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Savanne und Wüste - Die Tropen III - Klimazonen 4
Das Wichtigste aus dem Video
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Transkriptautomatisch erstellt · 74 Zeilen
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- Download. Checkt jetzt ab auf thesimpleclub.de. Moin zusammen. Weiter geht's mit den Tropen. Im zweiten Video zu den Tropen
- haben wir uns mit der Vegetationszone des tropischen Regenwalds beschäftigt. Jetzt lernt ihr auch die restlichen kennen.
- Lasst uns anfangen. Die Klimazone der Tropen besteht aus fünf Vegetationszonen. Den tropischen Regenwald haben wir schon in einem
- anderen Video behandelt. Bleiben noch vier. Es gibt drei Typen der Savanne und dann gibt's noch die Wüste. Die Vegetationszonen in den Tropen verlaufen
- auch in etwa parallel zum Äquator. Ihr seht, am Äquator haben wir den tropischen Regenwald und nahe der Wendekreise die Wüsten. Es fällt auf,
- dass von links nach rechts die Vegetationszonen immer trockener werden. Auf der Karte wäre das dann vom Äquator nach Süden oder nach Norden. Je weiter
- ihr euch vom Äquator entfernt, desto weniger Regen fällt also. Im tropischen Regenwald fallen mehr als 1500 mm im Jahr. In der Feuchtsavanne sind es nur
- 1000 bis 1500 mm. In der Trockensavanne gibt es nur noch 500 bis 1000 mm jährlichen Niederschlag. Und die Werte für die Dornsavanne und die Wüste sind
- noch kleiner. Genauso nehmen die humiden Monate vom Äquator zum Wendekreis ab. Also die Monate, in denen mehr Niederschlag fällt als durch die Sonne
- verdunstet. Während in der Feuchtsavanne noch 7 bis 9,5 Monate humid sind, sind es in der Dornsavanne nur 2 bis 4,5 Monate. In der Wüste sind es sogar
- weniger als zwei. Die Trockenzeit wird also umso länger, je näher man sich zu den Wendekreisen bewegt. Aber warum fällt nahe am Äquator viel mehr Regen
- als an den Wendekreisen? Es liegt wieder einmal an den Passatwinden. Falls ihr die anderen Videos zu den Tropen oder zu den Passatwinden schon gesehen habt,
- dann wisst ihr wie es grob abläuft. Am Äquator ist die Sonneneinstrahlung über das Jahr gesehen am größten. Da wo die Sonneneinstrahlung gerade am größten
- ist, bildet sich ein Tiefdruckgebiet, die innertropische Konvergenzzone oder auch ITK. In der innertropischen Konvergenzzone steigt warme,
- wasserreiche Luft auf. Es bilden sich Wolken. Die Wolken regnen dann in der Nähe des Äquators ab. Die ITK ist nicht immer genau über dem Äquator. Sie
- wandert im Jahresverlauf ein Stück nach Norden und nach Süden, aber die Gebiete am Äquator bekommen immer noch über das ganze Jahr eine Menge Regen ab.
- Okay, die wasserhaltige Luft steigt also auf und regnet ab. Um die aufsteigende Luft auszugleichen, strömt warme Luft aus Richtung der Wendekreise nach. Das
- sind die Passatwinde. Die Luft, die nahe des Äquators aufgestiegen ist, zirkuliert wiederum in Richtung der Wendekreise. In den hohen Lagen kühlt
- die Luft ab. Das passiert, weil es dort kälter ist als in Bodennähe. Kalte Luft ist schwerer als warme Luft. Sie sinkt nahe der Wendekreise dann wieder zu
- Boden. Absinkende Luft erwärmt sich, ist quasi genau umgekehrt wie bei der aufsteigenden Luft. Die abgesunkene Luft ist also trocken, weil die Wolken sich
- vorher abgeregnet haben und sie ist warm. Diese warme und trockene Luft kann eine Menge Wasser aufnehmen. Das macht sie erst an den Wendekreisen. Da kann
- die Luft noch richtig aus dem Vollen schöpfen. Wie ein trockener Schwamm saugt die Luft das Wasser aus dem Boden. Das passiert dann im Bereich der
- Wendekreise. Deshalb bilden sich dort die sogenannten Wendekreiswüsten. Die warme Luft wird dann in Form der
- Passatwinde in Richtung Äquator geweht. Dabei entzieht sie den Savannen auch noch Wasser. Der Niederschlag fällt aber immer im Bereich der innertropischen
- Konvergenzzone, also so gut wie nie in den Wüsten oder sehr selten in der Dornsavanne. Es gibt also zwei Gründe dafür, dass es
- in Richtung der Wendekreise so trocken ist. Einerseits entzieht die trockene, warme Luft nahe der Wendekreise dem Boden Wasser. Andererseits regnen die
- Wolken meist nahe des Äquators ab. Es fällt also auch weniger Regen. Allerdings fällt der Regen im Jahr nicht überall gleich stark. Das liegt daran,
- dass sich die ITC über das Jahr gesehen verschiebt. Sie wandert im Jahr ein Stück nach Norden und ein Stück nach Süden. Im Juni ist sie am weitesten im
- Norden und im Dezember ist sie am weitesten im Süden. Wenn sie im Norden ist, dann regnet es im nördlichen Bereich der Tropen mehr und südlich
- weniger. In unseren Sommermonaten ist also im nördlichen Teil der Tropen Regenzeit und im südlichen Teil eher Trockenzeit. Ist die innertropische
- Konvergenzzone im Süden, ist das andersrum. Dann ist im Süden eher Regenzeit und im Norden Trockenzeit. Ihr könnt euch also drei Dinge merken.
- Erstens, die Passatwinde nehmen nahe der Wendekreise Wasser auf wie Schwämme. Zweitens, der Niederschlag fällt hauptsächlich in der Nähe des Äquators.
- Und drittens, während des Jahres verschiebt sich die ITC und damit der Niederschlag. Dadurch haben wir über das Jahr gesehen einen Wechsel von
- Trockenzeit und Regenzeit. Wenn ihr das im Hinterkopf behaltet, versteht ihr die unterschiedlichen Vegetationszonen viel besser.
- Aber genug der grauen Theorie, jetzt schauen wir uns die Vegetationszonen an. Okay, fangen wir mit der Feuchtsavanne an. In der Feuchtsavanne fällt noch eine
- Menge Regen, also 1000 bis 1500 mm pro Jahr. Die Feuchtsavannen bekommen also noch schön viel Regen aus dem Bereich der innertropischen Konvergenzzone ab. 7
- bis 9,5 Monate sind humid. Die Trockenzeit ist also kürzer als die Regenzeit. Auch in der Feuchtsavanne gibt es noch ein Tageszeitenklima.
- Die Temperaturen ändern sich also am Tag stärker als über das Jahr gesehen. Die Vegetation besteht aus Grasland und lichten Wäldern, also aus Wäldern, in
- denen die Bäume nicht so nah beieinander stehen. Das Ganze sieht dann so aus. Die Büschelgräser in den Feuchtsavannen werden teilweise größer als 2 m. Die
- Vegetationszone kann auch gut landwirtschaftlich genutzt werden. Die Dürre Gefahr ist nicht allzu groß, weil die Trockenzeit nicht so lange ist. An
- vielen Standorten sind zwei Ernten im Jahr möglich. Angebaut werden Mais, Hirse, Bohnen oder Gemüse. Okay, soweit zur Feuchtsavanne. Merkt
- euch, viel Regen und kurze Trockenzeit. In der Trockensavanne sieht das schon anders aus. Hier kommt nicht mehr so viel Niederschlag runter. Im Jahr fallen
- nur noch 500 bis 1000 mm. 4,5 bis 7 Monate humid. Etwa die Hälfte des Jahres ist also arid. Auch hier gibt es ein Tageszeitenklima.
- Die Vegetation besteht wieder aus lichten Wäldern und Büschen. Sieht in real life dann so aus. Viele Pflanzen haben sich aber an die langen
- Trockenphasen angepasst. Pflanzen bilden z.B. eine dicke Wachsschicht an den Blättern, die vor Austrocknung schützt. Manche Pflanzen können auch im Stamm
- oder in den Wurzeln Wasser speichern. Ein Beispiel dafür ist der Affenbrotbaum. Keine Ahnung, warum der so einen geilen Namen hat. Der Baum kann
- in seinem dicken Stamm Wasser speichern. Landwirtschaft kann in der Trockensavanne auch noch betrieben werden. Allerdings ist die Dürregefahr
- sehr groß und der Niederschlag reicht nur für eine Ernte. Angebaut werden auch Hirse, Mais oder Bohnen, aber kein Gemüse.
- Kommen wir nun zur Dornsavanne. Auch hier haben wir ein Tageszeitenklima, ist es aber nicht mehr so ausgeprägt wie am Äquator. Die Temperaturen schwanken über
- das Jahr gesehen schon etwas stärker. In der Dornsavanne haben wir im Jahr nur noch 200 bis 500 mm Niederschlag und nur noch 2 bis 4,5 Monate sind humid. Es ist
- also ganz schön trocken. Sieht man auch schön hier auf dem Bild. Deshalb müssen sich die Pflanzen da auch ganz schön anpassen. Es können nur
- Pflanzen überleben, die Wasser speichern können. Wie der Name schon sagt, gibt es dort viele Dorngewächse. Dornen trocknen nicht so schnell aus wie Blätter. Es
- gibt dort aber auch viele Sukkulente. Das ist eine Pflanzengruppe, die sich an besonders trockene Standorte angepasst hat. Die Kakteen gehören z.B. den
- Sukkulenten. Die einzige landwirtschaftliche Nutzpflanze, die den trockenen Bedingungen in der Dornsavanne standhält, ist die Hirse. Sie sieht so
- ähnlich aus wie Mais. Außerdem werden in der Trockensavanne noch Schafe, Ziegen oder Rinder gehalten. Allgemein kann man zu den Savannen noch sagen, dass dort
- viele Tiere leben. Es gibt dort Elefanten, Giraffen, Zebras, Hirsche und verschiedene Raubkatzen wie Löwen. Also die Tiere, die wir uns gerne im Zoo
- angucken. Ein großes Problem in der Savanne ist die Erosion. Das ist der Abtrag von Boden durch Wasser und durch Wind. Gefördert wird die Erosion durch
- eine Überweidung der Savannengebiete und durch das Fällen der Bäume. Das Holz wird meist als Brennholz genutzt. Die Erosion führt dann dazu, dass die
- Savanne langsam verwüstet. Und die Wüste nehmen wir uns jetzt mal vor. Wir haben geklärt, dass es in der Wüste kaum regnet und dass die
- Passatwinde der Wüste eine Menge Wasser entziehen. Deshalb ist der Jahresniederschlag kleiner als 200 mm und maximal zwei Monate sind humid. Das
- sind nicht ganz so coole Aussichten. Kalt wird es in den Wüsten nur nachts. Dann kann es aber ganz schön kalt werden. An manchen Orten in der Sahara
- werden nachts sogar Minusgrade gemessen. Aber wie kommt das? Der Himmel über den Wüsten ist wolkenlos. Die Wolken haben sich ja bereits vorher abgeregnet. Am
- Tag können die Sonnenstrahlen die Wüste deshalb sehr schnell erwärmen. Deshalb wird es auch so heiß in der Wüste. Bei Nacht gibt der Wüstenboden die Wärme
- aber auch schnell wieder ab. Normalerweise würden Wolken die Wärmestrahlung teilweise reflektieren. Ohne Wolken passiert das nicht und die
- Wärmestrahlen entweichen schnell. Weil es in der Wüste nachts so stark abkühlt, sind die meisten Tiere dort nachtaktiv. Oder sie haben sich der Wärme angepasst,
- so wie der hier. Das ist ein Fennek. Der hat sehr große Ohren. Damit kann er überschüssige Wärme an die Umgebung abgeben. Bei den Pflanzen sind die
- Anpassungsmechanismen so wie bei den Pflanzen in der Dornsavanne. Es gibt in der Wüste auch einige Sukkulente und Dornengewächse.
- So Leute, die lange Zusammenfassung sparen wir euch jetzt mal. Was müsst ihr aber unbedingt verstanden haben? Erstens, ihr müsst auf jeden Fall
- verstanden haben, warum es am Äquator so viel regnet und warum es nördlich und südlich davon dann immer weniger Niederschlag gibt. Zweitens, ihr solltet
- die einzelnen Vegetationszonen, die deswegen entstehen, drauf haben und wie die angeordnet sind. Und drittens, grob die Charakteristika der einzelnen Zonen
- kennen. Wenn ihr noch mehr dazu wissen wollt, dann kommt jetzt auf thesimpleclub.de und ladet euch unsere App runter.
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- wir sehen uns im nächsten Video und bis gleich.
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