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Einfach erklärt: Redoxtitration - Manganometrie 4k 60Fps

chemistryathome12:29 9.254 Aufrufe veröffentlicht Auf YouTube

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  1. chemistry at home Chemie einfach erklärt heute beschäftigen wir uns mit redox zitrationen wie der Name schon
  2. vermuten lässt sollte man dafür bereits Redoxreaktionen sicher aufstellen können und das Prinzip der Titration kennen für
  3. alle die zu diesen Bereichen eine Auffrischung brauchen verlinken wir unsere Erklärvideos dazu in der
  4. Videobeschreibung und rechts oben auch wenn man sich noch an beide Verfahren erinnert gehen wir kurz die wichtigsten
  5. Punkte aus beiden Bereichen durch so beginnt man bei den redoxration damit dass man schaut ob die Koeffizienten auf
  6. Edukt und Produktseite auch korrekt sind also dass der massenerhaltungssatz eingehalten wird dies muss man aber
  7. zunächst nur für die Atome berücksichtigen welche eine oxidationszahländerung erfahren damit
  8. kommen wir auch schon zum nächsten Schritt die Oxidationszahlen für alle Atome
  9. aufstellen und danach diese mit Hilfe des elektronenausgleiches anpassen danach
  10. muss man falls notwendig den Ladungsausgleich je nach milieö mit Oxoniumionen oder Hydroxidionen
  11. durchführen beim stoffausgleich passt man die Anzahl der Sauerstoff und Wasserstoffatome auf Edukt und
  12. Produktseite durch das Hinzufügen von Wassermolekülen im richtigen steöchiometrischen Verhältnis an um die
  13. fertige Redoxgleichung aus den teilgleichungen zu erhalten muss man darauf achten dass in der oxidations und
  14. reduktionsgleichung gleich viele Elektronen vorkommen falls dies nicht der Fall ist multipliziert man in der
  15. Regel die teilgleichungen über das kleinste gemeinsame Vielfache der Elektronen damit man diese dann
  16. herauskürzen kann und macht dann daraus eine gesamtgleichung bei der klassischen Titration aus der säurebasechemie stellt
  17. man zunächst eine neutralisationsgleichung auf dabei entstehen immer ein Salz und Wasser
  18. danach bildet man das stoffmengenverhältnis von der gesuchten Größe zur gegebenen Größe da man in der
  19. Regel keine Stoffmenge berechnen soll muss man die Stoffmenge durch eine andere Variable ersetzen wenn man die
  20. gesuchte Variable in seiner Formel hat dann löst man nach dieser auf setzt die gegebenen Werte ein und berechnet das
  21. Ergebnis bei Berechnungen zur Titration benötigt man typischerweise die Formel Z Berechnung der
  22. stoffmengenkonzentration und zur Berechnung der Stoffmenge über die Masse der Hauptunterschied einer
  23. reduxxtiration zu einer klassischen säurebasetiration ist dass an Stelle der neutralisationsgleichung für die
  24. Berechnung eine redoxreaktionsgleichung verwendet werden muss der Äquivalenzpunkt ist dabei nicht
  25. dadurch gegeben dass Oxoniumionen und Hydroxidionen im gleichen Verhältnis vorliegen sondern der zu oxidierende
  26. oder reduzierende Stoff hat vollständig weiter reagiert es gibt unterschiedliche Möglichkeiten wie dieser Äquivalenzpunkt
  27. sichtbar gemacht werden kann die einfachste Methode ist wenn einer der Reaktionspartner wie bei der
  28. manganometrie oder der bromatometrie bereits eine Eigenfarbe mit sich bringt und man durch einen Umschlag am
  29. Äquivalenzpunkt diesen erkennen kann bei einigen reduxitrationen haben die Reaktionspartner aber keine Farbe oder
  30. keinen umschlagsbereich am Äquivalenzpunkt dafür gibt es spezielle reduxindikatoren wie den
  31. jodstärkeekomplex oder feroin oder auch eriochrom schwarz t Standardaufgaben denen man aus diesem Bereich begegnet
  32. umfassen damit die manganometrie bromatometrie iodometrie mit dem stärkekomplex und der komplexometrie zur
  33. wasserhärtebestimmung natürlich kann man auch noch eine Vielzahl anderer redoxzitration durchführen jedoch
  34. sollten die genannten mit am häufigsten in Aufgaben vorkommen das praktische bei der redoxitration ist dass das Vorgehen
  35. zur Lösung dieser Aufgaben eigentlich immer identisch ist abgesehen von einigen zusätzlichen Stolpersteinen die
  36. man einbauen kann das allgemeine Vorgehen besprechen wir im Folgenden am einfachsten gehen wir die
  37. redox an einem konkreten Beispiel durch dafür betrachten wir eine Aufgabe zur manganometrie bestimme mit Hilfe der
  38. manganometrie die Konzentration einer schwefelsauren Wasserstoffperoxidlösung bis bei der
  39. tiitration keine weitere Entfärbung der kaliumpermaganatlösung mehr eintritt werden 24 ml einer
  40. kaliumpermaganatlösung mit der Konzentration 0,01 mol pro Liter verbraucht im Gefäß der Probelösung
  41. befinden sich vor dem Start der Titration 15 ml Wasserstoffperoxidlösung gibt darüber
  42. hinaus an wie viele Gramm Wasserstoffperoxid in der Probelösung enthalten sind zunächst notieren wir uns
  43. alles was gesucht und gegeben ist hier wird nach der Konzentration der schwefelsauberen Wasserstoffperoxid
  44. Lösung gesucht die Angabe schwefelsaure gibt uns hier nur die Information dass wir uns im sauren Milieu befinden es
  45. handelt sich nicht um eine Reaktion mit einer Schwefelsäure sondern wir sollen die Konzentration der Wasserstoff per
  46. oxidlösung bestimmen als nächstes finden wir die Angabe 24 ml einer Kaliumpermanganatlösung und notieren
  47. diese darüber hinaus wird uns auch die Konzentration von 0,01 mol pro Liter angegeben welche wir natürlich auch
  48. aufschreiben je nach Aufgabenstellung wird an Stelle von 0,01 mol pro Liter auch die Bezeichnung 0,01 molare Lösung
  49. verwendet davon nicht verwirren lassen 0,01 molare Lösungen haben die Konzentration 0,01 mol pro Liter dann
  50. finden wir noch 15 ml Wasserstoffperoxid als Probelösung welche titriert werden soll und zum Abschluss sollen wir auch
  51. noch die Gramm Wasserstoffperoxid in der Probelösung bestimmen folglich ist die Masse des Wasserstoffperoxids gesucht
  52. auch wenn das Notieren von gegeben und gesucht nicht wirklich notwendig ist empfiehlt es sich dies trotzdem zu
  53. machen damit man bei der Aufgabe nichts übersieht darüber hinaus können wir so immer gleich starten und eine gewisse
  54. Routine sollte uns das Lösen erleichtern als kleinen Einschub stellen wir kurz das Verfahren zur Aufgabe dar wir haben
  55. hier ein Stativ mit einer Bürette und einem erlenmeierkolben beides muss befüllt
  56. werden in die Bürette kommt unsere Maßlösung mit der bekannten Konzentration nämlich 0,01 mol pro Liter
  57. das benötigte Volumen wurde experimentell bestimmt indem man die Maßlösung in die Probelösung bis zum
  58. Umschlagspunkt Tropfen lässt die Probelösung hat eine unbekannte Konzentration we wir haben das Volumen
  59. welches in den erlenmeerkolben gegeben wurde exakt abgemessen und auf 15 ml eingestellt wenn man Kalium Permanganat
  60. zutropft dann werden die manganaationen zu den farblosen manganionen reduziert sobald der Äquivalenzpunkt erreicht ist
  61. gibt es kein Reduktionsmittel mehr wodurch diese Reduktion nicht mehr stattfinden kann und dann die
  62. verbleibenden manganationen die Probelösung auch einfärben nachdem man gegeben und
  63. gesucht notiert hat stellt man direkt die Redoxreaktion auf indem man zunächst die Reduktions und oxidationsgleichung
  64. notiert bei der reduktionsgleichung werden die manganaationen zu manganionen reduziert in der oxidationsgleichung
  65. wird der zu oxidierende Stoff Wasserstoff Peroxid zu Sauerstoff oxidiert diese Information muss man
  66. selbst wissen und wird nicht über die Aufgabenstellung angegeben wer das also noch nicht auf dem Schirm hatte merken
  67. dass Wasserstoffperoxid zu Sauerstoff oxidiert wird danach nur noch die Elektronen über die Multiplikation der
  68. teilgleichungen anpassen und schon haben wir die fertige Redoxgleichung die oxidations und
  69. reduktionsgleichung brauchen wir im weiteren Verlauf nicht mehr jetzt geht es ans
  70. stoffmengenverhältnis dabei empfehlen wir immer das stoffmengenverhältnis der gesuchten Größen zu den gegebenen Größen
  71. aufzustellen damit man beim Umformen weniger beachten muss das heißt man schreibt auf den Bruchstrich die
  72. Stoffmenge der Verbindung zu der wir etwas berechnen sollen und unter dem Bruchstrich die Stoffmenge der
  73. Verbindung von der wir die vollständigen Angaben zur Berechnung der Stoffmenge oder direkt die Stoffmenge selbst
  74. angegeben haben natürlich kann man das stoffmengenverhältnis auch anders herum bilden aber dann bitte darauf achten
  75. dass man es richtig auflöst für diese Aufgaben benötigen wir dem Naach das stoffmengenverhältnis von
  76. Wasserstoffperoxid zu den manganationen welches 5 zu2 ist einfach die Koeffizienten aus der reduxsgleichung
  77. abschreiben dann lösen wir zur Gesuch Stoffmenge auf indem wir mit der Stoffmenge der manganaationen
  78. multiplizieren damit erhalten wir dass die Stoffmenge des Wasserstoffperoxids g=ich 5 halbe malte
  79. Stoffmenge der permanganaationen ist das koeffizientenverhältnis wird in den nächsten Schritten dann gerne vergessen
  80. deswegen am besten direkt farbig markieren damit man es nicht übersieht jetzt geht's zum Auflösen
  81. einsetzen und berechnen unser stoffmengenverhältnis haben wir bereits ein wenig umgeformt aber im nächsten
  82. Schritt müssen wir unser Wissen darüber nutzen dass die Stoffmenge gleich der Multiplikation der
  83. stoffmengkonzentration des Stoffes und des Volumens der Lösung ist deswegen können wir die Variable n in unserer
  84. Gleichung mit diesem term ersetzen und erhalten dass die Stoffmenge von Wasserstoff Peroxid = 5/be mal der
  85. Konzentration der manganaden mal dem Volumen der manganaaden Lösung ist wobei wir das einfach auch mit
  86. vmno4- notieren jetzt können wir die Werte 0,01 mol pro Liter und 0,024 l einsetzen ausrechnen und erhalten damit
  87. 6 x 10 hoch-4 Mol da die Konzentration sich über n durch v berechnen lässt können wir diese jetzt für
  88. Wasserstoffperoxid berechnen dabei benötigen wir noch das Volumen von 0,015 l aus der Angabe und berechnen dass die
  89. stoffmengkonzentration von Wasserstoffperoxid 4 x 10 hoch-2 Mol pro Liter
  90. ist die Aufgabenstellung will ja auch noch von uns dass wir die Menge von Wasserstoff per in der Lösung berechnen
  91. entsprechend brauchen wir die Formel Stoffmenge ist gleich Masse durch molare Masse die Stoffmenge haben wir gerade
  92. berechnet und die molare Masse finden wir über das Periodensystem der Elemente heraus wir lösen nach der Masse auf
  93. indem wir mit der molaren Masse multiplizieren somit erhalten wir Stoffmenge mal molare Masse ist gleich
  94. die Masse was wir direkt umdrehen können damit unsere gesuchte Größe vor dem ist gleich steht dann setzen wir die Werte 6
  95. x 10 hoch-4 Mol und 34 0147 g pro Mol ein und multiplizieren diese die Masse an wasserstoffperoxid ist damit 2,04 x
  96. 10 hoch-2 g die Aufgabe ist damit gelöst wir gehen noch kurz auf eine Alternative Herangehensweise ein so kann
  97. man nachdem man das stoffmengenverhältnis soweit aufgestellt und umgeformt hat in den Formeln direkt
  98. nach der gesuchten Größe weiter umformen und auflösen zur Berechnung der Konzentration bedeutet dies dass man die
  99. Stoffmenge von Wasserstoffperoxid direkt durch die Konzentration mal das Volumen von Wasserstoffperoxid ersetzt dann
  100. durch das Volumen von Wasserstoff Peroxid teilt und damit erhält man die Formel zur Berechnung der Konzentration
  101. für die Berechnung der Masse geht man nach demselben Prinzip vor man ersetzt die Stoffmenge durch Masse durch molare
  102. Masse und formt damit folgendermaßen um noch mit der molaren Masse multiplizieren und wir erhalten die
  103. fertige Formel zur Berechnung der Masse von Wasserstoffperoxid welche der beiden Methoden man verwendet spielt keine
  104. Rolle wenn man die Stoffmenge als Zwischenprodukt benötigt bietet es sich an die schrittweise Berechnung
  105. durchzuführen das wichtigste noch einmal zusammengefasst zunächst sollte man gegebene und gesuchte Angaben aus der
  106. Aufgabenstellung notieren wennleich das nicht unbedingt notwendig ist im nächsten Schritt stellt man die
  107. reduxreaktion auf ohne Reaktionsgleichung funktionieren hrationen nicht deswegen nicht vergessen
  108. danach bildet man wie in einer surebasetration das stoffmengenverhältnis und abschließend
  109. muss man nach den gesuchten Größen auflösen die Werte aus der Angabe einsetzen und
  110. berechnen weitere chemieinhalte findet ihr unter [email protected] falls ihr Fragen
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