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Quellenkritik - ohne geht es nicht in der Geschichtswissenschaft!
Das Wichtigste aus dem Video
Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.
Transkriptautomatisch erstellt · 21 Zeilen
- habt ihr schon mal versehentlich jemanden eine Nachricht geschrieben die eigentlich für Euren besten Freund war und der der die Nachricht bekommen hat
- war total verwirrt weil er nicht verstanden hat was sie damit meint weil er den Kontext nicht kannte ein bisschen so ähnlich ist dass wenn
- wir als Historiker Quellen lesen historischer Ereignisse sind selten einfach eindeutig aus dem Quellen abzulesen wir müssen sie deshalb in
- Kontext setzen und sie bedürfen Kritik und Interpretation damit wir sie richtig verstehen können [Musik]
- [Applaus] [Musik] Quellenkritik bedeutet erst einmal systematisch Fragen eine Quelle zu
- stellen um uns bewusst darüber zu werden welche Informationen wir aus einer Quelle ziehen können und welche nicht es hat sich als sinnvoll erwiesen zwischen
- äußerer und innerer Quellen Kritik zu unterscheiden äußere Quellenkritik fragt nach Urheber Zeit und Ort der Entstehung sowie der
- Überlieferungsgeschichte die Kategorisierung von Quellen kommt uns dabei sehr zu gute innere Quellenkritik hinterfragt hingegen den Inhalt der
- Quelle und analysiert Rhetorik und Ton sinnvoll ist es die sogenannten W-Fragen an eine Quelle zu stellen wer wo
- wann welche wie wen warum wovon es kann auch vorkommen dass einem bei der Beantwortung der W-Fragen bei einer Quelle auffällt dass eine Frage gar
- nicht zu beantworten ist dann ist es unsere Aufgabe als Historiker anhand der Informationen die wir haben begründete Überlegungen über die Beantwortung der
- Frage anzustellen wenn wir nicht wissen wer die Quelle verfasst hat können wir vielleicht anhand der Rhetorik oder der in der Quelle genutzten Sprache ableiten
- aus welcher Region oder sozialen Schicht der Autor stammt das Spannende an Quellen ist dass wir an ihrem Inhalt nichts ändern können
- handaufsetzen zu jeder Fragestellung die wir in eine Quelle Stellen haben wir auch eine Idee wie die Frage vielleicht zu beantworten ist
- das darf aber auf gar keinen Fall dazu führen dass wir eine Quelle die dem widerspricht unter den Tisch kehren als Historiker müssen wir offen für den
- Ausgang einer Fragestellung sein und somit auch zulassen dass eine Quelle vorherigen Annahmen widerspricht im Fachjargon redet man dabei vom Vetorecht
- der Quellen nach Interpretation und Quellenkritik müssen wir das zulassen was die Quelle aussagt und offen dafür sein unsere Meinung ändern zu lassen
- genau diese Offenheit ist es die uns zu guten Historikern macht und nicht das sture Beharren auf einer Meinung habt ihr auch schon mal Situationen
- gehabt in denen ihr eure Meinung geändert habt weil ihr etwas dazugelernt habt erzählt uns gerne davon übrigens in unseren Formaten Pro und
- Contra und was ist dran zeigen Benjamin und Christian euch Kontroversen und Mythen der Geschichte in denen genau dieses in Frage stellen thematisiert
- wird [Musik]