ganz anders.
- Also, für mich wäre es okay, wenn wir normale Klamotten anhaben und trotzdem in der Zukunft sind.
- Für mich auch. Dann, eins, zwei, drei.
- Ja, so ist es viel besser. Ja.
- Aber sag mal, sonst hat sich nicht so viel verändert, ne? Nein, so weit, fast.
- Was war das? Ein Roboter.
- Das ist die Zukunft, dass es Roboter gibt, die aussehen wie Menschen und uns bedienen
- und uns leckere Säfte bringen? Ja, die wissen auch ganz genau, was du magst.
- Was ist, wenn wir so Roboter in unserem Alltag haben und die nehmen uns viel ab usw.,
- aber streitet man sich mit denen und ist nicht einer Meinung und die wollen einem nichts Gutes tun?
- Für solche Fälle bedarf es klarer Regeln und Gesetze, vom Menschen vorher überlegt und durchdacht.
- Wenn Roboter so schlau sind, dass sie selbst entscheiden können, was sie tun und was nicht, dann brauchen wir Regeln,
- die das Zusammenleben von Menschen und KI organisieren, Gesetze für Computer und Maschinen.
- Einer, der sich schon vor 80 Jahren damit beschäftigt hat, war er hier, Isaac Asimov.
- Er hat Geschichten über Roboter geschrieben und sich genau überlegt, welche Regeln man fürs Zusammenleben von Mensch und Maschine so bräuchte.
- Dabei herausgekommen sind drei Robotergesetze. Erstens: Ein Roboter darf einen Menschen nicht verletzen
- und er darf nicht zulassen, dass einem Menschen etwas passiert. Wenn ich z.B die Wohnung verlasse und ich habe vergessen,
- den Herd auszuschalten, und der Roboter kriegt das mit, dann muss er mich darauf hinweisen,
- damit die Wohnung nicht abbrennt und Leute zu Schaden kommen. Zweitens: Ein Roboter muss den Befehlen eines Menschen gehorchen,
- es sei denn, die Befehle widersprechen dem ersten Gesetz. Man könnte einem Roboter z.B. nicht befehlen:
- Stell dem da vorne ein Bein. Drittens: Ein Roboter muss seine eigene Existenz beschützen,
- es sei denn, es widerspricht den ersten beiden Gesetzen. Ein Roboter muss also aufpassen, dass ihm nichts passiert,
- es sei denn, ein Mensch ist in Gefahr, dann muss er ihn schützen.
- Das Leben des Menschen ist immer wichtiger als das des Roboters. Bisher hat man diese Robotergesetze noch nicht gebraucht,
- weil noch kein Computer oder Roboter so schlau ist, dass er selbstständig handeln und denken könnte wie ein Mensch.
- Aber das könnte sich bald ändern. In Zukunft wird die KI mehr Aufgaben übernehmen
- und das Leben der Menschheit umkrempeln. Manche Menschen müssen nicht mehr arbeiten.
- Im besten Fall haben wir mehr Zeit für sinnvolle Sachen, wie z.B. lernen oder anderen Menschen helfen.
- Im schlechtesten Fall werden wir faul und lassen uns von früh bis spät von der KI bedienen.
- Sag mal, Cindy, das wird nicht die Zukunft sein, oder? Dass wir Menschen uns nicht bewegen und nur rumsitzen,
- dick werden und die Roboter, die KI alles machen. Sagen wir so, arbeiten und zur Schule gehen und lernen
- werden wir in 30 Jahren noch tun müssen, aber die KI wird uns bis dahin vieles abnehmen.
- Das schon, ne? Also KI kann uns helfen im Alltag,
- aber wir Menschen müssen darauf aufpassen, wie wir sie einsetzen.
- Das Zeitalter der KI wird unser Leben komplett umkrempeln. Vielleicht nehmen uns Roboter sogar viel Arbeit ab.
- So, ich habe Waltraud neu verkabelt und jetzt müsste es funktionieren. Antwort auf die Mitmachfrage.
- Waltraud, bist du bereit? Aber klar doch.
- Dann hau rein. Und jetzt die Antwort auf die Mitmachfrage.
- Tobi wollte von euch wissen ... Na, habt ihr die Antwort entdeckt? Guckt mal.
- Das hat ganz viele Geräte wie den Ofen oder den Fernseher, die Informationen an das Internet weitergeben können.
- Das nennt man das Internet der Dinge. Richtig ist also Antwort A.
- Leute, meine eigene KI, nicht schlecht, oder? Und das war es auch für heute,
- macht es gut bis zum nächsten Mal und Waltraud, sag noch Tschüss. Gerne, Tobi. Einmal Pommes mit Senf.
- Nein, nicht jetzt wieder. Gott, was ist denn jetzt los!
- Ähm, ich kriege das in den Griff, ihr macht's gut bis zum nächsten Mal.
- Welches Kabel muss ich denn jetzt hier ... Untertitelung: BR 2020