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Quantenmechanik 11: Wie funktioniert ein Laser?

Apolins Physik-Universum8:45 36.907 Aufrufe veröffentlicht Auf YouTube

Das Wichtigste aus dem Video

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Transkriptautomatisch erstellt · 49 Zeilen
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  1. der Laser ist eine Entwicklung die auf den Erkenntnissen der Quantenmechanik beruht wenn es mit einem schnippen plötzlich keine Laser mehr gebe würde
  2. die Welt ins absolute Chaos fallen warum weil z.B die weltumspannende heißbeit Datenübertragung durch Glasfaserkabel mit Hilfe von Laserlicht erfolgt was ist
  3. aber das Besondere an diesem Laserlicht und wie wird es erzeugt und warum hat dabei die Quantenmechanik ihre Finger im Spiel
  4. [Musik] das Wort Laser ist ein Akronym besteht also aus den Anfangsbuchstaben mehrere
  5. Wörter es steht für light amplification by stimulated emission of radiation also Lichtverstärkung durch stimulierte Emission von Strahlung damit ist die
  6. Arbeitsweise eines Lasers bereits sehr exakt umrissen was versteht man aber unter einer stimulierten
  7. Emission ein Elektronen im Atom kann ein Photon mit passender Energie aufnehmen und dadurch auf ein höheres Energieniveau gelangen nach extrem
  8. kurzer Zeit springt das Elektron wieder zurück und gibt die vorher aufgenommene Energiemenge wieder in Form eines Photons ab wenn dieser Rücksprung ohne
  9. äußere Einflüsse erfolgt dann spricht man von einer spontanen Emission wenn aber auf das bereits angeregte Elektron nochmals ein gleiches
  10. Photon trifft dann wird das Elektron aktiv auf das Grundniveau zurückgerissen das verursachende und das dabei entstehende Photon sind vollkommen
  11. identisch weil der Rücksprung in diesem Fall nicht spontan erfolgt sondern durch ein Photon ausgelöst wird spricht man von stimulierter
  12. Emission und dieses stimulierte Emission spielt bei der Erzeugung von Laserlicht eine tragende Rolle für die technische realisier braucht man aber noch einen
  13. passelstein nämlich die metastabilität ich möchte diese metastabilität mit Hilfe einer Analogie aus der Mechanik erklären eine Kugel an
  14. der tiefsten Stelle einer Mulde befindet sich in einem stabilen Zustand übertragen entspricht das dem Grundzustand eines Elektrons im Atom
  15. wenn ich die Kugel auslenke und auslasse wird sie sofort wieder in den Grundzustand zurückrollen die obere Position ist instabil das ist ist ein
  16. Modell für den anregungszustand eines Elektrons bei dem dieses sofort wieder auf den Ausgangszustand zurückkehrt wenn sich neben der tiefen
  17. Mulde eine weniger tiefe Mulde befindet und ich die Kugel dort hinein Rolle dann befindet sie sich in einem metastabilen Zustand metastabilität ist eine schwache
  18. Form der Stabilität die Kugel ist dort zwar stabil aber nicht so stabil wie an der tiefsten Stelle auch angeregte Elektronen im Atom
  19. können sich in einem metastabilen Zustand befinden sie verweilen dann auf diesem Energieniveau mit unter Millionen Mal länger als unter normalen Umständen
  20. bei einem Laser wird diese metastabilität mit der stimulierten Emission verbunden sehen wir uns das am konkreten Beispiel des rubinlasers an
  21. dem allerersten Laser der 1960 von Theodor mayman konstruiert wurde das Kernstück dieses Lasers ist ein künstlich hergestellter
  22. zylinderförmiger rubinkristall er besteht aus Aluminiumoxid die rote Farbe bekommt er durch winzige Beimengungen von
  23. chromatomen die die aluminiumatome im Kristall teilweise ersetzen und die auch für die metastabilen Niveaus verantwortlich
  24. sind hier sieht man das Energieschema dieser chromatome in E1 befindet sich das Grundniveau E2 ist ein metastabiles Energieniveau und in E3 befinden sich
  25. die sogenannten energiebänder diese kommen deshalb zustande weil sich die Elektronen in Kristallen gegenseitig beeinflussen und dadurch ganz viele ganz
  26. eng aneinanderliegende Energieniveaus entstehen die in Summe die kontinuierlichen Bereiche in E3 ergeben rundum den Kristall befindet sich eine
  27. spiralförmige Blitzlampe der Lichtblitz hebt die Elektronen in die energiebänder E3 man nennt das auch das Pumpen von dort fallen sie innerhalb von etwa 10-9
  28. Sekunden auf das stabile Energieniveau E2 hinunter dort verweilen Sie etwa 3 x 10-3 Sekunden also rund 3 Millionen mal so lang wie auf einem normalen
  29. Energieniveau nach dem Pumpen befinden sich also auf dem metastabilen Energieniveau E2 wesentlich mehr Elektronen als auf dem Grundniveau E1
  30. man nennt so einen Zustand eine Inversion wenn dann die ersten Elektronen spontan von E2 wieder auf E1 zurückfallen reißen sie durch simulierte
  31. Emission lawinenartig alle Elektronen runter die Photonen werden hinunther reflektiert an der vorderen Seite des Lasers befindet sich ein
  32. halbdurchlässiger Spiegel bei dem bei jeder Reflexion 2% der Photonen den Laser verlassen können Laserlicht besteht immer aus
  33. völlig identischen Photonen man spricht auch vom kohärenten Licht kohärent bedeutet übersetzt zusammenhängend und soll an deuten dass die Photonen
  34. gemeinsam erzeugt werden Laserlicht ist auch immer sehr gebündelt und kann deshalb mit unter extrem hohe Energiedichten
  35. Erreichen der Rubin Laser kann nur kurze Lichtpulse erzeugen dann muss wieder frisch mit dem Blitzlicht gepumpt werden aber noch im selben Jahr also 1960 wurde
  36. der Helium neonlese erfunden der kontinuierliches Licht erzeugt beim Helium Neon Laser wird nicht durch Licht gepumpt sondern durch
  37. Strom wenn die Elektronen die durchs Gas fließen auf Heliumatome treffen können Sie Energie auf die heliumelektronen übertragen und diese auf das metastabile
  38. Energieniveau E2 heben wenn dann diese angeregten Heliumatome auf neonatome treffen können Sie diese Energie wieder rum auf die Elektronen im Neon
  39. übertragen auch das Energieniveau E3 im neonatom ist met stabil wenn jetzt ein passendes Photon vorbeikommt dann wird eine stimulierte Emission ausgelöst und
  40. das kohärente Laserlicht erzeugt durch Zusammenstöße mit der Glaswand oder durch spontane Emission kehrt das neonelektron dann wieder in den
  41. Grundzustand zurück unter dem Strich ist also Helium das pumpgas und Neon das lasergas und weil das Pumpen und die stimulierte
  42. Emission unabhängig voneinander ablaufen kann ein solcher Laser dauerhaftes Licht erzeugen die größte Bedeutung im Alltag haben aber Halbleiter Laser auch Laser
  43. Dioden genannt Halbleiter sind Kristalle deren Leitfähigkeit zwischen der von Leitern und Nichtleitern liegt meistens sind es Stoffe mit vier Valenzelektronen
  44. etwa Silizium die absichtlich mit Stoffen verunreinigt werden die drei oder fünf Valenzelektronen besitzen dadurch entsteht entweder ein relativer
  45. Elektronenmangel oder ein relativer Elektronen Überschuss bei einem halbleiterleser bringt man diese beiden Schichten knapp aneinander und legt eine
  46. Spannung an dadurch werden die freien Elektronen gewissermaßen in die Elektronen Löcher geschoben das erzeugt die stimulierte Emission die wiederum
  47. das koherente Laserlicht erzeugt auch Laserdioden senden dauerhaftes Licht aus und je nach Bauart können Sie alle möglichen Farben
  48. erzeugen ihr Vorteil liegt auch in ihrer Winzigkeit Laserdioden werden in Laserdruckern Scannerkassen Laserpointern oder optischen Laufwerken
  49. verwendet und bei der Datenübertragung durch glasfasserkabel ohne Laser würde die Welt im Chaos versinken

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