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Doku: Kunststoff - Recycling in Deutschland | Innovationen und Herausforderungen der Zukunft | BR
Das Wichtigste aus dem Video
Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.
Transkriptautomatisch erstellt · 175 Zeilen
- Ramadama an der Mangfall in Rosenheim mit Schülern und Schülerinnen und dem Abfallberater des Landkreises Bernhard Bock das sind of die kleinen Dinge die
- hier ziemlich viel Schaden in der Natur verursachen Zigarettenstummel Kunststoffe Bo will den Jugendlichen zeigen welche Probleme
- der falsche Umgang mit Plastik [Musik] verursacht ich finde das total schade weil da liegt ganz viel rum und Leute
- nehmen den Müll nicht wieder mit räumt euren Müll weg und wenn Abfalleimer daneben ist weil wir haben auch Müll direkt neben Abfalleimern gefunden
- schmeißt es doch rein der Abfallberater will auch die Einstellung gegenüber Kunststoffen ändern ich würde mir nur mehr wünschen dass man es nicht als
- Abfall sieht sondern als zukünftigen Wertstoff praktisch leicht vielseitig einsetzbar Kunststoffe lösen viele Probleme und
- schaffen gewaltige neue es werden aktuell pro Jahr weltweit 430 Millionen Tonnen Kunststoff produziert wenn man das ganze mal extrapolieren würde auf
- das Jahr 2050 dann hätten wir ungefähr eine Produktionsmenge von einer gigatonne pro Jahr und dann würden wir 2050 auf dem Planeten mehr Kunststoffe
- als wirklich lebende Tiere Pilze und Menschen haben schon jetzt entsteht in Deutschland ein riesiger Müllberg über 6 Millionen Tonnen jedes Jahr das sind 76
- kg pro Kopf rund die Hälfte sind Verpackungen die sind meist schon nach nur einer Verwendung [Applaus]
- nutzlos dann dürfen wir die nicht einfach wegwerfen nicht einfach irgendwo in den Müll geben wir müssen schauen dass wir unsere
- Rohstoffe so weit wie möglich im Kreislauf fahren im Kreislauf nutzen Kunststoffe werden meist aus Erdöl gemacht landet Plastik in der
- Müllverbrennung geht dieser knappe Rohstoff verloren und CO2 entsteht ein vollständiger Wertstoffkreislauf ist das nicht also es wird sehr wohl sehr viel
- recycelt wir sehen das hier sehr gut wirklich sehr viel Dinge die wir als finalen Müll bezeichnen würden die hier noch mal
- aufbereitet werden ganz ganz wichtig und der Verbraucher kann sehr wohl sehr viel tun was das sollen die Schüler und Schülerinnen des Finsterwalder
- Gymnasiums in Rosenheim heute lernen mit ihrem gesammelten Müll Bernhard Bock zeigt Ihnen wie Sie damit umgehen sollen und welche Verpackungen besonders
- problematisch sind weil das viele Dinge miteinander gemischt sind da ist pl ja und da hab wir ein Papier beide
- Sachen können wir recycel aber wenn sie miteinander zusammen sind wird schwierig was könnte hier Problem es sind zwei verschiedene Arten von Plastik perfekt
- die Kunststoffarten müssen voneinander getrennt werden je Sorten reiner desto besser können sie recycelt werden allerdings nehmen Sammelsysteme wie die
- gelbe Tonne viele sortenreine Kunststoffe nicht an sie auf den Wertstoffhöfen des Landkreises sammeln weil sie sonst im
- Restmüll und damit in der Verbrennung landen aus der kieskanne wird wieder eine geskanne oder eine Box eine Regentonne oder sonstiges somit haben
- wir den Stoffkreislauf viel eher geschlossen wie wenn es wieder in woanders hingerät hier kommen auch die
- Verpackungen zusammen die über den gelben Sack oder die gelbe Tonne gesammelt werden von hier werden sie zur Firma
- prero in eting nordöstlich von München gebracht für die sortierexperten Andreas Schelle und Steffen Schott sind die vermischten Kunststoffarten die die
- Fachleute Fraktionen nennen ein großes Problem wir treffen heute in der Produktion bei uns natürlich noch auf viele Produkte die aus mehreren
- Kunststoffen bestehen die dann unsere Anlagen gar nicht erkennen können Sie erkennen ich ich bin eine Fraktion aber ich bestehe aus einem Kunststoff PE und
- ich bestehe aus dem Pet was soll die Anlage dann entscheiden was ist es jetzt und diese dieses Gemisch von Kunststoffen ist extrem schwierig im
- Recycling hier kommt alles zusammen von Polypropylen über Polyamid bis Pet einzeln und sauber können diese gut wieder verwendet werden aber viele
- Verpackungen bestehen aus mehreren dieser Kunststoffe und sie sind zerknüllt verklebt verschmutzt das macht das Trennen und sortieren und
- damit das Recycling enorm aufwendig am Anfang kommt alles in eine riesige Siebtrommel hier wird der Mischmasch aufgelockert und nach Größe
- sortiert leichte Folien werden abgesaugt und hier werden Getränkekartons sortiert genau hier wieder die
- frequenztitet wir soreret aus Pappe Aluminium und Polyethylen das Aussortieren geschieht durch
- Lichtsensoren den nahinrarot spektroskopiegeräten kurz nir sie senden einen Lichtstrahl auf die Kunststoffe diese reflektieren bestimmte
- Wellenlängen des Lichts das nehmen die Sensoren wahr und können anhand der jeweiligen Wellenlänge erkennen um was für einen Kunststoff es sich handelt das
- geschieht in Sekundenbruchteilen klappt allerdings nicht
- htprzentig Luftdüsen schießen dann den jeweils erkannten Kunststoff in den passenden Schacht die Anlage ist eine der besten Deutschlands aber hat
- trotzdem Probleme deshalb bekommen die sortierexperten heute Besuch von Michael Nase und Lukas
- Großmann die kunststoffwissenschaftler wollen sich über die sortierprobleme informieren und helfen das Recycling zu verbessern der Abfall wird
- weitergeleitet und von weiteren nir analysiert und sortiert 38 dieser nir sind hier nacheinander geschaltet eines der Geräte sortiert kosmetikverpackungen
- nach Farbe und trennt diese in weiß auf dem linken Laufband und in bunt
- rechts aus bundem Material kann man immer nur Bund machen oder grau oder schwarz aus weißem Material hell Material kann man helles Material weißes
- Material strahlendes Material machen und das ist ja das was auch der Verpackungshersteller möchte oder der Kunde dann am Schluss der Verbraucher
- für schwarze Kunststoffe muss noch eine zusätzliche Technik angewendet werden ein Laser ohne ihn würde schwarzes nicht erkannt denn schwarz reflektiert den
- Lichtstrahl der nir nicht sondern verschluckt ihn der ner Sensor bekommt dann kein Signal der zusätzliche Laser registriert zumindest dass ein
- Gegenstand da ist und sortiert ihn auf das linke Laufband ohne diese Technik würde schwarzer Kunststoff im Restmüll landen und verbrannt aber nicht recycelt
- werden wir würden es verlieren und zwar in dem her dass die schwarzen Kunststoffe mit in die Reste landen und dann in die thermische Aufbereitung
- gehen würden so hat man die Chance die schwarzen Kunststoffe zu in denigenkreislauf zu halten und wieder zum Aufbereiter zu schicken ein weiteres
- Problem Lebensmittelverpackungen die aus zwei verschiedenen Kunststoffen Bestehen der Boden und die Deckfolie wenn diese nicht voneinander getrennt im gelben
- Sack landen können sie nicht Sorten rein sortiert werden dann kriegt man es einfach nicht mehr auseinander die Hochschule in Hof hier
- forschen die kunststoffwissenschaftler Michael Nase und Lukas Großmann unter anderem tüftel sie Kunststoffen die besser recycelt werden können
- Kunststoffe lassen sich aus unterschiedlichen chemischen Bestandteilen zusammenbauen wie diese magnetbausteine zeigen sollen ein Stein
- steht für ein Molekül eine einzelne Kohlenwasserstoffverbindung das sogenannte Monomer also Kunststoffe oder besser
- gesagt Polymere erstmal bestehen ja aus Monomeren also aus einzelnen sich wiederholenden Einheiten und wenn man viele Monomere aneinander packt dann hat
- man ein sogenanntes Polymer oder wir nehmen grundsätzlich dazu kommen noch chemische Zusätze die Additive und dann können wir auch noch
- zusätzlich unsere Additive hinzufügen also die wir nutzen um unsere Polymere zu modifizieren z.B könnten das Weichmacher sein das sind letztendes
- meistens recht sperrige Moleküle die sich zwischen die Ketten anlagern bei polythylen z.B bestehen die Monomere aus solchen Molekülen die lange
- Ketten eben Polymere bilden an die Moleküle können nun die Additive angeheftet werden es gibt geschätzt 13 000 verschiedene Additive sie bringen
- dem Kunststoff die gewünschten Eigenschaften wie z.B Dehnbarkeit alternativ könnten wir auch ja kleidmittel haben wir könnten aber
- auch Verstärkungsstoffe haben wir z.B eine naturphase die wir dazwischen legen und die könnte man sich fast vorstellen die würde drüber legen und noch zwischen
- den also dann würde man wahrscheinlich kein Weichmacher verwenden den können wir wieder wegnehmen nehmen den Weichmacher Weg es geht jetzt hier zum
- Glück ganz einfach beim Recycling ist das alles nicht so einfach zu trennen und dann hätten wir unsere Verstärkungsfasern die dazwischen legen
- und quasi ja unseren Kunststoff verstärken die Forscher entwickeln Kunststoffe die mit wenigen Additiven auskommen damit das Recycling einfacher
- wird hier benutzen Sie die Alge Spirulina als Additiv für ein Polymer aus Milchsäure beid ist ungiftig recyclebar
- ohne Erdöl und sogar biologisch abbaubar der Zusatz aus Alge soll den künftigen Kunststoff schön grün einfärben aber nicht nur das wie alle
- Additive bietet er weitere gewünschte Eigenschaften zusätzlich übernimmt die Alge auch stabilisationsfunktionen in unserem Kunststoff das heißt unsere
- Folie wird dadurch stabiler erfüllt eher die Eigenschaften die in der Anwendung werden als wenn wir die spiruline ale nicht einsetzen
- würden in diesem Extruder werden die beiden Komponenten vermischt und durch Hitze
- verschmolzen und kommen als kunststoffwurst aus der Maschine im Wasserbad wird sie gekühlt und zu Granulat
- zerhackt daraus könnte dann nach weiterer Entwicklungsarbeit beispielsweise eine Lebensmittelverpackung
- werden es ist schwierig das zu schaffen muss man ehrlich sagen also es werden mittlerweile sehr sehr viele Anforderungen an eine
- lebensmittelverpackungsfolie oder an eben ein Laminat gestellt warum das so ist zeigen die beiden Forscher an einer typischen
- käseverpackung aus dem [Musik] Supermarktregal wir haben hier eine
- Verpackung die ist zum einen wieder vererschließbar und zum anderen bei solchen Verpackungen brauchen wir eine sogen annte Wasserdampfbarriere meistens
- durch das Polyethylen gegeben und auch eine sauerstoffbarriere und die wird meistens durch eine Kombination aus Polyamid und Ethylen vinylalkohol
- erreicht und diese beiden Stoffe vertragen sich nicht ich Brau noch einen Haftvermittler also zwischen Polyethylen und eben der sauerstoffbarriere und
- dadurch passiert es dass es hier bis zu S oder sogar 11 Schichten sein können eine Mischung verschiedener Kunststoffe und vieler Additive das
- größte Problem beim Recycling [Musik] in der Sortieranlage der Firma prezero
- gibt es aber noch andere Probleme die das Sortieren schwierig machen z.B Fehlwürfe also Abfälle die nicht in den Verpackungsmüll gehören wie Akkus die
- sind besonders gefährlich und das ist halt das ist die größte Brandgefahr da haben wir auch schon einige Anlagen verloren dadurch
- als es ist eine Anlage in Holland eine Anlage in Norddeutschland in Bremen hier in Eiting selber haben wir schon einen Brandschaden
- gehabt und es ist einfach ja unverantwortlich wenn man sowas in gelben Sack schmeißt nen ne 0,0 und ja Litium und Akku größte Brandgefahr
- überhaupt ein weiteres Problem Alltagsgegenstände die keine Verpackungen sind diese Fehlwürfe auszusortieren bedeutet viel Aufwand der
- das Recycling teuer macht hinzu kommt stark verschmutzter Kunststoff oder Verpackungen die so stark zusammengepresst sind dass die nir
- Sensoren sie nicht erkennen können damit das besser wird kann jeder etwas tun ja da sindmer wieder beim Punkt er kann es verhindern in dem Augenblick
- wenn er eben die stürstoffe die nicht in den gelben Sack gehören oder nicht in die wertstofonne gehören da erstmal nicht reinwerfen ordnungsgemäß entsorgen
- das ist das erste und das zweite ist eben versuchen wie gesagt nicht zu viel zu pressen oder ineinander zu drücken plötzlich steht die
- Sortieranlage still das passiert mehrmals täglich manche Fehlwürfe verhädern sich und blockieren die Laufbänder Stillstände Fehlwürfe
- kunststoffgemische all das bedeutet einen enormen Aufwand und macht das Recycling teuer diesmal sind es falsch entsorgte
- Bänder von Videokassetten die Kosten verursachen eins der Kernprobleme was wir aktuell immer noch haben sind eben die Preise
- für rezyklate die in der Regel teurer sind wie Neuware weil der Rohölpreis relativ niedrig ist und durch den niedrigen Rohölpreis die Hersteller
- natürlich versuchen dieses günstige Material einzusetzen sodass immer wieder neuare in den Markt kommt mit dem relativ geringen Recyclinganteil oder
- gar kein neuer Kunststoff aus Erdöl sollte nach Meinung von Experten teurer werden und Recycling Ware billiger um konkurrenzfähig zu sein Peter dol und
- seine Forschergruppe wollen das Recycling effizienter und damit auch günstiger und wettbewerbsfähig machen in ihrem frauenhoferintitut in Alzenau
- steht eine kleine moderne Sortieranlage mit der sie den sortierprozess perfektionieren wollen hier Werken ähnliche Geräte wie in der Anlage von
- prezero ein Rüttler verteilt das kunststoffgemisch auf einem laufbandschließ
- wird es von einem nir Sensor beleuchtet und anhand des reflektierten Lichts identifiziert dabei soll die Anlage immer besser werden ihr hilft ein
- Computer der mit künstlicher Intelligenz arbeitet also ständig dazu lernt die künstliche Intelligenz soll die Sensoren immer genauer machen
- ja können hier aber auch und das ist natürlich eine Besonderheit über bilderkennungsmethoden die Maschine dahingehend trainieren
- sagen wenn du diese Form diese Farbe diese Struktur erkennst dann ist es mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Polyamid ein aluminiumstück ein Glas ein Keramik
- und das erfordert natürlich einen intensiven Lernprozess was man der Maschine beibringen muss der ner Sensor nimmt das
- von den abfallteilen reflektierte Licht wah das sieht dann so aus das Flackern kommt von den Partikeln im Licht eine Momentaufnahme sieht so
- aus das ist das was der Sensor in Sekundenbruchteilen ausliest von jedem einzelnen Partikel wird dabei sein chemischer Fingerabdruck erfasst
- angezeigt durch so einen Kurvenverlauf diesen zu erkennen und richtig zuzuordnen soll die künstliche Intelligenz lernen und immer besser und
- feiner sortieren [Musik] hier kann natürlich eine künstliche Intelligenz wie wir jetzt beginnen zu
- nutzen helfen wenn ich diese Aufnahmen mache extrahiert sie selbst diese Merkmale die ich dann verwenden kann um praktisch die die verschiedenen Klassen
- zu sortieren in diesem Fall in bunten und schwarzen Kunststoff noch klappt das nicht perfekt aber schon ziemlich gut
- und die künstliche Intelligenz hat ja auch noch nicht ausgelernt zurück an der Hochschule Hof wo die Forscher mit recyclebarem
- Kunststoff aus Spirulina Granulat experimentieren okay dann schauen wir mal ob unser spirulin Pulver so funktioniert wie uns das vorgestellt
- haben daraus wollen Sie jetzt eine Folie herstellen das Problem organische Moleküle sind weniger stabil Biokunststoffe daher schwieriger
- herzustellen deshalb experimentieren Sie mit verschiedenen Temperaturen und Mischungen jetzt kommt die Folie aus der
- Maschine ja wir können jederzeit könnt die folienblase platzen und dann fällt das Ganze zusammen wenn sie hält könnte daraus eine ungiftige voll recyclebare
- Verpackung entstehen noch dazu ohne fossile ruhstoffe wir wechseln jetzt das Material aus probieren noch eine andere Mischung aus mit anderer Zusammensetzung
- und schauen mal wie sich die Folie verhält Lukas Großmann gibt mehr Biopolymer dazu die Folie wirft zwar Blasen aber es sieht okay aus wir sind
- positiv überrascht dass es überhaupt so stabil läuft die Folie hält sie ist nur einer von vielen Prototypen noch nicht endgültig für eine Verpackung geeignet
- aber ein Schritt in diese Richtung erste Tests der Verarbeitbarkeit der Dicke und der Reißfestigkeit laufen zufriedenstellend die Folie könnte eine
- Alternative werden zu schlecht recyclebaren Kunststoffen solche Folien z.B aus weich PVC hier ist ist jede Menge Weichmacher
- auch drin damit die so weich wird die Weichmacher PVC können schädlich sein müssen nicht schädlich sein man weiß es natürlich immer nicht wenn man auch
- gerade im Recycling eine PVC Folie hat und unsere Folie weist eine ähnliche Flexibilität auch auf und könnte durchaus sicherlich im Punkto
- Flexibilität mit PVC hier konkurrieren und unter Umständen an einigen Stellen noch PVC ersetzen also Stoffe die Additive enthalten die den
- recyclingprzess erschweren einen anderen Ansatz verfolgen forschende in achen sie wollen Mischkunststoffe mit chemischen Verfahren zerlegen das wird auch schon
- in geringen Mengen gemacht etwa mit Pyrolyse mit großer Hitze um die 500° werden die Kunststoffe aufgebrochen die Polymere werden dabei wieder in ihre
- Einzelteile aufgespalten und verflüssigen sich sie werden quasi wieder zu Öl das braucht Energie und ein Teil des Materials geht verloren auch
- die in den Kunststoffen gebundene Energie ist weg daher wird intensiv an besseren Verfahren geforscht für eine Demonstration zerkleinern die Forscher
- eine Folie aus Kunststoff Gemisch zusammen mit anderen Kunststoffresten kommt sie in einen Behälter Jürgen klankermeier und sein Team von der
- rinischwestfelisch Technischen Hochschule haben ein neues chemisches Verfahren entwickelt dabei wird das kunststoffgemisch
- zunächst mit flüssigem Stickstoff tief gekühlt und dann zermalen wir haben jetzt die Möglichkeit eröffnet in diesem ganzen Ensemble
- zwischen die unteren Komponenten mit einem Katalysator genau diese Auftrennung nachhaltig wirklich auch zu ermöglichen das kunststoffgemisch ist zu
- einem feinen Pulver geworden dadurch ist seine Oberfläche größer und es kann leichter chemisch
- reagieren dazu kommen dann organische Kohlenwasserstoffverbindungen sowie ein Katalysator der besteht aus einer speziellen
- Metallverbindung die bricht die chemischen Verbindungsstellen von nur einem Kunststoff im Gemisch auf ganz gezielt öffnet der Katalysator diese wie
- ein Schlüssel des schloss zunächst wird also nur dieser eine Kunststoff herausgelöst und dabei dessen Polymere und Additive in ihre
- molekularen Bausteine zerlegt nachdem dieses Produkt abgetrennt ist kommt das zweite
- Verfahren das greift dann den zweiten Baustein an und der Katalysator hier ist wieder mausgeschneidert zerlegt das zweite Polymer und damit kann ich auch
- hier diese Bausteine wieder selektiv in das nächste verfahen einsetzen nach und nach werden mit dem jeweils passenden Katalysator die einzelnen Kunststoffe
- herausgelöst und zerlegt das Ganze geschieht bei deutlich geringerer Temperatur als beim bisherigen chemischen Recycling die masseverluste
- sind ebenfalls geringer am Ende sind oben die flüssigen Polymere das Öl und unten die Additive und Farben die Kunststoffe müssten natürlich auch aus
- meiner Sicht zollbruchstellen wirklich auch eingebaut bekommen die das Recycling auch vereinfachen das heißt wir brauchen jetzt noch sehr sehr viel
- Energie und auch sehr effektive Katalysatoren wenn aber diese Kunststoffe die gleiche in dem Fall Performance hätten aber eine
- Sollbruchstelle ermöglichen würden dann könnte mit Hilfe des Konsumenten erstmal eine Auftrennung ermöglicht werden und dann aus diesem Reststoff wirklich ein
- Wertstoff generiert werden und aus diesem so Jürgen klankermeier können hochwertige und sogar biologisch abbaubare Kunststoffe gefertigt
- werden ein ähnliches Verfahren soll diese abfallschnipsel recyclebar machen das ist ein ganz wildes Gemisch aus verschiedenen Kunststoffen teilweise
- sind diese Folien hier nicht ein Material sondern vier oder fünf Materialien und das zu recyceln über ein einfaches Einschmelzen funktioniert
- überhaupt nicht daher haben wir jetzt seit Jahren daran gearbeitet hier einen Kunststoff rauszugenerieren indem wir spezifisch mit einem Lösemittel den
- hauptkunststoff hier raus das Polyethylen rauslösen das Gemisch kommt in ein Lösemittel woraus das besteht will
- Martin Schlummer nicht verraten Betriebsgeheimnis wie das Verfahren im Prinzip funktioniert zeigt er mit Zucker und Sand diese Mischung gibt er in
- Lösemittel in diesem Fall Wasser der Sand setzt sich ab der Zucker löst sich auf beides kann er jetzt leicht voneinander trennen und genauso holt
- auch sein Lösemittel einen Kunststoff aus dem Gemisch Martin Schlummer will jetzt Polyethylen herauslösen er betont dass
- das Lösemittel ungiftig und unproblematisch im handändling ist das Polyethylen hat sich inzwischen aufgelöst ein Sieb fängt die anderen
- Kunststoffe auf jetzt kommt ein Bindemittel in die Flüssigkeit um den Kunststoff ausflocken zu
- [Musik] lassen und der ist gleich ein Kunststoff ich muss nicht wieder aus Monomeren einen neuen Kunststoff generieren
- sondern der ist gleich ein Granulat gleich verarbeitbar ohne dass ich weitere Prozessschritte durchlaufen muss und das ist aus energetischer Sicht der
- riesengroße Vorteil dieses Verfahrens das polyethylen ist ausgeflockt es muss nur noch gereinigt und getrocknet werden und kann ohne
- großen Aufwand wieder zu einem Produkt geformt werden [Musik] Sorten reiner Kunststoff zurückgewonnen
- aus einem wilden Gemisch der z.B zu einer Folie werden kann in Indonesien wo sonst viele
- Verpackungen im Meer landen wird mit dem Verfahren sagt Schlummer aus Kunststoffabfall eine Verpackung für Waschmittel
- hergestellt solche Verfahren funktionieren natürlich besser und mit weniger Aufwand wenn das Material gut vorsortiert wurde wie bei der Firma
- prezero in Eiting bei München wo jetzt der Sortiervorgang zu Ende geht und die Verpackungen in ihre jeweiligen Kunststoffarten aufgeteilt und auch
- farblich sortiert sind nicht perfekt aber doch ziemlich gut so ein Material ist jetzt wieder Rohstoff und landet z.B bei Richard
- Metzler von der Firma purus in Arzberg in Oberfranken wir ma uns Produkte aus 100% Recycling Material das man aus diesen
- Ballen gewinnen die kunststoffwissenschaftler Michael Nase und Lukas Großmann wollen sich anschauen ob das klappt in dem
- sortierten Material sind noch Störstoffe drin aber auch die werden in weiteren Arbeitsschritten herausgeholt noch einmal scannt ein nir
- Gerät das Material und sortiert es wird gewaschen und getrocknet je nachdem was produziert wird werden die
- herausgefilterten Störstoffe in kontrollierter Menge wieder zugegeben so gibt es noch weniger Abfall das Material wird schließlich
- eingeschmolzen und zu Granulat [Applaus] verarbeitet ausdem dann wieder Produkte
- werden keine Verpackungen zwar aber z.B Paletten und Bodengitter wir haben Kunden mit dem habam ein geschlossenen Pool le
- pfansystem wir produzieren für diese Kunden beispielsweise jetzt Paletten diese Paletten gehen zum Kunden der verwendet die und wenn die in
- irgendeiner Weise nicht mehr brauchbar sind heißt dass defekt sind dann kann er die wieder zurückgeben wir arbeiten die wieder auf für dieses zurückgeben gehen
- wir einen kleinen Obulus den er zurückbekommt insofern hat er keine Aufwendungen für Müllentsorgung es steht kein CO2 wir haben ein Rohstoff mit dem
- wir recyceln können und wiederum neue Produkte draus machen auch wenn hier keine Lebensmittelverpackungen entstehen sind die Wissenschaftler überzeugt von
- diesem Kreislaufsystem wichtig ist zu verstehen dass wir aus Abfall sch Wertstoff als dem wir es ja verstehen wollen hier ein
- Produkt fertigen was 30 Jahre später existiert also eine sehr gute Kaskadennutzung die wird als Endprodukt werden hier Europaletten ECORASTER
- hergestellt die wirklich eine sehr lange Lebensdauer haben sofern ist das sehr sehr sinnvoll ECORASTER sind Einfassungen für
- Dachbegrünungen ein Produkt für den Klimaschutz aus einstigem Abfall noch sind wir weit entfernt von einer echten vollständigen
- Kreislaufwirtschaft aber Beispiele wie diese zeigen wie sie geschaffen werden kann
- [Musik]
Zum Nachlesen
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