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Wie der Wasserkreislauf der Erde funktioniert | Terra X plus

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Das Wichtigste aus dem Video

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Transkriptautomatisch erstellt · 26 Zeilen
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  1. Stimmt es, dass die Erde kein Wasser verlieren kann? Dazu schauen wir uns den Wasserkreislauf unseres Planeten einmal genau an. Denn damit das Wasser-Recycling funktioniert, darf kein einziger Tropfen verloren gehen. Wir zeigen euch, wie die Natur genau das schafft.
  2. Wasser bedeckt einen Großteil unseres Planeten. Alle blauen Flächen, die ihr darauf seht das ist Wasser. Ozeane, Meere, Seen, Flüsse.
  3. Auch an den Polen ist Wasser, wie hier in der nördlichen Polarregion, in Form von Eis. Etwa drei Viertel der Erdoberfläche sind mit flüssigem Wasser oder Eis bedeckt. Deswegen nennen wir ihn auch den blauen Planeten.
  4. Wir Menschen, die darauf leben, bestehen auch zu zwei Dritteln aus Wasser. Jetzt stell dir vor, in deinem Körper würden Flüssigkeiten wie z.B. dein Blut nicht mehr fließen.
  5. Dann wärt ihr ziemlich tot. Deswegen habt ihr ein Herz, das pumpt und euren Kreislauf antreibt. Damit auch auf der Erde all die Wassermassen in einem Kreislauf bewegt werden können, braucht es eine viel größere Pumpe. Eine echte Superpumpe.
  6. Die Energie dafür liefert die Sonne. Sie treibt den Wasserkreislauf an. Denn die Sonnenergie erwärmt die Gewässer und auch einen Teil der restlichen Erdoberfläche.
  7. Die Wärme bringt das Wasser dazu, zu verdunsten. Dabei wechselt es seinen Aggregatzustand von flüssig zu gasförmig. Das Wasser wird zu unsichtbarem Wasserdampf. Der Wasserdampf steigt nach oben.
  8. Jetzt beginnt die Wolkenbildung. Je höher der Dampf steigt, desto kühler wird die umgebende Luft. Je kälter aber die Luft wird, desto weniger Wasserdampf kann sie speichern.
  9. Der Wasserdampf kondensiert, wie an einer kalten Glasscheibe. Es entstehen Millionen winzige Tröpfchen, die Wolke. Obwohl sie so federleicht aussieht, kann eine Wolke tausende Tonnen wiegen. So viel, wie fünf Häuser.
  10. Und wie entsteht jetzt der Regen? Schauen wir dazu in die Wolke: hier tanzen die vielen kleinen Wassertröpfchen hin und her. Sie stoßen zusammen und verbinden sich so zu noch größeren Tröpfchen. So wachsen aus Tröpfchen größere Regentropfen heran.
  11. Manche Wolken sind sogar so hoch, dass bei der kalten Umgebungsluft die Regentropfen gefrieren. Aber egal ob gefroren oder flüssig, sind die Tropfen groß und schwer genug, fallen sie als Regen oder Schnee herunter.
  12. Mit dem Regen oder Schnee gelangt das Wasser also wieder zurück auf die Erde. Je nachdem, wohin der Niederschlag fällt, geht das Wasser im Wasserkreislauf unterschiedliche Wege.
  13. Trifft er auf das Meer oder Flüsse und Seen, kann ein Teil gleich wieder verdunsten. Trifft er auf Vegetation, wie zum Beispiel Baumkronen kann es ebenfalls schnell wieder verdunsten, ohne den Boden zu berühren.
  14. Das Wasser, das im Boden versickert, holen sich entweder die Pflanzen, um es in ihre Blätter zu saugen oder es wird irgendwann zu Grundwasser, indem es immer weiter absinkt.
  15. Das Grundwasser ist unterirdisch immer in Bewegung und fließt zurück in Flüsse und Seen. Egal welcher Weg, sobald die Energie der Sonne das Wasser wieder verdunsten lässt, schließt sich der Wasserkreislauf.
  16. Die Gesamt-Wassermenge bleibt dabei immer gleich, kein Tropfen geht verloren! Für uns ist das lebenswichtig. Wir haben zwar eine Menge Wasser auf der Erde. Ganze 1,4 Milliarden Kubikkilometer.
  17. Das wäre in diesen Würfeln, die mit jeweils 1000 Litern gefüllt sind, ein Turm, der viel viel höher ist als die Sonne, Er durchstößt sogar die Grenze unseres Sonnensystems.
  18. Der Großteil davon ist jedoch Salzwasser, das wir nicht einfach trinken können. Nur etwa 2,5 Prozent des gesamten Wassers ist Süßwasser. Und davon wiederum ist ein Großteil als Gletschereis an den Polen festgefroren.
  19. Es bleibt also nur eine winzige Menge übrig, die wir für unseren täglichen Gebrauch nutzen können. Ohne den ständigen Wasserkreislauf könnte der Süßwasserbedarf des Menschen nicht gedeckt werden.
  20. Doch es gibt einige Faktoren, die dazu führen, dass Wasser auf der Erde nicht gleich verteilt ist. Das ist zum einen die Natur selbst: Sonnenstrahlung, Wind und Niederschläge, das Klima ist auf der Erde nicht überall gleich.
  21. Die Menge an Pflanzen oder Bäumen, also die Vegetation, entscheidet darüber, wie viel Wasser verdunsten kann. Trockener oder feuchter Boden, also die Bodeneigenschaften entscheiden darüber, wie viel Wasser der Boden aufnehmen und speichern kann.
  22. Aber auch wir Menschen tragen dazu bei, dass die Superpumpe nicht mehr richtig funktioniert. Wir bauen viele Straßen und Häuser und somit kann der Regen, der auf die Erde trifft nicht mehr gut in den Boden sickern.
  23. Das nennt man auch Versiegelung. Auch durch Flussbegradigungen oder Waldrodungen versickert weniger Wasser im Boden.
  24. Und: Die Weltbevölkerung wächst und wir Menschen brauchen immer mehr Wasser und zwar immer schneller. Zum Trinken, zum Waschen oder für die Industrie. Die Superpumpe kommt nicht mehr richtig hinterher. Die Lösung: Wasser sparen!
  25. Was sind eure Tricks beim Wassersparen? Schreibt es uns in die Kommentare. Abonniert unseren Kanal, damit ihr unsere neuen Videos nicht verpasst.
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