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Systemprogrammiersprache

Als Systemprogrammiersprache werden Programmiersprachen bezeichnet, welche zur Systemprogrammierung verwendet werden können. Sie stehen in Kontrast zu …

Inhalt2 Abschnitte
  1. 1. Grundidee und Abgrenzung
  2. 2. Verwendung und Beispiele

Grundidee und Abgrenzung

Eine Systemprogrammiersprache ist eine Programmiersprache, die zur Systemprogrammierung verwendet werden kann. Sie dient also dazu, Programme zu schreiben, die eng mit dem Computersystem selbst zusammenarbeiten. Im Gegensatz dazu stehen Programmiersprachen, die ausschließlich für Anwendungssoftware gedacht sind.

Systemprogrammiersprachen sind meist maschinennah. Das bedeutet, dass sie nahe an der Arbeitsweise der Hardware und der Maschinensprache liegen. Ein Beispiel dafür ist Assembler. Es gibt aber auch höhere Programmiersprachen, die als Systemprogrammiersprachen gelten, etwa C und C++. Höhere Programmiersprachen unterscheiden sich von Maschinensprachen durch mehr Abstraktion und größere Komplexität. Damit ein in ihnen geschriebenes Programm von der CPU ausgeführt werden kann, braucht es einen Interpreter oder Compiler, der den Code in Maschinensprache übersetzt.

Eine allgemeingültige Einteilung ist nicht möglich, weil sie von den Anforderungen des Programmierers abhängt. Wichtig sind bei Systemprogrammiersprachen besonders Sicherheit und Stabilität. Deshalb wurden in den letzten Jahren häufiger Systemprogramme in höheren Programmiersprachen entwickelt. Solche Programme sind von Natur aus umfangreicher.

Verwendung und Beispiele

Systemprogrammiersprachen werden genutzt, um Programme zu entwickeln, die Hardwarekomponenten direkt steuern und kontrollieren. Solche Systemprogramme kommunizieren mit der Hardware und mit den ausgeführten Prozessen.

Alle Komponenten eines Betriebssystems werden als Systemprogramme bezeichnet. Außerdem können Programme aus der Systemprogrammierung Plattformen und Umgebungen bereitstellen, auf denen Anwendungssoftware ausgeführt werden kann.

Typische Beispiele für Systemprogramme sind Gerätetreiber, Compiler und Linker. Gerätetreiber steuern bestimmte Hardware, ein Compiler übersetzt Programmcode in eine ausführbare Form, und ein Linker verbindet Programmteile zu einem ausführbaren Programm. Als Beispiele für Programmiersprachen, mit denen größtenteils Anwendungssoftware erstellt wird, nennt der Artikel Java und Visual Basic.

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