Das Video kommt von YouTube: erst beim Abspielen verbindet sich die Seite mit YouTube (Google).
Zur Sprache bringen - Kirche, Bibel, sexualisierte Gewalt
Das Wichtigste aus dem Video
Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.
Transkriptautomatisch erstellt · 414 Zeilen
- herzlich willkommen in die Runde zum eine hier die Teilnehmer und Teilnehmerinen an der Tagung toxisch oder befreiend biblische Texte und
- sexualisierte Gewalt und herzlich willkommen auch an alle Teilnehmenden die uns online zugeschaltet sind äh zu einer einen Blick in das ganz neu
- erschienene Buch zur Sprache bringen ganz besonders begrüße ich die Autorinnen und Autor Autor den Autor Pater Klaus martes Petra heilig und
- aurika Jags die heute mit dabei sind die Herausgeberin Andreas heg und Anne gret rese Schnitker sind hier unter uns bei dieser Tagung und dann müsste noch ner
- dabei sein die akademiedirektorin die den Chat betreut wir sind hier mittenend drin in einer Tagung und haben heute Nachmittag
- streng gearbeitet drei Vorträge zum einen hat Barbara Haselbeck die Stimme von Betroffenen von sexuellem Missbrauch betroffenen Frauen zu Gehör gebracht und
- auch ihre resummes aus ihrem Forschungs Projekt vorgestellt wie Bibel in diesen missbrauchskontexten vorkommt und welche Rolle sie darin spielt der zweite
- Vortrag war von Professor Joachim Kügler noch nicht emeritiert in Bamberg aber noch zwei Tage Z wo es um Männlichkeit Männer und macht ging als altes
- kulturmuster das sich sozusagen stetig fortsetzt und trotzdem zu durchbrechen möglich ist und der dritte Vortrag war von Frau Professorin Anne kret rese
- schnitg aus dem religionspädagogischen Kontext wie zum eine welche Rolle Sexualität im Unterricht spielt wie sie indirekt oder direkt vorkommt und wie
- sie im Religionsunterricht vorkommen sollte vor allem das Thema sexualisierte sexuelle Gewalt wie das dort auch thematisiert werden kann und als
- Ausblick wer wir der Morgen praktische Workshops dazu machen um das mal an konkreten Beispielen zu verwirklichen heute Abend haben wir
- vorgesehen drei als drei Runden vorgesehen erste mit Autorin Autoren und der zweite mit den herausgeben und dritte wirklich im
- Plenum sie können sich die Sie online zugeschaltet sind über den Chat beteiligen Fragen stellen das ist gut möglich und das werden wir auch dann
- in Runde immer wieder aufgreifen ein Hinweis vorne weg diese Veranstaltung jetzt wir Planet ein ein viertel
- Stunde wird aufgezeichnet und das heißt wenn sie jetzt auch hier die sie anwesend sind möchten dass Sie dann Ihre frag nicht
- vorkommt dann kann die rausgeschnitten werden die wird nachher auf dem Kanal der Akademie auf YouTube online gestellt zum nachschauen aber die wird natürlich
- noch bearbeitet also das heißt sie stellen die Fragen aber sie können nachher Aussage nee ich möchte da nicht sichtbar werden für die Menschen die
- online zugestaltet sind wäre es schön wenn sie dann in der dritte Runde hier hochkämen damit man sie einfach sehen kann es gibt aber auch Mikrofon wo man
- sie am Platz sozusagen wo sie ih vom Platz her reinsprechen können soweit äh ich denke dass mir guute Einstieg äh in in diese in dieses schwierige aber
- notwendige und wichtige Thema gefunden haben und bisschen schon aus der Tabuisierung äh herausgefunden haben noch ein ganze
- kurze Bemerkung zum Buch ähm dieses Buch entstand ist ein tagungsband zur gleichnamigen Tagung zur Sprache bringen die in Münster
- stattgefunden hat große Tagung mit verschiedenen weiteren Vortragenden Autorinnen und Autoren deren Beiträge in diesem Buch veröffentlicht wurden und da
- möchte wir heute abend Einblick geben und insofern würde hier das wä noch die wichtige Runde Marcel franz an meiner Seite war auch damals bei dieser Tagung
- dabei ähm und hat moderiert mit mir heute durch den Abend und macht morgen work Workshop und ist auch Autor im Buch das
- nicht ganz das hatte zeitlich leider sich etwas überschnitten weil ich in der Phase gerade war dass ich mein Referendariat gemacht habe aber
- vielleicht das ist ganz gute Überleitung dass wir vielleicht das mal ganz kurz auch noch mal zu unseren Personen was ein sagen also mein Name ist meel
- Franzmann ich habe an der Projektstelle in Kassel die sich ja auch im Bereich der sexualisierten Gewalt hat ein Jahr arbeiten können habe in Kassel auch
- promoviert unter Anne gret rese schnittgard zum Thema Geschlechterverhältnisse in religionsunterrichtlichen Interaktionen
- im Religionsunterricht der Sekundarstufe 1 also sprich so wird auch wieder der rote Faden das Thema Geschlecht die Frage von Macht und Strukturen hab mich
- durchaus auch in meiner Promotions meinem Promotionsprojekt begleitet aktuell bin ich Berufsschullehrer an einer ein Berufskolleg in schönen NRW im
- schönen Bochum Wattenscheid auch sozial spannend da auch tätig zu sein und ja ich freue mich heute tatsächlich dann auch sie durch
- diesen Armend dann auch begleiten zu können und freue mich auf eine anregende Diskussion mit den autorinen Autoren und natürlich mit dem Publikum hier einmal
- vor Ort und natürlich auch den Personen die zugeschaltet sind jetzt sage ich noch kurz was zu mir ich gehe davon aus dass mich ja alle kennen aber sag's
- trotzdem Barbara Jan spät ich arbeite bei der dzöse Rottenburg Stuttgart als Referentin für Theologie Bibel und Spiritualität und verantworte diese
- Tagen zusammen mit Anne Grete rese Schnitker und Andreas heg und in der ganz Planung und gemeinsam dann von Seiten der Akademie
- mit Frau Dr W so genug der vorr jetzt beginnen wir direkt mit dem Buch oder richtig also starten ja ähm wir werden mit einer Runde starten
- wo wir zuerst uns äh mit Klaus Mertens und Peter heilich auseinandersetzen werden ich habe das Vergnügen zum einen erstmal die beiden noch vorstellen zu
- dürfen zum einen fange ich dit Peter heilich an die 1963 geboren ist hat römisch-katholische und feministische Theologie in Tübingen und in Boston in
- den USA studiert sowie Pädagogik in tübing und Personal und Organisationsentwicklung in erlang ihre beruflicher Weg hat sie von tübing und
- der inklusionsforschung nach Bonn in die überregionale Bildungsarbeit mit Studierenden grämien gemeinen geführt danach war sie von 2000 bis 2016 als
- Geschäftsführerin und theologische Referentin und theologische Referentin des weltgebetskomitees in steinnürberg tätig
- seit 2016 arbeitet sie als römisch-katholische Leiterin im Leitungsteam des ökonomischen Bildungszentrums ST Kara in Mannheim
- herzlich willkommen erstmal Frau heilig das weitens habe ich in der ersten Runde auch Klaus Mertens zu
- begrüßen der 1954 in Bonn gebornen ist trat 1977 den Jesuitenorden ein nach dem Studien der Philosophie in München und der Theologie in Frankfurt und nach dem
- ersten und zweiten Staatsexamen trat er mit den Fächern Religion und Latein in den Schuldienst ein war von 199 bis 1993 in Hamburg an der stansskarchule tätig
- 1994 bis 2011 in Berlin am carnasios Kolleg hierbei war er seit 2000 Rektor von 2011 bis 2020 war im kollegiumsdirektor am internationalen
- Kolleg sans blasien seit 2021 ist er superior des jusuiten der jusuitenkommunität in berlincharlottenburg und Mitglied der
- Redaktion stimm der Zeit herzlich willkommen und ich darf aurika ja vorstellen 1972 geboren Historikerin ich
- kenne dich vor allem als feministische Theologin in Münster lebend und sie hat diese Tagung in Münster verantwortet damals noch angestellt bei der
- Arbeitsstelle für frauenelsorge der Deutschen Bischofskonferenz in Düsseldorf wo du von 2019 bis 2023 gearbeitet hast du hast dort eine
- Online Anlaufstelle von Menschen eingerichtet die von als Erwachsene von Missbrauch in kirchlichen Räumen betroffen waren oder sind jetzt
- bist du Referentin für ökomä im Bistum münstner nein das war es zwischendurch und Lehrkraft für besondere Aufgaben Lehrgebiet Theologie das ist doch deine
- Haupttätigkeit inzwischen oder oder zwei das kannst du gleich selber sage an der katholischen Hochschule nordreheinwestfalen im Standard Münster
- soweit aber ergänz selber wenn ich den deine zwei Teile einfach falsch gesagt habe aber herzlich willkommen wir freuen uns dass du dabei bist als auch als
- Herausgeberin wir haten uns im vorhinin überlegt dass wir jede Runde mit kurzen Impulsen aus dem Buch starten werden und für die erste Runde hatten wir uns in
- den Beitrag von andese schnittg ausgesucht wo sie zum einen im ersten über die Frage der Grundintention auch Stellung bezieht
- sich sexualisierter Gewalt entgegenzustellen verlangt zunächst sich selbst und das eigene Tun kritisch zu betrachten und den eigenen Anteil an
- strukturellen Schuld wahrzunehmen und mit Verantwortung einzugestehen andererseits heißt es auch sich selbst angreif zu machen sich zu entblößen und
- verletzlich zu machen das System der Macht kennt institutionelle Sanktionen die Personen zu befürchten haben wenn sie mit ihrer machtkritik für das System
- gefährlich werden und der weitere Impuls zum Thema des schweigenbrechens die biblischen Texte
- berichten und erzählen von sexueller und sexualisierter Gewalt auch wenn die Taten selbst überwiegend nicht als solche bezeichnet und manchmal auch von
- den ersten und den zweiten blickt nicht als Übergriffe erkannt werden beachtenswert ist dass gewaltbegünstigte Faktoren und legitimierende und
- stützende Strukturen der komplexen Gewalt in den biblischen Texten sichtbar werden die bis heute ihr wirkmuster zeigen der Blick in die biblischen Texte
- und eine intensive Auseinandersetzung damit wie sexualisierte Gewalt hier beschrieben und thematisiert wird kann ständnis und Hilfestellung für den
- heutigen Umgang mit diesem Thema geben das soweit erstmal der erste Impuls in der ersten Runde wie angedeutet wenden wir uns erstmal Klaus
- Mertens und Petra heilig vor Petra heilig hat einen Beitrag geschrieben zum Thema mit Tamar sprechen Ermutigung für eine muutigende Auseinandersetzung mit 2
- Samuel 131 bis 22 und Klaus Mertens der entscheidungsruf Jesu Matthäus 12:30 wer nicht mit mir ist ist der ist gegen
- mich die erste Frage die ich an die beiden Stellen würde und das dürfen sie sich an Stelle aufsuchen wer jetzt gerade den ersten Aufschlag macht aber
- die Frage ist natürlich an beide die gleiche warum sie dieses Thema gewählt haben und was war ihnen ein wichtiger Gedanke in diesem Beitrag Fall nicht
- versten möchte ist es okay wenn ich Anfang äh erstmal vielen Dank für die Einladung und äh die
- Vorstellung genau ich bin von Mannheim aus zugeschaltet wo ich im ökomenischen Bildungszentrum ST Kara arbeite ich komme da aber nachher noch mal drauf ähm
- danke dass Sie mir den fororttritt lassen Herr Mertes denn ich habe festgestellt bei den Überlegungen zu den Fragen dass ich eigentlich die zweite
- Frage die nachher kommt dass ich dafür mehr Zeit brauche ich bin sozusagen mit der ersten Frage vermutlich schneller fertig
- warum habe ich dieses Thema damals gewählt und was ist mir ein wichtiger Gedanke also die Bibelstelle zu tamama 2 Samuel 13 begleitet mich wirklich schon
- lang ich habe das ja bereits in meiner Diplomarbeit im Pädagogikstudium habe ich schon mit dieser Bibelstelle gearbeitet und ich find es jedes Mal
- einfach sehr bezah also ich Flash mich jedes Mal wenn ich denke wie deutlich eigentlich hier Gewalt Tätigkeit also sexualisierte
- Gewalt benannt wird es gibt auch andere Bibelstellen in den das der Fall ist aber hier ist einfach auch eine sehr junge Frau
- und diejenige die Gewalt erlebt m so also dass die Bibel das einfach auch bewahrt und weitergibt ähm ich habe auch teilgenommen jetzt
- spezifisch an diesem Buchprojekt weil ich diesen bibeldidaktischen Ansatz dieses Konzept von Kassel Kassel bibeldidaktisches Konzept spannendf mit
- diesem Aspekt der enttaboisierung mit dem Aspekt des Spielens über die Bande also über die biblische biblischen Texte Themen
- artikulieren zu können die ansonsten sehr tabuisiert sind heikel schwierig diese relative Fremdheit des biblischen Textes zu nutzen das fand ich ein
- interessantes Konzept und das die Anfrage mitzuarbeiten hat mir einfach die Möglichkeit gegeben mich damit auch noch mal näher auseinander zu
- setzen und ich find äh auch wirklich bin sehr gespannt ich habe das Buch jetzt hier hab es noch nicht ganz durchlesen können auf die anderen Beiträge habe
- aber schon mal reingeschnuppert z.B gibt's ja auch noch einen zweiten Beitrag zu dieser Bibelstelle von Stefan Feder üb tam project oder über eine
- Kampagne in Südafrika wo es noch mal viel praktischer wird da freue ich mich drauf also das auch noch mal gründlicher zu lesen also sprich mich auch noch mal
- in den Kontext einzubringen der insgesamt mit diesem Thema sexualisierte Gewalt zur Sprache bringen im religiösen Kontext auseinandersetzt also von daher
- das war so meine mein Aspekt oder meine Aspekte weshalb ich das Thema gewählt habe und auch hier an an den Beitrag geschrieben habe wirklich gern
- herzlichen Dank her selbe Frage ja mir kam als ich gefragt W wurde eigentlich sofortt dieser Satz in den
- Sinn wer nicht für mich ist der ist gegen mich am im nächsten Sonntag also in zwei Tagen wird ja die andere Stelle kommen
- aus dem Markus Evangelium wer nicht gegen uns ist der ist für uns und das sind beide Sätze die im Evangelium stehen und aus dem Munde Jesu stammen
- und das ist ja das erste was reizvoll ist nämlich zu sehen man muss jeden Satz Sätze e kon textualisieren um sie richtig zu verstehen
- äh und ich bin dem Missbrauch dieses Satzes auf vielen Ebenen begegnet sexualisierte Gewalt ist der Machtmissbrauch im sexualisierte
- ähm sexualisierte Form von Machtmissbrauch und die sind eigentlich zwei Dinge wo ich deutlich machen würde einmal im
- politischen Kontext was politisch sehen wir es heute für mich war so typischer Satz damals george w Bush 21.09.2001 Überfall auf den Irak nach
- dem nach dem Anschlag die Twin Tower wer entweder ihr seid für uns oder ihr seid gegen uns war die die poition der Willigen
- und also da ist ja dieser Anspruch drin und das ist aus einer gefühlten Opferposition herausgesagt wohlgemerkt auch das ist ein wichtiger Punkt ich
- habe das dann auch selbst biographisch erlebt konnte mich Gott se Dank rechtzeitig abgrenzen aber ich kenne das aus der geistlichen Begleitung
- geistliche Begleiter ich habe auch selbst erlebt die ab einem bestimmten Punkt die Unterwerfung fordern und das ist
- inhaltslehr sondern am Ende geht es wirklich nur noch um den inhaltslehren Akt der Unterwerfung unter den Willen des Geistlichen Begleiters oder Meisters
- oder Gurus oder wie man das nennen will und das hat eine unglaubliche Dynamik in dem Moment wo tatsächlich ja eine Beziehung da ist ist zu der Person die
- die Unterwerfung fordert von außen betrachtet ist das ja kann man immer nur den kopfchü sagen das geht ja gar nicht lass ich einfach mal jemand unterwerfen
- aber in dem Moment wo eine Beziehung da ist und zwar schon eine Beziehung die auf einer einer unvermeidbaren Asymmetrie
- beruht für die zwischen Lehrern oder Schülern Eltern oder Kindern Eltern Kindern Arzt oder Patient und dann wird es dann ist das ja
- verbunden mit einer unterwerfe dich mir und dann [Musik] bekommst du er wird wird ein wird dir
- etwas gegeben dafür das ist ja genau das Modell dass der Satan von Jesus im in der Wüste vor unterwirf ich mir und dann gebe ich dir die reiche zu Füßen dann
- gebe ich dir macht also machterwerb durch Unterwerfung untermacht diese Paradoxie und die hat mich immer fasziniert und
- die hat mich auch frühzeitig vielleicht darauf hin vorbereitet dann m aufmerksam zu werden dafür wo das eben
- sowohl im politischen als auch im religiösen und geistlichen Kontext geschieht deswegen war für mich diese Stelle sofort die Stelle über die ich
- schreiben wollte herzlichen Dank jetzt liegt ja die Tagung im Münster und natürlich auch das Schreiben des Beitrags ja auch schon
- etwas hinter uns die Zeit ne hat sich seitdem irgendwie was verändert hat sich was in ihrer Sicht verändert hat sich soll ich mal was in der Lage ih
- verändert ich würde jetzt an Frau heilich dann als erstes gehen mh also das war eine her oder ist eine herausfordernde
- Frage ich habe so beim Überlegen erstmal so eine sehr nah nah nahen Bereich geguckt aber bin dann auch auf ein globalen Kontext noch mal
- gekommen also so was sich verändert hat dass das was 2000 18 mit der MHG Studie begann und mit den Konsequenzen die daraus gezogen wurden
- natürlich dann wirklich auch nach und nach in die einzelnen Arbeitsbereiche in die einzelnen bisümer erzbistümer und so
- ausgestrahlt hat so dass ich arbeite für die dzöse Freiburg dass da gibt's eine präventionsordnungen Verhaltenskodex der implementiert ist wir haben Schulungen
- für grenzachten Umgang in der Zwischenzeit für Haupt und ehrenamtliche m es gibt eine Koordinationsstelle Prävention sexualisierte Gewalt auf
- unseren Homepages kommt man mit direkte Zugang eigentlich auch an diese Stelle und kann kann sich dort in mit in Kontakt bringen
- das sind erstmal finde ich tatsächlich gute Entwicklungen weil nachweislich ja auch das so ist dass Täter äh Täterinnen
- Täter Institutionen meiden die so eine präventive so ein Bewusstsein haben so eine so eine Aufmerksamkeit da drauf natürlich und es ist sehr erschreckend
- gehen damit die Fallzahlen nicht sofort runter das ist wirklich leider sehr erschreckend aber aber für die für für das institutionelle
- äh für die institutionelle Neuaufstellung an der Stelle fand ich das zumindest aus meiner Perspektive bemerkenswert und die evangelische
- Kirche hat ja dann mit ihrem äh Forschung also mit diesem Gutachten Ende Januar diesen Jahres auch nachgeholt da liegen die Fragen waren
- ähnlich die Antworten sind zum Teil sehr anders weil es einfach natürlich sich um andere Kontexte handelt aber die Konsequenzen die daraus gezogen werden
- also systemische Zusammenhänge erkennen präventive Maßnahmen entwickeln Interventionen zu starten äh Risikofaktoren das wird gehört dann auch
- zu zu den systemischen Zusammenhängen Risikofaktoren benennen sind ja wirklich sehr ähnlich klar
- ja und ich da ich ökomenisch arbeite finde ich das dann an der Stelle auch gut wenn man Kräfte wieder büeln kann also wenn es nicht so ein ja ihr habt
- ein Thema wobei das son nie geäußert wurde von den evangelischen Geschwistern aber es war so die die Innenperspektive des
- ist überwiegend ein Thema was in unserer Institution vorkommt obwohl die wir damit arbeiten alle schon klar war sicher nicht genau also von daher so
- hier wenn ich den Titel des Buches nehmen zur Sprache bringen denke ich da ist einiges
- geschehen mit ganz ganz ganz viel Luft nach oben m dann finde ich hat sich auch insgesamt der Kontext wie geh wie kann ich mit
- biblischen Texten überhaupt arbeiten noch mal verändert und jetzt mache ich ein sehr das Fenster sehr weit auf über da darüber wie sich Religiosität in
- Deutschland verändert also in Mannheim leben ungefähr 300.000 Menschen davon haben 48% sogenannte
- Migrationserfahrung schon zum Teil zweite dritte Generation wir haben 22% ca katholisch 17% protestantische mit also BewohnerInnen
- in Mannheim und 64 ohne Religion also mit entweder muslimische Kontexte andere Kontexte oder eben keine Religionszugehörigkeit und in der Stelle
- in der ich arbeite wir haben auch eine Medienstelle für innen also ich bin im engen Austausch mit Kolleginnen die in den Schulen
- arbeiten wird gespiegelt wie religiöses Wissen religiöse Bindung von Kindern selbst von denen die in den Religionsunterricht gehen also jetzt in
- den christlichen singt total und da ist für mich so wirklich eine Frage wie kann man angesichts dieser Entwicklung dann mit
- biblischen Texten arbeiten also was heißt denn das muss ich da irgendwas vorschalten noch mal es finde ich einfach sehr spannend äh wie bis sich
- dieses befreiungspotenzial letztlich von von dieser Arbeit dieser Auseinandersetzung mit den biblischen Geschichten dann entfalten kann
- äh und dann auch noch mal in dem interreligiösen Kontext es gibt ja auch islamischen Religionsunterricht da FE ich es einfach spannend wie werden
- bestimmte Themen die mit heiligen Schriften zu tun haben äh aus dieser Perspektive betrachtet äh also Stichwort vergebungspflicht
- äh ist ja so ein ein Thema was sowohl christlich als auch muslimisch stark äh also eine starke ethische und starken ethischen unterstrich hat und da würde
- es mich einfach auch interessieren wie wird es äh im interreligiösen miteinander bzw in diesem Fall ist tatsächlich Islam
- Religionsunterricht äh bearbeitet was hat sich noch verändert äh ich finde Kirche und rechte Gruppierungen also dieser dieser
- Schulterschluss rechtsatholizismus äh und äh entsprechende rechte Gruppierungen im politischen Spektrum dieser
- Zusammenschluss das finde ich total erschreckend und da gibt's sicher wenig Interesse historisch kritische Bibelauslegung feministische Exegese
- Quere Exegese zu fördern also abgesehen davon dass es natürlich auch thematisch äh problematisch ist weil es einfach
- ja weil es eine Doppelmoral lebt eine rigide Sexualmoral weil der traditionelle antimodernismus der Kirche hier einfach gute Anknüpfungspunkte
- bietet für für ein rechtes politisches Programm Fall man es überhaupt programm nennen kann so noch ein dritten Aspekt Kriege kriegerische Auseinandersetzungen
- also klar ne wir erleben das R die Nachrichten über den russischen Angriffskrieg in der Ukraine die Auswirkungen des
- terrorangriffs der heramas am 7 Oktober 23 und natürlich auch dann in der Folge die Auswirkungen des das verteidigungskriegs Israels im Gaza
- jetzt lieberanon noch weiter und auch wenn das Kriegsgeschehen vor allem natürlich auch zu sehr vielen traumatisiert also Traumata beiträgt
- aber es trägt e auch dazu bei eine Gesellschaft zu also gewaltvoller zu gestalten es gibt ja Studien von
- kriegset also wie Kriegsveteranen die natürlich selber oft wirklich unter posttraum traumatischen Belastungsstörungen leiden aber auch
- eben häufiger gewaltbereit sind und da merke ich da habe ich richtig Angst vor diesem also was da auf uns zukomt noch mal
- gesellschaftlich wir haben in Mannheim dieses Jahr am am 31 Mai eine Messerattacke gehabt am 23 August in Singen also das ist auch noch mal so ein
- Thema dass Gewalt nicht woanders stattfindet das wissen wir sondern sehr sehr spürbar auch auf den Straßen ähm also
- gewaltförmigkeit in der Bibel und im Alltag des sind hat sich hier noch mal sehr gesteigert also das waren so die Aspekte
- mir eingefallen sind was sich seither verändert hat so für mich herzlichen Dank für dies Umschreibung wir würden ger die zweite Runde einleiten mit
- einem wiederum einem Originalton aus dem Beitrag von Else Müllner die zweite Runde Andreas heg da darf ich dich nach vorne bit vielleicht sagst du zuerst
- selber zu dir und dann lese ich den Text ja mein Name ist Andreas heg und ich leite in Düsseldorf die Arbeitsstelle für Männerseelsorge der
- Deutschen Bischofskonferenz und in dieser Arbeitsstelle auch den Fachbereich für querpastoral der die diezösen
- die eine Beauftragung ausgesprochen haben für querpastoral diese Menschen aus den
- diezösen zu begleiten und zusammenzubringen ja vielen Dank ihr beide seid nun als heraus als
- ein Teil der herausgebenden angesprochen wie gesagt ich möchte gern mit mir kurze Zitat aus dem Beitrag von Else Müllner eröffnen was aber als offene Frage
- geblieben ist und auch an den kritischen Umgang mit biblischen Texten rührt was oder wer schützt uns vor den Worten und den Bildern wenn wir sexualisiert Gewalt
- zum Thema machen gibt es Grenzen der Thematisierung wo könnten diese liegen und wie können sie ausgelotet
- werden so wichtig es also ist Räume zu schaffen in Demen das in denen das Thema sexualisierte Gewalt besprechbar gemacht wird so hilfreich biblische Texte als
- Gesprächspartner sein können ist es doch auch wichtig darüber nachzudenken wie dieses sprechen so geschehen kann dass es individuell und strukturell heilsam
- ist und Verletzungen nicht noch weiter vertieft darum ringt auch diese Tagung an euch beide die Frage warum braucht es
- denn noch ein Buch zu diesem Thema oder braucht es ein Buch zu diesem Thema es ist sozusagen viel schon geschrieben das war also was hat euch so zu
- motiviert wirklich zu sagen wir arbeiten zu diesem Thema und da erscheint auch Buch dazu das wäre so die erste Frage aurika möchtest du
- beginnen ja ich beginne gerne ähm vielleicht erst noch mal wbel weil du das angesprochen hast zu meinen beruflichen Tätigkeiten die in
- der Tat im Plural vorhanden sind mit jeweils einer halben Stelle also dem spannenden Spagat zwischen ja der Tätigkeit als Referentin für
- ökomene in Bistum Münster und ja der Tätigkeit als Lehrkraft für besondere Aufgaben bei Studierenden der Sozialen Arbeit die sich die Theologie nicht
- ausgesucht haben die aber im Rahmen eben ihres Studiums an einer katholischen Hochschule ja mit mit der Thematik in Berührung
- kommen und da ist eben die die Frage welche Ressourcen aus unserer Tradition sind für diese Studierenden interessant und können sie in ihrer Arbeit
- empowern genau Sekunde ich glaub das stummchalten hat nicht geklappt
- Entschuldigung gen also warum braucht es noch ein Buch zu diesem Thema also ich würde sagen zunächst der HA war dass wir den Fokus eben auf die
- auf die sehr ambivalente Rolle der Bibel legen wollten also zu sagen wir schauen uns die ganze Problematik mit diesem mit dieser
- Fragestellung an und eben in der ganzen Ambivalenz biblischer Texte eben der problematischen Texte der Texte die auch Mut machen können zu widerstehen oder
- eine Situation hinter sich zu [Musik] bringen oder auch der Texte gerade aus dem ersten Testament die überhaupt
- sexualisierte Gewalt thematisieren das würde ich sagen war das erste das zweite war dieser Praxisbezug den das Buch haben möchte
- also dass wir zum einen immer von einem konkreten Text ausgehen und wir hoffen dass das eben eine bestimmte Praxis eine gewisse Praxisnähe garantiert und viele
- Texte schließen ja auch noch mal mit einem konkreten Vorschlag zu einer Arbeit mit Gruppen in Schule und oder Pastoral
- ähm also wir wollten auch theoretisch über das Thema nachdenken sozusagen mit einer gewissen Informiertheit theoretischen Informiertheit
- m aber eben auch sagen was heißt das ganze denn jetzt für die ganz konkrete Arbeit mit biblischen Texten das müssen jetzt
- andere beurteilen ob uns das gelungen ist ähm genau und ich würde gerne noch noch erwähnen dass wir für dieses Buch aus meiner Sicht eine wirklich gelungene
- Kooperation ja der beiden Arbeitsstellen der Deutschen Bischofskonferenz mit Ilse möhner und eben Annegret rese
- schnitg von der unikassel durchgeführt haben also die einen sind ja die sogenannte Praxis und die andere sind die sogenannte
- Theorie und wenn sich die einen für die Theorie interessieren und die anderen für die Praxis also ich fand es auch ein schönes
- Beispiel dass sozusagen diese Welten der Pastoral und der Universität ja nicht getrennt sein müssen sondern wirklich wirklich
- produktiv zusammenkommen können würde gerne jetzt als letztes noch auf das Zitat von Else Müllner eingehen weil es in der Tat so
- war dass in der im Prozess der Entstehung des Buches würde ich gerne eine Diskussion herausgreifen die wir hatten und zwar da
- ging es um bestimmte Begriffe für den Geschlechtsverkehr und wo wir unterschiedliche Wahrnehmungen hatten ob wir diese Begriffe angemessen finden
- oder nicht m das kann ich jetzt hier nicht entfalten aber wir haben die Begrifflichkeiten dann
- letztlich so gelassen wie die autorinen Sie gewählt haben aber das war für mich so ein Punkt also ich habe da an einer Stelle interveniert
- wo wir gesagt haben wir können das nicht ganz auflösen also es gibt ja auch eine triggerwarnung in dem Buch und m wir können
- wir kommen da nicht raus wenn wir Dinge zur Sprache bringen wollen wenn wir Themen schwierige Themen zur Sprache bringen wollen
- dann kann es immer sein dass wir eine Sprache wählen die dem nicht angemessen ist oder die von einzelnen als unangemessen empfunden wird also ich
- würde sagen das Dilemma ist auch stehen geblieben im Prozess der Herausgabe dieses Buches soweit erstmal von mir vielen
- Dank aurika Andreas an Dich die Frage auch warum noch ein Buch zu diesem Thema also erstens glaube ich dass es gar nicht so viele Bücher gibt die das
- Thema sexualisierte Gewalt und biblische Texte thematisieren also ich habe jetzt nicht so einen richtigen äh Überblick aber ich äh glaube dass das gar nicht äh
- so oft ist das ist das das ist das eine das zweite ist dass äh hier in dem Buch das hat mich wirklich auch noch mal überrascht wir hab jetzt nicht nur
- Autorinnen genommen die auf der damaligen Tagung waren in Münster sondern auch darüber hinaus gehend Menschen
- angesprochen was für Texte diese Menschen gewählt haben die uns da ihren Beitrag gegeben haben und das sind tatsächlich eben auch oft sehr unübliche
- Texte die sonst im biblischen Kanon in der sonntäglichen Verkündigung im Kirchenkreis wo nicht vorkommen wir wissen zwar warum nicht eben weil sie
- zum Teil so toxisch toxisch sind aber ich mir hat die Arbeit mit diesem Buch noch mal gelehrt dass diese heilige Schrift eben auch unheilige Schriften
- beherbergen und das alles in einem Buch zusammen gebunden worden ist irgendwann mal seit es im Buch drruck gibt und das finde ich einerseits zwar belastend aber
- diesen aufklärerischen Impuls den wir haben dazu dass wir sagen wir wollen auch nicht schweigen dass es das gibt und dass diese Bibel und die
- Gottesbilder die wir haben zum Teil alles andere als heilig sind das gehört für mich zum ehrlich machen für unsere Religion dazu und das möge doch bitte
- das wäre mein Wunsch dazu beitragen dass das Gute was wir haben in unserer Religion und den Beitrag den wir haben für die Gesellschaft dass das durch
- dieses ehrlich machen mit der eigenen Auseinandersetzung mit dem Thema dass wir dieses ehrlich machen dass wir dadurch
- insgesamt ja glaubwürdiger werden dass wir merken dass wir auch unsere guten Botschaften die tatsächlich nicht nur in der Bibel stehen sondern aus dem Geist
- der Bibel der tatsächlich über den Buchstaben hinausgeht den wir tatsächlich haben dass wir den beitragen können in unserer Gesellschaft und das
- hat mir eigentlich erst während des Prozesses mit dem ich mit euch im Redaktionsteam aber auch mit den in der Diskussion mit den autorinen noch mal
- gemerkt was das für ein bunter Strauß und was das für eine große Bereicherung ist aus so vielen unterschiedlichen Aspekten heraus biblische Texte zu
- betrachten vielen Dank auch an euch die Frage diese Aktualität 2wei Jahre später warum hat es Aktualität bleibende die Aktualität aurika
- muss erst einmal dir widersprechen lieber Andreas und zwar als du gesagt hast es gibt so wenig Literatur zu dem Thema ich würde sagen oder ich sage dass
- die feministische Theologie zumindest sich wirklich seit Jahrzehnten mit dem Thema beschäftigt hat aber da kommen wir zur Frage nach der Aktualität das ist
- einfach sehr sehr wenig rezipiert worden also sexualisierte Gewalt galt sehr lange ich sag jetzt mal als Frauenproblem und ja das waren dann
- diese sozusagen s mal diese Themen die die es nur sehr selten in den in den Mainstream der Theologie und der theologischen Forschung geschafft haben
- und insofern finde ich das was ganz Besonderes dass eben mit Ilse und Ann gret zwei Frauen die sich auch schon sehr lange mit
- diesen Fragen beschäftigen dass sie beide am gleichen Standort sind und sich darüber glaube ich auch noch mal sehr gut vernetzen konnten und auch
- dass die beiden immer an dem Thema dran geblieben sind oder Ihr beide an du bist ja auch im Raum ähm und dass ähm dass ihr sozusagen
- bei diesem Thema nicht locker gelassen habt ähm die Tatsache dass das immer noch relativ wenig wahrgenommen wird dass
- hier schon Forschungen vorliegen und ähm also es ist überhaupt kein persönlicher Vorwurf Andreas sondern sozusagen ich glaube das ist
- symptomatisch weil eben das zur Sprache bringen nach wie vor unbeliebt ist und jetzt würde ich gerne das Thema die oder die Antwort noch etwas weiterziehen Beil
- meiner Wahrnehmung nach ist das Buch auch insofern aktuell ich finde die kirchliche und theologische Aufarbeitung auch immer noch unzureichen da würde ich
- auch Petra heilig Recht geben also kirchlich finde ich dass die Erschütterung m die der Missbrauchsskandal ausgelöst
- hat für mich ist sie kaum noch zu spüren ich lasse mich gerne eines besseren belehren ich habe den Eindruck äh es ist weitgehend wurde wieder zur Tagesordnung
- übergegangen und ähm der Missbrauch geht weiter ähm sicherlich in der Grauzone des Machtmissbrauchs und des Geistlichen
- Missbrauchs und auch in der wissenschaftlichen Theologie ähm passiert mir zu wenig also als ähm in den ersten Jahren des
- Missbrauchsskandals ähm habe ich gedacht dass die Thematik ich will die beiden Phänomene überhaupt nicht gleichsetzen bitte nicht falsch verstehen aber wenn
- wir überlegen wie ähm wie die chois dazu geführt hat dass die gesamte Theologie oder weite Teile der Theologie auf Antijudaismus abgeklopft
- worden sind und auch sich daraufhin vieles geändert hat ich hatte sowas eigentlich auch angesichts des Missbrauchs erwartet also dass auch die
- wissenschaftliche Theologie noch viel umfassender schaut wo haben wir dazu Beiträge
- geliefert die Menschen die diese Taten begangen haben haben alle irgendwo Theologie studiert die haben ihre Taten mit
- theologischen ja Theorien sag mal in Anführungszeichen begründet wo was heißt das für unser Fach und da ist vereinzelt drüber
- nachgedacht worden das finde ich auch ganz toll aber ich habe nicht den Eindruck dass es das Fach in seiner Breite erreicht hat auch da lasse ich
- mich sehr gerne korrigieren also ich würde wünschen dass ich unrecht habe aber ja mir ist zu wenig was da passiert und desweg
- finde ich persönlich das Buch sehr wichtig vielen Dank Andreas ich glaube man kann gar nicht das oft genug immer wieder mal in in den Vordergrund rücken
- diese ganze Thematik und im Falle von Missbrauch an erwachsenen Männern muss ich sagen dass das seit 2021 seit wir die Tagung gemacht haben keinen einzigen
- Schritt vorangegangen ist die Frage habe ich immer wieder in unsere Kreise auch in die Bischofskonferenz hineingetragen und das ist immer noch wird dieses Thema
- an äh dieser Missbrauch an erwachsenen Männern wird meinesachens immer noch nicht ernst genug genommen und da kann man sich den Mund fusselig reden ich
- glaube ein Buch wird das auch nicht auflösen das Thema aber es dient vielleicht zu einer Erinnerung daran dass es eben auch äh und wir haben es ja
- heute auch schon mal gehört dass es eben ähm der macht Missbrauch mit Sexualität das betrifft nicht nur Frauen das betrifft eben auch Männer und das ist äh
- leider wird das äh nicht wird das nicht thematisiert und es sehr sehr schwer ähm das Thema äh irgendwie zu platzieren und äh deshalb glaube ich ist es auch auch
- deshalb ist es gut ähm so etwas äh wieder auch einmal zu bringen und äh dadurch ins Bewusstsein zu rücken vielen Dank ich würd gern wirklich gleich
- anknüpfen an Andreas was zeigt denn dieser spezifische männerblick auf das Thema und dann in der Folge an Dich aurika
- eben der frauenblick den du ja auch ausgehend von der feministischen Theologie erwähnt hast wenn du gern antworten möchtest der spezifische
- männerblick also das hat ja jetzt diese zwei Komponenten also W haben wir heute auch schon ausfühlich gehört von der Macht die Männer mit Sexualität
- ausdrücken und Gewalt und macht ein enges zusammen einen engen Zusammenhang haben und das ist tatsächlich die ich habe es ja auch
- in heute in der Einleitung auch schon gesagt das ist ja tatsächlich die große Aufgabe für die für die Männerarbeit und auch für die theologische
- Männerforschung dieses Bild dieses wirklich dieses Bild zu destruieren des des Mannes der gar nicht anders kann weil seine kulturelle Prägung so tief
- ist als eben Sexualität als Machtinstrument auszu üben das also zu zu vernichten sozusagen oder das daran zu arbeiten dass das
- dass das eine andere Wendung krifft das ist ja eigentlich unsere Arbeit in der Männerarbeit die ich zumindest seit über 20 Jahre mache ist das ein Inhalt dieser
- Arbeit aber eben gleichzeitig auch die betroffenen Seite die dann auch eben zum Teil eben auch Männer sind einzunehmen das sind so das sind finde ich
- wichtige Themen zu aber man muss sagen auf der Seite dieser der Ursache für sexuelle Gewalt die liegt halt
- zu sehr sehr großen prozentsat bei den Männern und das muss man und das sehe ich auch als als unsere Aufgabe und als unsere Verantwortung das auch zu
- thematisieren immer wieder vielen Dank aurika spezifischer frauenblick meine Güte frauenblick jetzt
- mach das mal am buchtitelf Fest zur Sprache bringen ähm du hast erwähnt dass ich im Auftrag der Bischofskonferenz diese
- Beratungsstelle eingerichtet habe die war zunächst ein Angebot ausschließig für erwachsene Frauen mittlerweile für Menschen aller
- Geschlechter die als Erwachsene Gewalt in kirchlichen Räumen erfahren haben und äh die Arbeit an dieser Anlaufstelle ist das Resultat auch einer großen
- Tagung gewesen von weit über 100 Frauen die sich zu dem Thema getroffen haben und ich weiß noch dass ich bei der Tagung völlig
- beeindruckt war wie schnell Frauen die sich vorher überhaupt nicht kannten und die wir nach dem Zufallsprinzip in Kleingruppen
- gewürfelt hatten sich über dieses Thema ausgetauscht haben also ich habe gerade so ein bisschen gestockt welches Werb ich oder welches
- ja welches wie ich das welche Worte ich da wählen soll weil ich war völlig ich war auch völlig bewegt und ergriffen also ein riesiger Raum voller Frauen die
- sich ihre Erfahrungen erzählen und in sozusagen nach dem nach den Beobachtungen auf die Andreas he also
- die Andreas he gerade schon angedeutet hat können Frauen sexualisierte Gewalt besser zur Sprache leichter zur Sprache bringen als Männer leichter in
- Anführungszeichen und das ist natürlich zum einen den leidvollen Erfahrungen geschuldet also dass eben die Opfer sexualisierter Gewalt doch in der
- Mehrheit Frauen sind aber ich denke auch dank der zweiten Frauenbewegung und auch noch mal dank der der mitu Erfahrungen also es gibt für
- Frauen es also es fällt Frauen sozusagen leichter so traurig das ist gehört es vielleicht eher zu ihremel Selbstbild also es wird ja auch immer wieder
- thematisiert dass Frauen immer überlegen wie komme ich heute Nacht nach Hause sicher wenn ich sie ir Z ausgegangen sind also fängt ja schon bei so bei so
- kleinen Dingen an und das würde ich sagen eine so ein ein Punkt der Frauen spezifisch eher ist ich würde aber gern auch noch die
- Fragestellung insofern erweitern und wenigstens erwähnen wir haben die auch im Buch dass dass in eurer Fragestellung die queren
- Menschen nicht vorkommen und dass die natürlich auch noch mal unter einer ganz besonderen Situation leiden wenn sie von Machtmissbrauch und
- sexualisierter Gewalt betroffen sind und insofern bin ich auch froh dass wir da auch Vertreter in im Buch haben die auch diese Thematik noch mal
- ansprechen ja ganz herzlichen Dank also ähm auch noch mal zu hörre was habt ihr sozusagen als Hintergrund in in dieses Buch eingebracht und was wurde da
- verwirklicht wirklich herzlichen Dank wir sind jetzt in der Zeit schon munter fortgeschritten trotzdem eine dritte Runde in denen die
- chatteilnehmenden und aber auch hier hier die tagungsteilnehmenden noch die Chance haben zu Wort zu kommen was genau da die Frage die vor Ort aber natürlich
- an den Chat gibt es innerhalb des Chats schon Nachrichten oder Anfragen nein nein es gibt keine bis jetzt bis jetzt und gucke ich jetzt so in die Runde
- herein ob es aus der Runde heraus dann vielleicht als so kleiner Impuls und auch mal drüber nachzudenken
- tatsächlich wir befassen uns ja relativ stark jetzt auch mit biblischen Texten und äh wenn sie wenn ihr jetzt an euren persönlichen Lieblingstext jetzt auch
- ein biblischen Text denkt hat sich im Zuge vielleicht auch der heutigen Auseinandersetzung aber auch der vergangenen Auseinandersetzung gerade
- mit dieser Thematik irgendwie was an der Betrachtungsweise geändert sieht man jetzt ein Text etwas anders gerade wir haten es ja heute auch das Thema auch
- Hag ne oder kam hervor sind da weitere Texte dann irgendwie die im Zuge der Auseinandersetzung doch doch mit einem etwas anderen Licht wahrgenommen
- werden im Moment ist hier noch ganz ruhig jetzt dann stelle ich aber auch ger noch die Frage an Vater Martis und aurikaaj Petra heilig genau aurika du
- hast die handkurbe und an Dich Andreas Garne ST an aber wenn du möchtest kannst du auch
- erst die Frage stellen und dann kann ich in einem Antworten nee es ging nee nee es ging wirklich noch mal was hat sich sozusagen auch verändert ein Zugang bei
- dir noch mal selber zu Texten ja okay also ich würde gern auf den Satz den Sie ausgewählt haben Herr mtes noch mal
- zurück kommmen weil ich äh weil das ein Satz ist der eben auch auf ich sag mal im politischen Alltag oder so vorkommt und mir sozusagen die
- Abgründigkeit dieses Satzes und auch das Risiko was dieser Satz in sich wirgt ähm erst bewusst geworden ist durch Ihren Artikel
- ähm und ich würde gerne noch mal auch noch mal Anknüpfen an ihr das was sie gerade gesagt haben zu der Beerdigung weil mich das sehr bewegt hat und ähm
- weil mir auch der Aspekt noch mal ich sag mal der zeitliche Aspekt und der Aspekt der Erinnerung also das sage ich jetzt nicht
- um für meinen eigenen Beitrag zu werben aber ich das gerne noch mal erwähnen weil ich mich ja damit beschäftigt habe welche Rolle Bibeltexte auch in der
- Erinnerungskultur spielen können und ich habe mir einige Beispiele angeguckt und fand das sehr bewegend wie Betroffene selber
- ähm im Rahmen von ähm der beginnenden ähm Erinnerung von kleinen denkmäln von Gedenktafeln von äh Aktionen Initiativen m welche Sätze die
- herausgreifen die ja dann auch bei aller Problematik ich verwende jetzt mal ganz vorsichtig das Wort Trost oder tröstlich sein können also nicht in dem
- Sinne dass dann alles gut ist aber in dem Sinne dass es biblische Sätze gibt die Betroffene trotz allem was passiert ist
- oder gerade weiles passiert ist auswählen und damit ihre Erinnerungen ähm illustrieren oder damit daran ihre Erinnerungen festmachen und die
- Erinnerung an das was passiert ist und m also für mich hat sich vor allem auf die Sätze die eben Betroffene dann selber wählen oder Geschichten die
- Betroffene selber wählen hat sich sehr sehr viel verändert weil ich das jedes Mal sehr bewegend fand wenn Menschen die in in kirchlichen in christlichen
- Kontexten Gewalt erfahren haben sich sozusagen die Bibel auch nicht wegnehmen lassen als Ressource also auch also sich auch kritisch mit der Bibel
- auseinandersetzen natürlich aber auch sagen und das worin die Bibel mich begleitet dass das gehört mir auch nach wie vor und das
- nehmen wir uns oder es ist genauso unser Eigentum oder unser unser Schatz und an dem halten wir fest Pater Martis möchtet sie direkt
- drauf reagieren vielleicht nur eine Ergänzung danke aurika heute Mittag hat auch Barbara Haselbeck noch mal herausgestellt dass also sie hat es den
- Kopf an sozusagen genannt dass ein Wissen um biblische Texte eben auch quasi den den Missbrauch begrenzen kann oder genau das
- was du auchgeschildert hast befreiende Akzent setzen kann aber jetzt Pat mates ja ich kann nur noch ergänzen also ich verstehe was sie Frau Jack sagen und
- teile das auch ist bewegend zu sehen an welcher Stelle ähm Betroffene wiederum halt an biblischen Texten finden dort Trost
- finden und das auch sagen und es so benennen ähm es gibt eine andere Seite der Medaille nämlich das ist die die Krit die Kritik der Theologie die von
- Opfer äh stimm von betroffen Stimmen kommen und da ist für mich der stärkste Impuls mit dem ich seit 15 Jahren lebe und der unglaubliche theologisch kreativ
- für mich ist das ist die Kritik des versöhnungsbegriffes dazu wä jetzt ganz viel zu sagen z.B die vorschnelle Identifikation Identifikation Jesu mit
- den Betroffenen mit Berufung auf Matthäus 25 dann gibt's dann plötzlich gekreuz Teddybären die am Kreuz hängen und
- ähnliches also eine kidprache eine theologische kitsprache die die ganz schnell sozusagen den den betroff christologischen Status zuspricht und
- dann entsteht da eine eine eine Sprache die verfolk den Betroffenen vorbeigeht ist ver Betroffene unerträglich dann die dann ganz wichtig
- die für mich die Rehabilitierung des Begriffes vom Gericht die Forderung nach Gerechtigkeit die betroffene Stellen und
- das wenn man überhaupt von Versöhnung sprechen kann ist die Voraussetzung Gerechtigkeit und eine Versöhnung an Gerechtigkeit vobbei geht gar nicht und
- da kommen plötzlich alte Begriffe wieder hoch z.B wir haben ich w nie vergessen eine der schlüsselerfahrung die ich gemacht habe war im April 2010 s ich saß
- ich eingeladen zusammen mit zwei Mitbrüdern von 90 Männern die betroffene sexualisierte Gewalt in den 70er Jahren waren und die forderten ganz klar ein
- Zeichen der sühnezlich war der sühnebegriff wieder da und zwar aus opfermund also das heißt es gibt eben auch wirklich noch mal
- einen Rückgriff in kritischer Absicht auf Schlüsselbegriffe der Schrift die das was wir so leicht hin gesagt haben über
- Jahrzehnte hinweg wirklich so tiefen Frage stellen wir müssen das ganz grundlegend noch mal neu denken und können uns es dabei zugleich nicht
- leisten einfach aus der biblischen Sprache auszusteigen das ist ja die andere Seite der Medaille einfach sag wir wir
- sprechen diese ganzen Worte nicht mehr aus wir sprechen nicht mehr über den allmächtigen Gott z.B ja V wenn Gott nicht allmächtig ist dann auch keinen
- Schutz von ihm dann kann kann auch nicht mehr ein beschützender sein also gegen Gewalt z.B also kommen ganz viele neue theologische Fragen auch die über die
- theologiekritik die vielleicht gar nicht als solche primär intendiert ist aber in der Sprache der Betroffenen kommt die eine
- Botschaft beinhaltet selbst wenn sie gar nicht als Botschaft an mich intendiert ist ich doch als bot an mich hören darf und da kommt dann das Stichwort wenn ich
- das hinzu fügen darf dann noch mal der Unterscheidung der Geister mit hinein nicht alles was die Betroffenen sagen ist das Evangelium aber ich höre das
- Evangelium nicht ohne die den Kontakt mit Betroffenen ja auch auch an Peter heilig natürlich die Frage hat sich dann im
- Zuge der Auseinandersetzung auch die Auseinandersetzung auch mit den Texten in gewisser Weise geändert das Bild eines Textes auch geändert wir es heute
- auch der Tag dass es unter auch Texte gibt die vielleicht in sogenannten giftschränken nachher landen ist das für sie so zutreffend oder
- ähm ich freue mich jetzt dass ich das Buch noch lesen kann deshalb kann ich mich auf die einzelnen Texte also Text stellen die im Buch aufgearbeitet werden
- gar nicht so beziehen aber ich erzähle eine ganz kurze Geschichte die das vielleicht die noch mal was ein anderen Aspekt deutlich macht und zwar geht's um
- einen hermeneutischen Schritt den Elisabeth Schüssler florenza große neutestamentlerin vor vielen tausend Jahren schon entwickelt hat nämlich die
- kreative Aktualisierung also nicht beim Bibeltext stehen zu bleiben sondern dann noch mal in ein eigenen Sprachform diesen Text für sich anzueignen und mir
- ging also ich habe es vor kurzem so erlebt wir hatten hier in mannhim eine quere Woche katholisch evangelisch andere Konfession wir haben zusamm
- gearbeitet um wirklich ein richtig gutes Programm auch auf die Beine zu stellen an einer Veranstaltung hat eine junge nonbinäre
- nee stimmt gar nicht das war eine transperson teilgenommen und hat erzählt von einem Gedicht einem Text den die dran die Person gelesen hat
- und es hat sich rausgestellt das war eine Aktualisierung der Genesis Geschichte also die klassische Genesis 1 folgend und diese Aktualisierung auf die
- sich die Person so ganz erfreut bezogen hat war ist eine Text den eine nonbinäre Kolleg in von mir geschrieben hat am im Erzbistum Freiburg also als und die die
- transperson die sich da auf diesen Text bezogen hat wusste zunächst nicht dass es eigentlich ein biblischer also auf auf de biblischen Text aufsetzt auf
- diesen genesisext und dann nachte ich man kann auch quasi über kreative Aktualisierungen die den Text nicht den
- biblischen Text nicht sofort sichtbar machen lassen letztlich wieder dann auf Text führen das fand ich sehr interessant und dieser dieses das kennen
- Sie wahrscheinlich alle in in der querende Deutung auch dieses Textes dass eben mit diesen scheinbaren Gegensätzen weiblich männlich Tag Nacht wird ja ein
- Raum aufgemacht also der der Zwischenräume Zwischentöne ermöglicht und das war eben für diese Trans junge transperson die mitgemacht hat war das
- eine richtige richtige Wohltat also diese Deutung zu spüren danke schön an Dich ich möchte an einem anderen
- Beispiel etwas nach vorne gerichtetes sagen wir hatten ja jetzt gerade von der Frage von Vergebung schon öS gesprochen und es
- gibt ja einen anderen Begriff der auch vielleicht wieder rehabilitiert zu werden scheint oder werden könnte das ist der Begriff der
- tätigen Reue und das heißt nach vorne hinerichtet also etwas zu erkennen und zu bereuen dass es falsch ist heißt für die Zukunft Pünktchen Pünktchen
- Pünktchen und ich möchte es an einem Beispiel sagen dass 1994 ja wie wir alle wissen der Paragraph 175 abgeschafft worden ist und die katholische Kirche zu
- diesem Zeitpunkt wo der abgeschafft worden ist überhaupt nichts dazu gesagt hat und erst jetzt 30 Jahre danach hat das ZdK sich zu diesem Schweigen bekannt
- und ein Forschungsprojekt in Auftrag gegeben dass diese arbeitung von Benachteiligung und von Teilhabe der katholischen Kirche am
- Aufrechterhalten eines solchen Gesetzes dass dort etwas aufgearbeitet werden soll als Zeichen dafür dass etwas geschehen soll also es heißt für uns
- stellt das ist ja nur ein kleines Beispiel jetzt nicht aus dem direkt aus dem Bereich Missbrauch wobei viele Menschen die unter dieses Gesetz vielen
- eben auch in der Kirche desabuiert und abgehalftert wurden aber das bedeutet ja für die Zukunft etwas dass man in der Vergangenheit etwas erkennt was falsches
- und dass man etwas anders und besser macht und das ist glaube ich etwas was für alle Bereiche nach vorne gewendet was was bedeutet das für uns und das ist
- eigentlich diese Frage ist in all diesen Bereichen immer noch nicht gut genug beantwortet und das Schweigen was zum Teil in vieler Hinsicht wieder
- passiert das ist auch irgendwie BHT und äh das ist das macht mir schon aus Sorge dass das viele Bekenntnisse zwar da sind aber dann die Tat also eine eine
- wirklich ein etwas zu tun das ist oft noch nicht so stark ausgeprägt und es bleibt dann oft bei dem Bekenntnis äh ja das war alles nicht so ganz richtig und
- das ist etwas was mir Sorge macht dass es eben sich noch nicht so durchgesetzt hat wie es sich eigentlich gehört vielen Dank ich schaue jetzt in
- die Runde und tatsächlich hat sich eine Frage ergeben ja eine frage ich ich glaube das Mikro W sonst
- hören dann haben wir den Vorteil dass die teilnehmen im Chat sie auch noch mal persönlich dann
- sehen setzen sich hier ja Frank bayersdörfer aus München ich bin präventionsbeauftragter für die Gemeinschaft christlichen Lebens und die
- Jesuiten Jesuitenorden im Gespräch mit Betroffenen höre ich auch dass die Liturgie Schwierigkeiten macht also ich
- habe mich jetzt auch gefragt wo kommt denn Bibel vor in meiner persönlichen Lektüre oder Betrachtung aber ja auch im Gottesdienst dann bin ich dem
- ausgeliefert aber ich bin auch dem ganzen liturgischen Setting der ganzen Sprache ausgeliefert und ich weiß von Betroffenen für die es
- sehr schwer ist regelmäßig in Gottesdienst zu gehen gibt es den Initiativen Liturgien zu entwickeln mit Betroffenen oder ist es vielleicht das
- nächste Buch genau es wird das nächste Buch also bis hin zu Ordensfrauen die sich schwer tun mit Stundengebet in ihrer Gemeinschaft das hatten wir heute
- Nachmittag da kommt jetzt ist Bibel nur ein Aspekt aber Liturgie transportiert natürlich viele theologische Themen die wir einfach ja Sonntag für Sonntag
- schlucken auch ja herzlichen dankt es gibt nur mal ein neues tatsächlich neues Feld mir ist da nichts bekannt bisher
- genau also sich mal da dran zuumachchen ich WTE den Hinweis gerne an unsere Hauptabteilung Liturgie weiter gebe aurika meldet sich
- aurika ja danke ich würd gern zwei Beispiele dazu nennen das eine ist es war ja vor einigen Wochen als ich weiß nicht ob es
- Anette Jansen war auf jeden Fall eine Theologin gesagt hat dass doch bitte diese Sätze diese de Paulin
- weibschweige in der Kirche nicht mehr in der Leseordnung V aber führt das eben nicht dazu dass diese Sätze nicht mehr vorgelesen werden aber da habe ich so
- eine kurze da habe ich so eine kurze Debatte wahrgenommen wo man ja auch sagen könnte ja das ist ja auch Machtmissbrauch an
- Frauen diese Sätze vorzulesen und jetzt komme ich noch mal auf unser Buch das ja so
- ein die wir die die Autor ine Ordnung überhaupt nicht vorkommen also überhaupt nicht bekannt
- sind und das heißt ja auch sozusagen ein ein verdecken und ein verschweigen dieser geschichtte ich bin jetzt nicht ganz sicher ich glaube die Susanne
- Erzählung ist das z. Beispiel aber da lass mich gerne korrigieren also Liturgie ist natürlich noch ein viel weiteres Feld als die Frage welche
- biblischen Text überhaupt in Gottesdienst vorkommen oder nicht vorkommen aber ich wollte es jetzt noch mal kurz sozusagen die die Schnittstelle
- mit mit unserem Buch äh markieren danke herzlichen Dank für die Verknüpfung herzlichen Dank es gibt nur die Frage Verena noch einmal im
- Chat nein keine darf ich denn selber eine Stellen od ja ich erlaub dir das heute heute abend dankeön danke schön weil ich ja eigentlich auch nur in Chat
- schreiben müsste ich habe 2008 2009 die Ausbildung in geistlicher Begleitung gemacht also lange bevor ein Bewusstsein über diese ganzen Problematiken da waren
- und ich weiß nicht ob jemand von euch weiß äh ob in der jetzigen Ausbildung oder Ausbildungsordnung dieses Thema sensibel genug angesprochen wird und die
- jetzt Auszubildenden geschult werden weil es natürlich da genauso ist diese Texte können Ressource oder eben triggermaterial sein und werden die
- Auszubildenden darauf vorbereitet vielleicht sind die Jesuiten ganz gut da das zu wissen auch weil dirau damit nicht zu tun
- hab genau vielleicht weiß das jemand ich ich weiß es nicht weil so lange her ist bei mir Herr beayersdoffer sie sind da also bei der GCL und Jes gehört es jetzt
- zum Ausbildungsgang dazu wä gut vielleicht genau ich kann solange sagen dass ich von unserer dizöse weiß dass es aus
- aufgenommen wird in die Ausbildung der geistlichen Begleiterinnen dass da die Verantwortlichen dran sind so also bei der GCL in Kooperation mit
- Jesuitenorden gibt es ja ein Seminar für exerzzen Begleitung selber auch geleitet eine Zeitlang und da gibt's eigene Ausbildungseinheiten dazu mit
- traumasensible Seelsorge geistlicher Missbrauch sexueller Missbrauch aber die zwei Jahre durch ist es eigentlich mittlerweile ein durchgängende gängiges
- Thema mussen lassen ja darf ich auch was dazu sagen also weil wireden was du da gesagt hast ist ja
- da kann natürlich geschieht da inzwischen sehr viel das ist richtig ich glaube aber dass dass das alles nur ein Sinn hat
- wenn man einige sag es gibt betrifft eine ganze Frage an der theologischen Kultur ich finde eben z.B die Voraussetzung dafür um
- überhaupt also triggersensibel mit biblischen Texten um zu gehen ist wirklich ein inneres konstruktives Verhältnis zur historisch
- kritischen Methode zu haben weil nur so geht es ja ich muss ja historisch kontextualisieren um dann fragen zu können was bedeutet das heute und wie
- wirkt dieser Text heute und insofern ist glaube ich die geht die Frage dann ohne dass damit die speziellen noch mal spezifischen
- Dinge äh die für die Ausbildung geistiger Begleitung D notwendig sind damit soled wären geht's wirklich n mal die Grund
- Lagen des selbstverständlich biblischer Theologie das finde ich auch wichtig an diesem Buch dass das eben vor diesem Kontext auch geschieht und deswegen
- glaube ich dass du wirena z.B als als kritische Theologie gut vorbereitet bist für äh er geistlichche Begleitung selbst wenn du nicht die neuesten Pose nicht
- mitgemacht hast vielen herzlichen Dank wir sind schon gut am Ende der Zeit wir wollten nämlich noch hier in der
- Akademie im Tagungshaus natürlich in den Keller äh das das gehört mit zu S Tagung das brauchst auch aber ich denke auch dass sie zu Hause nur irgendwas finde
- wet womit sie den Rest des Abends gut verbringen können ich sag ganz herzlichen Dank auch im Namen von Marcel Franzmann zum einen ihnen Part
- Martis dir Auri Kajaks Frau heilig dir Andreas dass hier so perfekt dass ihr so gut mitdiskutiert hab ich bedanke mich bei den
- teilnehmenden die Online sich zugeschaltet haben wie auch hier bei den teilnehmenden aus der Tagung für das aufmerksame zuhören die wird gern
- abschließen mitm Text von Carola Moosbach der ebenfalls im Tagungsband enthalten ist du aber schreibt
- sie es ist eine große Traurigkeit um mich die taucht mich ein in das salzmeer du aber gründest mich Gott es ist eine große Dunkelheit um mich die
- gräbt mich ein in die Nacht du aber schimmerst mir zu Gott es ist eine große Einsamkeit um mich die schließt mich ein aus der Welt
- du aber hältst an mir fest Gott es ist eine große Antwort um mich die birgt auch mich auch mich mit diesen Gedanken entlasse ich
- uns in den Abend hier sie zu Hause herzlichen Dank und wir haben das Vergnügen morgen noch weiter dran arbeiten zu können mal sehen was dann
- aus dieser Tagung raus entsteht herzlichen Dank und schönen Abend minander schönen Abend dan und noch gute Tage schönen
- Abend liebe Grüße tschüss tschüss tschüss