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Wald im Wandel

Evangelische Landeskirche in Baden5:20 460 Aufrufe veröffentlicht Auf YouTube

Das Wichtigste aus dem Video

Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.

Transkriptautomatisch erstellt · 36 Zeilen
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  1. nicht einmal fünf minuten braucht forstwirt philipp weber und 70 lebensjahre liegen flach auf dem boden des odenwaldes alltag für die
  2. forstarbeiter wenig emotional auch wenn der baum wie hier nur geschlagen werden musste weil er vom borkenkäfer geschädigt war das jetzt hat ärgerlich
  3. es ist auch ein finanzieller verlust meistens dabei wenn der baum schon gestorben so viel holz anfällt jeder zweite baum den die arbeiter hier in
  4. diesem jahr gefällt haben war so genanntes schadholz hauptsächlich befallen vom borkenkäfer vor zehn jahren lag der anteil an
  5. käferholz bei nicht einmal drei prozent aber dann kam der hitzesommer 2018 sind die bäume erst einmal hitze geschädigt können schon wenige käfer einen
  6. äußerlich kleinen aber verheerenden schaden anrichten vom ersten befall bis zur unumkehrbaren schädigung der stolzen fichte brauchen die schädlinge nur ein
  7. paar tage wenn der käfer sicht anleitung in das kambium ein gebot hat sie denn konkret so ist dass sich entsprechende fraß
  8. bildeten eltern ergeben hier sind die mutter gänge und davon zeigen dann die die larven gänge und ab hier sieht man im kleinen
  9. und wenn ist ein paar tage weitergeht dann entwickelt sich aus diesen kleinen laufen hat und die die großen weißen die jetzt dann langsam wenn die puppen gehen
  10. würden und dann wieder aus diesem baum ausfliegen der schaden liegt letztlich darin dass der käfer das kambium die
  11. wachstumsgeschichte immer den baum zerstört die komplette wasserzufuhr ist eben hat dann unterbrochen der baum stirbt ab das
  12. revier schönau im odenwald einer von vielen wäldern im besitz der evangelischen stiftung pflege schönau sie verwaltet einen teil des vermögens
  13. der evangelischen landeskirche in baden unter anderem mit einem forstbetrieb und finanziert damit bauprojekte und vorstellen für stiftungssprecherin
  14. allianz ist es jedes mal ein besonderer moment wenn sie einen baum fallen sieht sagt sie die wucht so viel leben ganz schnell am boden
  15. über ein jahr sind die meldungen über den ersten massiven anstieg der schädigungen nun her überraschend ja insofern kann man den klimawandel
  16. kalkulieren kann man seine folgen kalkulieren offensichtlich können wir das nicht ja und stehen jetzt da und müssen lösungen finden eine lösung für
  17. 7500 hektar wald die der stiftung gehören sie ist damit der größte körper schaftliche waldbesitzer in baden
  18. württemberg die fichte kann nicht teil der lösung sein ist sich förster frank philipp sicher er und sein team setzen jetzt auf andere baumarten die
  19. hitzebeständiger sind verlässliche prognosen über viele jahrzehnte eines baum lebens hinweg gibt es nicht wir haben hier douglasien wir haben hier
  20. buchen wir haben die tiefe wir haben leichen und wir haben auch weist einen hier auf der fläche das versuchen wir eben halt dann
  21. sozusagen in die nächsten jahrzehnte immer dann halt rein zu retten in der hoffen dass uns auch die wissenschaft noch hinweise geben kann
  22. welche baumarten immer damit diese mit ja mit diesen zunehmenden sommertrockenheit neben hat dann gemütlich zu recht wenn philipp im
  23. odenwald steht und gegen die auswirkungen der trockenheit an arbeitet hat er den so unscharfen begriff klimawandel ganz konkret vor augen für
  24. klimawandel leugner hat er kein verständnis das problem ganz klar menschen gemacht sagt er ich bin jetzt seit 25 jahren im wald und ich habe
  25. jetzt erlebt wie die vegetationsperioden sich um 14 tage nach vorne verschoben haben der erste mai wahrheit dann immer der
  26. tag an dem man hat dann diese wahl zu grün worden ist zwischenzeit diese seite schon anfang april wir haben deutlich längere
  27. vegetationsperiode niveau der sicherheit an dann sagen muss es hat sich allein in meinem konkreten wissen einer konkreten erfahrung so viel verändert dass sie sie
  28. 1,5 grad die wir eben hat dann seit beginn der industrialisierung hat dann erreicht haben schon so deutlicher zu spüren sind
  29. das sei dann für mein dafürhalten schon verstand ignoranz grenzt dieses diese menschen gemachte veränderungen thematisch veränderungen immer dann zu
  30. ignorieren für die stiftung sind die massiven schädigungen auch ein immenser finanzieller schaden
  31. die eigentliche katastrophe aber sei die zerstörung der natur als hauptanliegen die kirchliche stiftung ihr bemühen schöpfung zu bewahren dabei setzt sie
  32. auch auf aufklärung zb in schulklassen die kinder und jugendlichen sollen das ökosystem wald verstehen hauptsächlich gehe es darum die schönheit und vielfalt
  33. der natur aber ich denke das fällt natürlich auch kinderlauf dass das kein natürliches bild des waldes ist sondern dass das
  34. schon eher ein bild der zerstörung bedauerlicherweise ist befallene bäume fällen sie möglichst schnell aus dem wald heraus schaffen bevor die käfer
  35. andere bäume angreifen können und das experimentieren mit anderen baumarten reaktionen auf eine dramatische situation die sich vorerst wohl nur
  36. durch einen kühlen und feuchten sommer deutlich entschärfen würde sagt philipp einen in dem sich die dauerkarte fürs freibad definitiv nicht lohnt