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Was ist eine digitale Signatur? Die sichere alternative zur Unterschrift auf Papier | Kurz erklärt
Das Wichtigste aus dem Video
Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.
Transkriptautomatisch erstellt · 31 Zeilen
- Wer kennt es nicht: Ein wichtiges Dokument kommt per Mail, wird ausgedruckt, unterschrieben, wieder eingescannt und geht dann per Mail zurück an den Absender.
- In vielen Fällen muss das Originaldokument dann zusätzlich noch den Weg per Post antreten. Diesen ganzen Aufwand kann man sich mit einer „echten digitalen
- Signatur“ sparen. Wie das funktioniert, erkläre ich Ihnen in diesem Video. Die digitale Signatur ist eine rechtssichere Alternative zur analogen Unterschrift. Mit ihr
- können Verträge geschlossen oder Behördengänge einfach und sicher erledigt werden. Digitale Signaturen müssen dafür eindeutig, fälschungssicher und langfristig überprüfbar sein.
- Diese Vorgaben werden von drei verschiedenen Arten der elektronischen Unterschrift erfüllt. Was diese drei Typen unterscheidet, erklären wir jetzt.
- Die drei Varianten der elektronischen Signatur unterscheiden sich durch unterschiedliche Sicherheitsstandards. Die gängigste Variante ist dabei
- 1. Die einfache elektronische Signatur (EES) zum Beispiel für Bestellungen oder Aufträge. Dieses Verfahren kennen wir alle von unserer Unterschrift auf einem Scanner des Paketboten.
- Sie bietet eine geringe rechtliche Sicherheit, da nicht nachvollzogen werden kann, ob etwas im Nachhinein am unterschriebenen Dokument verändert wurde
- 2. Die fortgeschrittene elektronischen Signatur (FES) Sie ist zum Beispiel gültig für Miet- oder auch Gesellschaftsverträge. Hier gelten strengere
- Auflagen zur Identitätsprüfung. Diese Signatur muss mit Mitteln erstellt sein, auf die nur die Personen Zugriff haben, die auch Autorisiert sind. Zum Beispiel das eigene Smartphone,
- Tablet oder den Computer. Und schließlich 3. Die qualifizierte elektronische Signatur (QES)
- Sie wird für Kredit- und Arbeitsverträge oder auch Behördendokumente genutzt. Sie besitzt das höchste Sicherheitsniveau und ist der handschriftlichen Unterschrift
- gleichgestellt. Nur diese Signatur ersetzt die per Gesetz geforderte Unterschrift auf Papier. Doch woher weiß man, dass man einer digitalen Signatur vertrauen kann?
- Die meisten fortgeschrittenen und alle qualifizierten elektronischen Signaturen sind verschlüsselt und werden mit Hilfe eines Zertifikats bestätigt. Achten Sie darauf,
- dass der Anbieter durch die Regierung zertifiziert ist. Eine Liste der deutschen Zertifizierungsdiensteanbieter
- finden Sie auf der Homepage der Bundesnetzagentur. Das Zertifikat garantiert, dass das Dokument seit der Signatur nicht mehr verändert wurde.
- Gleichzeitig lässt sich daran eindeutig ablesen, wer das Dokument signiert hat. Übrigens: Ein elektronisch signierter Kaufvertrag muss auch im EU-Ausland so behandelt werden,
- als wäre er handschriftlich unterzeichnet. Das verlangt die eIDAS-Verordnung. Durch sie wird eine EU-weite sichere und vertrauenswürdige elektronische Kommunikation garantiert.
- Was braucht man, um eine qualifizierte elektronische Signatur zu erstellen? Die Zertifizierungsdienstleister bieten für Unternehmen verschiedene Lösungen an.
- Bei On-Premise Lösungen muss die Hard- und Software eines Anbieters in Ihrem Unternehmen vor Ort installiert werden. Bei cloudbasierten Signatur-Systemen liegen die
- Zertifikate verschlüsselt auf einem externen Server. Die Signatur wird hier aus der Ferne ausgelöst und verwaltet, zum Beispiel über Tablets und Smartphones. Welche der beiden
- Varianten für Ihr Unternehmen in Frage kommt, finden Sie im persönlichen Gespräch heraus. Holen Sie verschiedene Angebote ein und vergleichen Sie die Vor- und Nachteile.
- Und so läuft das Signaturverfahren ab - Im ersten Schritt wählen Sie einen geeigneten Zertifizierungsdienst aus. - Dieser stellt Ihnen dann die benötigte
- Hard- und Software zur Verfügung - Bei on-Premise Lösungen bekommen Sie in der Regel ein Kartenlesegerät und die entsprechende Signaturkarte
- - Bei cloudbasierten Lösungen bekommen Sie die notwendige Software für Ihre qualifizierte elektronische Signatur - Nach der Einrichtung fügen Sie oder
- Ihre Mitarbeiter_innen eine digitale Unterschrift auf einem Dokument ein. Bei jeder Signatur identifizieren Sie sich eindeutig, z. B. durch die Signaturkarte
- oder eine SMS-Tan. Nur so wird anschließend ein qualifiziertes Zertifikat ausgestellt. Fazit. Die digitale Signatur ist eine technisch ausgereifte und
- rechtssichere Alternative zur analogen Unterschrift. Sie entlastet Menschen und Unternehmen von Bürokratie. Viele Behördengänge und Briefe können
- künftig durch elektronische Kommunikation ersetzt werden. Somit werden Fernsignatur und elektronisches Siegel zu den zentralen Werkzeugen der digitalen Transformation.
- Sie beabsichtigen, die digitale Signatur in Ihren Workflow einzubauen? Dann sind Sie schon auf dem besten Weg zum papierlosen Büro. Nähere Informationen dazu finden Sie
- auf www.digitalzentrum.berlin.
Zum Nachlesen
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