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Der Stickstoffkreislauf

Fit4Abi Biologie und Chemie9:46 2.478 Aufrufe veröffentlicht Auf YouTube

Das Wichtigste aus dem Video

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Transkriptautomatisch erstellt · 82 Zeilen
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  1. [Musik] in diesem Video möchte ich mit euch den Stickstoffkreislauf durchgehen im ersten
  2. Teil des Videos werde ich das mit euch Schritt für Schritt durchgehen und in zweiten Teil zeige ich euch wo der
  3. Stickstoffkreislauf eine Rolle spielt insbesondere im Bereich der Ökologie betrachten wir mal den Stickstoff und in
  4. diesem Fall den elementaren Stickstoff das N2 Molekül das ein Großteil der uns umgebenden Luft ausmacht also
  5. 78%. in diesem N2 Molekül sind zwei Stickstoffatome sehr fest miteinander verbunden also über eine Dreifachbindung
  6. und das führt dazu dass dieser eigentlich wichtige Stickstoff von Pflanzen in der Form nicht aufgenommen
  7. werden kann Pflanzen haben nicht die Möglichkeit dieses N2 zu spalten ähm Pflanzen brauchen hingegen andere
  8. Stickstoffverbindungen wie z.B Nitrat oder Ammonium in denen der Stickstoff verbunden vorliegt mit anderen Elementen
  9. also mit Sauerstoff und Wasserstoff das sind die Stoffe die Pflanzen aufnehmen können und weiter verarbeiten können
  10. weiter verarbeiten wozu wofür brauchen Organismen Stickstoffverbindung da sind zunächst mal die Aminosäuren als
  11. Grundbaustein der Proteine und wenn wir uns eine einzelne Aminosäure hier anschauen dann sehen wir dass dort in
  12. jeder einzelnen Aminosäure ein Stickstoffatom gebunden ist und bei den langkettigen Aminosäureketten in den
  13. Proteinen sind das natürlich viele Stickstoffatome dann haben wir die Basen der DNA das sind sogenannte
  14. stickstoffbasen in allen vier Basen Adenin zytosin Guanin und Thymin sind viele Stickstoffatom enthalten auch
  15. dafür ist Stickstoff wichtig und dann noch ein weiteres beispielhaftes Molekül das ATP ad in triphosphat hier ohne die
  16. drei Phosphate auch hier sehen wir eine große Anzahl von Stickstoffatom und an den drei Beispielen sieht man schon
  17. welche elementare Bedeutung Stickstoff für Organismen hat mit diesem in den Mineralsalzen gebundenen Stickstoff
  18. in gelöster Form im Boden oder in Gewässern kann die Pflanze nun also die eigene Biomasse und organisch gebundenen
  19. Stickstoff aufbauen damit steht er auch den Konsumenten erster Ordnung und dann natürlich entsprechend der Nahrungskette
  20. den weiteren Konsumenten oder trophieebenen zur Verfügung die dann wiederum eigene Proteine oder eigene
  21. Moleküle mit organisch gebundenem Stickstoff bauen können diese Organismen scheiden
  22. auch Stoffe aus und auch die Pflanzen haben abgestorbene Pflanzenteile und auch dort ist dann Stickstoff gebunden
  23. das heißt in der abgestorbenen Biomasse ist noch ein großer Anteil des Stickstoff in organischen Molekülen
  24. gebunden und dann gibt es Pilze und Bakterien die im Rahmen der sogenannten ammonifikation
  25. Ammonium bilden das heißt aus diesen Aminogruppen nh2 Gruppen wird Ammonium abgespalten zur Energiegewinnung
  26. passiert dieser Prozess und dieses Ammonium steht den Pflanzen prinzipiell jetzt schon zur Verfügung wieder als
  27. Dünger und damit wäre der Kreis geschlossen es gibt aber noch einen weiteren Weg nämlich es gibt Bakterien
  28. die das Ammonium auch zur Energiegewinnung oxidieren zu Nitrit zunächst mal und dann eine weitere
  29. Bakteriengruppe die dann das Nitrit zu Nitrat oxidieren und damit ist unser erster Kreislauf eigentlich
  30. schon geschlossen an diesen Kreislauf schließt sich noch ein weiterer kleiner Kreislauf an und zwar
  31. gibt es eine weitere Gruppe von Bakterien die unter anaeroben Bedingung das Nitrat
  32. als Sauerstoffquelle nutzen können und dabei wird Stickstoff dann wieder elementarer Stickstoff gebildet der dann
  33. aus diesem kreislau raus ist so ganz ist der Stickstoff jetzt doch noch nicht raus aus dem Ökosystem es gibt zwei
  34. große Gruppen von Bakterien einmal die Knöllchenbakterien die häufig in Symbiose mit Pflanzen leben und die
  35. zyanobakterien die Fotosynthese betreiben beide können unter hohem Energieaufwand denen Luftstickstoff
  36. fixieren und zu Ammonium umwandeln und dann geht dieses Ammonium eben an den beiden Wegen wieder in den Kreislauf
  37. hinein also einmal durch die Oxidation Nitrat oder durch Aufnahme von Pflanzen okay das ist jetzt der
  38. Stickstoffkreislauf den habt ihr jetzt hier einmal im Überblick und so in dieser Form reicht das eigentlich für
  39. eine normale Klausur im Weiteren soll es eher um Abiturvorbereitung gehen das heißt ich werde euch einmal zeigen in
  40. welchen Kontexten der Stickstoffkreislauf eine Rolle spielen könnte wo es Anknüpfungen gibt
  41. insbesondere in abiturklausungen wird's ja darum geben gehen dass in in ehung zu setzen zu anderen Teilthemen
  42. der Biologie okay dafür nehmen wir den Stickstoffkreislauf einmal genauer unter die Lupe schauen wir erst einmal auf die
  43. beiden Mineralsalze Ammonium und Nitrate das ist Dünger den brauchen die Pflanzen und prinzipiell je mehr desto
  44. besser und da sind wir natürlich im Bereich der physiologischen und ökologischen Potenz und gucken was
  45. braucht eine Pflanzen zum Wachsen da dran hängt das liebigche minimumgesetz auch das besagt das eine Pflanze z.B nur
  46. so gut wachsen kann wie der im Verhältnis zu dem was sie davon braucht ähm am wenigsten da ist also am
  47. wenigsten vorhanden ist das begrenzt das Wachstum und das ist in den meisten Zusammenhängen tatsächlich unter anderem
  48. Stickstoff und deswegen ist es auch so interessant diese Stickstoffverbindungen in ökologischen Untersuchung zu
  49. betrachten in der Natur ist sind diese Stickstoffverbindung eigentlich nur in sehr geringen Konzentrationen vorhanden
  50. und wenn sie in größeren Konzentrationen vorhanden sind dann sehen wir typischerweise den Einfluss
  51. des Menschen das ist nicht in jedem Fall so aber den meisten Fällen ist das so deswegen betrachten wir die ganz gerne
  52. Stickstoff in Nahrungsketten ja das kann man auch betrachten da gucken wir eigentlich meistens auf den
  53. Kohlenstoff man kann das natürlich auch am Stickstoff machen und da sind dann insbesondere die Destruenten von
  54. Interesse die manchmal in diesen Nahrungsketten ein wenig in den Hintergrund rücken das kann man sich
  55. dann in so einem Zusammenhang angucken ganz besonders interessant ist der die Umwandlung von Ammonium zu Nitrat
  56. über das Nitrit daran beteiligt sind zwei Bakteriengruppen Nitrosomonas und nitrobakta und die sind besonders
  57. deswegen interessant weil die nämlich einen besonderen stoffwechselwg haben die sind nämlich zum großen Teil
  58. autotrof das heißt die brauchen kein Sonnenlicht und gewinnen ihre Energie für den Aufbau eigener Substanzen aus
  59. diesen Oxidationsreaktionen das sind hemolitotrophe Bakterien die betreiben Chemosynthese und keine Fotosynthese die
  60. sind in manchen Zusammenhängen besonders interessant z.B um sie mit Fotosynthese treibenden Organismen zu vergleichen
  61. dann betrachten wir einmal die Denitrifikation das heißt anaerobe Bakterien können den im nitratgebundenen
  62. Sauerstoff für ihre Zellatmung nutzen und dabei setzen sie Stickstoff elementaren Stickstoff frei das passiert
  63. insbesondere unter anaeroben Bedingung also z.B am Grunde eines Sees ähm insbesondere in eutrofierten Gewässern
  64. ähm und so geht der Stickstoff dann auch aus dem Gewässer heraus dieser Schritt ist ein zentraler Aspekt z.B auch in
  65. kleleranlagen kleäranlagen benutzen diese Reaktion um ganz am Ende ähm den Stickstoff aus den
  66. m aus den abwäsern zu entfernen der geht dann als Luftstickstoff weg und ähm dann kann das Wasser geklärt in ein Bach z.B
  67. geleitet werden dieser Ablauf von der abgestorbenen Biomasse bis hin zur Denitrifikation ist auch ein zentraler
  68. Aspekt wenn wir die Selbstreinigung von Fließgewässern betrachten ähm auf dem Weg des Gewässers des Fließgewässers
  69. werden diese verschiedenen Schritte sind diese hintereinander geschaltet in unter natürlichen Bedingungen und führen eben
  70. zu einer Reinigung des Gewässers unter natürlichen Bedingungen dieser diese Reaktion kann
  71. auch betrachtet werden im Zusammenhang mit Atmung wenn molekularer Sauerstoff nicht zur Verfügung steht das ist auch
  72. ein interessanter Nebenaspekt die stickstoffixierung durch Bakterien
  73. ist eine ganz typische Symbiose von Knöllchenbakterien mit Pflanzen in diesem Zusammenhang ist es sehr
  74. interessant oder auch wenn ich über gründ Düngung spreche diese Knöllchenbakterien die bekommen
  75. energiereiche Verbindung von den Pflanzen fixieren mit Hilfe dieser Energie den Stickstoff in Form von
  76. Ammonium und dieses Ammonium steht dann den Pflanzen zur Verfügung und so profitieren beide Organismengruppen von
  77. dieser Symbiose m ein etwas spezieller Nebenaspekt ist auch wer sind das für
  78. energiereiche Verbindung das ist dann pyrofat oder Produkte des Zitratzyklus und auch die Sauerstoffbindung in diesem
  79. in dieser Symbiose ist ein interessanter aber sehr spezieller Nebeneffekt okay wir sind durch
  80. das ist der Stickstoffkreislauf ich hoffe ihr habt die Teilaspekte nachvollziehen können ich hoffe ihr habt
  81. ein bisschen was mitgenommen und seid gut vorbereitet für die nächste Klausur und damit möchte ich schließen und sage
  82. Tschüss bis zum nächsten Mal