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Physik

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  1. die Physik ist eine Naturwissenschaft und untersucht die grundlegenden Phänomene in der Natur um deren Eigenschaften und Verhalten anhand von
  2. quantitativen Modellen und Gesetzmäßigkeiten zu erklären befasst sie sich insbesondere mit Materie und Energie und deren Wechselwirkungen in
  3. Raum und Zeit erklären bedeutet hier einordnen vergleichen allgemeineren Erscheinungen zu ordnen oder aus allgemeiner gültigen Naturgesetzen
  4. folgern dazu ist häufig die Bildung geeigneter neuer Begriffe nötig t auch solchen die der unmittelbaren Anschauung nicht mehr zugänglich sind Erklärungen
  5. in dem philosophischen Sinn warum die Natur sich so und nicht anders verhält kann die Physik nicht leisten die Arbeitsweise der Physik besteht in einem
  6. Zusammenspiel experimenteller Methoden und theoretischer Modellbildung physikalische Theorien bewähren sich in der Anwendung auf Systeme der Natur
  7. indem sie bei Kenntnis von deren anfangszuständen möglichst genaue Vorhersagen über spätere Zustände erlauben Erkenntnisfortschritte ergeben
  8. sich durch das Wechselspiel von Beobachtung bzw Experiment mit der Theorie eine neue oder weiterentwickelte Theorie kann bekannte Ergebnisse besser
  9. oder überhaupt erstmals erklären und darüber hinaus neue Experimente und Beobachtungen anregen deren Ergebnisse dann die Theorie bestätigen oder ihr
  10. widersprechen unerwartete Beobachtungs oder Versuchsergebnisse geben Anlass zur Theorieentwicklung in verschiedener Gestalt von schrittweise Verbesserung
  11. bishin zur völligen Aufgabe einer langezeit akzeptierten Theorie Erkenntnisfortschritte führen beispielsweise zur Ausdehnung oder
  12. Einschränkung des Gültigkeitsbereichs einer Theorie zu genaueren Beschreibungen Vereinfachungen des theoretischen Apparats oder zu neuen
  13. oder erleichterten praktischen Anwendungen Erkenntnisse und Modelle aus der Physik werden intensiv in der Chemie Geologie Biologie Medizin und vielen
  14. Ingenieurwissenschaften genutzt in neuerer Zeit in auch in igen der Sozialwissenschaften und Wirtschaftswissenschaften Geschichte von
  15. Begriff und Disziplin der Physik Hauptartikel die Disziplin der Physik in ihrer heutigen Gestalt hat ihre Ursprünge in der Philosophie die sich
  16. seit der Antike im weitesten Sinne mit den Gründen und Ursachen aller Dinge befasst von Aristoteles bis ins beginnende 19 Jahrhundert wurde die
  17. Physik als das Teilgebiet der Philosophie verstanden dass sich als Naturlehre Naturgeschichte Chemie oder angewandte Mathematik mit den
  18. Gegebenheiten der Natur beschäftigt gegenüber den rein philosophischen Erklärungsversuchen der Naturvorgänge spielte die Art von Erkenntnis die durch
  19. systematische und genaue Beobachtung also empirisch zu gewinnen ist lange Zeit keine Rolle ab Mitte des 13 und im Laufe des 14 jahrhunderts plädierten
  20. dann einzelne Philosophen und Naturforscher meist ein und dieselbe Person wie etwa Roger beacen für ein größeres Gewicht der durch Beobachtung
  21. zu erlangenden Natur Erkenntnis diese Tendenzen mündeten im 16 und 17 Jahrhundert namentlich mit Galileo Galilei und isac Newton in die
  22. Entwicklung einer Methodologie der physikalischen Erkenntnis die vorrangig an empirischen und sogar experimentellen Standards so orientiert ist und diesen
  23. vorüberkommenen philosophischen Grundsätzen im Zweifelsfall sogar den Vorrang einräumt dieser Ansatz wurde zunächst als experimentelle Philosophie
  24. bezeichnet und führte beim Verständnis vieler unterschiedlicher Naturvorgänge rasch zu bedeutendem erfolgen dennoch dauerte es noch bis ins 19 Jahrhundert
  25. dass er sich endgültig in der Physik durchsetzen konnte und sie damit als eigenständige Disziplin in ihrem heutigen Sinn etablierte hinsichtlich
  26. ihrer Methode ihres Gegenstandsbereichs ihrer wissenschaftssystematischen und institutionellen Verortung teilt sich
  27. die Physik im Wesentlichen in zwei große Gebiete auf die theoretische Physik beschäftigt sich vorwiegend mit formalen maematischen Beschreibungen und den
  28. Naturgesetzen sie abstrahiert Vorgänge und Erscheinungen in der wirklichen Natur in Form eines Systems von Modellen allgemeingültigen Theorien und
  29. Naturgesetzen sowie intuitiv gewählten Hypothesen bei der Formulierung von Theorien und Gesetzen bedient sie sich vielfach der Methoden der Mathematik und
  30. der Logik Ziel ist das Verhaltens eines Systems theoretisch vorherzusagen damit dies durch Vergleich mit den Vorgängen und Erscheinungen in der wirklichen
  31. Natur überprüft werden kann diese Überprüfung in Form reproduzierbarer Messungen angezielt gestalteten physikalischen Experimenten oder durch
  32. Beobachtung natürlicher Phänomene ist das Gebiet der Experimentalphysik das Ergebnis der Überprüfung bestimmt über die Gültigkeit
  33. und Vorhersagekraft des Modells und der darin gewählten Begriffe Hypothesen und Methoden die Physik steht in enger Verbindung zu den
  34. inineieurwissenschaften und den anderen Naturwissenschaften von der Astronomie und Chemie bis zur Biologie und den Geowissenschaften die Physik wird dabei
  35. häufig als grundlegende oder fundamentale Naturwissenschaft aufgefasst die sich am stärksten mit den Grundprinzipien befasst die die
  36. natürlichen Vorgänge bestimmen die Grenzziehung zu den anderen Naturwissenschaften hat sich historisch ergeben wird jedoch insbesondere mit dem
  37. Aufkommen neuer Wissenschaftsdisziplinen immer schwieriger in der heutigen Physik ist vor allem die durch Atom und
  38. Molekülphysik und Quantenchemie markierte Grenze zur Chemie fließen zur Abgrenzung gegenüber der Biologie wurde die Physik oftmals als die Wissenschaft
  39. von der unbelebten im Gegensatz zur belebten Natur bezeichnet womit jedoch eine Beschränkung impliziert wird die so in der Physik nicht existiert die
  40. Ingenieurwissenschaften sind durch ihren engen Bezug zur praktischen technischen Anwendung von der Physik abgegrenzt da in der Physik das Verständnis der
  41. grundlegenden Mechanismen im Vordergrund steht die Astronomie hat keine Möglichkeit Laborexperimente durchzuführen und ist daher allein auf
  42. Naturbeobachtung angewiesen was hier zur Abgrenzung gegen die Physik herangezogen wird methodikch die Erkenntnisgewinnung in der Physik verläuft in enger
  43. Verzahnung von Experiment und Theorie besteht also aus empirischer Datengewinnung und Auswertung und gleichzeitig dem Erstellen theoretischer
  44. Modelle zu ihrer Erklärung dennoch haben sich im Verlauf des 20 jahrhundertspzialisierungen herausgebildet die insbesondere die
  45. professionell betriebene Physik heute prägen demnach lassen sich grob Experimentalphysik und theoretische Physik voneinander unterscheiden
  46. Experimentalphysik Hauptartikel während manche Naturwissenschaften wie etwa die Astronomie und die Meteorologie sich methodisch weitgehend auf Beobachtungen
  47. ihres Untersuchungsgegenstandes beschränken müssen steht in der Physik das Experiment im Vordergrund die
  48. Experimentalphysik versucht durch Entwurf Aufbau Durchführung und Auswertung von Experimenten Gesetzen mäßigkeiten aufzuspüren und mittels
  49. empirischer Modelle zu beschreiben sie versucht einerseits physikalisches Neuland zu betreten andererseits überprüft sie von der theoretischen
  50. Physik gemachte Vorhersagen Grundlage eines physikalischen Experimentes ist es die Eigenschaften eines zuvor präparierten physikalischen Systems z.B
  51. eines geworfenen Steins eines eingeschlossenen gasvolumens oder eines Teilchens bei einem stoßprozess durchmessung in Zahlenform auszudrücken
  52. etwa als Aufprallgeschwindigkeit als resultierender Druck oder als Länge der beobachtbaren teilchenspuren im Detektor
  53. konkret werden entweder nur die zeitunabhängigen Eigenschaften eines Objektes gemessen oder es wird die zeitliche Entwicklung des Systems
  54. untersucht etwa in dem anfangs und Endwerte einer Messgröße vor und nach dem Ablauf eines Vorgangs bestimmt werden oder indem kontinuierliche
  55. Zwischenwerte festgestellt werden theoretische Physik die theoretische Physik sucht die empirischen Modelle der Experimentalphysik mathematisch auf
  56. bekannte grundlagentheorien zurückzuführen oder falls dies nicht möglich ist Hypothesen für eine neue Theorie zu entwickeln die
  57. dann experimentell überprüft werden können sie leitet weiterhin aus bereits bekannten Theorien empirisch überprüfbare Voraussagen ab bei der
  58. Entwicklung eines Modells wird grundsätzlich die Wirklichkeit idealisiert man konzentriert sich zunächst nur auf ein vereinfachtes Bild
  59. um dessen Aspekte zu überblicken und zu erforschen nachdem das Modell für diese Bedingungen ausgereift ist wird es weiter verallgemeinert zur theoretischen
  60. Beschreibung eines physikalischen Systems benutzt man die Sprache der Mathematik seine Bestandteile werden dazu durch mathematische Objekte wie z.B
  61. Skalare oder Vektoren repräsentiert die in durchgleichungen festgelegten Beziehungen zueinander stehen aus bekannten Größen werden unbekannte
  62. errechnet und damit z.B das Ergebnis einer experimentellen Messung vorhergesagt sagt diese auf quantitätenkonzentrierte Sichtweise
  63. unterscheidet die Physik maßgeblich von der Philosophie und hat zur Folge das nicht quantifizierbare Modelle wie das Bewusstsein nicht als Teil der Physik
  64. betrachtet werden das fundamentale Maß für den Erfolg einer naturwissenschaftlichen Theorie ist die Übereinstimmung mit Beobachtungen und
  65. Experimenten durch den Vergleich mit dem Experiment lassen sich der Gültigkeitsbereich und die Genauigkeit einer Theorie ermitteln allerdings lässt
  66. sie sich niemals beweisen um eine Theorie zu widerlegen oder die Grenzen ihres Gültigkeitsbereiches zu zeigen genügt im Prinzip ein einziges
  67. Experiment sofern es sich als reproduzierbar erweist Experimentalphysik und theoretische Physik stehen also in Stetter
  68. Wechselbeziehung zueinander es kann allerdings vorkommen dass Ergebnisse der einen Disziplin der anderen vorauseilen so sind derzeit viele Voraussagen der
  69. Stringtheorie nicht experimentell überprüfbar andererseits sind viele teilweise sehr genau gemessene Werte aus dem Gebiet der Teilchenphysik zum
  70. heutigen Zeitpunkt durch die zugehörige Theorie die Quanten chromodynamik nicht berechenbar zusätzlich zu dieser grundlegenden Teilung der Physik
  71. unterscheidet man manchmal noch weitere methodische unterdisziplinen vor allem die mathematische Physik und die angewandte Physik auch die Arbeit mit
  72. Computersimulationen hat innerhalb der letzten Jahre Züge eines eigenen Bereiches der Physik angenommen Hauptartikel die mathematische Physik
  73. wird gelegentlich als Teilgebiet der theoretischen Physik betrachtet unterscheidet sich von dieser jedoch darin dass ihr Studienobjekt nicht
  74. konkrete physikalische Phänomene sind sondern die Ergebnisse der theoretischen Physik selbst sie abstrahiert damit von jedwieder Anwendung und interessiert
  75. sich stattdessen für die mathematischen Eigenschaften eines Modells insbesondere seine tieferliegenden Symmetrien auf diese Weise entwickelt sie
  76. Verallgemeinerungen und neue mathematische Form erungen bereits bekannter Theorien die dann wiederum als Arbeitsmaterial der theoretischen
  77. Physiker in der Modellierung empirischer Vorgänge Einsatz finden können Hauptartikel die angewandte Physik steht in Abgrenzung zur
  78. Experimentalphysik teilweise auch zur theoretischen Physik ihr wesentliches Kennzeichen ist dass sie ein gegebenes physikalisches Phänomen nicht um seiner
  79. selbstwillen erforscht sondern um die aus der Untersuchung hervorgegangenen Erkenntnisse zur Lösung eines nichtphysikalischen Problems einzusetzen
  80. ihre Anwendungen liegen auf dem Gebiet der Technik oder Elektronik aber auch in den Wirtschaftswissenschaften wo im risikomanagementmethoden der
  81. theoretischen Festkörperphysik zum Einsatz kommen auch gibt es die interdisziplinären Bereiche der Medizin Physik physikalischen Chemie Astrophysik
  82. und Biophysik Hauptartikel mit der fortschreitenden Entwicklung der Rechensysteme hat sich in den letzten Jahrzehnten des 20 Jahrhunderts
  83. beschleunigt seit etwa 19 90 die Computersimulation als neue Methodik innerhalb der Physik entwickelt Computersimulationen werden häufig als
  84. Bindeglied zwischen Theorie und Experiment verwendet um Vorhersagen aus einer Theorie zu gewinnen andererseits können Simulationen auch in Form einer
  85. effektiven Theorie die ein experimentelles Ergebnis nachmodelliert einen Impuls an die theoretische Physik zurückgeben naturgemäß hat dieser
  86. Bereich der Physik zahlreiche Anknüpfungspunkte an die Informatik theoriengebäude das theoriengebäude der Physik beruht in seinem Ursprung auf der
  87. klassischen Mechanik diese wurde im 19 Jahrhundert um weitere Theorien ergänzt insbesondere den Elektromagnetismus und die Thermodynamik die moderne Physik
  88. beruht auf zwei Erweiterungen aus dem 20 Jahrhundert der Relativitätstheorie und der Quantenphysik die Grundprinzipien der klassischen Mechanik verallgemeinert
  89. haben beide Theorien enthalten die klassische Mechanik über das so nannte Korrespondenzprinzip als Grenzfall und haben daher einen größeren
  90. Gültigkeitsbereich als diese während die Relativitätstheorie teilweise auf denselben konzeptionellen Grundlagen basiert wie die klassische Mechanik löst
  91. sich die Quantenphysik deutlich davon klassische Mechanik Hauptartikel die klassische Mechanik wurde im 16 und 17 Jahrhundert maßgeblich von Galileo
  92. Galilei und Isaac Newton begründet aufgrund der zu dieser Zeit noch recht begrenzt technischen Möglichkeiten sind die Vorgänge die die klassische Mechanik
  93. beschreibt weitgehend ohne komplizierte Hilfsmittel beobachtbar was sie anschaulich erscheinen lässt die klassische Mechanik behandelt Systeme
  94. mit wenigen massiven Körpern was sie von der Elektrodynamik und der Thermodynamik unterscheidet für sehr kleine Objekte tritt die Quantenphysik an die Stelle
  95. der klassischen Mechanik während die Relativitätstheorie zur Beschreibung von Körpern mit sehr großen Massen und Energien geeignet ist die mathematisch
  96. Behandlung der klassischen Mechanik wurde im späten 18 und frühen 19 Jahrhundert in Form des lagrangeformalismus und des Hamilton
  97. Formalismus entscheidend vereinheitlicht diese Formalismen sind auch mit der Relativitätstheorie anwendbar und sind daher ein bedeutender Teil der
  98. klassischen Mechanik obwohl die klassische Mechanik nur für mittelgroße anschauliche Systeme gültig ist ist die mathematische Behandlung komplexer
  99. Systeme bereits im Rahmen dieser Theorie mathematisch sehr anspruchsvoll Hauptartikel Elektrodynamik in der Elektrodynamik werden Phänomene mit
  100. bewegten elektrischen Ladungen in Wechselwirkung mit zeitlich veränderlichen elektrischen und magnetischen Feldern beschrieben um die
  101. Entwicklung der Theorien der Elektrizität und des Magnetismus im 18 und 19 Jahrhundert zusammenzuführen wurde eine Erweiterung des
  102. theoriengebäudes der klassischen Mechanik notwendig ausgangspunkt war das von Michael ferde entdeckte induktionsgesz und die nach Hendrik
  103. Anton Lorenz benannte Lorenz Kraft auf eine bewegte elektrische Ladung in einem Magnetfeld die Gesetze der Elektrodynamik wurden im 19 Jahrhundert
  104. von James Clark Maxwell zusammengefasst und in Form der Maxwell Gleichungen erstmals vollständig formuliert grundsätzlich wurden elektrodynamische
  105. Systeme mit den Methoden der klassischen Mechanik behandelt allerdings ermöglichen die Maxwellgleichungen auch eine wellenlösung die elektromagnetische
  106. Wellen wie das Licht beschreiben diese Theorie brachte unter anderem in Form der Wellenoptik auch einen eigenen Formalismus hervor der sich grundlegend
  107. von dem der klassischen Mechanik unterscheidet besonders die Symmetrien der Elektrodynamik sind mit denen der klassischen Mechanik unvereinbar dieser
  108. Widerspruch zwischen den beiden theoriegebäuden wurde durch die spezielle Relativitätstheorie gelöst die Wellenoptik ist in Form der
  109. Nichtlinearen Optik noch heute ein aktives Forschungsgebiet Hauptartikel etwa gichzeitig mit der Elektrodynamik entwickelte sich mit der Thermodynamik
  110. ein weiterer theorienkomplex der sich grundlegend von der klassischen Mechanik unterscheidet im Gegensatz zur klassischen Mechanik stehen in der
  111. Thermodynamik nicht einzelne Körper im Vordergrund sondern ein ensemel aus vielen kleinsten Bausteinen was zu einem radikal anderen Formalismus führt die
  112. Thermodynamik eignet sich damit zur Behandlung von Medien aller Aggregatzustände die Quantentheorie und die Relativität Theorie lassen sich in
  113. den Formalismus der Thermodynamik einbetten da sie nur die Dynamik der Bausteine des ensemels betreffen aber den Formalismus zur Beschreibung
  114. thermodynamischer Systeme nicht prinzipiell ändern die Thermodynamik eignet sich beispielsweise zur Beschreibung von Wärmekraftmaschinen
  115. aber auch zur Erklärung vieler moderner Forschungsgegenstände wie Supraleitung oder Suprafluidität besonders im Bereich der
  116. Festkörperphysik wird daher auch heute noch viel mit den Methoden der Thermodynamik gearbeitet Hauptartikel die von Albert Einstein begründete
  117. Relativitätstheorie führt ein völlig neues Verständnis der Phänomene Raum und Zeit ein danach handelt es sich bei diesen nicht um universellgültige
  118. Ordnungsstrukturen sondern räumliche und zeitliche Abstände werden von verschiedenen Beobachtern unterschiedlich beurteilt Raum und Zeit
  119. verschmelzen zu einer vierdimensionalen Raumzeit die Gravitation wird auf eine Krümmung dieser Raumzeit zurückgeführt die durch die Anwesenheit von Masse bzw
  120. Energie hervorgerufen wird in der Relativitätstheorie wird erstmals die Kosmologie zu einem naturwissenschaftlichen Thema die
  121. Formulierung der Relativitätstheorie gilt als der Beginn der modernen Physik auch wenn Sie häufig als Vollendung der klassischen Physik bezeichnet wird
  122. Hauptartikel die Quantenphysik beschreibt die Naturgesetze im atomaren und subatomaren Bereich und bricht noch radikaler mit klassischen Vorstellungen
  123. als die relativ Theorie in der Quantenphysik sind auch physikalische Größen selbst Teil des Formalismus und keine bloßen krößen mehr die ein System
  124. beschreiben der Formalismus unterscheidet also zwischen zwei Typen von Objekten den observaben die die Größen beschreiben und den Zuständen die
  125. das System beschreiben ebenso wird der Messprozess aktiv in die Theorie mititeinbezogen dies führt in bestimmten Situationen zur Quantisierung der
  126. Größenwerte das heißt die Größen nehmen stets nur bestimmte diskrete Werte an in der Quantenfeldtheorie der am weitesten entwickelten relativistischen
  127. Quantentheorie tritt auch Materie nur in Portionen den Elementarteilchen oder Quanten in Erscheinung die Gesetze der Quantenphysik entziehen sich weitgehend
  128. der menschlichen Anschauung und über ihre Interpretation herrscht auch heute noch kein Konsens dennoch zählt sie hinsichtlich ihres empirischen Erfolges
  129. zu dem am besten gesicherten Wissen der Menschheit überhaupt

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