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Titrationsgrad
Titrationskurven können in Abhängigkeit des Titrationsgrades dargestellt werden, da dieser proportional zur zugegebenen Menge der Maßlösung ist. Am …
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Definition und Bedeutung
Der Titrationsgrad (τ, gesprochen „Tau“) beschreibt in der Titrimetrie, wie viel Maßlösung im Verhältnis zur ursprünglich vorhandenen Menge des zu bestimmenden Stoffes in einer Probelösung zugegeben wurde. Er wird über Äquivalentstoffmengen berechnet:
τ = n_R(eq) / n_0(eq)
Dabei ist n_R(eq) die Äquivalentstoffmenge der zugegebenen Maßlösung und n_0(eq) die Ausgangs-Äquivalentstoffmenge des zu bestimmenden Stoffes.
Verwendung bei Titrationskurven
Titrationskurven können in Abhängigkeit vom Titrationsgrad dargestellt werden. Das ist möglich, weil der Titrationsgrad proportional zur zugegebenen Menge der Maßlösung ist.
Am Äquivalenzpunkt liegen Maßlösung und zu bestimmende Substanz in äquivalenten Mengen vor. Dann beträgt der Titrationsgrad τ = 1 beziehungsweise 100 %.