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Gibt es wirklich Gewissheit in der Bibelauslegung? | Dr. Roger Liebi
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Transkriptautomatisch erstellt · 559 Zeilen
- Guten Morgen. Ich möchte alle ganz herzlich begrüßen zu diesem Bibelstudentag heute morgen mit dem Thema gibt es
- Gewissheit in der Bibelauslegung. Warum dieses Thema? Es ist hochaktuell. Und zwar hören wir so viele verwirrende
- Stimmen, eine Vielfalt von Stimmen mit Aussagen wie etwa. Es gibt so viele verschiedene Auslegungen. Man kann nicht mit Sicherheit wissen,
- welche richtig ist, oder es ist Hochmut, wenn man behauptet, dass man genau wisse, welche Auslegung richtig ist und welche nicht.
- oder man muss verschiedene Standpunkte einfach nebeneinander stehen lassen. Es wird auch gesagt, keiner kann behaupten, er habe die
- Wahrheit für sich gepachtet. oder die Bibel ist oft nicht so klar verständlich geschrieben worden. Deshalb lässt sie verschiedene Auslegungen zu.
- Und schließlich Erkenntnis ist immer Stückwerk, was korrekt ist nach er Korinther 13 Vers 9. Aber der Satz geht weiter. Darum
- kann man nie sicher sein, dass man die Wahrheit erkannt hat. Manche dieser Sätze klingen einleuchtend,
- andere sind von Anfang an verwirrend und manche scheinen sogar ein Ausdruck von Demut zu sein,
- aber es gibt ein Grundsatzproblem. Kann das wirklich sein? Gott hat uns sein vollkommenes Wort gegeben,
- aber wir können nicht wissen, ob wir es richtig verstehen. Das würde ja bedeuten, letztlich geht es hier um die Frage, ob
- Gott in der Lage ist, uns seine Botschaft so mitzuteilen, dass wir sie auch verstehen können.
- Also letztlich ist die Behauptung, es könne keine absolute Klarheit im Verständnis der Bibel geben, gar nicht Ausdruck von Demut, sondern ein Angriff
- auf Gott, dass er nämlich nicht so kommunizieren kann mit uns, dass die Kommunikation auch funktioniert.
- Und trotzdem, es ist eine Tatsache. Es gibt in dieser Welt so viele verschiedene Meinungen. Es gibt innerhalb der Christenheit so viele
- verschiedene Stimmen und es ist wirklich verwirrend. Aber wir müssen heute morgen auch auf die Suche gehen. Woher kommt das?
- Woher kommt diese Vielfalt? Zuerst wollen wir uns Klarheit darüber verschaffen. Was
- sagt die Bibel grundsätzlich über Klarheit im Verständnis? Ich lese aus Johannes 14. Am Vorabend der Kreuzigung kündigte Herr
- Jesus das Kommen des Heiligen Geistes an. Und da sagt ihr
- in Johannes 16, nicht 14, 16 Vers 13. Erkündigt das Kommen des Heiligen Geistes am künftigen Pfingstag an.
- Ab Vers 12: "Noch vieles habe ich euch zu sagen, aber ihr könnt es jetzt nicht tragen. Wenn aber jener, der Geist der Wahrheit
- gekommen ist, so wird er euch in die ganze Wahrheit leiten." Also eine Verheißung jetzt im Moment sagt der Herr, gibt es
- vieles. Das könnt ihr nicht tragen, noch nicht tragen. Aber wenn der Heilige Geist dann kommt an Pfingsten, er wird euch in die Wahrheit leiten.
- Noch mehr in die ganze Wahrheit leiten. In Kolosser 2 stellt uns Paulus sein Gebet für die
- Gläubigen in Laudizäa und in Koloss vor. Und er sagt, dass er betet mit dem Ziel Kolosser 2, Vers 2,
- damit ihre Herzen getröstet sein mögen, vereinigt in Liebe und zu allem Reichtum der vollen Gewissheit des Verständnisses,
- zur Vollerkenntnis des Geheimnisses Gottes, in welchem verborgen sind alle Schätze der Weisheit und der Erkenntnis.
- Also hier spricht der Apostel über das Verständnis, also die Fähigkeit zu begreifen, was Gott gesagt hat, als er uns seine
- Geheimnisse geoffenbart hat in seinem Wort. Aber er sagt nicht nur, dass er betet, dass sie eben zum Verständnis gelangen, die Gläubigen, sondern er sagt
- zu allem Reichtum der vollen Gewissheit des Verständnisses. Also sag nicht nur Verständnis, sondern Gewissheit des Verständnisses, dass man
- also Sicherheit hat in dem, was man verstanden hat. Aber er sagt viel mehr. Er sagt nicht nur einfach Gewissheit des
- Verständnisses, sondern er sagt zu der vollen Gewissheit des Verständnisses. Das ist enorm. Aber auch das ist nur ein
- Teil von dem, was er wirklich sagt. Er sagt nämlich: "Vereinigt in Liebe und zu allem Reichtum der vollen Gewissheit des
- Verständnisses." Also er spricht von einem Riesen Reichtum. der vollen Gewissheit, aber auch das ist noch zu
- wenig. Er sagt nämlich zu allem Reichtum der vollen Gewissheit des Verständnisses und fügt dann als Position noch an zur Vollerkenntnis des
- Geheimnisses Gottes. Hier steht nämlich Ep Epignosis, nicht nur Gnosis, das wäre Erkenntnis. Epignosis, das ist verstärkt
- Vollerkenntnis des Geheimnisses Gottes und sagt schließlich: "Und sind verborgen alle Schätze der Weisheit und der
- Erkenntnis." Also, wenn man diesen Satz nimmt und vergleicht mit diesen Beispielsätzen, die ich am Anfang
- so zitiert habe, dann sind das zwei vollkommen verschiedene Dinge. Aber die Frage ist jetzt, was stimmt die Meinung von so
- vielen Menschen und auch Christen oder das, was Gottes Wort uns sagt in Kolosser 2?
- Ein weiterer Punkt ist der natürlich steht in er Korinther 13 Vers 9, dass wir heute stückweise erkennen. Wir sollten diese Stelle gerade
- aufschlagen. könnt 13. Und zwar lese ich ab Vers
- 8 des Zusammenhangswegen. Die Liebe vergeht niemals. Seines aber Weissagungen, sie werden weggetan werden. Seines Sprachen, sie werden
- abklingen. Erkenntnis, sie wird weggetan werden, denn wir erkennen,
- also in der Gegenwartsform jetzt, denn wir erkennen Stückweise und wir weiß sagen Stückweise. Wenn aber das Vollkommene gekommen sein
- wird, so wird das was stückweise ist weggetan werden. Als ich ein Kind war, redete ich wie ein Kind, dachte wie ein Kind, urteilte wie ein Kind. Als ich ein
- Mann wurde, tat ich das weg, was kindlich war, denn wir sehen jetzt mittels eines Spiegels undeutlich, dann aber von
- Angesicht zu Angesicht. Jetzt erkenne ich stückweise, dann aber werde ich erkennen, wie auch ich erkannt worden bin. Nun aber bleibt
- Glaube, Hoffnung, Liebe. Diese drei, die größte, aber von diesen ist die Liebe. Hier wird klar gesagt in Vers
- 9, wir erkennen stückweise, aber der griechische Ausdruck bedeutet Stück um Stück. Merus bedeutet quasi Stück um Stück. Wir
- können nicht alles auf einmal sehen, aber Stücke nacheinander. Und er vergleicht das, wie man heute sieht, in einem Spiegel. In der Antike kannte man
- diese ganz blank polierten Bronzespiegel und man sieht sich da so deutlich, man sieht auch alle Pickel und so weiter da drin und man muss das mal ausprobieren
- dem richtigen Bronzespiegel. Aber natürlich ist das etwas anderes als die Realität von Angesicht zu Angesicht. Und so wird der Unterschied erklärt von
- jetzt bzw. Dann wenn der Herr Jesus kommt zur Entrückung der Gemeinde und dann wird all dieses, was nur so Stück um Stück ist dann zu einer vollkommen
- vollständig auf einmal zusammenhängenden Erkenntnis geändert werden. Aber das bedeutet eben nicht, dass man
- nicht eine klare Übersicht über Gottes Gedanken und Wege mit uns Menschen haben kann hier auf Erden. Im Gegenteil, wenn wir jetzt aufschlagen Apostelgeschichte
- 20, da spricht der Apostel Paulus zu den Ältesten von Ephesus und er sagt ihnen im Blick auf die Jahre
- seines Dienstes dort in Ephesus. wo er auch täglich in der Schule des Tyrannus
- unterrichtet hat, also eine Art Bibelschule, die aber zur örtlichen Gemeinde gehörte, ja, die also nicht im in Opposition um
- den Kontrast zur örtlichen Gemeinde kam, sondern Übereinstimmung mit der örtlichen Gemeinde war ein wichtiger Unterschied. Und jetzt Apostelgeschichte
- 20 26. Deshalb bezeuge ich euch an dem heutigen Tag, dass ich rein bin von dem Blut aller, denn ich habe nicht
- zurückgehalten, euch den ganzen Ratschluss Gottes zu verkündigen. Also, er hat in diesen Jahren in Ephesos den ganzen Ratschluss Gottes verkündigt,
- obwohl auch er sagt in er Korinther 13, wir erkennen, mit wir schließt er sich ein als Apostel. Wir erkennen stückweise, aber er hat dennoch den
- ganzen Ratschluss Gottes verkündigt und er sagt jetzt, weil ich das getan habe, bin ich rein von dem Blut aller. Das ist eine Anspielung auf Esekiel 3, wo Gott
- den Propheten sagt, wenn du den Gesetzlosen nicht warnst, dann wird er sterben, aber sein Blut werde
- ich von dir fordern. Also, es geht darum, schweigen kann zu Blutschuld führen. Und Apostel Paulus sagt jetzt hier im
- Blick nicht auf Gesetzlose, sondern im Blick auf die Gemeinde. Hätte ich nicht den ganzen Ratschluss Gottes verkündigt, hätte ich Blutschuld auf mich geladen.
- Das ist schon enorm. Also das zeigt die Notwendigkeit, dass in den Gemeinden der ganze Ratschluss Gottes gepredigt wird, weil man sich
- sonst schuldig macht, weil man nicht alles gesagt hat, was gesagt werden muss, um die Gläubigen zu schützen. Gleich im Anschluss spricht er nämlich
- von kommenden Gefahren in Vers 29. Denn ich weiß, dass ich weiß dieses, dass nach meinem Abschied verderbliche Wölfe zu euch hereinkommen werden, die der
- Herde nicht schonen. Und auch aus euch selbst werden Männer aufstehen, die verkehrte Dinge reden, um die Jünger
- abzuziehen hinter sich her, darum wacht und gedenkt und so weiter. Also sehr ernst weiter.
- Der Apostel Paulus betet in Epheser 1, Vers 18, also gerade in diesem Brief, indem er drei der acht Geheimnisse, die er in seinen Briefen offenbart,
- vorstellt, da sagt er, dass er für die für die Epheser betet und zwar, dass die Augen ihre Herzen erleuchtet
- werden. Ein ganz wichtiger Punkt. Ich war beim Abfassen der Bibel, da ging es um Inspiration. Der Heilige Geist hat die Bibelschreiber so geleitet, dass sie
- genau das aufschrieben, was Gott uns sagen wollte, sodass jedes Wort von Gott inspiriert ist. Aber was nützt eben das inspirierte vollkommene Wort, wenn die
- Gläubigen es nicht verstehen können? Und darum braucht es Erleuchtung. Und das hat nichts zu tun mit Buddhismus. Das ist eine ganz andere Art von
- Erleuchtung. Im Buddhismus ist es eine mystische Erleuchtung, wo auch der Verstand im Weg steht und ausgeschaltet werden soll. Aber hier
- geht es darum, dass die Augen der Herzen, also dass die innere Fähigkeit des Erkennens durch den Heiligen Geist geöffnet und erleuchtet eben mit dem
- Licht Gottes versehen wird. Aber das braucht es genau. Und Paulus kann von Timotheus sagen in 2 Timotheus 3, Vers 10: "Du aber hast
- genau erkannt meine Lehre. nicht so ungefähr oder so grob,
- sondern genau erkannt. Also da sehen wir ein Beispiel, wie das inspirierte Wort bei einem Hörer wirklich rüber kam, dass er auch das erkannt hat, aber genau
- erkannt hat, was der Apostel Paulus aufschreiben musste. In Epheser 4, Vers 15 sagt der Apostel ganz allgemein für die Gläubigen, dass
- es das Ziel ist, die Wahrheit festhaltend in Liebe. Aber
- wenn es wirklich so wäre, man muss alle Standpunkte nebeneinander stehen lassen. Man kann nicht genau wissen, welche Auslegung richtig ist. Wie kann man dann
- die Wahrheit festhalten in Liebe? und wohlverstanden. Es heißt nicht Wahrheit festhalten, sondern die Wahrheit
- ist auch interessant, dass in der Bibel nie in der Mehrzahl von Wahrheiten gesprochen wird. Das ist so eine Ausdrucksweise, die wir im Deutschen
- verwenden. Und wenn man wenn man sich dessen bewusst ist, ist das kein Problem. Wir sprechen manchmal von Wahrheiten und meinen eben
- bestimmte Themen in der Bibel. So, aber die Bibel spricht über die Wahrheit immer in der Einzahl, die Wahrheit nicht als ob es verschiedene Wahrheiten
- nebeneinander geben könnte. also die Wahrheit festhalten in Liebe. Und in 2 Timotheus 1, Vers 13 sagt der Apostel zu Timotheus als Befehl,
- das ist ein Imperativ, also eines der Gebote des Neuen Testaments. Halte fest das Bild gesunder Worte.
- Und dieser Ausdruck Bild im Griechischen bedeutet auch Form, Umriss Muster gesunder Worte. Das macht also klar eben das Wort Gottes in seinen großen Linien,
- in seinen großen Zusammenhängen. Das müssen wir festhalten. Und das ist ein göttlicher Befehl.
- Natürlich wird auch oft gesagt, ja, die Bibel sagt, wir müssen glauben und glauben ist doch eigentlich das Gegenteil von Wissen.
- Ja, in der Umgangssprache schon. Wenn ich sage, ich glaube, er hatte eine grüne Jacke an, dann heißt es, ich bin mir nicht so sicher. Es könnte sein,
- aber vielleicht auch nicht. Aber wir müssen schauen, wie die Bibel das Wort Glauben benutzt. Und die Bibel beschreibt den Glauben als
- eine Gewissheit, als ein Wissen. Nehmen wir nur mal den ersten Korintherbrief. Dort kommt zehn mal an zehn Stellen vor die Frage, wisst ihr nicht?
- Also eine herausfordernde Frage des Apostels. Was seid ihr euch über diesen Punkt nicht völlig im klaren? Das müsste aber so sein.
- So sagt in er Korinther 3, Vers 16: "Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes Tempel seid?"
- In 5 Vers 6: "Wisst ihr nicht, dass ein wenig Sauerteig den ganzen Teig durchsäuert?" Also das Prinzip, dass Sünde ansteckt in
- der Gemeinde und sich ausbreitet, wenn der Sauerteig nicht gestoppt wird. Oder 6 Vers 2: "Wisst ihr nicht, dass
- die Heiligen die Welt richten werden?" Das ist ein Thema, das zur Prophetie gehört der Bibel. Also wissen, dass der Tag kommt, wo einmal
- die Gläubigen an der Seite von Jesus Christus als Richter auftreten werden. Mus man wissen. Wisst ihr nicht? 6 Vers 3. Wisst ihr nicht, dass wir Engel
- richten werden? Nicht nur Menschen, sondern Engel. 6 Vers 9: Wisst ihr nicht, dass Ungerecht das Reich Gottes nicht ererben
- werden? 6:15. Wisst ihr nicht, dass eure Leiberglieder Christi sind? Im gleichen Kapitel, Vers 16: "Wisst ihr
- nicht, dass der, welcher der anhängt, ein Leib mit ihr?" Vers 19: "Wisst ihr nicht, dass euer Leib der Tempel des in euch wohnenden
- Heiligen Geistes ist?" Und so weiter. 9 Vers 13: "Wisst ihr nicht, dass die, welche mit den heiligen Dingen beschäftigt sind, aus dem Tempel essen?"
- Also hier geht es um Kenntnis von Grundsätzen im Alten Testament in Verbindung mit dem Gesetz und dem Tempeldienst. Sollten die Korinther auch
- wissen. 924. Wisst ihr nicht, dass die welche in der Rennbahn laufen, zwar alle laufen, aber nur einer bekommt den Preis
- zehn mal. So oder ich habe in einen weiteren Punkt auf dem Skript notiert, acht mal im Römerbrief heißt es wir wissen,
- wir wissen, wir wissen. Und die letzte Stelle beginnen mit 2. Vers 2. Die letzte Stelle ist 8 Vers 28. Wir wissen aber, dass denen, die Gott
- lieben, alle Dinge zum Guten mitwirken. Das sind Glaubensinhalte, aber die sind gewiss. Und darum kann man sagen, anstatt wir glauben, wir wissen.
- Und so könnte man also beliebig weiterfahren. Ich möchte noch hinweisen, im ersten Johannesbrief findet man elf mal wir wissen,
- wir wissen, wir wissen. Und sechs mal im selben Brief, ihr wisst, ihr wisst. Aber es geht um Dinge unseres Glaubens.
- Und es ist so schön zu sehen Saulus vor Damaskus. Er bekehrt sich. Er wird vom Saulus zum Paulus und damals in der
- Bekehrungsgeschichte, Apostelgeschichte 9, Vers 5, sagt er: "Wer bist du, Herr?"
- Aber am Ende seines Lebens in dem zweiten Timotheusbrief, den er aus der Todeszelle in Rom geschrieben hat, da schreibt er in 2 Timotheus 1, Vers
- 12: "Ich weiß, wem ich geglaubt habe." Und das ist ein wunderbarer Satz, der eben dieses Wissen und Glauben miteinander verbindet. Das gehört
- zusammen, das kann man nicht trennen. Also, wenn man über Glauben spricht, gerade mit Nichtchristen, muss man klar definieren, was das in der Bibel
- bedeutet im Kontrast zum Sprachgebrauch im Alltag. Eine weitere Beobachtung, die sehr interessant ist,
- wenn die Bibel über die Lehre spricht, spricht sie immer, wenn es um die wahre Lehre geht, in der Einzahl darüber, die
- Lehre. Aber wenn es um falsche Lehren geht, dann ist der Plural, die Mehrzahl sehr bedeutsam. Ich
- habe hier auf dem Skript eine ganze Serie von Stellen, zuerst über die wahre Lehre immer in der Einzahl zusammengefügt.
- Also Timotheus 1, Vers 10, dort ist die Rede von der gesunden Lehre, nicht von den gesunden Lehren, sondern von der gesunden Lehre. Die Einzahl
- drückt eben aus, dass all das, was das Wort Gottes lehrt, eine Einheit bildet. Das sind nicht einfach verschiedene Blöcke, die so ein bisschen sich
- berühren oder, sondern sie bilden eine in sich geschlossene Einheit. Und darum ist auch der Ausdruck gesunde Lehre so wichtig.
- Das Wort für gesund im Griechischen Hygienos kennen wir aus als Fremdwort Hygiene und es bedeutet eben keinfrei,
- also gesund, dass da keine krankmachenden Keime im Spiel sind und darum geht es ja in der Hygiene im Deutschen. man
- entfernt krankmachende Keime und die gesunde Lehre ist also die Lehre, die frei ist von krankmachenden Keimen, krankmachenden Bakterien oder
- Viren. Und wir wissen, wie schlimm Viren sind in der Medizin und auch wie schlimm sie
- sind in der Informatik. Ja, wenn sie mal drin sind, man kriegt sie kaum raus
- und sie machen am Schluss alles kaputt. Und so ist das auch, wenn eben gewisse krankmachende Dinge in der Verkündigung drin sind, dann
- dann ist das nicht statisch, also am Ort bleiben, sondern es gibt immer eine Bewegung, eine Dynamik und es es hat die Tendenz, sich auszubreiten und die
- verschiedensten Themen eben auch zu beeinflussen. Also die gesunde Lehre. Timotheus 4, Vers 6. Da spricht der Apostel Paulus
- von dem, dass ein Gläubiger auferzogen ist durch die Worte des Glaubens und der guten Lehre,
- der du, Timotheus, genau gefolgt bist. Da haben wir nicht die gesunde Lehre, sondern die gute Lehre. Gegenteil ist also kranke Lehre,
- schlechte Lehre und wieder Timotheus ist nicht so ungefähr, sondern genau gefolgt dieser guten
- Lehre. Timotheus 4, Vers 16. Habe Acht dich selbst und auf die Lehre. Also jeder Gläubige muss ein Auge auf sich selber haben
- und sich im klaren sein, wir sind ständig in Gefahr. Ja, wir sind ständig in Gefahr und dessen muss man sich im klaren sein und
- darum auf sich selber acht haben und auch beobachten, wo stehe ich, immer wieder prüfen, wo stehe ich, wie entwickle ich mich, wie verändere ich
- mich und natürlich, wir verändern uns ständig, sonst wären wir keine Menschen. Aber wir können uns
- in die gute Richtung verändern oder eben auch in eine schlechte Richtung, die uns von der guten Lehre wegbringt. Und darum ist es gerade in einem erwähnt, habe
- acht auf dich selbst und auf die Lehre. Also, pass auf, dass da nicht Veränderungen reinkommen, die dann eben nicht mehr gut sind.
- Und Timotheus 5 Vers 17, da geht es um Älteste, die doppelter Ehre geachtet werden sollen, wenn sie treu sind. Und dann wird hinzugefügt besonders die, die
- in Wort und Lehre arbeiten. Auch da Lehre in der Einzahl. 1 Timotheus 6 Vers 1. Damit nicht der Name Gottes und die
- Lehre verlästert werde. Also unser Verhalten ist ganz wichtig und wenn das Verhalten eben schlecht ist, kann es dazu führen, dass eben die
- Ehre Gottes geschmäht wird von den Menschen um uns herum und auch die Lehre verlästert wird, dass man schlecht
- spricht über die gute Lehre der Bibel, weil wir uns falsch verhalten. Dann im selben Kapitel Vers 3 spricht Paulus über die Lehre, die nach der
- Gottseligkeit ist. Ganz interessant. Gottigkeit. Andere Übersetzungen haben Frömmigkeit.
- Ist alles richtig. Das griechische Wort bezeichnet grundsätzlich. Ehrfurcht vor Gott. und auch die Furcht, nichts zu tun, was
- gegen Gott und gegen seine Gedanken ist. Aber es bedeutet auch ein Leben, das eben erfüllt ist in der Beziehung, in der Gemeinschaft mit Gott.
- Und darum hat die Elbefelder das eben übersetzt mit Gottseligkeit. Ein Ausdruck, den man nicht gerade kürzlich in der Zeitung gelesen hat,
- gebe ich zu. Aber wenn man sich vergegenwärtigt, diese alten Ausdrücke wie trübeligkeit oder trübselig, das ist ein lebenvoller
- drüber Gedanken. Jemand ist redselig, das heißt er schwatzt den ganzen Tag. Er hört nie mehr auf. Und dann haben wir den Begriff
- leutselig. ist eine, der kann einfach nicht alleine sein, der muss immer von Leuten umgeben sein. Das Leutelig und es ist klar, Gott
- Selkeit, das ist ein Leben, das erfüllt ist von Gott. Aber eben ist der Gedanke der Ehrfurcht vor Gott ist ganz zentral da drin enthalten.
- Und nun die Lehre, die nach der Gottseligkeit ist, das macht klar, die Lehre der Bibel, sobald das etwas Trockenes wird,
- was eigentlich die Herzen nicht ergreift, da machen wir etwas falsch. Denn die wahre biblische Lehre führt
- immer dazu, dass unsere Herzen erwärmt werden oder betroffen werden. Wenn die Lehre uns korrigiert, dann ist es nicht unbedingt gerade, dass man sich
- so warm im Herzen fühlt. Ja, aber dass man merkt, sie sie betrifft uns. Diese diese Betroffenheit, die muss immer da sein. Und darum lesen wir auch ebenso
- beispiel haft von Apollos in Apostelgeschichte 18 am Schluss, dass er ein Mann war, der sorgfältig die Dinge von Jesus lehrte.
- Also nicht so ein bisschen ungefähr sorgfältig, aber dann heißt es dort weiter in Brünstig
- im Geist. Also, man merkte, wenn Apollos sprach, dass das war ein brennen. Die die Wahrheit erfüllte sein Herz, die Lehre erfüllte sein Herz und das muss
- eben eben immer der Fall sein. Und man kann nicht sagen, ja gut, das war Apollos. Nein, in Römer 12 wird das als ein Gebot in ein ganzen Liste
- erwähnt für alle Gläubigen, dass wir inbrünstig sein sollen im Geist. Also, das ist die Lehre, die nach der
- Gottseligkeit ist. Und 2 Timothus 3, Vers 10 hatte ich heute ja schon zitiert. Paulus sagt von Timotheus, er habe genau
- erkannt seine Lehre. 2 Timotheus 3. Vers 16 sagt von der Bibel, die inspiriert ist. Alle
- Schrift ist von Gott angegeben und sie ist nützlich zur Lehre. Aber eben in der Einzahl. Dann 2 Timotheus 4 Vers 2. Da wird davon
- gesprochen, dass man ermahnen muss mit aller Langmut und Lehre. Das heißt nicht einfach behaupten. Wenn jemand ermahnt und
- einfach etwas behauptet und dann sagt man ja, aber wieso wieso sagst du mir das? Dann muss er das begründen können.
- Also, man kann nicht einfach etwas etwas behaupten, sondern man muss es begründen und
- eben auch mit der Lehre der Bibel belegen. Ermahnen mit Lehre. Man muss es begründen können,
- was man sagt. Aber weiter mit aller Langmut. Das heißt, dass man beim Ermahnen auch Geduld hat mit dem anderen und auch sieht, der andere braucht
- vielleicht auch Zeit, sich Dinge zu überdenken. 2 Tim Motheus 4, Vers 3. Da spricht der Apostel Paulus von Menschen in der
- Endzeit, die die gesunde Lehre nicht ertragen. Also gerade in der Endzeit ist das etwas, was allgemein dann nicht mehr so
- gut ankommt, gar nicht mehr gut ankommt. Und darum ist es auch interessant, diese verwirrende Vielfalt von Stimmen, die ich am Anfang zitiert habe, das sind
- Dinge, die man heute mehr hört als in der Vergangenheit. Man konnte das immer hören, aber heute ist das sehr ausgeprägt.
- Aber das ist die Erfüllung der Prophetie in 2 Timotheus 4 Vers 3. Die gesunde Lehre nicht ertragen und sie häufen sich dann leer auf in demen dem es ihnen in
- den Ohren juckt. Also gerne die Leute will man hören, die genau das erzählen, was den Leuten irgendwie so gefällt,
- aber eben ihrem ihrer sündigen Natur gefällt. Titus 1, Vers 9. Es geht dort um eine Liste von Kennzeichen, die ein ältester aufweisen
- soll. Und eine dieser Kennzeichen ist anhängend dem zuverlässigen Wort nach der Lehre,
- damit er fähig sei, sowohl mit der gesunden Lehre zu ermahnen, als auch die Widersprechenden zu überführen.
- Das heißt also ein ältester muss dem Wort anhängen, richtig ankleben. Man merkt, das ist ihm ein Herzensanliegen,
- die das Wort Gottes. Aber es wird mehr gesagt anhängend dem zuverlässigen Wort. Also ein ältester sagt nicht, das kann
- man ja so sehen, da brauchst so, du brauchst so, sondern er sagt, das Wort ist zuverlässig und diesem Wort muss er ankleben, anhängen
- und zwar so, damit er dann auch in der Lage ist mit der gesunden Lehre zu ermahnen. Wenn er sieht, da wird von der gesunden
- Lehre abgewichen, dann muss er das mit der gesunden Lehre genau begründen, aber eben mit der Lehre in der Einzahl, nicht so oder so oder so oder so, mit der
- gesunden Lehre ermahnen und dann gibt es eben auch Fälle, wo richtig Widerstand kommt und da ist es wichtig, die Widersprechenden zu
- überführen, genauso wie der Richter mit ganz harten Fakten den Angeklagten überführen muss von dem was auch immer abstreitet
- und dann in die Sache klar. Das muss ein älterester tun. Titus 2, Vers 1. Da sagt Paulus zu Titus: "Rede, was der gesunden Lehre geziemt
- Befehl." Und in Titus 2, Vers 7 wird gesagt, dass ein Kennzeichen der Gläubigen muss sein,
- dass sie in der Lehre Unverfälschtheit aufweisen. Also Eindeutigkeit,
- Klarheit. Titus 2, Vers 11. Damit sie die Lehre, die unseres Rettergottes ist, zieren in allem.
- Also die Gläubigen sollen durch ihr Leben eine Verzierung sein von dem, was die Bibel lehrt.
- In 2 Johannes 9 steht im Blick auf fundamentale Irrlehrer, die die Person des Herrn Jesus angreifen. Jeder der weitergeht
- und nicht bleibt in der Lehre des Christus. Es wird klar, wie andere Lehren entstehen.
- Luther sagt ja in seinem berühmten Lied: "Ein Fest, der Burg ist unser Gott. Das Wort: "Sie sollen lassen sta und
- keinen Dank dafür haben." Das heißt, sie sollen einfach die Bibel stehen lassen, so wie sie ist. Und wenn Sie das machen, bitte, muss man Ihnen
- nicht noch dankeschön sagen dafür. Das Wort sie sollen lassen sta und keinen Dank dafür haben. Es selbstverständlich,
- muss man nicht danke sagen, aber der ihrlehrer geht eben weiter und bleibt nicht in der Lehre des Christus. Und zweit Johannes Brief, Vers 10 sagt
- dann, wenn jemand zu euch kommt und diese Lehre nicht bringt, da geht es jetzt eben um fundamentale Irlehrer, die andere beeinflussen wollen
- und kommen, aber diese Lehre nicht bringen über Christus, dann wird weiter gesagt, dann soll man
- sie nicht aufnehmen und so weiter. Jetzt im Zusammenhang mit falschen Lehren benutzt die Bibel typischerweise
- den Plural, die Mehrzahl. Z.B. in Markus 15, Vers 9, da greifte der Herr Jesus die Überlieferung der Ältesten an. Also diese
- Sammlung von Auslegungen, die später in der Mishna und in der Gemara beide zusammen bilden den Talmut
- schriftlich fixiert worden sind. Und da sagt der Herr Jesus und in der Parallelstelle auch in Markus 7, indem sie als Lehren
- Menschengebote lehren. Also er weiß darauf hin, wie viele rabbinische Auslegungen nicht Auslegungen sind des Wortes Gottes,
- sondern menschliche Hinzufügungen. Und er gibt sogar ein Beispiel von einen einem solchen Gebot, das sogar das Gebot Gottes in der Bibel ausdrücklich aufhebt
- und drum er spricht also in der Mehrzahl, weil es eine solche Vielfalt gibt von menschlichen falschen Lehren, indem sie als Lehren Menschengebote
- lehren. in Kolosser 222. Es geht dort um eine Irlehre, mit den die Kolosser konfrontiert wurden. Das war eine Mischung von gesetzlichem
- Judentum und Mystik zusammen. Und da sagt er nach den Geboten und Lehren der
- Menschen. 1 Timotheus 1, Vers 3. Paulus musste weggehen
- und liest Timotheus zurück und sagt: "Ich habe dir dann den Befehl gegeben, damit du etlichen gebötest, nicht andere Lehren zu lehren."
- Das zeigt also, dass solche die Verantwortung tragen, wie Timotheus, der kein Apostel war, aber er trug besondere Verantwortung und
- Paulus sagt ihm, du musst da in der Gemeinde solchen die andere Lehren bringen. Ganz klar gegentreten und Gebieten. Das geht nicht. Das wird hier
- nicht gelehrt. Und interessant, hier steht gar nicht mal ihr Lehre. steht auch nicht falsche Lehre, sondern
- er sagt andere Lehren, die eben anders sind als das, was wirklich das Wort Gottes in Klarheit lehrt,
- nicht andere lehren zu lehren. Und dann weiter 1 Tim Motus 4. Vers 2, da spricht er über Menschen, indem sie achten auf betrügerische
- Geister und lehren von Dämonen. Im Zusammenhang geht es darum, Paulus sagt in späteren Zeiten, übrigens nicht
- in den letzten Zeiten. Das Wort Hüsteros meint nicht die letzten. Also es geht nicht um die Endzeit,
- sondern danach folgende Zeiten sind gemeint. Und da sagt er, da werden solche kommen, die verbieten zu heiraten
- und gebieten sich von Speisen zu enthalten, welche Gott geschaffen hat zur Annehmung mit Danksagung. Also sind die zwei Elemente Zölib
- und Askäse. Und das kam tatsächlich äh sehr stark auf ab dem zweiten Jahrhundert,
- also wirklich in der nachfolgenden Zeit auf die Zeit der Apostel. Der letzte Apostel starb um 100 Johannes und dann
- im dritten Jahrhundert wurde das noch stärker und das führte zur Entstehung der Bewegung der Einsiedler, die sich absonderten. Und das war ein
- solcher ein solcher Trend, dass die sich dann zusammenfanden, die Einsiedler und begannen die ersten Klöster zu gründen.
- Und da kam eben der Gedanke auf, also wurde eher mehr verbreitet, so muss man sagen, kam schon früher auf, dass Eosigkeit eigentlich geistlich gesehen
- eine höhere Stufe ist, als wenn man verheiratet ist. Und so entstand eben diese Verpflichtung zu einem höheren Stand,
- der aber für viele eben ein eine Falle wurde über diee stolperten und dann eben, dass man meinte, wenn man sich von Essen
- enthält, erreicht man eine höhere geistliche Stufe. Ist das Käse und diese Lehren gehen eigentlich zurück auf die Philosophie von ganz besonders
- von Plato. nicht nur Plato, aber auch andere, aber besonders Plato, der auch das überhaupt das Natürliche verachtete. Und darum kam diese Verachtung der Ehe
- und auch der Sexualität in der Ehe und die Verachtung von Essen. Aber der Apostel Paulus sagt, das sind Lehren von Dämonen.
- Aber eben sagt nicht die Lehre der Dämonen, sondern Lehren der Dämonen, weil sie so vielfältig sind, so zugeschnitten für jede Fasson.
- Dann Hebräer 13, Vers 9, ein Befehl an die Gläubigen ganz allgemein. Lasst euch nicht fortreißen durch mancherlei und fremde Lehren.
- Auch da ist es interessant, es heißt nicht durch ihr Lehren, sondern durch mancherlei Lehren.
- Das ist eben das Besondere an verkehrten Lehren, dass sie so vielfältig sind. Es gibt einfach alles mögliche an Ideen. Und warum? Weil eben nicht alles für
- alle so passend ist. Die einen haben lieber das, die anderen eher das und die anderen jenes. Und darum gibt es diese Vielfalt. Aber die Bibel sagt, lasst
- euch nicht mit fortreißen durch mancherlei lehren. Und zweitens fremde lehren. Sie sind fremd. Man merkt, das ist etwas
- anderes als das, was das Wort Gottes lehrt. Es ist fremd.
- Nun, also die Bibel sagt, es gibt eine klare biblische Lehre
- und die müssen wir vertreten. Aber jetzt ist die Frage, warum ist denn das unter den Gläubigen ganz allgemein nicht so klar?
- Warum haben wir denn dennoch diese diese Verwährung? Obwohl auch der Herr Jesus gesagt hat, an Pfingsten wird der Heilige Geist kommen und er wird euch in
- alle Wahrheit leiten. Und der Punkt ist der, es gibt Voraussetzungen, die der Bibelles erfüllen muss, um zu
- dieser Klarheit zu kommen. Das ist das gleiche mit dem Beten. Der Jesus hat auch ganz klare Verheißungen geben für erhörliches
- Gebet. Aber er hat nicht einfach gesagt, beten und dann Erhörung, sondern man muss in der Bibel mal all
- diese Stellen zusammensuchen, die Bedingung Bedingungen nennen. Da wird eine genannt, dort eine und dort nochmals eine und am Schluss hab wir
- einen ganzen Katalog und dann wir plötzlich klar, ach so, aber bei mir stimmt das und das nicht, dann
- kann ich mich auch nicht auf Gebetserhörung berufen. Und so ist es auch mit dem Bibellesen. Natürlich sagt die Heilige Schrift, der
- Heilige Geist ist gekommen, um uns in alle Wahrheit zu leiten, aber die Frage ist, ob nicht Hindernisse da sind. Ein
- erster Punkt, den ich erwähnen möchte, ist Gehorsam. Ausgangspunkt, um Zugang zur Bibel zu bekommen, ist der Wunsch, Gottes Wille
- zu tun. In Johannes 7, Vers 17 sagt der Herr Jesus
- ganz grundsätzlich an die Menschen. Er spricht von dem Vater, der ihn gesandt hat. Vers 16. Und dann sagt er,
- wenn jemand seinen Willen tun will, so wird er von der Lehre wissen, ob sie aus Gott ist oder ob ich aus mir selbst rede.
- Also, wenn jemand wirklich den Wunsch hat, ich möchte Gott gehorchen, übrigens interessant, heißt noch nicht, dass er gehorcht, sondern diesen Wunsch
- hat, den Willen Gottes tun will, der bekommt Klarheit und zu erkennen, ja, dieses Wort von dem Mann aus Nazareth,
- das ist das Wort des Messias, das ist das Wort des Sohnes Gottes. Aber in der Wunsch gehorsam zu sein, ist die Voraussetzung. Johannes 14, Vers 21. Da
- sagt der Herr Jesus am Vorabend der Kreuzigung im Kreis der Jünger: "Wer meine Gebote hat und sie hält, der ist es, der mich liebt.
- Wer aber mich liebt, wird von meinem Vater geliebt werden und ich werde ihn lieben und mich selbst ihm offenbar machen."
- Also der Herr Jesus sagt, wer sein Wort hat und das auch einhält, umsetzt, dem wird er sich selber offenbaren. Seine Herrlichkeit, seine Größe, wie sie
- im Wort Gottes offenbart wird, wird dann klar. Aber es ist die Folge auf Gehorsam gegenüber einzelnen biblischen Aussagen. Nicht war darum wird ist hier in der
- Mehrzahl gesprochen, wer meine Gebote nicht wer mein Gebot so quasi umfassend. Diesen Ausdruck gibt's übrigens auch, aber hier ist die Betonung auf den
- einzelnen Aussagen des Wortes Gottes. Wer das umsetzt, der hat die Verheißung, dann wird der Herr
- sich ihm offenbar machen. Wir sind steheneblieben bei den Voraussetzungen des Bibelles um richtig erkennen zu können. Und haben Punkt 1 betrachtet
- Gehorsam. Gehorsam ist auch ein Ausdruck von Demut, denn
- gegenüber dem Wort gehorsam zu sein bedeutet sich unter das Wort zu stellen und nicht über das Wort. Und das ist absolut wesentlich.
- Zweiter Punkt und das ist gerade damit verbunden, Erfurcht vor Gott. Sprüche 1, Vers 7 ist der Schlüsselvers zu diesem Buch der Weisheit.
- Salomo erklärt: "Die Ehrfurcht vor dem Herrn ist der Erkenntnisfang, die Narren verachten Weisheit und
- Unterweisung. eine tiefe Ehrfurcht vor Gott, die auch Gott recht gibt in Dingen, wo man etwas nicht versteht.
- die führt eben dazu, dass Gott uns sein Wort und die Weisheit seines Wortes aufschließt. Und
- der dritte Punkt, ich hätte den als ersten Punkt bringen können, Wiedergeburt und Inneewohnung des Heiligen Geistes.
- Man kann grundsätzlich sagen, ohne Neugeburt, so wie das der Herr Jesus in Johannes 3 beschreibt und Inneewohnung des Heiligen Geistes
- nach Epheser 1 bis 14 dort erklärt Apostel Paulus die Epheser, nachdem sie das Wort der Wahrheit geglaubt hatten, sind sie
- versiegelt worden mit dem Heiligen Geist. Also Bekehrung führt dazu, dass Gott neues Leben gibt,
- Wiedergeburt Johannes 3 und zusätzlich den Heiligen Geist gibt. Und ohne diese Voraussetzungen kann man die Bibel nicht wirklich verstehen.
- Das sehen wir sehr deutlich aus Korinther 2, Vers 14. In dem Zusammenhang Gott wird die Menschheit in drei Gruppen eingeteilt
- und zwar er Korinther 2, Vers 14. Der natürliche Mensch aber nimmt nicht an, was des Geistes Gottes ist, denn es ist ihm eine Torheit und er kann es nicht
- erkennen, weil es geistlich beurteilt wird. Der Geistliche aber beurteilt alles. Er selbst aber wird von niemandem
- beurteilt. Denn wer hat den Sinn oder das Denken des Herrn erkannt? der ihn unterweise. Wir aber haben Christi Sinn oder Christi
- denken. Dann geht es weiter. Kapitel 3, Vers 1. Und ich, Brüder konnte nicht zu euch reden als zu geistlichen,
- sondern als zu fleischlichen, als zu Unmündigen in Christus. Ich habe euch Milch zu trinken gegeben, nicht Speise, denn ihr vermochtet es noch
- nicht, aber ihr vermögt es auch jetzt noch nicht, denn ihr seid noch fleischlich. Denn da Neid und Streit unter euch ist,
- seid ihr nicht fleischlich und wandelt nach Menschenweise. Denn wenn einer sagt, ich bin des Paulus, der andere aber ich des Apollos, seid ihr nicht
- menschlich. drei Gruppen. Der natürliche Mensch, 2 Vers 14, griechisch Psychikos,
- also der seelische Mensch. In Judas Brief in den letzten Versen wird gesagt, natürliche Menschen, die den Geist nicht haben.
- Also der psychische Mensch, das ist der Mensch, der sich von seinen eigenen Trieben leiten lässt, natürlichen Trieben, nicht durch den Geist Gottes.
- Das ist der eben unbekehrte, nicht wiedergeborene Mensch, der den Geist Gottes nicht hat. Und von ihm heißt es: "Nimmt nicht an, was des Geistes Gottes
- ist, denn es ist ihm eine Torheit. Er kann es nicht erkennen. Und das macht klar, warum auch die ganze liberale Theologie
- ist von vorne rein zum Scheitern verurteilt. Menschen, die eben gar nicht wiedergeboren sind und eben in der Bibel
- Fehler und Irrtümer suchen, die können gar nicht Gottes Wort verstehen. Aber Paulus sagt den Korinthern, sie seien
- nicht geistlich. Also der geistliche Mensch, das ist der, der sich gewohnheitsmäßig durch den Heiligen Geist leiten lässt,
- auch im Alltag. Und der Fleischliche, das ist der Christ, der sich gewohnheitsmäßig durch seine sündige Natur, das Fleisch in ihm nach Römer 7
- leiten lässt. Und da sehen wir, das ist ein Hindernis. Paulus sagt, ich konnte zu euch nicht reden als zu geistlichen, sondern als zu
- fleischlichen. Und er sagt, ich habe euch Milch zu trinken gegeben, nicht Speise. Die Korinther kamen, also die ersten fünf
- Jahre zuvor zum Glauben. Und jetzt muss man sich vorstellen, ein Baby fünfjährig und man kann noch keine feste Speise geben. Es geht nur mit
- Muttermilch und das ist nicht mehr lieblich. Ja, das das das sind ganz kranke Kinder. Und so spricht er die die Korinther an.
- Ihr habt Streit untereinander und diese Streitigkeiten führen dazu, dass ihr die Gemeinde in Parteien zerspaltet und das hindert euch eben feste Speise
- des Wortes Gottes aufnehmen zu können. Ihr seid nicht in der Lage. Ihr versteht es nicht.
- Also darum habe ich im Skript geschrieben, der ohne Neugeburt und Inewohnung des Heiligen Geistes kann die Bibel nicht
- wirklich verstanden werden. Der natürliche Mensch kann es schon gar nicht. Auf den fleischlichen komme ich noch ausführlicher. Der Herr Jesus muss
- die Bibel öffnen. Und das sehen wir in Lukas 242. Da heißt es: "Brannte nicht unser Herz, als er zu uns redete auf dem Weg
- und diese Emmausjüer sagen und er hat uns die Schriften geöffnet." Also der Herr Jesus muss die Schriften öffnen und in Lukas 24:445,
- als der Herr dann im Mitten der Apostel war, heißt es, dass er ihr Verständnis öffnete, damit sie die Schriften verstehen
- würden. Das sind zwei verschiedene Dinge. Also, der Herr muss die Bibel öffnen. ist zuerst ein geschlossenes Buch, aber
- wenn er es auut, dann wird die Schrift geöffnet. Aber das reicht noch nicht. Selbst eine geöffnene Schrift ist noch keine Garantie, dass alle Hörer
- das aufnehmen. Der Herr muss auch unseren Verstand n Verständnis oder Verstand öffnen. Also, der Verstand ist
- eigentlich geschlossen gegenüber den Wort Gottes und da braucht es einen speziellen spezielles Wirken von Gott, dass dieser Verstand aufgeschlossen wird
- durch den Herrn Jesus. Und da schließt sich wieder der Kreis. Der Heilige Geist muss die Augen des Herzens erleuchten.
- Kennen wir schon. Epheser 118. Und er muss Erkenntnis schenken. Genau das ist es, was wir in Korinther 2, Vers 12 haben. Das habe ich noch nicht
- zitiert und füge ich gleich noch an. In Zusammenhang spricht Paulus über das Geheimnis Gottes und dann sagt er in
- Vers 12: "Wir aber haben nicht den Geist der Welt empfangen,
- sondern den Geist, der aus Gott ist, auf dass wir die Dinge kennen, die uns von Gott geschenkt sind." Also, es braucht das Wirken des Heiligen
- Geistes, dass wir die Dinge erkennen können, die Gott uns geschenkt hat und die in seinem Wort beschreibt, die Auswirkungen der Erlösung.
- Und dann haben wir bereits gelesen, in Vers 15 heißt es von dem geistlichen Menschen.
- Der Geistliche aber beurteilt alles. Also der Mensch, der durch den Geist Gottes geleitet wird, der kann beurteilen, ob etwas richtig ist und dem
- Wort Gottes entspricht oder nicht. Der geistliche beurteilt alles. Er selbst aber wird von niemandem beurteilt.
- Das ist interessant. Muss ich mal vorstellen. Man macht ein eine psychologische Analyse von einem geistlichen Mensch.
- Es funktioniert nicht, weil der geistliche Mensch Dinge tut und sich überlegt, die gar nicht in ein Psychogramm hineinpassen, wie man das
- lernt. Und zwar sagt der Herr Jesus grundsätzlich im Bezug auf den Geist Gottes in Johannes 3. Der Wind weht, wo er will
- und du hörst sein Sausen und du weißt eben nicht, woher er kommt und wohin er geht. Das ist die Situation ohne Satellit. Ja, wir stehen da, der Wind
- kommt da, plötzlich dreht er. Niemand kann erklären. Nur wenn man vom Himmel ganz von weit oben herabschaut, kann man etwas sagen,
- was da mit mit dem Wetter geschieht, nicht wahr? Aber der Mensch so auf Erden, der Wind kommt, plötzlich dreht er.
- Und dann sagt der Herr Jesus in Johannes 3: "Und so ist jeder, der aus Gott geboren ist. Der Wind weht, wo er will." Das meint
- den Heiligen Geist, weil das Wort für Wind ist das gleiche Wort wie für Geist. auf Griechisch benne, der Heilige Geist handelt anders als wie
- der natürliche Mensch erwarten würde. Gottes Handeln und Denken ist immer eine Überraschung für den Ungläubigen.
- Aber er sagt, der Jesus sagt auch der, der aus Gott geboren ist, der ist jetzt auch so und der passt dann nicht ins Psychogramm hinein.
- Aber von ihm heißt es, der Geistliche beurteilt alles. Unterscheidet beurteilt alles. Noch eine interessante Stelle in dem Zusammenhang
- Korinther 1437. Da geht es um ein neutestamentliches Gebot, das in der heutigen Zeit in den Gemeinden weltweit
- sehr sehr umstritten ist. Nämlich, sollen Frauen in den Gemeindezusammenkünften schweigen oder nicht?
- Und der Apostel Paulus erläutet das auf Vers 34 und folgende. Und da gibt eine ganze Serie von Argumenten
- und schließlich sagt er in Vers 36, Vers 37: "Wann jemand sich dünkt ein Prophet zu sein oder geistlich, so erkenne er, was ich euch schreibe,
- dass es ein Gebot des Herrn ist." Das heißt also gerade diese Stelle ist sogar ein Test. Wenn jemand geistlich ist, dann sagt er,
- was hier steht, das ist ein Gebot Gottes. Das ist nicht kulturell. Ist der Hammer, nicht wahr? Und man kann auch Propheten testen
- heute. Ja, ist das ein Gebot, das heute noch gültig ist? Nein, das ist kulturell war die Meinung von Paulus. Okay, ich
- weiß Bescheid. Und der Geistliche ist also der, der sich darunter stellt und erkennt, das sind
- Gebote des Herrn. Weiter ein weiter ganz wichtiger Punkt Leben im
- Selbstgericht. Ein ungeordnetes Christenleben, wo Sünde nicht laufend bekannt und vor Gott geordnet wird. Nach erste Johannes 1,
- Vers 9, wenn wir unsere Sünden bekennen. Jetzt ist der Ton weg. Wenn wir unsere Sünden bekennen, und zwar ist es ein Durativ im
- Griechischen, immer wieder bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt als Durativ. immer wieder vergibt und uns reinigt, immer wieder
- reinigt von aller Ungerechtigkeit. Das gehört zum ABC eines Christen und darum wird auch in er Korinther 11 erklärt im Zusammenhang mit dem
- Abendmal, wenn wir uns selber beurteilen würden, dann würden wir nicht unter das Gericht Gottes kommen. Wenn wir uns selber
- beurteilen, ist alles in meinem Leben in Ordnung, ja, dann kann ich am ab teilnehmen. Und wenn Dinge nicht in Ordnung sind, dann muss ich sie eben in
- Ordnung bringen. Aber das gehört zum ABC des Christen. Nun sehen wir aber bei den Korinther wird der Vorwurf gemacht, ihr seid fleischlich.
- Das heißt, dass Dinge nicht in Ordnung gebracht wurden und die sind ein Hindernis, um erkennen zu können. Also, wir müssen uns die letzten Verse
- vom Psalm 139 aneignen. Prüfe mich und erforsche mich. Und
- weiter heißt es und sieh ob ein Weg der Mühsal bei mir ist und leite mich auf ewigem Weg. Dieses Gebet muss uns einfach ständig
- begleiten. Oder auch wie David im Psalm 19 betet von verborgenen Sünden reinige mich. Oder wie Hiob sagt, was ich nicht sehe, zeige du mir. Und der Herr hat es
- ihm gezeigt. Und am Schluss tut der Buße Kapitel 41 und erfährt dann wieder diese wunderbare Gemeinschaft mit dem Herrn. Kapitel 42.
- Also, das ist ein ganz eine ganz wesentliche Voraussetzung das Leben im Selbstgericht. Fleischliche Christen verstehen nicht.
- Und gerade dort liegt der Schlüssel zu dieser Vielfalt von Meinungen. Genau dort
- weiter. Es ist wichtig, dass wir Belehrung durch die grundlegenden Gaben empfangen. Die grundlegenden Gaben der Apostel und
- Propheten im neuen Testament. Denn in Epheser 2, Vers 20 wird gesagt, dass die Gemeinde weltweit aufgebaut ist auf der Grundlage der Apostel und Propheten. Die
- haben das Fundament gelegt und haben ihre Lehre niedergelegt im neuen Testament. Und dann heißt es aber in Epheser 4,
- dass der Herr Jesus als Auferstandene der Gemeinde gegeben hat, Apostel und Propheten, die haben im ersten Jahrhundert den
- Grund gelegt und dann heißt es weiter: Evangelisten, Hirten und Lehrer. Und das Ziel ist, ich habe es hier auf dem Blatt zitiert, Vers.
- Warum hat er diese Gaben gegeben? zur Vollendung der Heiligen für das Werk des Dienstes, für die Auferbauung des Leibes Christi, bis wir
- alle hingelangen zu der Einheit des Glaubens und zur Erkenntnis des Sohnes Gottes, bis wir alle hingelangen
- zu dem erwachsenen Mann, zu dem Maß des vollen Wuchses der Fülle des Christus, damit wir nicht mehr unmündige seien hin und her geworfen und umhergetrieben von
- jedem Wind der Lehr die da kommt durch die Betrügerei der Menschen, durch ihre Verschlagenheit zu listig ersonnenem Irrtum.
- Also das Ziel dieser Gaben ist, dass die ganze Gemeinde weltweit ausgerüstet wird, um Gott zu dienen für das Werk des Dienstes.
- Sie auferbaut werden und das Endziel ist, dass alle zur völligen Einheit des Glaubens und der zur Erkenntnis des Sohnes Gottes gelangen. Das Ziel ist,
- dass alle Unmündigen erwachsen werden. Paulus macht in Korinthen einen Vorwurf. Ich konnte nicht zu euch reden als zu
- geistlichen, sondern als zu fleischlichen, zu unmündigen in Christus. Aber das Ziel ist, dass sie erwachsen
- werden, richtig auswachsen zum Maß des vollen Wuchses der Fülle des Christus. Ja, so wie wir im Natürlichen auswachsen müssen. Das ist übrigens
- nicht erreicht mit 18, das ist nach dem Gesetz. Aber die Adoleszenz, also die ist im allgemeinen
- abgeschlossen mit etwa 21 und es gibt gewisse, da geht es noch ein bisschen länger, das ist überhaupt kein Problem. Das ist so und die Stimme z.B.
- ist erst fertig mit 25. Also manchen wird ist es so so wichtig, dass mit 18 schon wirklich Erwachsene sind. Dabei ist alles ist alles noch auf
- dem Weg und die Stimme ist sowieso nicht fertig und ein paar andere Sachen auch noch nicht. Aber eben auch geistlich wir wachsen, wachsen, wachsen
- und hier wird gesprochen nicht nur von dem erwachsenen Mann, das ist man vielleicht schon mit 18, ja, jetzt natürlich gesprochen, aber zu dem Maß
- des vollen Wuchses der Fülle des Christus. Und das Ziel ist nicht mehr hin und her geworfen und umhergetrieben von jedem
- Wind der Lehre. Ja, da ist Lehr in der Einzahl, aber jedem Wind. Das heißt, da kommt ein Wind und dann wieder ein Wind und da wieder
- ein Wind und da wieder ein Wind. Ja, und das Schiffchen wird hin und her geworfen und man sagt so demütig: "Ja, man muss alles nebeneinander stehen lassen." Ja,
- aber das ist genau das, was Gott nicht möchte. Und es wird hier auch noch erklärt, woher solche Lehren kommen.
- Durch die Betrügerei der Menschen, durch ihre Verschlagenheit zu listig ersonnenem Irrtum.
- Da gibt es manchmal Dinge, da merkt man, da haben Leute wirklich sich etwas ausgedacht, ausgeklügelt, um damit die Gläubigen auf eine falsche
- Ferte zu bringen. Nun, wir haben schon gesehen, der Apostel Paulus hat in der Schule des
- Tirannus unterrichtet, Apostelgescheschichte 19, 9 bis 10. Und das war eben gerade dazu da, die Epheser
- so zu gründen, dass sie nicht mehr hin und her geworfen werden. Und wie gesagt, Apostel und Propheten bilden die Grundlage.
- Heute in der Endzeit muss man bei dem Tempel Gottes nicht mehr oben beim Dach nochmals eine Grundlage legen. Eine Grundlage legt man nur unten. Das ist
- Architektur. Ja, aber heute brauchen wir keine Apostel und Propheten mehr. Aber dieses Wort der Apostel und Propheten des Neuen
- Testaments haben wir hier in der Bibel. Und von der ersten Gemeinde am Pfingstag lesen wir das erste Kennzeichen einer Serie in Apostelg 242. Sie verharten
- aber in der Lehre der Apostel. Diese Stelle habe ich noch nicht erwähnt bei den Einzahlstellen, die Lehre der Apostel.
- Das war das erste Kennzeichen und es ist wichtig, die Lehre wird da am Anfang genannt, weil es einfacher ist eine Gemeinde zu korrigieren, wenn die Lehre
- wenigstens theoretisch richtig ist. Da kann in der Praxis einiges nicht stimmen, aber dann kann man sagen, ja, aber die Lehre sagt doch das und das.
- Und dann kann man die Praxis korrigieren, aber wenn die Lehre schon nicht stimmt, kann man praktisch nicht mehr
- korrigieren. Ja, nach welchem Maßstab? Das macht's dann so schwierig. Und nun
- die Apostel und Propheten haben wir in der Bibel und dann lesen wir aber in Epheser 4 von den weiteren grundlegenden Gaben Evangelisten, Hirten und Lehrer.
- Der Evangelist muss die Lehre der Apostel und Propheten anwenden auf die Verkündigung des Evangeliums, weil die Evangeliumsverkündigung, die
- muss auch richtig sein, die muss auch der Lehre entsprechen. Wir können nicht Dinge erzählen,
- wie Gott möchte, dass es dir gut geht.
- Und dann müssen wir nicht stauen, wenn Leute uns sagen, also mir geht es gut, ich brauche Christus nicht. Das hat mir eine so gesagt und da habe
- ich ihm gesagt, ja, es geht gar nicht darum, das Evangelium geht nicht darum, dass es ihnen gut geht, sondern es geht darum damit, dass sie nicht, dass sie
- errettet werden. Das hat überhaupt nichts damit zu tun. Und wenn man, wenn es einen gut geht, dann wäre das gerade der Grund Gott zu
- suchen, diesen Gott, der unverdient ein alles so geschenkt hat. Zudem muss man sich bekehren, nicht aus Angst vor der Hölle, sondern aus Dankbarkeit für seine
- Liebe. Es gibt Menschen, die bekehren sich, weil sie Angst haben vor dem Gericht Gottes und mit Recht, aber man könnte sich auch bekehren, weil es einem
- so gut geht. Also die Lehre muss auch in der Evangelationsverkündigung richtig sein.
- Und die Evangelisten wenden die Lehrer der Apostel und Propheten an auf die Evangeliumsverkündigung, so dass Menschen in der Welt das verstehen. Und
- ihre Aufgabe ist es auch den Gläubigen zu erklären, wie gibt man das Evangelium weiter, so dass es der Lehrer der Bibel entspricht und die
- Menschen es verstehen? Ja. Es reicht auch nicht, wenn wir alles richtig sagen in der Evangeliumsverkündigung, die Leute
- verstehen uns nicht oder wir beantworten Fragen, die sie gar nicht haben. Das ist ein echtes Problem, dass man manchmal Fragen beantwortet und die
- Leute haben gar nicht diese Frage. Die Leute fragen sich nicht, wie kann ich von meiner Schuld frei werden? Die haben ganz andere Fragen heute. Das
- hatten viele im 19. Jahrhundert. Die fragen sich, wie kann ich von meiner Schuld frei werden? Und da haben sich ganz viele bekehrt. Das war so in der
- Erweckungsbewegung des 19. Jahrhunderts. Aber heute haben die Menschen ganz andere Fragen und wir müssen Antworten geben auf diese Fragen. Und die
- Evangelisten sind ja da zur Verlendung der Heiligen für das Werk des Dienstes. Also, sie haben auch einen Dienst an der Gemeinde, um sie so auszurüsten.
- Und die Lehrer, zuerst die Hirten, die müssen die Lehre anwenden auf die individuellen Bedürfnissen der einzelnen. Der Hirt
- geht den Einzelnen nach in der Seelensorge und in der Verkündigung bemüht er sich um die Anwendung des Wortes auf die notwendigen
- Nöte und Bedürfnisse der Gläubigen. Und der Lehrer, der muss einfach erklären, das was die Apostel gesagt haben, wie muss man das heute immer noch
- so verstehen, wie es damals gemeint war. Und so wirken diese Gaben zusammen und dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden. Das war das Problem Korinth. Die
- einen haben gesagt, ich bin des Paulus. Die anderen haben gesagt, ich bin des Apollos und andere haben gesagt, ich bin des Käfers.
- Ja. Paulus kannten sie in Korinth als Evangelisten, denn er hat dort gepredigt und die Gemeinde ist entstanden.
- Und Apollos kam später als Bibellehrer nach Korinth und Petrus war natürlich bekannt als dieser Hirte, den dem der Herr am See
- von Genezareth Auftrag gegeben hat: "Liebst du mich mehr als diese? Liebst du mich?
- Hast du mich lieb? Und dreimal gibt der Herr ihm den Auftrag, die Lämlein zu weiden, die Schafe zu hüten und die Schafe zu weiden.
- Er war der Herd. Und diese drei Parteiungen, das waren eigentlich nichts anderes als eine war eine aus eine gegeneinander Ausspielung. der Gaben des
- Evangelisten, Hirten und Lehrer. Dabei gehören die alle zusammen. Und die schlimmsten, das waren die, die sagten, ich bin das Christus.
- Die sagten, ich wir brauchen nicht diese Menschen. Wir sind wir haben alles direkt von Christus. Natürlich das dönt sehr from,
- aber es ist falsch, denn Epheser 4 sagt, dass der Herr diese Gaben gegeben hat. Ich habe mal einen kennengelernt, der sagte, ich habe einen Punkt aufgehört.
- Ich nehme keine Bibelkommentare mehr, nichts, nur die Konk und meine Bibel. Und er war der Meinung, er kann es alles sich selber erarbeiten.
- Das klingt sehr gut, aber er kann es nicht. Ja, wir haben im Schweizerdeutschen dieses Lied.
- Warum gab's denn nicht als Solochrist? Warum geht es nicht als Solochrist? Der Christ ein Christ braucht der ander,
- der andere braucht dich. So bringen wir einander ist riech. Also es geht nicht alleine. Der eine braucht den anderen, der andere der andere braucht dich. Und
- diese diese scheinbar fromme Aussage, ich kann das selber mit meiner Konkuranz meiner Bibel, das verleugnet, dass die Gläubigen zusammengefügt sind in einem
- Leib. und dass Gott der Gemeinde Gaben gegeben hat und die müssen einander alle dienen und jeder Gläubige hat eine Gabe bekommen, sagt Ephes sagt er Petrus 4.
- Je nachdem ein jeder eine Gnadengabe empfangen hat, dienet damit einander. Und Epheser 4 erwähnt eben die ganz grundlegenden Gaben Evangelisten, Hirten
- und Lehrer und die sind da zur Vollendung der Heiligen. Und darum sind auch die Zusammenkünfte so wichtig als Gemeinde.
- Darum habe ich hier auf dem Skript noch hingewiesen regelmäßige Besuch von biblisch ausgerichteten Gemeinde Zusammenkünften.
- Hebräer 10, Vers 24 bis 25 sagt nämlich lasst uns aufeinander acht haben zur Anreizung, zur Liebe und zu gut. guten
- Werken, indem wir unser Zusammenkommen nicht versäumen, wie es bei einigen Sitte ist, sondern einander ermuntern und das umso
- mehr, je mehr ihr den Tag näher kommen seht. Wenn bei einigen übersetzt ist die Gemeinde die zusammen das Zusammenkommen nicht
- verlassen, das geht nicht, weil es heiß das Zusammenkommen verlassen, wie es bei etlichen Sitte ist. Man kann die
- Gemeinde einmal verlassen, da ist man weg. Aber hier geht es also nicht verlassen, sondern sind versäumen. Also die Zusammenkünfte nicht versäumen,
- wie es bei einigen Sitte ist, dass man kommt, mal kommt man nicht und wenn man in die Ferien geht, dann überlegt man sich zuerst, wo gehe ich in die Ferien
- und dann nachher vielleicht, oh, gibt es da eine bibeltreue Gemeinde? Das hätte man vorher sich überlegen können, hätte man das ja so einrichten
- können, dass man genau dann am am Sonntag eine bibeltreue Gemeinde besuchen kann. Aber das ist so wichtig, denn da werden
- wir vorangebracht. Und natürlich ist es wichtig, dass die Gemeinde eben auch diesen Grundsätzen, die wir vorher gefunden haben, für den
- Einzelnen auch als Gemeinde entsprechen. Ja, weil in einer Gemeinde, wo eben alles alles möglich ist,
- da kommt man nicht voran, sondern wie man selber nur verwirrt. Dann ein wichtiger Punkt dazu, Absonderung von ihr Lehrern.
- Wir lesen aus 2 Timotheus 2. Da wird die Christenheit verglichen mit einem großen Haus.
- Und der Apostel erklärt, in diesem großen Haus gibt es Gefäße zur Ehre und Gefäße zur Unehre. In der Christenheit gibt es eine große
- Vermischung von echten und unechten. Er sagt 2 Timothus 2, Vers 20, nachdem schon gesagt worden ist in Vers
- 19: "Doch der feste Grund Gottes, das Fundament steht und hat dieses Siegel. Der Herr kennt die sein sind und jeder, der den
- Namen des Herrn nennt stehe ab von der Ungerechtigkeit. In einem großen Haus aber sind nicht allein goldene und silberne Gefäße,
- sondern auch hölzerne und irdene. Und die einen zur Ehre, die anderen aber zur Unehre. Es gibt eine Vermischung von echten Gläubigen, goldene und silberne
- Gefäße und solchen, die nur Bekenner sind und manchmal fast nicht als solche zu erkennen sind. Aber es sind hölzerne und irdene Gefäße.
- Und nun heißt es in Vers 21: "Wenn nun jemand sich von diesen reinigt, so wird er ein Gefäß zur Ehre sein."
- Die alte Elbefelder und die Elbefelder CSV Hückeswagen hat hier eine hilfreiche Fußnote bei reinigt und zwar steht dort eigentlich
- sich von diesen wegreinigt steht hier wegreinigt, das heißt sich durch Absonderung reinigt
- und dann wird verheißen, wenn man das tut, sich von diesen Gefäßen zur Unehre trennt, wegreinigt, so wird er ein Gefäß
- zur Ehre sein. Geheiligt, nützlich dem Hausherrn, zu jedem guten Werk bereitet. Ja, jetzt was kann das z.B. sein? Das wird gerade beispielhaft umrissen,
- schon in Vers 16. Die Ungöttlichen lehren Geschwätze aber vermeide, denn sie werden zu weiterer Gottlosigkeit fortschreiten. Und ihr
- Wort wird um sich fressen wie ein Krebs, unter welchen Hymeneus ist und Philetus, die von der Wahrheit abgeirrt sind, indem sie sagen, dass die Auferstehung
- schon geschehen sei und den Glauben einiger zerstören. Doch der feste Grund Gottes steht. Da haben wir ein Beispiel von zwei falschen
- Lehrern und die bringen den ganzen heilsgeschichtlichen Plan durcheinander. Die sagen, die Auferstehung ist schon geschehen.
- Ja, natürlich. Der Herr Jesus ist auferstanden, aber erst bei der Entrückung werden die Gläubigen der Gemeinde und des Alten
- Testaments auferstehen und später werden die Meert der Drangsalzzeit auferstehen am Anfang des
- tausendjährigen Reiches. Alle diese Phasen gehören zur ersten Auferstehung, zur Auferstehung zum Leben. Aber diese Lehrer sagten, die
- Auferstehung ist schon geschehen. Ja, gut hätte man sagen können, ja, aber die Gräber sind ja immer noch da und die Gläubigen sind ja immer noch
- drin. Merkt man, die mussten das irgendwie vergeistigen. Auf Verstehung ein bisschen anders verstanden.
- Jetzt ist die Frage, ist das eine fundamentale Irlehre oder was ist das? jedenfalls eine Ehrlehre, die den ganzen Heilsplan durcheinander bringt und klare
- Begriffe wie Auferstehung plötzlich umdeutet. Und der Apostel sagt, dieses Wort frisst um sich wie ein Krebs.
- Eigentlich ist es im Griechischen der Gangrän, aber das ist ja auch so eine üble Krankheit, z.B. Gangrän an den an den
- Zehen der Füße. Das das Gewebe fault ab. Und das frisst immer weiter. Am Schluss, nachdem man die Zehen abgenommen hat, kann man den Fuß abnehmen und wenn das
- nicht gestoppt wird, geht das weiter. Und der Apostel Paulus erklärt, diese diese falschen Lehren, die sind wie Gangrän. Das ist eben infektiös. Das ist
- nicht gesonde Lehre, kranke Lehre. Und das bleibt nicht einfach am Ort stehen, das geht weiter, das frisst immer weiter.
- Und jetzt sagt er eben, in einem großen Haus sind ganz unterschiedliche. Und von diesen falschen Lehren muss man sich trennen und dann wird man selbst ein
- Gefäß zur Ehre. Man könnte sagen, aber ich bin ja schon ein silbernes Gefäß. Ja, und das heißt ja goldene, silberne Gefäße, Hölzer und irdene, die einen zur
- Ehre, die goldenen und silbernen und die anderen zur Unehre. Aber jetzt kommt noch dazu, die Gefäße, die grundsätzlich schon zu Ehre Gottes sind, die müssen
- sich von den Irlehren trennen und dann werden sie hier genannt, dann werden sie ein Gefäß zur Ehre sein, geheiligt, nützlich dem Hausern, zu jedem guten
- Werk bereitet und dann kann Gott eben auch das Verständnis für die richtige Lehre geben. Also, ein Punkt, diese fehlende
- Absonderung von falschen Lehren ist ein wesentliches Hindernis, das eben nicht Klarheit da ist. Und jetzt sehen wir gerade der nächste
- Punkt. Es reicht nicht, die Gabe eines Evangelisten Hirten und Lehr zu haben. Man muss auch 2 Timotheus 221 umsetzen.
- Und jetzt ist es wichtig, wenn man auf Hirten und Lehrer hört, die selber sich aber von anderen ihr Lehren nicht distanzieren und trennen,
- die bringen uns auch nicht weiter, obwohl sie die Gabe von Gott haben als Lehrer. Und das bringt so viel Verwährung in die
- Gemeinde und da sehen wir das Problem von Ökumäne und auch Allianz. In der Allianz ist heute kann man sagen,
- jede Art von Irrlehre ist vorhanden. Auch wenn es sogar dem Allianz Bekenntnis widerspricht,
- da ist alles da, Bibelkritik, Allversöhnung und und ist alles alles vorhanden und eben Allianz.
- Man ist verbunden, man macht sich eins. Allianz heißt Verbindung, aber wir müssen uns von falschen Lehren eben trennen. Allversöhnung trennen,
- Bibelkritik trennen und dann bekennt sich der Herr eben zu uns. Das ist auch das schöne Prinzip, dass
- man in der Geschichte sieht. Beim goldenen Kalb, da hat sich Mose vom Volk Gottes abgesondert
- in 2 Mose 32 und ging mit seinem Zelt außerhalb des Lagers und Josua ermutigt ging auch hinaus. Und was ist dann geschehen? Dann kam diese
- lichte Wolke nach seine Feuersäule. die ging weg von dem Volk Gottes und ging zu diesem Zelt und
- dann wurde dieses Zelt genannt Zelt der Zusammenkunft. Noch bevor es die Stiftsüttig gab. Und von Josua heißt, er wich nicht mehr
- von diesem Ort. Er wollte da sein, wo der Herr ist, aber es war nötig eben sich zu trennen vom Bösen. Aber dann hat der Herr diese Absonderung durch seine
- Gegenwart, durch seine spezielle Gegenwart bestätigt. Und das erklärt, warum wir diesen Durcheinander haben.
- Also man müsste man zuerst die das ganze Problem von Allianz aus der Welt schaffen und dann können wir darüber sprechen, warum gibt es so viele
- Meinungen und Ansichten. Und dann kommt natürlich dazu, als Bibelles muss man auslegen nach biblischen Grundsätzen.
- Man kann nicht einfach so nach Belieben herauspflücken. Man muss als Facharbeiter das Wort in gerade Richtung schneiden.
- Das sagt uns gerade 2 Timotheus 2, Vers 15. Also gerade noch ein Vers vor diesen ihr leherren Hymenäusen Philetus.
- Befleißige dich dich Gott selbst bewährt darzustellen als ein Arbeiter gemeint ist ein Facharbeiter der sich nicht zu schämen hat der Wort
- der Wahrheit so wörtlich das Wort der Wahrheit gerade schneidet. Ja, wenn man eine Lehre macht als äh
- eben ein Spezialist auf äh Holz, Schiner oder ein Zimmermann, dann lernt man eben nach Maßstäben, die sehr sehr streng
- sind zu schneiden und zu arbeiten. Und eine, der das nur so ab und zu als Hobby macht, der bringt natürlich nicht diese
- Leistungen hin. Aber ein Facharbeiter, der das wirklich gelernt hat, der schneidet absolut korrekt und in gerader Richtung. Und so müssen wir das auch tun
- mit dem Wort Gottes. Das heißt, wir müssen Dinge unterscheiden, die die Bibel unterscheidet. Ich komme
- gleich noch darauf zurück. auf diesem Punkt. Aber hier wird uns ein ganz wesentlicher Grundsatz gegeben, wie wir die Bibel
- auslegen müssen. Bevor wir zu diesem Punkt kommen, unter 16 einige grundlegenden Prinzip in der gesunden Bibelauslegung,
- noch ein weiterer Punkt. Wir sind ja immer noch daran eben, wie kann man zu wirklicher Erkenntnis des Wortes Gottes kommen?
- Was sind die Voraussetzung für den Bibelles? Nun es ist auch wichtig, dass die dass eine biblische Führung in der örtlichen
- Gemeinde besteht, die einen Torhüterdienst ausübt nach er Chroniker 26. Ganz interessant. König David
- organisiert dort die Leviten, den Stamm Levi. Und ein Teil des Stammes Levi wird ausgesondert, die müssen Torhütergaben übernehmen. Die müssen also an den Toren
- stehen und kontrollieren, wer kommt nach Jerusalem und in den Tempel hinein und wer nicht. Und die müssen eben solchen, die nicht
- hineingehen sollten, weil sie die Voraussetzungen der Bibel nicht erfüllen, um den Tempel zu besuchen, müssen sie entgegentreten.
- Und dieser Torhüterdienst ist eine Aufgabe von Ältesten überhaupt von Brüdern mit Führungsaufgaben in der örtlichen Gemeinde.
- Ist wasiches und grundsätzlich lesen wir von dem Ältesten in Timotheus 3. Vers 2. Er muss leherfähig sein, nicht unbedingt die
- Gabe des Lehrers haben, aber leher fähig auch einer, der nicht die Gabe des Lehers hat, kann fähig sein zu erklären, was die Lehre der Bibel
- ist. Ist nicht das gleiche. Jeder sollte im Prinzip lehrfähig sein, aber ganz speziell von dem Ältesten wird es gesagt.
- Dann wie schon erklärt, gilt für solche, die Verantwortung haben
- etlichen zu gebieten, nicht andere Lehren zu lehren. 1 Timotheus 1, Vers 3. Wir haben schon gesehen, der Älteste muss anhangen dem zuverlässigen Wort
- nach der Lehre, damit er fähig sei, sowohl mit der gesunden Lehre zu ermahnen, als auch die Widersprechenden zu überführen. Titus 1, Vers 9.
- Und zu Titus sagt Paulus in Titus 2, Vers 15, nachdem er eine ganze Reihe von Punkten erläutert hat,
- dieses rede und ermahne und überführe mit aller Autorität oder die alte Elberfelder hat mit aller Machtvollkommenheit.
- Lass niemand dich verachten. Würde einer sagen, aber der Titus war dann schon nicht mehr so ein
- ja so ein ein demütiger Bruder, der der so verschiedene Ansichten einfach so stehen lässt. Ja, aber das ist ein Befehl an Titus.
- Und dann 2. Timotheus 2, Vers 1 bis 2 sagt Paulus zu Timotheus: "Du nun mein Kind." Er kann doch ihn zum Glauben. Erstärke in der Gnade, die in Christus
- Jesus ist. Und was du von mir in Gegenwart vieler Zeugen gehört hast, das vertraue treuen Leuten an, welche tüchtig sein werden, auch andere zu
- lehren. Jetzt sehen wir, das muss weitergehen. Paulus hat es Timotheus weitergegeben und ihm gesagt, du bist genau gefolgt
- meiner Lehre. Und jetzt sagt er, das was er bekommen hat, das soll er selber auch wieder anderen Leuten anvertrauen. Aber er
- sagt, vertraue treuen Leuten an. Also solche, die das auch wieder treu weitergeben werden an andere. Da haben wir im Prinzip hier
- in der Abfolge vier Generationen im Lernen. Paulus, Timotheus, treue Leute, die tüchtig sind, auch wieder andere zu lehren. So muss das in der Gemeinde
- weitergehen und das alles soll dazu dienen, dass Einheit in der Gemeinde möglich ist. nach Korinther 1, Vers 10. Ich ermahne
- euch aber Brüder durch den Namen unser Herrn Jesus Christus, dass ihr alle dasselbe redet und nicht Spaltungen unter euch seien, sondern dass ihr in
- demselben Sinn oder Denken und in derselben Meinung völlig zusammengefügt seid. Also, das ist vollkommen gegen die
- Ansicht. Ja, man kann da alles mögliche einfach so nebeneinander in der Gemeinde stehen lassen. Hier wird gesagt, dasselbe Reden.
- Zweitens, keine Spaltungen sollen da sein. Drittens, in demselben Sinn oder Denken, viertens, in derselben Meinung völlig
- zusammengefügt sein. Und dann gibt es Stellen, die eben zeigen, wie Gefahren abgewährt werden müssen. Römer 16, Vers 17.
- Ich ermahne euch aber, Brüder auf die zu achten, die Zwiespalt und Ärgernis, das
- heißt ein Fallstrick, wo man drüber stolpern kann, stolperstellen, anrichten, entgegen der Lehre in der Einzahl,
- die ihr gelernt habt, und wendet euch von ihnen ab, denn solche die nicht unserem Herrn Christus, sondern ihrem eigenen Bauch und durch süße Worte und
- schöne Reden verführen sie die Herzen der Aglosen. Und dann Titus 3, Vers 10 bis 11. Einen sektierischen
- Menschen, das eine der Spaltung in die Gemeinde bringt, weise ab nach einer ein und zweimaligen Ermahnung. Das Prinzip von gelbe Karte und dann
- rote Karte. Und dann ist er weg.
- Unglaublich. Und dann Judas 3. Judas schreibt, dass er gedrängt wurde durch den Heiligen Geist, diesen Brief zu schreiben.
- Und das Ziel dieses Briefes war: "War ich genötigt, euch zu schreiben und zu ermahnen, für den einmal den heiligen überlieferten Glauben zu kämpfen."
- Dieser überlieferte Glauben ist also das Glaubensgut eben die Lehre, die gesunde Lehre, die gute Lehre, die Lehre der Apostel,
- die ist einmal uns gegeben worden in der Bibel. Die Bibel ist abgeschlossen und jetzt müssen wir dafür kämpfen. Also, man muss kämpfen. Es braucht
- Energie. Es geht nicht von selber. Und dann am Schluss habe ich noch unter sechstens für die letzten 2 Minuten einige
- grundlegenden Prinzipien der gesunden Bibelauslegung. Warum komme ich nicht unter Stress? Weil ich dieses Thema ausführlich an
- einem früheren Bibelstudientag behandelt habe. Bibelauslegung. Aber wie? Jetzt habe ich einfach da paar Punkte in Kurzform
- zusammengefasst und das kann man alles dort nachhören. Bei Nehemia kann man das nachstellen oder auf dem Internet man das auch
- finden auf Ser online und es sind diese Prinzipien. Erstens die Bibel ist Gottes Wort, Gottes Offenbarung in sprachlicher Form.
- Und wenn man weiß, die Bibel ist 100% Gottes Wort, dann weiß man bei Verständnisschwierigkeiten,
- da muss man einfach geduldig auf Lösungen warten und nicht in Ehrfurchtslosigkeit die Bibel der Irrtümer bezichtigen. Und wenn man etwas
- nicht versteht, nicht behaupten, das weiß niemand oder das das kann man nicht verstehen oder sagen, ich verstehe das nicht, aber
- vielleicht gibt es einen in Japan, der versteht das. Ja, vielleicht auch noch in Amerika oder wo auch immer. Ich sage nur, das ist
- eine Behauptung. Das kann man das das ist nicht klar. Muss sagen, für mich ist es nicht klar.
- Und dann zweiter Punkt Jesus Christus ist das Zentrum der Bibel. Von Anfang bis zum Schluss muss man den
- Sohn Gottes suchen und wird ihn finden direkt und auch in Bildern. Wichtig zu beachten die Einheit und die Vielfalt der Bibel. Darum spricht die
- Bibel über die Schrift, aber auch über die Schriften, weil die ganze Bibel zusammen ist die Schrift und hat eine
- totale göttliche Einheit. Aber die verschiedenen Bibelschreiber hat Gott unterschiedlich ausgestattet und darin offenbart sich eine gewaltige
- Vielfalt. Hosa schreibt ganz anders als Paulus und Paulus wieder ganz anders als Johannes und Johannes wieder ganz anders
- als Mose und so weiter. Und diese Vielfalt von Klangfarben, die muss man entdecken.
- Und die Bibel unterscheidet verschiedene Heilszeitalter und die muss man auch unterscheiden. Das ist
- wie das Thema das Wort Gottes in gerade Richtung schneiden. Wir müssen unterscheiden zwischen Israel, den Völkern und der Gemeinde.
- Und wir müssen unterscheiden, jedes Bibelbuch hat einen eigenen Charakter, eine ihm eigene Schönheit und müssen die Hauptbotschaf arbeiten,
- Schlüsselvers herausfinden, Gedankenverlauf, Einteilung und so weiter. Wir müssen unterscheiden
- zwischen Prosa und Poesie. müssen unterscheiden zwischen Geschichtsbüchern, Lehrbüchern, prophetischen Büchern, aber auch
- verschiedene Gattungen unterscheiden, weil ist es Erzählung, ist es eine Vision, ist das ein Lied, ein Gleichnis und so weiter.
- Und all diese Punkte habe ich ausführlich in diesem besagten Vortrag dargelegt und diese Grundsätze zeigt uns die Bibel selbst
- und daran müssen wir uns natürlich auch halten, aber eben geleitet durch den Heiligen Geist mit einem Leben, das bereit ist, dem Herrn auch wirklich zu
- gehorchen in dem, was das Wort Gottes uns sagt. Okay.