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Allgemeine Chemie 1: Einführung, Elementarteilchen, Atom und Element

Thomas Zimmer20:47 189 Aufrufe veröffentlicht Auf YouTube

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  1. Hallo und willkommen zum ersten Teil allgemeine Chemie. Es wird eine kurze Einführung geben, dann werden wir die Elementarteilchen
  2. besprechen und schon in Atom und Atombau einsteigen. Was ist Chemie? Oft liest man ja, Chemie ist das, was stinkt und kracht.
  3. Chemie ist eine Naturwissenschaft, die sich mit dem Aufbau, den Eigenschaften, den Kräften, die Substanzen zusammenhalten und den Reaktionen, den
  4. Umwandlungen von Stoffen beschäftigt. Wir werden sehen, dass die chemischen Reaktionen sich in der Elektronenhülle abspielen.
  5. Das heißt, die Kerne werden bei chemischen Reaktionen nicht verändert. Es gibt verschiedene Fachrichtungen. Wir werden die allgemeine Chemie besprechen.
  6. Hier geht es um Grundlagen, den Atombau, das Periodensystem, die chemische Bindung, chemische Reaktion hier insbesondere Säurebasereaktionen
  7. und Redoxreaktion. Dann die Elementchemie, die anorganische Chemie. Dazu zählt auch die Chemie des Kohlenstoffs,
  8. aber nicht die Kohlenstoffketten. Diese gehören zur organischen Chemie. Die Biochemie befasst sich mit biologischen Strukturen, einweise fette
  9. Kohlenhydrate DNA und sie befasst sich mit Stoffwechselprozessen. Bei der physikalischen Chemie geht es insbesondere um die Aggregatzustände, um
  10. atomare und molekulare Wechselwirkungen. Die Kernchemie, die Nuklearchemie befasst sich mit den Atomkernen. Normalerweise chemische Reaktionen heißt
  11. Reaktionen finden in der Hülle statt. Dann die technische Chemie. Hier geht es um die Herstellung von allen möglichen chemischen Produkten
  12. und die analytische Chemie. Hier haben wir zwei Säulen. Die qualitative Analyse oder was ist das überhaupt für eine Substanz? Hier geht es um
  13. Nachweisreaktion und dann quantitative Verfahren. Wie viel von der Substanz gibt es? Es geht um die Gehaltsbestimmung.
  14. Ganz kurz zur Materie. Materie ist alles, was a Raum einnimmt und B Masse hat. Wir werden mit den Elementen starten.
  15. Eine Auflüstung ist im Periodensystem der Elemente zu finden. Ein chemisches Element ist ein Stoff, der mit chemischen Methoden nicht weiter in
  16. andere Stoffe zerlegt werden kann. Elemente bestehen aus sehr kleinen Teilchen, den Atomen, alle Atome eines Elements sind gleich.
  17. Dann Verbindungen, das sind Stoffe, die durch Zusammenschluss von Atomen, von Elementen entstehen. Das können gleiche oder verschiedene Atomeelemente sein.
  18. Diese Verbindungen können wir jetzt zerlegen durch chemische Methoden. Es gibt ca. 12000 anorganische und 10 hoch7 organische Verbindungen.
  19. Wir werden uns beschäftigen mit Molekülen. Beispielsweise das Wasser H2O. Hier steckt zweimal der Wasserstoff drin
  20. und einmal der Sauerstoff. Das heißt, wir können dann Wasser auch wieder zerlegen in Wasserstoff und Sauerstoff.
  21. Und die zweite große Gruppe, die wir besprechen werden, das sind die Salze, ionische Verbindungen, Beispiel des Kochsalz.
  22. H wir geladene Partikelionen hier im Beispiel NaCl, ein Na+ und ein Cl-
  23. Reinstoffe. Verbindungen oder Elemente sind Reinstoffe. Reinstoffe können wir physikalisch nicht zerlegen. Was geht bei den Gemischen. Wir haben
  24. eine Mischung von mehreren Substanzen, von mehreren Stoffen und mit physikalischen Methoden können wir jetzt die einzelnen Stoffe
  25. voneinander trennen. Beispiel, wir haben Wasser und Alkohol im Gemisch. Durch das Zidieren kriegen wir die beiden getrennt.
  26. Schauen wir uns nun die Elementarteilchen an. Das sind die Teilchen, aus denen ein Atom besteht. Das sind die Elektronen,
  27. die Protonen, die Neutronen. Die sind sehr leicht und charakteristisch im Atom angeordnet. Ein Atom hat zwei Teile. Der ganz ganz
  28. kleine Atomkern, den wir hier sehen, dieser enthält die Protonen und die Neutronen, die fehlen hier. Und wir haben dann die Hülle, die
  29. riesige Hülle, also riesig im Vergleich zu dem minimal kleinen Atomkern. Und in dieser kugelförmigen Hülle um den Kern halten sich die Elektronen auf.
  30. Im Atomkern kommen also Protonen vor. Abkürzung P+. Hier steckt schon im P+. Wir haben eine positive Ladung und zwar die sogenannte Elementaralladung. Das
  31. sind + 1,6 x 10 hoch-19 coub. Die Masse entspricht etwa einem U, dann kommen die Neutronen. N neutral, keine Ladung. Die Masse in etwa so groß
  32. wie die des Protons ein U. Ein ganz ganz kleiner Unterschied sehen wir besteht. Das heißt, die Neutronen sind etwas schwerer, aber nur minimal schwerer als
  33. die Protonen. Kommen wir nun zur Hülle. Diese ist kugelfärmig um den Kern angeordnet und enthält die Elektronen.
  34. Abkürzung E- hier steckt schon in dem Minus. Ladung ist negativ. Das heißt, wir haben jetzt eine negative Elementalladung von 1,6 x 10 hoch -19
  35. Coulom. Die Masse ist minimal, das heißt, wir werden die in der Regel vernachlässigen. Ist nicht ganz null, aber knapp ein 1800
  36. U, das heißt knapp ein 1800 eines Protons oder eines Neutrons. Jetzt zu der relativen Atommasse U abgeleitet von Unit, also die Einheit.
  37. Ein U entspricht einer Zel der Masse eines C12 Kohlenstoffatoms. Was das genau bedeutet, wird nachher noch kommen. Ein C12 Atom besteht aus 12
  38. Protonen und Neutronen. Das heißt, ein C12 Atom hat die Messe Masse 12U und ein davon ist dann ein U. Wir kennen die absolute Masse von einem
  39. U, das ist 1,67 x 10 hoch -24 g. Absolut heißt, wir haben eine Einheit. Bei Relativ haben wir keine Einheit. Mit diesem komischen Wert zu rchen ist
  40. sehr unpraktisch. Deswegen benutzen wir die relative Atommasse. Die Atome sind nach außen ungeladen. Das
  41. heißt, in einem ungeladenen Atom entspricht die Anzahl der Elektronen, der negativen Ladungen, die in der Atomhülle vorkommen, der Anzahl der
  42. Protonen der positiven Teilchen im Kern. Kurz was zur Größe Kern und Hülle. Vergleiche, die man sieht, können sein der Kopf einer Stecknadel, also etwa 2
  43. bis 3 mm. Das ist unser Kern und im Vergleich dazu die Höhle dann der riesige Eifelturm oder der Stecknadelkopf
  44. im Stadium am Anstoßpunkt als Kern und das Fußballstadion dann als die riesige Hülle drumherum.
  45. Schauen wir uns nun die Elemente etwas näher an. Die Elemente finden wir im Periodensystem der Elemente PSE
  46. abgekürzt und zwar als Kurzschreibweise als Elementsymbol. Und hier muss man leider jetzt diese Abkürzung, diese ein oder zwei
  47. Buchstaben, die sich aus dem lateinischen oder griechischen ableiten lernen. Hier die wichtigsten
  48. C. Der Kohlenstoff kommt von Carboneum, dann Hydrogenium, der Wasserstoff, Oxygenium,
  49. der Sauerstoff. Es noch am einfachsten zu merken. Sulpur der Schwefel, das Eisen Fe von Ferum.
  50. Die anderen kann man in etwa ableiten. Ca für Calzium mit C oder mit K geschrieben. Cu für Kupfer, Kuprum. Ag für Argentum für Silber.
  51. I für Jod mit I oder J geschrieben und das Blei ist Plumbum PB. Gewächssilber Hydragum HG.
  52. Jetzt finden wir im Periodensystem der Elemente. Wir werden uns nachher gleich Beispiele anschauen. Zum einen unser Elementsymbol
  53. hier das C für Carboneum. Das heißt, das ist unser Kohlenstoff und wir finden dann zwei Zahlen. Links, eine oben, das ist die Massenzahl und eine unten ist
  54. die Ordnungszahl. Welche Bedeutung die Zahlen haben, kommt gleich. Es gilt jetzt, die Atome eines Elements sind alle gleich. Das heißt, die haben
  55. alle die gleiche Anzahl von Protonen und damit die gleiche Kernladungszahl. Ein Beispiel hier, unser Kohlenstoff Massenzahl 12, Ordnungszahl gleich
  56. Protonenzahl ist 6. Das heißt, ein Kohlenstoffatom hat sechs Protonen und umgekehrt alle Atome mit sechs Protonen sind Kohlenstoffatomen.
  57. Deshalb gehört hier die sechs, die Ordnungszahl und das Elementsymbol C untrennbar zusammen. Deswegen lässt man oft die Ordnungszahl 6 weg.
  58. Denn es ist klar, wenn wir ein Kohlenstoffatom haben, muss dieses sechs Protonen haben.
  59. Wir hatten es schon erwähnt, die Neutronen und Protonen kommen im Kern vor. Deswegen werden diese auch Nukleonenkernteilchen
  60. genannt. Und die Zahl der Nukleon ist die Massenzahl oder ist das Atomgewicht? Das heißt, das ist die Summe aus
  61. Protonen und Neutronen. Die Elektronen wiegen ja nichts, fast nichts. Also diese können wir vernachlässigen.
  62. Es gilt dann abgeleitet davon, die Neutronenzahl ist die Nukleonzahl minus die Protonenzahl. Die Anzahl der Protonen im Kern
  63. entspricht der Kernladungszahl und der Ordnungszahl und damit der Stellung im Periodensystem. Protonenzahl gleich Kernladungszahl
  64. gleich Ordnungszahl. Wir hatten schon gesagt, ein Atom ist neutral, ist nicht geladen. Das heißt, wir brauchen hier genauso viele
  65. Elektronen in der Hülle, wie wir Protonen im Kern haben. Uns das Beispiel noch mal an. Unser Kohlenstoffatom 12.
  66. Die se wie gesagt gehört zu dem C und umgekehrt C gehört zu der Protonenzahl 6. Wir haben also hier 12. Die obere Zahl ist
  67. die Massenzahl oder die Nukleonzahl, die ist 12. Das also es ist die Anzahl der Protonen und Neutronen für uns sehr vielen. Wichtiger ist die
  68. Ordnungszahl, die Protonenzahl. Das ist der untere Wert, die 6. Und diese sechs entspricht ja gleich der Elektronenzahl.
  69. Im ungeladenen Atom brauchen wir genauso viele Protonen wie Elektronen. Was wir nicht finden, sind die Neutronen. Diese müssen wir berechnen.
  70. Und zwar ist das die Differenz von den beiden Zahlen. Also die größere Zahl die kleinere, die Massenzahl minus die Ordnungszahl ist die Neutronenzahl.
  71. Das ist in dem Fall auch sech. Das ist Zufall. Wir haben sechs Protonen und sechs Neutronen. Die Zahl der Protonen wird in den
  72. wenigsten Fällen gleich der Zahl der Neutronen sein. Hier noch einmal die Definition der relativen Atommasse ein U, ein Unit.
  73. Hier wird sich auf dieses Kohlenstoffatom bezogen. Unser C12 hat insgesamt 12 Nukleonen. Das heißt, ein Zwölfel davon ist dann ein U.
  74. Schauen wir uns nun dazu Übungen an. Ich habe hier einen Ausschnitt des Periodensystems genommen und zwar nur die Hauptgruppen, das ganze von Hölze
  75. und wir rechen mit glattenzahlen, wo die krummen Zahlen hier beispielsweise das 1,01 beim Wasserstoff oder beim Chlor die 35,45
  76. herkommen, das müssen wir uns noch anschauen. Starten wir mit dem ersten Element im Periodensystem. Der Wasserstoff
  77. steht an Position 1. Das heißt, das ist dann auch gleich unsere Protonenzahl oder die Kernladungszahl oder die Ordnungszahl.
  78. Die Elektronenzahl ist gleich groß. Das heißt, wir haben ein Proton und passend dazu dann auch ein Elektron. Jetzt schauen wir uns die zweite, die
  79. obere Zahl an. Das ist die Massenzahl, auch eins. Massenzahl gleich Nukleonenzahl gleich Atomgewicht gleich die Anzahl der Protonen und Neutronen.
  80. Und da wir ja schon einen Proton haben, haben wir natürlich dann kein Neutron. Also Neutron ist die Massenzahl, ist 1- die Protonenzahl ist hier auch ein ist
  81. also 0. Kommen wir zum Kohlenstoff. hatten wir eben schon gehabt. Wir haben hier unten die Zahl, die kleinere, die sechs, das
  82. ist die Ordnungszahl oder die Protonenzahl oder die Kernladungszahl. Und die obere Zahl ist die Massenzahl,
  83. die Nukleonenzahl, das Atomgewicht, die Protonen plus Neutronen. Also jetzt zur Tabelle, wir haben die
  84. Protonen sechs. Entsprechend haben wir auch sechs Elektronen, entspricht der Protonenzahl und wir haben die Massenzahl 12. fehlen
  85. noch die Neutronen. Diese müssen wir immer berechnen. Das ist die größere minus die kleinere Zahl, also die Massenzahl die Protonenzahl und so
  86. kommen wir auf sech und der Stickstoff sind wir an Position 7, also sieben Protonen, Anladungszahl 7, Ordnungszahl 7, die obere Zahl ist
  87. die 14. Das ist die Massenzahl, die Nukleonenzahl, das Atomgewicht, die Anzahl der Protonen plus Neutronen.
  88. Wir haben sechs Protonen, entsprechend haben wir auch äh sieben Protonen, Entschuldigung, entsprechend haben wir auch sieben Elektronen.
  89. Und wir haben dann die Differenz 14- 7 auch 7 Neutronen. Der Sauerstoff 8 und 16. 8 ist hier oben mussen acht stehen. Ist ein Fehler.
  90. Entschuldigung, da passt was nicht. So, jetzt noch mal der Sauerstoff. Ja, finden also den Sauerstoff hier. Die
  91. untere Zahl ist die Protonzahl, Ordnungszahl, Kernladungszahl acht. Die obere Zahl ist die Massenzahl, die Nukleonenzahl, die Anzahl der
  92. Protonen und Neutronen ist also 16. Entsprechend kommen wir dann auf äh die Neutronenzahl, Massenzahl Protonenzahl, also 16 - 8= 8 und die Elektronen
  93. entsprechende Anzahl der Protonen, da das Atom ja ungeladen ist. Kommen wir zum Flur. Wir finden die neun als untere Zahl. Das ist die
  94. Protonenzahl. Wir finden die 19 als Massenzahl. Wir haben Elektronen genauso viele wie Protonen und wir haben die Differenz. 19
  95. - 9 sind 10. Das sind die Neutronen. Beim Natrium 11 und 23. Also 11 Protonen Ordnungszahl 11 Kernladungszahl 11 23 die Massenzahl
  96. Protonen plus Neutronen oder das Atomgewicht. Die Elektronenzahl entspricht der Protonenzahl und die Neutronen berechnen wir wieder
  97. aus der Differenz. Massenzahl Protonenzahl. Genauso geht es dann beim Phosphor oder auch beim Chlor
  98. eine kurze Ergänzung und ging früher immer davon aus, dass die kleinsten Teilchen, die Neutronen, die Protonen und die Elektronen sind.
  99. Schon 1964 wurde jedoch von Gelmann und von Zweig das Quarkmodell postuliert. Wie der Name zustande kam, Quark, ist nicht ganz klar.
  100. Man kann sich das hier mal durchlesen. Angeblich soll es aus Freiburg stammen, wo die Marktfrauen Quark angepriesen haben. Das Ganze wurde dann in einem
  101. Roman verarbeitet und wurde dann von Mann übernommen. Ob das wirklich so stimmt. Die Quarks sind auf jeden Fall
  102. subatomare Teilchen und sie kommen nur in gebundenen Zuständen vor. Nach heutiger Auffassung, das muss man immer dazu sagen, gelten sie als nicht
  103. weiter teilbar. Es gibt insgesamt sechs Quarken, Up, down und so weiter. Für uns sind die beiden ersten wichtig, denn diese sind
  104. die Bausteine der Neutronen und der Protonen und diese bilden ja dann die Atomkerne. Die Neutronen und die Protonen bestehen
  105. aus jeweils drei Quarks und zwar ein Protron aus zwei Up und einem Down und ein Neutron aus einem Up und zwei down. Mit den entsprechenden Ladungen der ein
  106. deszelnen Quark kann man dann die Summe berechen. Und beim Proton kommen wir eben auf + E die Elementalladung und beim Neutron kommen wir auf 0.
  107. Anders als das Elektron und das Proton oder das Proton besitzen die Quarks geringere Ladung als die Elementalladung.
  108. Nur eine Ergänzung, die Elektronen sind auch das heutiger Kenntnisstand nicht weiterteilbar. Das nur als Ergänzung für das, was wir
  109. brauchen, für die Praxis sind die Quarks ohne Interesse. Das war der erste Teil der allgemeinen Chemie, eine Einführung auch in Atomen
  110. und Elementarteilchen. Vielen Dank für die Aufmerksamkeit.

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