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Wie funktioniert das Address Resolution Protocol (ARP)?

Patrick Boekhoven4:27 17.564 Aufrufe veröffentlicht Auf YouTube

Das Wichtigste aus dem Video

Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.

Transkriptautomatisch erstellt · 24 Zeilen
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  1. Ihr wollt wissen was es mit ARP in Netzwerken auf sich hat? Das erkläre ich hier gleich kurz und knapp in diesem Video. Viel Spaß. Dann starten wir uns schauen erst mal was sich
  2. hinter ARP überhaupt verbirgt. Dahinter steht das Address Resolution Protocol. Um genau zu verstehen was dieses Protokoll tut, müssen wir aber zuerst einmal einen Blick in die
  3. Adressierung in Netzwerken werfen. Dazu müssen wir erstmal zwei Begriffe kläre. Und zwar den Begriff der IP--Adresse und denen der MAC-Adresse. Ein Computer den in unser Netzwerk einbinden besitzt
  4. beides. Die IP-Adresse wird dazu benötigt, wenn ihr verschiedene netze bilden wollt, beziehungsweise wenn ihr ein Paket von einem Netz in ein anderes Netz schicken wollt. Die IP-Adresse
  5. weist ihr oder aber der Server einem jeweiligen gerät immer zu. Diese ist dabei nicht fest und kann sich auch zu jedem Zeitpunkt wieder ändern. Zusätzlich zur IP-Adresse existiert noch eine
  6. MAC-Adresse, die auf dem Gerät selbst gespeichert ist. Die MAC-Adresse ist die Hardwareadresse und die benötigen wir, wenn wir einen bestimmten Rechner in einem Netz ansteuern wollen. Wenn
  7. wir also ein Paket haben und das innerhalb unseres lokalen Netzwerkes zustellen wollen, dann muss nicht nur die IP-Adresse, dann muss auch die MAC-Adresse bekannt sein. Und um die
  8. herauszufinden, nutzen wir ARP. Und dann gucken wir uns den Ablauf jetzt mal an. Hierzu stellen wir uns ein kleines Netzwerk vor, welches vier verschiedene Rechner beinhaltet und ein
  9. Switch in der Mitte. Die Rechner sind jeweils mit IP-Adressen und MAC-Adressen ausgestattet. Und das immer nach dem gleichen Muster. Die IP-Adresse beginnt immer mit 192.168.0
  10. und an der letzten Stelle findet sich jeweils die Ziffer des jeweiligen Rechners wieder. Und das gleiche Muster gilt für die MAC-Adressen. Die bestehen nur aus nullen, außer an der letzten Stelle wo sich dann
  11. die Ziffer des jeweiligen Rechners wiederfindet. In unserem Beispielszenario möchte der Rechner 1 eine Nachricht an den Rechner 2 senden. Der Rechner 1 guckt jetzt zuerst, ob sich die Ziel-IP-Adresse
  12. im gleichen Netzwerk befindet. Und das ist der Fall. Daraufhin prüft der Rechner in seinem Cache, ob bereits ein MAC-Adresse für die IP-Adresse 192.168.0.2 vorhanden ist. Da es sich
  13. hierbei allerdings um ein frisches netz handelt, ist dies nicht der fall und der Cache ist zu diesem Zeitpunkt noch komplett leer. Also benötigt der Rechnen nun die MAC-Adresse und hier kommt ARP
  14. ins spiel. Dazu schauen wir uns die Nachricht die der Rechner 1 verschickt jetzt einmal an. Hierbei handelt es sich um das sogenannte ARP-Request. Und in dieser Nachricht sind enthalten: die MAC-Adresse
  15. des Absenders, also des Rechners 1 und die IP-Adresse. Zusätzlich kommt jetzt die MAC-Adresse des Empfängers und die IP-Adresse des Empfängers noch in die Nachricht mit rein. Die
  16. MAC-Adresse des Empfängers ist ja natürlich noch nicht bekannt und deswegen ersetzen wir diese durch die ARP-Broadcast-Adresse, die nur aus lauter F`s besteht. Broadcast bedeutet, dass jeder Rechner die
  17. Nachrichten empfängt. Also der Rechner 2, der Rechner 3 und der Rechner 4 erhalten diese Anfrage. Die einzelnen Rechner vergleichen jetzt in dem Request die angegebene IP-Adresse mit ihrer eigenen
  18. und verwerfen die Anfrage, wenn sie anhand der IP-Adresse des Empfängers merken, dass die Nachricht nicht für sie ist. In unserem Beispiel sieht der Rechner 2 jetzt, dass die IP-Adresse des
  19. Empfängers mit seiner IP-Adresse übereinstimmt und weiß ich bin mit der Nachricht gemeint! Der Rechner 2 schickt jetzt ein ARP-Reply. Also eine Antwort auf die Nachricht mit seiner eigenen MAC-Adresse und seiner
  20. eigenen IP-Adresse zurück und nimmt gleichzeitig die MAC-Adresse vom Rechner 1 in seinen eigenen Cache auf. Dem Rechner zwei ist dadurch die MAC-Adresse von Rechner 1 bekannt und somit kann er in dem ARP-Reply
  21. die MAC-Adresse des Empfängers auch direkt eintragen. Das ARP-Reply, was der Rechner zwei jetzt losschickt, landet dann direkt bei Rechner 1. Der Rechner 1 erhält also jetzt die Nachricht von
  22. Rechner 2 mit seiner dazugehörigen MAC-Adresse und weiß nun zu welchem Rechner die MAC-Adresse 192.168.0.2 gehört. Die MAC-Adresse kann der Rechner 1 nun abspeichern und kann somit direkt
  23. mit Rechner 2 kommunizieren. Und das ist die Verfahrensweise von ARP. Ganz einfach, oder? Und damit sind wir auch schon am Ende. Wenn ihr Fragen oder Anregungen habt, dann hinterlasst gerne einen
  24. Kommentar. Und ansonsten freue ich mich immer über ein Abo. Bis zum nächsten Mal.

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