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Miller-Urey Experiment [Hypothese zur Entstehung des Lebens, chemische Evolution] - Biologie

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  1. in diesem video geht es um das müller julia experiment bei einem experiment mit hilfe dessen überprüft werden sollte
  2. ob einfache biomoleküle wie zb aminosäuren oder zucker aus elementen entstanden sein könnten die in der
  3. atmosphäre der erde von mehreren milliarden jahren bereits vorhanden waren anders formuliert können chemische
  4. bausteine des lebens in der ur atmosphäre gebildet worden sein ihr merkt dass sich hinter dieser frage noch
  5. eine viel größere verbirgt nämlich die frage nach der entstehung des lebens wir wissen dass atome wie zb sauerstoff oder
  6. wasserstoff miteinander interagieren und so einfache moleküle wie wasser bilden können diese einfache moleküle können
  7. sich zusammen lagern und einfache biomoleküle bilden die wiederum den grundbausteinen bilden für die synthese
  8. komplexerer makromoleküle wie zum beispiel proteine und auch unser erbgut die dna die synthese weiterer proteine
  9. und die ausbildung von stoffwechselwegen gewährleistet die lebens und überlebensfähigkeit von zellen es
  10. erscheint also durchaus plausibel sich zu fragen ob aus den damals in der atmosphäre existierenden elementen
  11. biomoleküle entstanden sein könnten ob also eine art ur zeugung bzw spontan zeugung durch eine chemische evolution
  12. stattgefunden haben könnte letztendlich werden wir die frage wie das leben auf der erde begann niemals
  13. genau beantworten können was wir allerdings durch experimente gesichert sagen können ist dass heutzutage leben
  14. nicht spontan aus unbelebter materie entstehen kann auch wenn organismen aus chemischen elementen bestehen die auch
  15. in der unbelebten natur vorzufinden sind zum beispiel kohlenstoff wasserstoff sauerstoff
  16. phosphor so bleibt die synthese von einfachen biomolekülen wie zb aminosäuren oder zucker glukose den
  17. lebewesen vorenthalten eine spontane uhr zeugung findet in unserer heutigen welt also nicht statt lebewesen wie wir es
  18. kennen entstehen nur aus bereits existierendem leben und nicht immer wieder neu aus unbelebter materie auch
  19. wenn diese vorstellung nach wie vor in einigen kulturen und religionen verbreitet ist und man selbst in europa
  20. bis zum siebzehnten jahrhundert davon ausging dass mäuse aus alten an dunklen orten aufbewahrten kleidern entstehen
  21. frösche direkt dem feuchten erdreich entspringen oder fliegen sich aus verwiesenen fleisch entwickeln wobei
  22. letzteres ja gar nicht so abwegig ist auch wenn wir heute wissen dass fliegen nicht durch eine mysteriöse verwandlung
  23. aus verwesenden fleisch hervor gehen sondern durch andere fliegen die ihre eier auf dem fleisch abgelegt haben
  24. alles leben entsteht also aus bereits existierenden nehmen und doch sollte das leben nicht von außerhalb der erde
  25. stammen dann muss zumindest einmal in der erdgeschichte einer ausnahme stattgefunden haben und aus
  26. anorganischen vorstufen einfache organische biomoleküle hervorgegangen sein zumindest einmal muss nach der
  27. hypothese der chemischen evolution eine uhr zeugung stattgefunden haben um diese these zu überprüfen entwickelten stanley
  28. miller und charity juli in den 1950 er jahren eine versuchsanordnung und simulierten in einem glaskolben eine
  29. atmosphäre sie enthält die gleichen gase von denen man annahm dass sie damals auch bestandteil der atmosphäre gewesen
  30. sein wasser in flüssiger form als zwei euro sowie gasförmig als wasserdampf methan ammoniak und wasserstoff der
  31. wasserdampf wird dabei durch das erhitzen in einem zweiten kolben erzeugt und auf diese weise der atmosphäre
  32. zugeführt die übrigen gase werden von außen hin zu geführt in diesem gasgemisch erzeugten miller und die
  33. elektrische funken um blitze zu simulieren was ebenso den er lebensfeindlichen umweltbedingungen der
  34. früheren sich abkühlenden erdatmosphäre entsprach sie könnten das system anschließend ab sodass das
  35. atmosphärische wasser sowie die durch die blitze hervorgerufenen reaktionsprodukte kondensierten und sich
  36. in einer wässrigen lösungen sammelten die man auch als urmeer bezeichnet das ergebnis des versuchs war eindeutig
  37. bereits nach wenigen tagen enthielt das sammel gefäß recht komplexe organische moleküle wie zum beispiel aminosäuren
  38. die bausteine von proteinen als schlussfolgerung konnten beide also festhalten dass die chemischen bausteine
  39. des lebens in der vermuteten atmosphäre der früheren erdgeschichte gebildet worden sein könnten die simulierten
  40. blitze lieferten dabei die energie für die synthese neuer verbindung seitdem durchgeführten experimente erweiterte
  41. sich das wissen über die zusammensetzung der atmosphäre stark es geht heute als sicher dass die erde vor circa vier
  42. milliarden jahren von starken vulkanausbrüchen heimgesucht wurde vulkanausbrüche mit den
  43. kohlenstoffdioxid molekulare stickstoff sowie schwefelwasserstoff in die atmosphäre freigesetzt wurden die
  44. erweiterung der atmosphäre um diese stoffe in weiteren experimenten zeigt dass auf diese weise noch vielfältigere
  45. und komplexere organische verbindung entstanden sind wie zb alle fünf basen die in der dna und der erna vorkommen
  46. alle 20 aminosäuren die in unserem körper vorkommen sowie zahlreiche zucker fettsäuren und vitamine
  47. konträr zu diesem versuch führte stanley miller zeitgleich übrigens noch ein langzeitexperiment durch bei dem die
  48. grundlage die lagerung von einfachen molekülen bei sehr niedrigen temperaturen von minus 78 grad celsius
  49. war ammoniak wasserdampf und blausäure ebenfalls wahrscheinlich auf der früheren erde existieren füllte müller
  50. in probengefäße die über 27 jahren bei minus 78 grad celsius lagerten und anschließend von ihm wieder geöffnet
  51. wurden in den proben konnten aminosäuren sowie dna basen nachgewiesen werden anscheinend hält im eis eingeschlossen
  52. muss kaltes wasser in dem ammoniak und blausäure gelöst sind bedingungen für die synthese von einfachen biomolekülen
  53. bereit minus 78 grad celsius das entspricht übrigens der temperatur des eises das einen der großen jupitermonde
  54. bedeckt er heißt europa nicht verwunderlich dass die ergebnisse des experimentes zu regen diskussionen über
  55. die entstehung des lebens auf der erde und auch möglicherweise anderen orten des universums führten
  56. neben der hypothese das leben auf der erde sei durch chemische evolution entstanden existiert auch die hypothese
  57. nach der das leben extraterrestrische also von außerhalb der erde stammen könnte
  58. [Musik]

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