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L11V10 NoeSLIDE Definition gravitative Massenbewegungen | iMooX
Das Wichtigste aus dem Video
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Transkriptautomatisch erstellt · 20 Zeilen
- Unsere Landschaften sind durch die verschiedensten Oberflächenformen charakterisiert, die wiederum durch unterschiedliche Prozesse geformt wurden und werden. Und, die auch durch
- vielfältige Materialien aufgebaut sind. Das Klima und entsprechend der Klimawandel beeinflusst diese Materialien sehr stark, beeinflusst die Prozesse und dadurch auch die Oberflächenformen.
- In hügeligen und gebirgigen Regionen der Erde sind hierbei die gravitativen Massenbewegungen von fundamentaler Bedeutung für die frühere Reliefformung und die heutigen Prozessdynamiken.
- Die Zusammenhänge zwischen dem Klimawandel und den Veränderungen in der Dynamik von gravitativen Massenbewegungen sind noch nicht vollständig verstanden und variieren
- natürlich auch in den verschiedenen Regionen. Gravitative Massenbewegungen, die im Englischen als Landslides bezeichnet werden, sind definiert als eine hangabwärts
- gerichtete Verlagerung von Felsen, Schutt oder Boden und der Wirkung der Schwerkraft. Das ist hier in der Tabelle sehr schön dargestellt, wo Sie vier Spalten haben. In dieser Tabelle sind
- in der ersten Zeile die verschiedenen Materialien gravitativer Massenbewegungen, also Festgestein, Schutt und Boden aufgeführt. Und in der ersten Spalte sind die Bewegungsprozesse genannt,
- differenziert in die großen Prozessbereiche Fallen und Stürzen, Kippen, translationsförmiges oder rotationsförmiges Rutschen, Driften, Fließen und final auch komplexe Prozesse. Und im zentralen
- Bereich dieser Tabelle sind die verschiedenen Kombinationen präsentiert, also beispielsweise ein Felssturtz oder ein Schuttfließen oder ein Erdrutsch. Häufig sind diese Typen jedoch eine
- Kombination von verschiedenen Materialien und Prozessen, die sogenannten komplexen Bewegungen. Das ist sehr schön in einer Abbildung vom United States Geological Survey,
- dem USGS, dargestellt, wo Sie die verschiedenen Prozessbereiche sehr schön erkennen können, die verschiedenen gravitativen Massenbewegung. Das heißt,
- die Klassifizierung aus vorheriger Tabelle wurde hier grafisch übersetzt, in der die unterschiedlichen Kombinationen idealtypisch dargestellt werden. Hierbei sind die
- verschiedenen Materialien in den verschiedenen Farbgebungen entsprechend repräsentiert. Bei der Untersuchung gravitativer Massenbewegungen müssen drei Faktoren getrennt analysiert werden.
- Diese vorbereitenden Faktoren, die die Disposition einer Region definieren, die prozessauslösenden Faktoren, die die eigentliche Mobilisierung initiieren, und Kontrollfaktoren,
- die den tatsächlichen Bewegungsablauf steuern. Einige wichtige vorbereitende Faktoren sind zum Beispiel die Verwitterung des Gesteins, Veränderungen der Vegetation
- oder Änderungen der Hanggeometrie. Bezüglich der möglichen Trigger könnten Faktoren sein, dass sie starke Niederschlagsereignisse haben oder eine Schneeschmelze. Sie können aber
- auch durch vulkanische Aktivität oder durch ein Erdbeben ausgelöst werden. Die Kontrollfaktoren wiederum beeinflussen den eigentlichen Bewegungsablauf einer gravitativen Massenbewegung,
- also deren Auslaufstrecke zum Beispiel und damit deren potenzielle Risiken auf mögliche Gesellschaften. Die kontrollierenden Faktoren behalten Faktoren wie die
- Hangneigung oder die Exposition, Vegetation oder Oberflächenrauigkeit. Die Untersuchung der gravitativen Massenbewegungen erfordert daher die Differenzierung und die getrennte
- Analyse all dieser drei Faktoren. Und das ist besonders wichtig hinsichtlich des Klimawandels.
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