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Wikipedia · einfach zusammengefasst · Stand

Sizilianischer Bulle

Der Bulle war aus Bronze gefertigt und besaß eine Eingangsöffnung. In ihm konnten Menschen eingesperrt werden. Die Folter wurde durch Erhitzen des Bullen …

Inhalt2 Abschnitte
  1. 1. Folter- und Hinrichtungsgerät
  2. 2. Darstellungen in Filmen

Folter- und Hinrichtungsgerät

Der Sizilianische Bulle, auch Phalerischer Stier, war nach dem Bericht des Diodorus Siculus in der Bibliotheca historica ein Folter- und Hinrichtungsgerät. Der antike griechische Erzgießer Perilaos (6. Jahrhundert v. Chr.) soll es für Phalaris, den Herrscher von Akragas auf Sizilien, entworfen haben.

Das Gerät bestand aus Bronze und hatte eine Öffnung, durch die Menschen darin eingeschlossen werden konnten. Anschließend wurde der Bulle erhitzt. Die eingeschlossenen Menschen wurden dadurch gefoltert oder hingerichtet. Ein kompliziertes System von Luftgängen soll ihre Hilferufe so verändert haben, dass sie wie das Brüllen eines Bullen klangen.

Als erstes Opfer soll Perilaos selbst in den Bronzebullen eingeschlossen worden sein.

Darstellungen in Filmen

Ein bronzener Bulle als Folterinstrument erscheint im Spielfilm Krieg der Götter sowie in Roy Anderssons Film Eine Taube sitzt auf einem Zweig und denkt über das Leben nach. Im Horror-Splatter-Film SAW 3D gibt es ebenfalls eine Falle, die dem sizilianischen Bullen ähnelt.

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