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Doku: Kunststoff - Recycling in Deutschland | Innovationen und Herausforderungen der Zukunft | BR

Bayerischer Rundfunk28:51 89.678 Aufrufe veröffentlicht Auf YouTube

Das Wichtigste aus dem Video

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Transkriptautomatisch erstellt · 175 Zeilen
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  1. Ramadama an der Mangfall in Rosenheim mit Schülern und Schülerinnen und dem Abfallberater des Landkreises Bernhard Bock das sind of die kleinen Dinge die
  2. hier ziemlich viel Schaden in der Natur verursachen Zigarettenstummel Kunststoffe Bo will den Jugendlichen zeigen welche Probleme
  3. der falsche Umgang mit Plastik [Musik] verursacht ich finde das total schade weil da liegt ganz viel rum und Leute
  4. nehmen den Müll nicht wieder mit räumt euren Müll weg und wenn Abfalleimer daneben ist weil wir haben auch Müll direkt neben Abfalleimern gefunden
  5. schmeißt es doch rein der Abfallberater will auch die Einstellung gegenüber Kunststoffen ändern ich würde mir nur mehr wünschen dass man es nicht als
  6. Abfall sieht sondern als zukünftigen Wertstoff praktisch leicht vielseitig einsetzbar Kunststoffe lösen viele Probleme und
  7. schaffen gewaltige neue es werden aktuell pro Jahr weltweit 430 Millionen Tonnen Kunststoff produziert wenn man das ganze mal extrapolieren würde auf
  8. das Jahr 2050 dann hätten wir ungefähr eine Produktionsmenge von einer gigatonne pro Jahr und dann würden wir 2050 auf dem Planeten mehr Kunststoffe
  9. als wirklich lebende Tiere Pilze und Menschen haben schon jetzt entsteht in Deutschland ein riesiger Müllberg über 6 Millionen Tonnen jedes Jahr das sind 76
  10. kg pro Kopf rund die Hälfte sind Verpackungen die sind meist schon nach nur einer Verwendung [Applaus]
  11. nutzlos dann dürfen wir die nicht einfach wegwerfen nicht einfach irgendwo in den Müll geben wir müssen schauen dass wir unsere
  12. Rohstoffe so weit wie möglich im Kreislauf fahren im Kreislauf nutzen Kunststoffe werden meist aus Erdöl gemacht landet Plastik in der
  13. Müllverbrennung geht dieser knappe Rohstoff verloren und CO2 entsteht ein vollständiger Wertstoffkreislauf ist das nicht also es wird sehr wohl sehr viel
  14. recycelt wir sehen das hier sehr gut wirklich sehr viel Dinge die wir als finalen Müll bezeichnen würden die hier noch mal
  15. aufbereitet werden ganz ganz wichtig und der Verbraucher kann sehr wohl sehr viel tun was das sollen die Schüler und Schülerinnen des Finsterwalder
  16. Gymnasiums in Rosenheim heute lernen mit ihrem gesammelten Müll Bernhard Bock zeigt Ihnen wie Sie damit umgehen sollen und welche Verpackungen besonders
  17. problematisch sind weil das viele Dinge miteinander gemischt sind da ist pl ja und da hab wir ein Papier beide
  18. Sachen können wir recycel aber wenn sie miteinander zusammen sind wird schwierig was könnte hier Problem es sind zwei verschiedene Arten von Plastik perfekt
  19. die Kunststoffarten müssen voneinander getrennt werden je Sorten reiner desto besser können sie recycelt werden allerdings nehmen Sammelsysteme wie die
  20. gelbe Tonne viele sortenreine Kunststoffe nicht an sie auf den Wertstoffhöfen des Landkreises sammeln weil sie sonst im
  21. Restmüll und damit in der Verbrennung landen aus der kieskanne wird wieder eine geskanne oder eine Box eine Regentonne oder sonstiges somit haben
  22. wir den Stoffkreislauf viel eher geschlossen wie wenn es wieder in woanders hingerät hier kommen auch die
  23. Verpackungen zusammen die über den gelben Sack oder die gelbe Tonne gesammelt werden von hier werden sie zur Firma
  24. prero in eting nordöstlich von München gebracht für die sortierexperten Andreas Schelle und Steffen Schott sind die vermischten Kunststoffarten die die
  25. Fachleute Fraktionen nennen ein großes Problem wir treffen heute in der Produktion bei uns natürlich noch auf viele Produkte die aus mehreren
  26. Kunststoffen bestehen die dann unsere Anlagen gar nicht erkennen können Sie erkennen ich ich bin eine Fraktion aber ich bestehe aus einem Kunststoff PE und
  27. ich bestehe aus dem Pet was soll die Anlage dann entscheiden was ist es jetzt und diese dieses Gemisch von Kunststoffen ist extrem schwierig im
  28. Recycling hier kommt alles zusammen von Polypropylen über Polyamid bis Pet einzeln und sauber können diese gut wieder verwendet werden aber viele
  29. Verpackungen bestehen aus mehreren dieser Kunststoffe und sie sind zerknüllt verklebt verschmutzt das macht das Trennen und sortieren und
  30. damit das Recycling enorm aufwendig am Anfang kommt alles in eine riesige Siebtrommel hier wird der Mischmasch aufgelockert und nach Größe
  31. sortiert leichte Folien werden abgesaugt und hier werden Getränkekartons sortiert genau hier wieder die
  32. frequenztitet wir soreret aus Pappe Aluminium und Polyethylen das Aussortieren geschieht durch
  33. Lichtsensoren den nahinrarot spektroskopiegeräten kurz nir sie senden einen Lichtstrahl auf die Kunststoffe diese reflektieren bestimmte
  34. Wellenlängen des Lichts das nehmen die Sensoren wahr und können anhand der jeweiligen Wellenlänge erkennen um was für einen Kunststoff es sich handelt das
  35. geschieht in Sekundenbruchteilen klappt allerdings nicht
  36. htprzentig Luftdüsen schießen dann den jeweils erkannten Kunststoff in den passenden Schacht die Anlage ist eine der besten Deutschlands aber hat
  37. trotzdem Probleme deshalb bekommen die sortierexperten heute Besuch von Michael Nase und Lukas
  38. Großmann die kunststoffwissenschaftler wollen sich über die sortierprobleme informieren und helfen das Recycling zu verbessern der Abfall wird
  39. weitergeleitet und von weiteren nir analysiert und sortiert 38 dieser nir sind hier nacheinander geschaltet eines der Geräte sortiert kosmetikverpackungen
  40. nach Farbe und trennt diese in weiß auf dem linken Laufband und in bunt
  41. rechts aus bundem Material kann man immer nur Bund machen oder grau oder schwarz aus weißem Material hell Material kann man helles Material weißes
  42. Material strahlendes Material machen und das ist ja das was auch der Verpackungshersteller möchte oder der Kunde dann am Schluss der Verbraucher
  43. für schwarze Kunststoffe muss noch eine zusätzliche Technik angewendet werden ein Laser ohne ihn würde schwarzes nicht erkannt denn schwarz reflektiert den
  44. Lichtstrahl der nir nicht sondern verschluckt ihn der ner Sensor bekommt dann kein Signal der zusätzliche Laser registriert zumindest dass ein
  45. Gegenstand da ist und sortiert ihn auf das linke Laufband ohne diese Technik würde schwarzer Kunststoff im Restmüll landen und verbrannt aber nicht recycelt
  46. werden wir würden es verlieren und zwar in dem her dass die schwarzen Kunststoffe mit in die Reste landen und dann in die thermische Aufbereitung
  47. gehen würden so hat man die Chance die schwarzen Kunststoffe zu in denigenkreislauf zu halten und wieder zum Aufbereiter zu schicken ein weiteres
  48. Problem Lebensmittelverpackungen die aus zwei verschiedenen Kunststoffen Bestehen der Boden und die Deckfolie wenn diese nicht voneinander getrennt im gelben
  49. Sack landen können sie nicht Sorten rein sortiert werden dann kriegt man es einfach nicht mehr auseinander die Hochschule in Hof hier
  50. forschen die kunststoffwissenschaftler Michael Nase und Lukas Großmann unter anderem tüftel sie Kunststoffen die besser recycelt werden können
  51. Kunststoffe lassen sich aus unterschiedlichen chemischen Bestandteilen zusammenbauen wie diese magnetbausteine zeigen sollen ein Stein
  52. steht für ein Molekül eine einzelne Kohlenwasserstoffverbindung das sogenannte Monomer also Kunststoffe oder besser
  53. gesagt Polymere erstmal bestehen ja aus Monomeren also aus einzelnen sich wiederholenden Einheiten und wenn man viele Monomere aneinander packt dann hat
  54. man ein sogenanntes Polymer oder wir nehmen grundsätzlich dazu kommen noch chemische Zusätze die Additive und dann können wir auch noch
  55. zusätzlich unsere Additive hinzufügen also die wir nutzen um unsere Polymere zu modifizieren z.B könnten das Weichmacher sein das sind letztendes
  56. meistens recht sperrige Moleküle die sich zwischen die Ketten anlagern bei polythylen z.B bestehen die Monomere aus solchen Molekülen die lange
  57. Ketten eben Polymere bilden an die Moleküle können nun die Additive angeheftet werden es gibt geschätzt 13 000 verschiedene Additive sie bringen
  58. dem Kunststoff die gewünschten Eigenschaften wie z.B Dehnbarkeit alternativ könnten wir auch ja kleidmittel haben wir könnten aber
  59. auch Verstärkungsstoffe haben wir z.B eine naturphase die wir dazwischen legen und die könnte man sich fast vorstellen die würde drüber legen und noch zwischen
  60. den also dann würde man wahrscheinlich kein Weichmacher verwenden den können wir wieder wegnehmen nehmen den Weichmacher Weg es geht jetzt hier zum
  61. Glück ganz einfach beim Recycling ist das alles nicht so einfach zu trennen und dann hätten wir unsere Verstärkungsfasern die dazwischen legen
  62. und quasi ja unseren Kunststoff verstärken die Forscher entwickeln Kunststoffe die mit wenigen Additiven auskommen damit das Recycling einfacher
  63. wird hier benutzen Sie die Alge Spirulina als Additiv für ein Polymer aus Milchsäure beid ist ungiftig recyclebar
  64. ohne Erdöl und sogar biologisch abbaubar der Zusatz aus Alge soll den künftigen Kunststoff schön grün einfärben aber nicht nur das wie alle
  65. Additive bietet er weitere gewünschte Eigenschaften zusätzlich übernimmt die Alge auch stabilisationsfunktionen in unserem Kunststoff das heißt unsere
  66. Folie wird dadurch stabiler erfüllt eher die Eigenschaften die in der Anwendung werden als wenn wir die spiruline ale nicht einsetzen
  67. würden in diesem Extruder werden die beiden Komponenten vermischt und durch Hitze
  68. verschmolzen und kommen als kunststoffwurst aus der Maschine im Wasserbad wird sie gekühlt und zu Granulat
  69. zerhackt daraus könnte dann nach weiterer Entwicklungsarbeit beispielsweise eine Lebensmittelverpackung
  70. werden es ist schwierig das zu schaffen muss man ehrlich sagen also es werden mittlerweile sehr sehr viele Anforderungen an eine
  71. lebensmittelverpackungsfolie oder an eben ein Laminat gestellt warum das so ist zeigen die beiden Forscher an einer typischen
  72. käseverpackung aus dem [Musik] Supermarktregal wir haben hier eine
  73. Verpackung die ist zum einen wieder vererschließbar und zum anderen bei solchen Verpackungen brauchen wir eine sogen annte Wasserdampfbarriere meistens
  74. durch das Polyethylen gegeben und auch eine sauerstoffbarriere und die wird meistens durch eine Kombination aus Polyamid und Ethylen vinylalkohol
  75. erreicht und diese beiden Stoffe vertragen sich nicht ich Brau noch einen Haftvermittler also zwischen Polyethylen und eben der sauerstoffbarriere und
  76. dadurch passiert es dass es hier bis zu S oder sogar 11 Schichten sein können eine Mischung verschiedener Kunststoffe und vieler Additive das
  77. größte Problem beim Recycling [Musik] in der Sortieranlage der Firma prezero
  78. gibt es aber noch andere Probleme die das Sortieren schwierig machen z.B Fehlwürfe also Abfälle die nicht in den Verpackungsmüll gehören wie Akkus die
  79. sind besonders gefährlich und das ist halt das ist die größte Brandgefahr da haben wir auch schon einige Anlagen verloren dadurch
  80. als es ist eine Anlage in Holland eine Anlage in Norddeutschland in Bremen hier in Eiting selber haben wir schon einen Brandschaden
  81. gehabt und es ist einfach ja unverantwortlich wenn man sowas in gelben Sack schmeißt nen ne 0,0 und ja Litium und Akku größte Brandgefahr
  82. überhaupt ein weiteres Problem Alltagsgegenstände die keine Verpackungen sind diese Fehlwürfe auszusortieren bedeutet viel Aufwand der
  83. das Recycling teuer macht hinzu kommt stark verschmutzter Kunststoff oder Verpackungen die so stark zusammengepresst sind dass die nir
  84. Sensoren sie nicht erkennen können damit das besser wird kann jeder etwas tun ja da sindmer wieder beim Punkt er kann es verhindern in dem Augenblick
  85. wenn er eben die stürstoffe die nicht in den gelben Sack gehören oder nicht in die wertstofonne gehören da erstmal nicht reinwerfen ordnungsgemäß entsorgen
  86. das ist das erste und das zweite ist eben versuchen wie gesagt nicht zu viel zu pressen oder ineinander zu drücken plötzlich steht die
  87. Sortieranlage still das passiert mehrmals täglich manche Fehlwürfe verhädern sich und blockieren die Laufbänder Stillstände Fehlwürfe
  88. kunststoffgemische all das bedeutet einen enormen Aufwand und macht das Recycling teuer diesmal sind es falsch entsorgte
  89. Bänder von Videokassetten die Kosten verursachen eins der Kernprobleme was wir aktuell immer noch haben sind eben die Preise
  90. für rezyklate die in der Regel teurer sind wie Neuware weil der Rohölpreis relativ niedrig ist und durch den niedrigen Rohölpreis die Hersteller
  91. natürlich versuchen dieses günstige Material einzusetzen sodass immer wieder neuare in den Markt kommt mit dem relativ geringen Recyclinganteil oder
  92. gar kein neuer Kunststoff aus Erdöl sollte nach Meinung von Experten teurer werden und Recycling Ware billiger um konkurrenzfähig zu sein Peter dol und
  93. seine Forschergruppe wollen das Recycling effizienter und damit auch günstiger und wettbewerbsfähig machen in ihrem frauenhoferintitut in Alzenau
  94. steht eine kleine moderne Sortieranlage mit der sie den sortierprozess perfektionieren wollen hier Werken ähnliche Geräte wie in der Anlage von
  95. prezero ein Rüttler verteilt das kunststoffgemisch auf einem laufbandschließ
  96. wird es von einem nir Sensor beleuchtet und anhand des reflektierten Lichts identifiziert dabei soll die Anlage immer besser werden ihr hilft ein
  97. Computer der mit künstlicher Intelligenz arbeitet also ständig dazu lernt die künstliche Intelligenz soll die Sensoren immer genauer machen
  98. ja können hier aber auch und das ist natürlich eine Besonderheit über bilderkennungsmethoden die Maschine dahingehend trainieren
  99. sagen wenn du diese Form diese Farbe diese Struktur erkennst dann ist es mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Polyamid ein aluminiumstück ein Glas ein Keramik
  100. und das erfordert natürlich einen intensiven Lernprozess was man der Maschine beibringen muss der ner Sensor nimmt das
  101. von den abfallteilen reflektierte Licht wah das sieht dann so aus das Flackern kommt von den Partikeln im Licht eine Momentaufnahme sieht so
  102. aus das ist das was der Sensor in Sekundenbruchteilen ausliest von jedem einzelnen Partikel wird dabei sein chemischer Fingerabdruck erfasst
  103. angezeigt durch so einen Kurvenverlauf diesen zu erkennen und richtig zuzuordnen soll die künstliche Intelligenz lernen und immer besser und
  104. feiner sortieren [Musik] hier kann natürlich eine künstliche Intelligenz wie wir jetzt beginnen zu
  105. nutzen helfen wenn ich diese Aufnahmen mache extrahiert sie selbst diese Merkmale die ich dann verwenden kann um praktisch die die verschiedenen Klassen
  106. zu sortieren in diesem Fall in bunten und schwarzen Kunststoff noch klappt das nicht perfekt aber schon ziemlich gut
  107. und die künstliche Intelligenz hat ja auch noch nicht ausgelernt zurück an der Hochschule Hof wo die Forscher mit recyclebarem
  108. Kunststoff aus Spirulina Granulat experimentieren okay dann schauen wir mal ob unser spirulin Pulver so funktioniert wie uns das vorgestellt
  109. haben daraus wollen Sie jetzt eine Folie herstellen das Problem organische Moleküle sind weniger stabil Biokunststoffe daher schwieriger
  110. herzustellen deshalb experimentieren Sie mit verschiedenen Temperaturen und Mischungen jetzt kommt die Folie aus der
  111. Maschine ja wir können jederzeit könnt die folienblase platzen und dann fällt das Ganze zusammen wenn sie hält könnte daraus eine ungiftige voll recyclebare
  112. Verpackung entstehen noch dazu ohne fossile ruhstoffe wir wechseln jetzt das Material aus probieren noch eine andere Mischung aus mit anderer Zusammensetzung
  113. und schauen mal wie sich die Folie verhält Lukas Großmann gibt mehr Biopolymer dazu die Folie wirft zwar Blasen aber es sieht okay aus wir sind
  114. positiv überrascht dass es überhaupt so stabil läuft die Folie hält sie ist nur einer von vielen Prototypen noch nicht endgültig für eine Verpackung geeignet
  115. aber ein Schritt in diese Richtung erste Tests der Verarbeitbarkeit der Dicke und der Reißfestigkeit laufen zufriedenstellend die Folie könnte eine
  116. Alternative werden zu schlecht recyclebaren Kunststoffen solche Folien z.B aus weich PVC hier ist ist jede Menge Weichmacher
  117. auch drin damit die so weich wird die Weichmacher PVC können schädlich sein müssen nicht schädlich sein man weiß es natürlich immer nicht wenn man auch
  118. gerade im Recycling eine PVC Folie hat und unsere Folie weist eine ähnliche Flexibilität auch auf und könnte durchaus sicherlich im Punkto
  119. Flexibilität mit PVC hier konkurrieren und unter Umständen an einigen Stellen noch PVC ersetzen also Stoffe die Additive enthalten die den
  120. recyclingprzess erschweren einen anderen Ansatz verfolgen forschende in achen sie wollen Mischkunststoffe mit chemischen Verfahren zerlegen das wird auch schon
  121. in geringen Mengen gemacht etwa mit Pyrolyse mit großer Hitze um die 500° werden die Kunststoffe aufgebrochen die Polymere werden dabei wieder in ihre
  122. Einzelteile aufgespalten und verflüssigen sich sie werden quasi wieder zu Öl das braucht Energie und ein Teil des Materials geht verloren auch
  123. die in den Kunststoffen gebundene Energie ist weg daher wird intensiv an besseren Verfahren geforscht für eine Demonstration zerkleinern die Forscher
  124. eine Folie aus Kunststoff Gemisch zusammen mit anderen Kunststoffresten kommt sie in einen Behälter Jürgen klankermeier und sein Team von der
  125. rinischwestfelisch Technischen Hochschule haben ein neues chemisches Verfahren entwickelt dabei wird das kunststoffgemisch
  126. zunächst mit flüssigem Stickstoff tief gekühlt und dann zermalen wir haben jetzt die Möglichkeit eröffnet in diesem ganzen Ensemble
  127. zwischen die unteren Komponenten mit einem Katalysator genau diese Auftrennung nachhaltig wirklich auch zu ermöglichen das kunststoffgemisch ist zu
  128. einem feinen Pulver geworden dadurch ist seine Oberfläche größer und es kann leichter chemisch
  129. reagieren dazu kommen dann organische Kohlenwasserstoffverbindungen sowie ein Katalysator der besteht aus einer speziellen
  130. Metallverbindung die bricht die chemischen Verbindungsstellen von nur einem Kunststoff im Gemisch auf ganz gezielt öffnet der Katalysator diese wie
  131. ein Schlüssel des schloss zunächst wird also nur dieser eine Kunststoff herausgelöst und dabei dessen Polymere und Additive in ihre
  132. molekularen Bausteine zerlegt nachdem dieses Produkt abgetrennt ist kommt das zweite
  133. Verfahren das greift dann den zweiten Baustein an und der Katalysator hier ist wieder mausgeschneidert zerlegt das zweite Polymer und damit kann ich auch
  134. hier diese Bausteine wieder selektiv in das nächste verfahen einsetzen nach und nach werden mit dem jeweils passenden Katalysator die einzelnen Kunststoffe
  135. herausgelöst und zerlegt das Ganze geschieht bei deutlich geringerer Temperatur als beim bisherigen chemischen Recycling die masseverluste
  136. sind ebenfalls geringer am Ende sind oben die flüssigen Polymere das Öl und unten die Additive und Farben die Kunststoffe müssten natürlich auch aus
  137. meiner Sicht zollbruchstellen wirklich auch eingebaut bekommen die das Recycling auch vereinfachen das heißt wir brauchen jetzt noch sehr sehr viel
  138. Energie und auch sehr effektive Katalysatoren wenn aber diese Kunststoffe die gleiche in dem Fall Performance hätten aber eine
  139. Sollbruchstelle ermöglichen würden dann könnte mit Hilfe des Konsumenten erstmal eine Auftrennung ermöglicht werden und dann aus diesem Reststoff wirklich ein
  140. Wertstoff generiert werden und aus diesem so Jürgen klankermeier können hochwertige und sogar biologisch abbaubare Kunststoffe gefertigt
  141. werden ein ähnliches Verfahren soll diese abfallschnipsel recyclebar machen das ist ein ganz wildes Gemisch aus verschiedenen Kunststoffen teilweise
  142. sind diese Folien hier nicht ein Material sondern vier oder fünf Materialien und das zu recyceln über ein einfaches Einschmelzen funktioniert
  143. überhaupt nicht daher haben wir jetzt seit Jahren daran gearbeitet hier einen Kunststoff rauszugenerieren indem wir spezifisch mit einem Lösemittel den
  144. hauptkunststoff hier raus das Polyethylen rauslösen das Gemisch kommt in ein Lösemittel woraus das besteht will
  145. Martin Schlummer nicht verraten Betriebsgeheimnis wie das Verfahren im Prinzip funktioniert zeigt er mit Zucker und Sand diese Mischung gibt er in
  146. Lösemittel in diesem Fall Wasser der Sand setzt sich ab der Zucker löst sich auf beides kann er jetzt leicht voneinander trennen und genauso holt
  147. auch sein Lösemittel einen Kunststoff aus dem Gemisch Martin Schlummer will jetzt Polyethylen herauslösen er betont dass
  148. das Lösemittel ungiftig und unproblematisch im handändling ist das Polyethylen hat sich inzwischen aufgelöst ein Sieb fängt die anderen
  149. Kunststoffe auf jetzt kommt ein Bindemittel in die Flüssigkeit um den Kunststoff ausflocken zu
  150. [Musik] lassen und der ist gleich ein Kunststoff ich muss nicht wieder aus Monomeren einen neuen Kunststoff generieren
  151. sondern der ist gleich ein Granulat gleich verarbeitbar ohne dass ich weitere Prozessschritte durchlaufen muss und das ist aus energetischer Sicht der
  152. riesengroße Vorteil dieses Verfahrens das polyethylen ist ausgeflockt es muss nur noch gereinigt und getrocknet werden und kann ohne
  153. großen Aufwand wieder zu einem Produkt geformt werden [Musik] Sorten reiner Kunststoff zurückgewonnen
  154. aus einem wilden Gemisch der z.B zu einer Folie werden kann in Indonesien wo sonst viele
  155. Verpackungen im Meer landen wird mit dem Verfahren sagt Schlummer aus Kunststoffabfall eine Verpackung für Waschmittel
  156. hergestellt solche Verfahren funktionieren natürlich besser und mit weniger Aufwand wenn das Material gut vorsortiert wurde wie bei der Firma
  157. prezero in Eiting bei München wo jetzt der Sortiervorgang zu Ende geht und die Verpackungen in ihre jeweiligen Kunststoffarten aufgeteilt und auch
  158. farblich sortiert sind nicht perfekt aber doch ziemlich gut so ein Material ist jetzt wieder Rohstoff und landet z.B bei Richard
  159. Metzler von der Firma purus in Arzberg in Oberfranken wir ma uns Produkte aus 100% Recycling Material das man aus diesen
  160. Ballen gewinnen die kunststoffwissenschaftler Michael Nase und Lukas Großmann wollen sich anschauen ob das klappt in dem
  161. sortierten Material sind noch Störstoffe drin aber auch die werden in weiteren Arbeitsschritten herausgeholt noch einmal scannt ein nir
  162. Gerät das Material und sortiert es wird gewaschen und getrocknet je nachdem was produziert wird werden die
  163. herausgefilterten Störstoffe in kontrollierter Menge wieder zugegeben so gibt es noch weniger Abfall das Material wird schließlich
  164. eingeschmolzen und zu Granulat [Applaus] verarbeitet ausdem dann wieder Produkte
  165. werden keine Verpackungen zwar aber z.B Paletten und Bodengitter wir haben Kunden mit dem habam ein geschlossenen Pool le
  166. pfansystem wir produzieren für diese Kunden beispielsweise jetzt Paletten diese Paletten gehen zum Kunden der verwendet die und wenn die in
  167. irgendeiner Weise nicht mehr brauchbar sind heißt dass defekt sind dann kann er die wieder zurückgeben wir arbeiten die wieder auf für dieses zurückgeben gehen
  168. wir einen kleinen Obulus den er zurückbekommt insofern hat er keine Aufwendungen für Müllentsorgung es steht kein CO2 wir haben ein Rohstoff mit dem
  169. wir recyceln können und wiederum neue Produkte draus machen auch wenn hier keine Lebensmittelverpackungen entstehen sind die Wissenschaftler überzeugt von
  170. diesem Kreislaufsystem wichtig ist zu verstehen dass wir aus Abfall sch Wertstoff als dem wir es ja verstehen wollen hier ein
  171. Produkt fertigen was 30 Jahre später existiert also eine sehr gute Kaskadennutzung die wird als Endprodukt werden hier Europaletten ECORASTER
  172. hergestellt die wirklich eine sehr lange Lebensdauer haben sofern ist das sehr sehr sinnvoll ECORASTER sind Einfassungen für
  173. Dachbegrünungen ein Produkt für den Klimaschutz aus einstigem Abfall noch sind wir weit entfernt von einer echten vollständigen
  174. Kreislaufwirtschaft aber Beispiele wie diese zeigen wie sie geschaffen werden kann
  175. [Musik]

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