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Der Künstliche Intelligenz-Check | Reportage für Kinder | Checker Tobi | BR

CHECKER WELT24:30 2 Mio. Aufrufe veröffentlicht Auf YouTube

Das Wichtigste aus dem Video

Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.

Transkriptautomatisch erstellt · 232 Zeilen
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  1. . Untertitelung: BR 2020
  2. * Titelsong: Checker Tobi * ♪ Achtung! Hier kommt Checker Tobi.
  3. ♪ Das ist Tobi, Checker Tobi. Der ist cool, hey, ziemlich groovy. ♪ Der, der immer fragt. Der die Action mag.
  4. ♪ Der, der alles wagt. Der, der niemals klagt. ♪ Das ist Tobi, Checker Tobi. Der ist cool, hey, ziemlich groovy.
  5. ♪ Der, der ständig rennt. Der, der niemals pennt. ♪ Der auch manchmal flennt. Der tausend Leute kennt.
  6. ♪ Das ist Tobi, Checker Tobi. Checker Tobi! Hi, Leute.
  7. Guckt mal, ich habe mir meine eigene intelligente Maschine gebaut.
  8. Das wird eine Art persönlicher Assistent. Und ihr könnt dabei sein, wenn ich sie anschalte.
  9. Es fehlt nur noch der Strom. Drei, zwei, eins. Strom an.
  10. Es funktioniert. Ich nenne sie übrigens Waltraud. Waltraud, sag mal was.
  11. Hallo, Tober Checki. Äh, ich meine Checker Julian.
  12. Ich bin Waltraud, deine persönliche ... Stopp mal.
  13. Einmal Pommes mit Ketchup und Majo, bitte. Okay.
  14. So gut funktioniert das Ding nicht, glaube ich. Da muss ich optimieren. Mache ich noch.
  15. Es ist nicht leicht, eine Künstliche Intelligenz zu bauen. Darum geht es, um Künstliche Intelligenz.
  16. Könnte ich noch eine Limo haben? Wir Menschen gelten als intelligent, weil wir selbständig Neues dazulernen
  17. und das Gelernte durch Üben immer besser anwenden können. Wenn wir z.B. Kopfrechnen üben,
  18. können wir mit der Zeit knifflige Matheaufgaben lösen. Genauso beim Turnen.
  19. Wir lernen dazu und können immer kompliziertere Bewegungen. Dazulernen konnten Computer lange nicht.
  20. Mittlerweile gibt es intelligente Computersysteme. Die können dann z.B. ganz allein ein Auto steuern
  21. und mit der Zeit lernen, wie das Auto fahren muss, damit wenig Stau entsteht.
  22. Gesteuert werden solche Autos von megaschlauen Computersystemen. Künstliche Intelligenz heißen die oder kurz: KI.
  23. Auch in unseren Smartphones steckt heute schon Künstliche Intelligenz, z.B. als Sprachassistent.
  24. Wie Künstliche Intelligenz funktioniert, das gucke ich mir genauer an.
  25. Zuerst bin ich an der Technischen Uni in München. Da zeigen mir Studenten, wie sie mit den Rennflitzern
  26. den Straßenverkehr der Zukunft erforschen. Außerdem teste ich eine KI,
  27. die angeblich meine Gefühle erkennen kann. Und ich reise in die Zukunft und finde raus,
  28. wie KI in den nächsten Jahrzehnten unser komplettes Leben verändern wird.
  29. Alle startklar? Hier kommt der Künstliche-Intelligenz-Check.
  30. Und jetzt die Checkerfragen. Und die liest heute Waltraud vor. Das checke ich für euch.
  31. Waltraud, das war super. Ich kümmere mich noch kurz um Waltraud
  32. und für euch gibt's die erste Checkerfrage. Bevor es richtig losgeht, gucken wir uns noch mal an,
  33. wie eine KI genau funktioniert. Und was sie von einem herkömmlichen Computerprogramm unterscheidet.
  34. Also: Ein normales Programm kann nur, was ein Mensch ihm einprogrammiert hat.
  35. Nehmen wir ein Programm, das Bilder von Katzen erkennen soll. Bilder, die man dem Programm gezeigt hat, kann es wiedererkennen.
  36. Aber nur die. Es lernt die Bilder auswendig. Eine KI kann Bilder von Katzen erkennen,
  37. die sie vorher noch nie gesehen hat. Mit der Zeit lernt sie die Eigenschaften,
  38. an denen man eine Katze erkennt: Fell, spitze Ohren, Schnurrhaare, Pfoten. Und sie ist niedlich.
  39. Die KI wird am Anfang einen Hamster für eine Katze halten. Der hat Fell und ist niedlich.
  40. Nachdem sich die KI aber Tausende Bilder von Katzen angesehen hat, kann sie die immer erkennen.
  41. Oft arbeiten viele Künstliche Intelligenzen zusammen. Z.B. bei selbstfahrenden Autos: Eine achtet auf die Straßenschilder,
  42. eine andere kümmert sich darum, dass das Auto möglichst sparsam fährt. Wie das genau funktioniert,
  43. gucke ich mir jetzt an der Technischen Universität München an. Zusammen mit den Studenten Basti und Mykita.
  44. Sie entwickeln KIs für Autos, mit denen ihr vielleicht in Zukunft fahren werdet.
  45. Hallo, ihr beiden. Hallo.
  46. Wie geht's? Hi.
  47. Grüß dich. Ist das Auto automatisch zum Stehen gekommen, weil da ein Stoppschild ist?
  48. Ja, das ist der Plan. Das soll funktionieren. Im echten Straßenverkehr müssen wir Menschen
  49. in jeder Sekunde zig Entscheidungen treffen: Reicht der Abstand zum Bremsen aus? Kann ich hier überholen? Und und und.
  50. Für uns kein Problem. Für das Computersystem, das hinter einer KI steckt,
  51. eine riesige Herausforderung. Basti und Mykita testen und verbessern
  52. diese Computersysteme mit kleinen Autos. Und guckt mal, sie treten damit bei Wettbewerben an.
  53. Da müssen Autos mit KI einen Parcours mit Hindernissen selbstständig und möglichst ohne Unfälle fahren.
  54. Das Team mit dem schnellsten Auto gewinnt. Und das will ich sehen.
  55. Oh, wow, ist das die Teststrecke? Genau.
  56. Die ist riesig für das kleine Auto. Ja, wir wollen den ganzen Straßenverkehr simulieren.
  57. Das Auto hat verschiedene KIs. Eine erkennt das Stoppschild und hält an,
  58. die nächste achtet auf die Fahrbahnmarkierung und hält das Auto in der Spur.
  59. Eine weitere passt auf die Geschwindigkeit auf. Dazu hat das Auto einen Computer, eine Kamera und viele Sensoren.
  60. Ich hab Hindernisse mitgebracht, die das Ganze schwieriger machen und auch lustiger.
  61. Also, das ist das Auto mit der KI, das von alleine den Parcours fährt? Genau.
  62. Also, auf die Plätze, fertig, los! Krass, das funktioniert wirklich:
  63. Das Auto fährt alleine und hält sogar an. Und obwohl die KI im Auto meine Hindernisse noch nie gesehen hat,
  64. erkennt sie auch die. Das funktioniert, weil das intelligente Computersystem,
  65. die Kamera und die Sensoren perfekt aufeinander abgestimmt sind. Er ist dem Igel ausgewichen.
  66. Ja, natürlich. Und geschafft, wow.
  67. Und er hat nichts umgemäht oder so. Er ist in der Spur geblieben, ist den Hindernissen ausgewichen.
  68. Das war beeindruckend. Obwohl die KI von Autos schon viel kann,
  69. gibt's noch einige ungelöste Fragen. Stellt euch vor: Jemand sitzt in einem selbstfahrenden Auto mit KI.
  70. Auf einmal wird es superneblig. So neblig, dass die KI den Fußgänger auf der Straße zu spät erkennt.
  71. Jetzt muss die Künstliche Intelligenz blitzschnell entscheiden. Fährt sie geradeaus, wird der Fußgänger verletzt.
  72. Weicht sie aus, wird es auch heikel. Das Auto könnte in den Gegenverkehr geraten oder gegen einen Baum fahren.
  73. Und das wäre gefährlich für die Personen im Auto. Die KI müsste über Menschenleben entscheiden.
  74. Ob wir einem Computer so etwas Wichtiges überlassen wollen, darüber sind sich Experten und Forscher nicht einig.
  75. Irgendwann könnten aber alle Autos selbst, also autonom, fahren. Die sollen dann auch per Internet miteinander verbunden sein.
  76. Dann gäbe es weniger Staus und die Autos würden viel weniger Sprit oder Strom verbrauchen.
  77. Eine Künstliche Intelligenz ist ein Computersystem, das selbstständig dazulernen kann.
  78. Oft arbeiten viele KIs zusammen. Mitmachfrage.
  79. Los geht es, Waltraud. Die Mitmachfrage.
  80. Jetzt eine Frage an euch. Los, komm, komm. Ach, Waltraud.
  81. Na, ihr habt es schon gehört. Jetzt eine Frage an euch. Checkt mal, ob ihr die Antwort in der Sendung entdeckt,
  82. die Lösung gibt es zum Schluss. Viele Aufgaben, die heute von Menschen erledigt werden,
  83. könnten schon in ein paar Jahren von Maschinen übernommen werden, z.B Autos zusammenbauen oder Bus fahren oder Pakete ausliefern.
  84. Ärzte haben schon heute bei vielen Operationen Hilfe von Roboterarmen. Bei all diesen Sachen gibt es viele Leute, die Angst haben,
  85. durch die neuen intelligenten Maschinen ihren Job zu verlieren. Und bei manchen könnte das auch passieren.
  86. Auf der anderen Seite, jemand, der z.B heute Autos zusammenbaut, der könnte in Zukunft dafür sorgen,
  87. dass Autobauroboter repariert werden. Es gibt Forscher, die sagen,
  88. dass wir Menschen in ein paar Jahren weniger arbeiten müssen, weil die Maschinen Dinge für uns erledigen können.
  89. Damit können wir direkt anfangen. Waltraud, du übernimmst einfach.
  90. Wie wäre es, wenn du anfängst, die nächsten Fragen zu checken? Wie bitte? Ich soll die nächsten Fragen verstecken?
  91. Checken. Du sollst die nächsten Fragen checken. Über die nächsten Fragen meckern?
  92. Das kann wohl nicht wahr sein. Forscher tüfteln daran, dass KIs menschlicher werden
  93. und z.B. Gefühle erkennen und darauf reagieren können. Wie das gehen soll, finde ich zusammen mit Michi heraus.
  94. Im Haus der Innovation in München. Nächste Checkerfrage:
  95. Michi sagt, er muss was erledigen. Kannst du noch fünf Minuten warten? Mit der Konsole spielen?
  96. Konsolen sind nicht so meins, aber kann ich machen. Das macht doch jedem Spaß.
  97. Bis gleich, danke dir. Okay, ich hab geschummelt. Klar, macht mir das Spaß.
  98. Vor allem, wenn keiner zuguckt. Ja.
  99. Tobi. Hey, Michi.
  100. Es tut mir leid, dass du warten musstest. Kein Problem.
  101. Ich hoffe, du hattest Spaß. Ja, ich hab dir gesagt, ich bin nicht der Über-Spieler.
  102. Autorennen mag ich nicht. Es war nicht schlimm, zu warten.
  103. Die KI sagt was anderes. Die KI hat dich beobachtet beim Spielen.
  104. Du hast mich beim Spielen gefilmt? Nicht dein Ernst, das war schon ein Teil von ...
  105. Bin gespannt, was du mir zeigst. Hier sieht man dich beim Spielen.
  106. Und die KI hat erkannt, wie du drauf warst. Also die KI kann mit diesem Video auswerten,
  107. ob ich Spaß hatte oder nicht. Ganz genau. In der Auswertung siehst du die Momente,
  108. die dir besonders Spaß gemacht haben. Ich springe hin. Ich habe geflunkert, es hat mir Spaß gemacht,
  109. aber wie funktioniert das genau? Wie findet die KI raus, wie es mir geht?
  110. Die KI erkennt, dass es ein Gesicht ist. Zum anderem siehst du die Punkte um die Augen, um die Nase, um den Mund.
  111. Die gehen mit und die Anordnung der Punkte, die stehen für bestimmte Mimik oder Gesichtsausdruck
  112. wegen der Gesichtsmuskeln, die sie mit bewegen. Jede Mimik steht für eine Emotion oder Grundemotion.
  113. Zum Beispiel: All das kann die KI erkennen.
  114. Glücklich. Wütend.
  115. Überrascht. Ganz ehrlich, ich kann meinem Gesicht sagen,
  116. guck mal anders, als ich mich fühle. Also, ich kann die KI austricksen. Versuch's mal.
  117. Jetzt z.B. bin ich happy hier mit dir, fröhlich. Ich kann aber böse gucken. Angry, wütend.
  118. Du hast recht, allein mit der Mimik ist es möglich. Es gibt Entwicklungen, wie man die KI intelligenter machen kann.
  119. Beispielsweise nimmt man körperliche Daten dazu. Die Herzrate heißt, wie häufig schlägt dein Herz.
  120. Ja. Wenn du ängstlich bist oder wütend, bist du aufgeregt,
  121. es schlägt schneller, das Herz. Das kann man über Videodaten messen. Das siehst du hier.
  122. 65 gerade, ne? 66.
  123. Wie geht das? Wie kann eine Kamera erkennen, was mein Herzschlag hier macht?
  124. Ich berühre das Ding nicht. Bei jedem Herzschlag wird Blut durch dein Gesicht gepumpt
  125. und die Farbwerte in deinem Gesicht verändern sich. Echt? - Ganz leicht, das sieht man nicht.
  126. Die KI kann es sehen und kann feststellen, ob die Gefühlslage, die du hast, eine echte ist.
  127. Verstehe, dann stellt sich die Frage: Wofür das Ganze? Im Endeffekt wollen wir Dinge emotional intelligent machen.
  128. Heute sind Maschinen, die man kennt, emotional ziemlich doof. Emotional heißt vom Gefühl her, ne?
  129. Die erkennen nicht, ob ich traurig bin oder nicht. Genau.
  130. Forscher wie Michi glauben, wenn KIs Emotionen erkennen, können sie besser in unseren Alltag eingebunden werden.
  131. Wenn wir überarbeitet sind, könnte ein Roboter mit KI zu uns sagen ... Hey, mach mal eine Pause.
  132. Eine emotionale Künstliche Intelligenz würde merken, wenn es uns nicht gut geht und sich um uns kümmern.
  133. Hier, Tobi, trink etwas heißen Tee. Super, vielen Dank. Danke.
  134. Eine wichtige Frage ist: Was ist, wenn ich nicht will, dass Leute um mich herum wissen, wie ich gerade drauf bin?
  135. Sagen wir, ich hab Liebeskummer und bin traurig. Aber ich muss nicht haben, dass jeder um mich rum,
  136. meine Kollegen, du, dass ihr das mitkriegt und wisst. Es ist wichtig, wie man mit den Emotionsdaten umgeht.
  137. Wenn du sie teilst, mit einer Maschine oder anderen Menschen, musst du damit einverstanden sein.
  138. Man muss Regeln und Gesetze erfinden, die das kontrollieren. Richtig.
  139. Das war cool und hat Spaß gemacht. Mir auch.
  140. Vorschlag, lass uns zu zweit zocken ohne KI. Gerne, lass uns zocken.
  141. Die KI kann über Kameras unsere Gesichtszüge und unseren Herzschlag erkennen. So merkt sie, wie wir uns fühlen.
  142. KI kann Menschen mit Einschränkungen helfen. In der Medizin gibt es heute KIs, die bestimmte Krankheiten erkennen.
  143. Manche Krebsarten werden viel früher erkannt. Und das bedeutet: Ärzte können kranke Menschen schneller heilen.
  144. Und auch solche Prothesen verbessern sich durch KI. Künstliche Arme oder Beine mit KI können Bewegungen erlernen.
  145. Sodass ein Mensch wieder richtig greifen oder besser laufen kann. Wie wird unser Leben wohl in 20 oder 30 Jahren aussehen,
  146. wenn wir überall von Künstlicher Intelligenz umgeben sind? Das kläre ich mit Zukunftsforscherin Cindy, in einem Haus,
  147. in dem angeblich heute schon fast alles von KI gesteuert wird. Letzte Checkerfrage:
  148. 22, das müsste es sein. Und wo ist Cindy?
  149. Ah, sie hat geschrieben. "Hallo, Tobi.
  150. Du, ich bin spät dran. Geh vor, das Haus weiß Bescheid, dass du kommst."
  151. Das Haus weiß, dass ich komme. Wie soll ich reinkommen, Cindy?
  152. Hallo? Heute lassen mich echt alle warten.
  153. Ah, deshalb sollte ich Cindy vorhin meinen Fingerabdruck schicken. Den hat sie ans Haus weitergeleitet.
  154. Hallo? Ich bin zu Hause.
  155. Ist ja praktisch. (Lautsprecher) "Hallo, Tobi, willkommen zu Hause.
  156. Nimm dir eine Limo aus dem Kühlschrank." Krass, das Haus weiß sogar, wie ich heiße.
  157. Nett. Könnte ich Musik haben? Und es kennt meinen Musikgeschmack.
  158. Vielen Dank. Ich kann alles mit meiner Stimme steuern.
  159. Ist ja geil. Rollläden im Wohnzimmer hoch.
  160. Rollläden wieder runter. Könntest du auch andere Musik spielen?
  161. Danke. Cindy.
  162. Hallo, grüß dich. Hallo, Tobi.
  163. Musik aus. Entschuldigung, ich bin so begeistert von diesem Haus hier. Man kann ja alles, alles, alles mit der Stimme steuern.
  164. Ja, das ist ein Smarthome, ein intelligentes Zuhause. Ein Smarthome?
  165. Wie mein Telefon ein Smartphone ist und mehr kann als telefonieren? Genau.
  166. Was bedeutet das in dem Haus? Es hat viele Geräte wie den Ofen oder den Fernseher,
  167. die nicht nur wie früher Ofen und Fernseher sind, sondern auch z.B. Informationen, ob der Ofen an ist,
  168. wann der Ofen an ist, wie lange, sich merken können und an das Internet weitergeben können.
  169. Das nennt man das "Internet der Dinge". In einem intelligenten Haus sind viele Geräte
  170. mit dem Internet verbunden und können Nachrichten verschicken. Der Kühlschrank erkennt: Die Milch ist leer.
  171. Die Kaffeemaschine sendet: Ich bin bereit. Und die Heizung sagt:
  172. Alle sind aus dem Haus, ich stell die Temperatur runter. Oder ist dir das zu kalt, Toaster?
  173. Alle diese Infos werden dann von einer KI überwacht und gesteuert. Das macht das Leben in einem vernetzten Haus bequemer,
  174. aber es ging, ehrlich gesagt, vorher auch. Wo sind die Vorteile von so einem Smarthome?
  175. Zum einen, dass man Energie besser nutzt, dass man nicht das Fenster auf hat, während die Heizung läuft.
  176. Das kann dir die KI sagen. Auf der anderen Seite: Wenn z.B. das Haus brennt,
  177. könnte das Haus automatisch die Feuerwehr rufen. Da könnten Menschen, Menschenleben gerettet werden.
  178. Im Haus gibt es eine Schaltzentrale. Von hier aus kann man alles steuern, sogar von unterwegs per App:
  179. Man kann z.B in den Kühlschrank gucken oder wird gewarnt, wenn noch ein Fenster offen ist.
  180. In Zukunft wird es in Häusern immer schlauere KIs geben, die immer selbständiger arbeiten.
  181. Einen Nachteil gibt es aber: Wie bei jedem Computer können sich bei einem intelligenten Haus
  182. "digitale Einbrecher" ins System schmuggeln und alles steuern. Deshalb braucht das Haus Computerprogramme,
  183. die Hacker und Computerviren abwehren. Ich habe eine Idee.
  184. Was hältst du davon, wenn wir eine Zeitreise machen? Gerne.
  185. Wir beamen uns 20 Jahre in die Zukunft. Klingt spannend. - Bist du bereit?
  186. Ja. Dann geht's los in drei, zwei, eins.
  187. Ja, meinst du, so sehen die Leute in der Zukunft aus? Ja, vielleicht. Oder vielleicht auch ganz anders.
  188. Also, für mich wäre es okay, wenn wir normale Klamotten anhaben und trotzdem in der Zukunft sind.
  189. Für mich auch. Dann, eins, zwei, drei.
  190. Ja, so ist es viel besser. Ja.
  191. Aber sag mal, sonst hat sich nicht so viel verändert, ne? Nein, so weit, fast.
  192. Was war das? Ein Roboter.
  193. Das ist die Zukunft, dass es Roboter gibt, die aussehen wie Menschen und uns bedienen
  194. und uns leckere Säfte bringen? Ja, die wissen auch ganz genau, was du magst.
  195. Was ist, wenn wir so Roboter in unserem Alltag haben und die nehmen uns viel ab usw.,
  196. aber streitet man sich mit denen und ist nicht einer Meinung und die wollen einem nichts Gutes tun?
  197. Für solche Fälle bedarf es klarer Regeln und Gesetze, vom Menschen vorher überlegt und durchdacht.
  198. Wenn Roboter so schlau sind, dass sie selbst entscheiden können, was sie tun und was nicht, dann brauchen wir Regeln,
  199. die das Zusammenleben von Menschen und KI organisieren, Gesetze für Computer und Maschinen.
  200. Einer, der sich schon vor 80 Jahren damit beschäftigt hat, war er hier, Isaac Asimov.
  201. Er hat Geschichten über Roboter geschrieben und sich genau überlegt, welche Regeln man fürs Zusammenleben von Mensch und Maschine so bräuchte.
  202. Dabei herausgekommen sind drei Robotergesetze. Erstens: Ein Roboter darf einen Menschen nicht verletzen
  203. und er darf nicht zulassen, dass einem Menschen etwas passiert. Wenn ich z.B die Wohnung verlasse und ich habe vergessen,
  204. den Herd auszuschalten, und der Roboter kriegt das mit, dann muss er mich darauf hinweisen,
  205. damit die Wohnung nicht abbrennt und Leute zu Schaden kommen. Zweitens: Ein Roboter muss den Befehlen eines Menschen gehorchen,
  206. es sei denn, die Befehle widersprechen dem ersten Gesetz. Man könnte einem Roboter z.B. nicht befehlen:
  207. Stell dem da vorne ein Bein. Drittens: Ein Roboter muss seine eigene Existenz beschützen,
  208. es sei denn, es widerspricht den ersten beiden Gesetzen. Ein Roboter muss also aufpassen, dass ihm nichts passiert,
  209. es sei denn, ein Mensch ist in Gefahr, dann muss er ihn schützen.
  210. Das Leben des Menschen ist immer wichtiger als das des Roboters. Bisher hat man diese Robotergesetze noch nicht gebraucht,
  211. weil noch kein Computer oder Roboter so schlau ist, dass er selbstständig handeln und denken könnte wie ein Mensch.
  212. Aber das könnte sich bald ändern. In Zukunft wird die KI mehr Aufgaben übernehmen
  213. und das Leben der Menschheit umkrempeln. Manche Menschen müssen nicht mehr arbeiten.
  214. Im besten Fall haben wir mehr Zeit für sinnvolle Sachen, wie z.B. lernen oder anderen Menschen helfen.
  215. Im schlechtesten Fall werden wir faul und lassen uns von früh bis spät von der KI bedienen.
  216. Sag mal, Cindy, das wird nicht die Zukunft sein, oder? Dass wir Menschen uns nicht bewegen und nur rumsitzen,
  217. dick werden und die Roboter, die KI alles machen. Sagen wir so, arbeiten und zur Schule gehen und lernen
  218. werden wir in 30 Jahren noch tun müssen, aber die KI wird uns bis dahin vieles abnehmen.
  219. Das schon, ne? Also KI kann uns helfen im Alltag,
  220. aber wir Menschen müssen darauf aufpassen, wie wir sie einsetzen.
  221. Das Zeitalter der KI wird unser Leben komplett umkrempeln. Vielleicht nehmen uns Roboter sogar viel Arbeit ab.
  222. So, ich habe Waltraud neu verkabelt und jetzt müsste es funktionieren. Antwort auf die Mitmachfrage.
  223. Waltraud, bist du bereit? Aber klar doch.
  224. Dann hau rein. Und jetzt die Antwort auf die Mitmachfrage.
  225. Tobi wollte von euch wissen ... Na, habt ihr die Antwort entdeckt? Guckt mal.
  226. Das hat ganz viele Geräte wie den Ofen oder den Fernseher, die Informationen an das Internet weitergeben können.
  227. Das nennt man das Internet der Dinge. Richtig ist also Antwort A.
  228. Leute, meine eigene KI, nicht schlecht, oder? Und das war es auch für heute,
  229. macht es gut bis zum nächsten Mal und Waltraud, sag noch Tschüss. Gerne, Tobi. Einmal Pommes mit Senf.
  230. Nein, nicht jetzt wieder. Gott, was ist denn jetzt los!
  231. Ähm, ich kriege das in den Griff, ihr macht's gut bis zum nächsten Mal.
  232. Welches Kabel muss ich denn jetzt hier ... Untertitelung: BR 2020

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