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Turbo Prolog

Turbo Prolog ist eine integrierte Entwicklungsumgebung (IDE) der Firma Borland für die logische Programmiersprache Prolog. Nach der Übernahme durch die …

Inhalt3 Abschnitte
  1. 1. Überblick und Bedeutung
  2. 2. Logisches Programmierprinzip
  3. 3. Versionen und technische Funktionen

Überblick und Bedeutung

Turbo Prolog ist eine integrierte Entwicklungsumgebung (IDE) der Firma Borland für die logische Programmiersprache Prolog. Eine IDE bündelt Werkzeuge zum Erstellen und Übersetzen von Programmen. Turbo Prolog erschien 1986 für PC-kompatibles DOS, war proprietär lizenziert und nicht deutschsprachig. Die aktuelle Version 2.0 stammt aus dem Jahr 1988.

Nach der Übernahme durch die dänische Firma PDC A/S wurde das Produkt unter dem Namen PDC Prolog for DOS weitervertrieben. Turbo Prolog beziehungsweise PDC Prolog for DOS ist der direkte Vorgänger von Visual Prolog, das für die Entwicklung von Windows-Anwendungen ausgelegt ist.

Logisches Programmierprinzip

Turbo Prolog wird als Programmiersprache der fünften Generation (5GL) eingeordnet. Beim logischen Programmieren wird nicht unmittelbar ein genauer Lösungsweg vorgegeben. Stattdessen beschreibt das Programm Fakten und Rahmenbedingungen. Auf dieser Grundlage kann das System später gestellte Fragen beantworten.

Versionen und technische Funktionen

Bereits die erste Version bot Grafikfunktionen. Die zweite Version von Turbo Prolog beziehungsweise PDC Prolog for DOS unterstützte zusätzlich Funktionen der Grafikbibliothek Borland Graphics Interface (BGI).

Die ersten Versionen von Visual Prolog enthielten weiterhin den DOS-Compiler. Wegen des deutlich höheren Speicherbedarfs von Visual-Prolog-Datenbanken war dafür jedoch ein separater DOS-Extender erforderlich. Ein DOS-Extender ermöglicht DOS-Programmen den Zugriff auf mehr Speicher, als unter den üblichen DOS-Beschränkungen direkt verfügbar ist.

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