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Skye Rover - Von Himmel und Hölle, 2021 I Kurzgeschichte zu Religion und Glauben
Das Wichtigste aus dem Video
Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.
Transkriptautomatisch erstellt · 30 Zeilen
- von himmel und hölle eine kurzgeschichte von sky rover aber sprich nur ein wort dann wird meine seele gesund wenn es so einfach wäre
- einen tiefen atemzug nehmend lehnte ich mich zurück und ließ meinen blick durch die kirche wandern in etlichen reihen der kirchenbänke knieten sowohl männer
- als auch frauen demütig ihre hände gefaltet den kopf gesenkt und des pfarrers worte nach murmelnd der mit ausgebreiteten armen hinter dem altar
- stand ich glaube mir wird schlecht hier waren sie alle versammelt gebückt und reumütig nach außen hin perfekt erzogen
- doch ich wusste es besser ich hatte sie beobachtet jeden von ihnen in ihrem alltag
- es waren menschen mit gebrochenen seelen nur anstatt sich dies einzugestehen taten sie als wäre alles in bester ordnung
- währenddessen übertrugen sie ihren seelenschmerz auf die schwächeren auf die kinder die frauen die sensiblen die sich noch nicht hatten brechen lassen
- sie unterdrückten einander schlugen verletzten mit worten gleichzeitig wurden wir als die bösen hingestellt das übel das es zu bekämpfen
- galt und dem sie alle schuld in die schuhe geschoben die menschen brauchten einen sündenbock weil wir im gegensatz zu ihnen nicht
- verleugneten dass unsere seelen nicht mehr heilbaren immerhin verstellten wir uns nicht ich war nicht besser als sie ganz und gar nicht doch ich gab
- wenigstens nicht vor jemand zu sein der ich nicht war ich hielt nichts von der eigenen demütigung
- ich machte mich nicht klein und warf mich nicht niemandem ich tat wonach mir war und ließ mir von niemandem etwas vorschreiben selbst
- wertschätzung war hier nicht geduldet und genau deswegen waren all ihre seelen so krank da kein wort egal von wem doch die
- wenigsten kapierten das halte die stimme des pfarrers durch die volle kirche was für eine männerdomäne die restlichen minuten zogen sich in die
- länge und mir kam es vor wie eine halbe ewigkeit bis sich endlich dieses gemäuer von kirchenglocken läuten begleitet verließ den gottesfürchtigen hatte ich
- den vortritt gelassen eine ganze stunde mit ihnen zusammen in einem raum zu verbringen hatte mir schon gereicht ihre nähe bekam ihr nicht ihre
- gewaltige schuld beladene auch legte sich schwer auf die meine da musste ich nicht auch noch mit ihnen gemeinsam den weg entlang trotten
- ich fühlte mich ausgelaugt worauf hatte ich mich da nur eingelassen als ich beschlossen hatte diesen gottesdienst zu besuchen
- als ich schließlich allein durch das tor am ende des friedhofs trat wartete dort hinter der mauer bereits jemand auf mich ein mann in dunklem gewand elegant und
- modern so ziemlich das gegenteil der kleidung der leute die soeben die kirche verlassen hatten außerdem trug er goldene ohrringe und
- seine augen waren geschminkt als er mich sah trat er entschlossen form ich was machst du hier fragte ich ein wenig überrascht ich bin hier um dich
- zurückzuholen sagte er ich bin noch nicht fertig gab ich ihm zur antwort ich habe euch doch verständlich gemacht dass ich hier wichtiges zu tun habe
- das hast du stimmte er zu trotzdem solltest du nicht mehr allzu lange fortbleiben in unserem bereich herrscht chaos himmelswesen haben sich
- wieder einmal den zutritt erlaubt und daran gemacht die bewohner der unterwelt zu bekehren wir brauchen deine hilfe gebiet darin
- selbst luzifer hat so langsam schwierigkeiten sie in zaum zu halten nachdenklich erwiderte ich seinen blick sag ihm ich bin bald zurück entgegnete
- ich da ist nur noch eine sache die ich erledigen will der mann nickte machte eine leichte verbeugung und trat zur seite während ich mich wieder in
- bewegung setzte nahm ich aus den augenwinkeln war wie er sich in einer art staubwolke verwandelte und schließlich in luft auflöste die hände
- in den taschen meines mantels ging ich gedanken versunken die straße hinab diese welt war voll von grausamkeit die menschen hier hatten das paradies vor
- der nase seines aber nicht stattdessen rannten sie woche für woche in die kirche um zu beten weil sie nicht in die hölle kommen wollten
- dabei bemerkten sie gar nicht dass sie sich schon längst mittendrin befanden weil sie selbst ihre hölle erschufen