Das Video kommt von YouTube: erst beim Abspielen verbindet sich die Seite mit YouTube (Google).
Eschatologische Gewaltideologie der Hamas – Religion als Legitimierung des Tötens
Das Wichtigste aus dem Video
Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.
Transkriptautomatisch erstellt · 25 Zeilen
- Die Charter der Hamas ist kein politisches Programm im herkömmlichen Sinn, sondern ein religiös ideologisches Manifest. Sie vereint islamische
- Essatologie mit politischem Fanatismus und erhebt Gewalt zu einem göttlichen Gebot. In ihrer ursprünglichen Fassung von 1988
- und auch in der überarbeiteten von 2017 wird der Jihad als heilige Pflicht definiert. Der Kampf gegen Israel und die Juden gilt nicht als politische
- Auseinandersetzung, sondern als Teil einer göttlich bestimmten Endgeschichte, die nur mit der Vernichtung des Gegners enden kann. Im Mittelpunkt steht die
- religiöse Legitimation von Gewalt. Schon in den einleitenden Artikeln erklärt die Hammas, der Islam sei ihr Programm und der Jihad ihr Weg. Die
- Tötung im Kampf werde als herster Wunsch bezeichnet, einen Ausdruck, der den Tod nicht als Verlust, sondern als Eintritt in göttliche Belohnung verklärt.
- Friedensverhandlungen, diplomatische Initiativen oder internationale Konferenzen werden ausdrücklich abgelehnt, da jede Form des Kompromisses
- als Sünde gegen Gott gilt. Wer auf einen Teil Palästiners verzichtet, verrate den Glauben selbst. Palästina wird als sogenanntes Wackfland dargestellt, also
- als Eigentum Gottes, das bis zum jüngsten Tag den Muslimen gehöre. Diese Vorstellung macht den Konflikt grundsätzlich unlösbar, denn wenn das
- Land Heiliges Gut ist, das kein Mensch veräußern darf, wird jeder politische Vertrag theologisch ungültig. Der Islam selbst wird zurechtstitelinstanz
- und die Hammers versteht sich als Vollstrecker dieses göttlichen Eigentumsanspruchs. Besonders aufschlussreich ist
- deratologische Bezug. Die Kater zitiert einen Hadith, in dem angekündigt wird, dass am Ende der Zeit Muslime die Juden töten, bis selbst
- Steine und Bäume die Versteckten verraten. Diese Endzeitvorstellung wird nicht als bloße Prophezeiung, sondern als Handlungsauftrag verstanden. Damit
- verknüppt die Hamas den realen Krieg mit der göttlichen Geschichte der Welt. Der Kampf erhält dadurch eine religiöse Unausweichlichkeit,
- als müsse er stattfinden, um die göttliche Ordnung zu vollenden. Auch der Jihad wird in diesem Rahmen zur individuellen Pflicht erklärt.
- Jeder Muslim heißt es: "Sei verpflichtet, sich dem Feind entgegenzustellen, sobald muslimisches Land besetzt sei." Diese Pflicht gelte
- unabhängig von Rang, Geschlecht oder Herkunft. Selbst Frauen sollen ihre Söhne zu künftigen Kämpfern erziehen und ihnen die religiöse Bedeutung des
- Kampfes vermitteln. Der bewaffnete Widerstand wird damit zum zentralen Lebensinhalt der Gemeinschaft erhoben. Selbst die überarbeitete Charter von
- 2017 ändert an dieser Grundhaltung wenig. Zwar vermeidet sie einige der drastischsten Formulierungen und spricht statt vom Töten der Juden nun vom
- bewaffneten Widerstand. Doch das Ziel bleibt dasselbe, die vollständige Auflösung Israels und die Errichtung eines islamischen Staates auf dem
- gesamten Gebiet. Der Islam bleibt Quelle des Rechts, der Jihad sein Werkzeug. In ihrer Gesamtheit ist die Charter der Hammers ein theologischer Kriegstext.
- Sie verschmilzt Glauben, Politik und Gewalt zu einer einzigen Vorstellung, dass die Geschichte erst dann erfüllt ist, wenn der Islam siegt.
- Diese Verbindung von Religion und Endzeiterwartung macht die Bewegung resistent gegen jede Form von politischer Vermittlung.
- Der Konflikt wird nicht als Streit zwischen zwei Völkern verstanden, sondern als göttliche Prüfung und damit als Kampf, der weder verhandelt noch
- beendet werden darf. Yeah.