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Geschichte · Klasse 5–8 · aktualisiert

Buchdruck: Gutenbergs Erfindung einfach erklärt

Wie druckte Gutenberg mit beweglichen Buchstaben? Du lernst die Arbeitsschritte und erfährst, warum dadurch mehr Menschen Texte lesen konnten.

0 von 11 Aufgaben gelöst

Buchdruck: Gutenbergs Erfindung einfach erklärt

Kurz gesagt

Johannes Gutenberg entwickelte um 1450 in Mainz ein Druckverfahren mit beweglichen Metallbuchstaben, passender Farbe und einer Presse. Damit ließen sich viele gleiche Texte herstellen. In Asien gab es schon vorher Buchdruck und bewegliche Zeichen.

Stell dir vor, du müsstest ein Buch für deine ganze Klasse abschreiben. Jede Abschrift würde viel Zeit kosten. Beim Buchdruck konnte dieselbe Vorlage viele Abzüge liefern. Du erfährst, wie das funktionierte und was sich dadurch veränderte.

Deine Lernziele

Hake ab, was du schon kannst. Löst du alle Aufgaben eines Abschnitts, hakt Mela das Ziel für dich ab.

4 Abschnitte

Johannes Gutenberg entwickelte um 1450 in Mainz ein leistungsfähiges Druckverfahren. Er verband bewegliche Metallbuchstaben, ein Gießgerät, geeignete Druckfarbe und eine Druckerpresse. Die einzelnen Teile wirkten als System zusammen.

Mit dem Handgießgerät stellte seine Werkstatt viele gleichartige Druckbuchstaben her. Dazu wurde flüssiges Metall in eine Form gegossen. Die Buchstaben ließen sich zu verschiedenen Texten zusammensetzen. Die Farbe haftete auf dem Metall. Die Presse drückte das Papier gleichmäßig auf die eingefärbten Zeichen.

Gutenbergs Leistung lag in diesem Zusammenspiel. Er erfand weder das Papier noch das Drucken als Erster auf der Welt. Berühmt wurde seine gedruckte Bibel. Die Bibel ist die Sammlung der heiligen Schriften des Christentums.

Definition

Letter

Eine Letter ist ein einzelner Druckkörper mit einem erhöhten, spiegelverkehrten Zeichen. Du kannst sie wie einen Buchstabenstempel wiederverwenden.

Merke: Gießgerät, Lettern, Druckfarbe und Presse erfüllten verschiedene Aufgaben. Gemeinsam ermöglichten sie den Druck vieler gleicher Seiten.

Teste dich

LeichtWelche Aufgabe hatte Gutenbergs Handgießgerät?
MittelWie arbeiteten die Teile von Gutenbergs Drucksystem zusammen?

Alles auf einen Blick

Buchdruck

  • Erfindung

    Gutenberg verband in Mainz Gießgerät, Metalllettern, passende Farbe und Presse zu einem leistungsfähigen System.

  • Arbeitsschritte

    Lettern setzen, Vorlage einfärben, Papier anpressen und den Abzug trocknen lassen.

  • Wiederverwendung

    Eine gesetzte Vorlage lieferte viele Abzüge. Danach konnten die Lettern neue Texte bilden.

  • Wirkung

    Mehr Exemplare erleichterten die Verbreitung von Wissen und Meinungen. Lesen konnten trotzdem nicht alle.

  • Einordnung

    In Asien wurde schon vor Gutenberg gedruckt, auch mit beweglichen Zeichen.

Musteraufgabe · Schritt für Schritt

Warum musste eine Druckerei nicht jede Seite abschreiben?

  1. 1Beispieltext, ausgedacht: Eine Werkstatt soll denselben Kalender an mehrere Schulen liefern. Erkläre, wie das Druckverfahren dabei hilft.
  2. 2Der Kalendertext wird aus einzelnen Lettern gesetzt. Damit entsteht eine wiederverwendbare Vorlage.
  3. 3Die Vorlage wird eingefärbt und auf Papier gepresst. Für weitere Exemplare wird dieser Druckschritt wiederholt.
  4. 4Die fertigen Exemplare können an verschiedene Schulen gelangen. Der Text erreicht dadurch Leser an mehreren Orten.
  5. 5Der Vorteil ist begrenzt: Gedruckte Kalender ersetzen weder das Lesenlernen noch die Prüfung ihrer Angaben.

Fehler finden

Welche Aussage über die Geschichte des Druckens ist falsch? In einer Zeile steckt ein Fehler. Tippe sie an.

Lückentext

Wähl in jeder Lücke das passende Wort und prüf dann deine Antworten.

Beim Setzen werden zu Zeilen zusammengesetzt. Die Farbe liegt beim Hochdruck auf den Teilen. Für weitere gleiche Abzüge bleibt die gesetzte Vorlage .

Karteikasten

Erst selbst überlegen, dann umdrehen.

Übung mit Feedback

Abschluss-Check: Buchdruck

LeichtWelche Teile übertrugen beim Hochdruck die Farbe auf das Papier?
MittelWas unterschied bewegliche Lettern von einer Holzplatte für eine ganze Seite?
SchwerEin Text wird in vielen Exemplaren gedruckt. Welche Schlussfolgerung ist begründet?

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