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Sensorik (Technik)

Sensorik bezeichnet in der Technik die Wissenschaft und die Anwendung von Sensoren zur Messung und Kontrolle von Veränderungen von verschiedenen Messgrößen …

Inhalt3 Abschnitte
  1. 1. Grundlagen der Sensorik
  2. 2. Aufgaben und Signalverarbeitung
  3. 3. Sensorarten und Einsatzbereiche

Grundlagen der Sensorik

Sensorik bezeichnet in der Technik die Wissenschaft und Anwendung von Sensoren. Sensoren erfassen Veränderungen von Messgrößen, also messbaren Eigenschaften, etwa aus Physik, Chemie oder Umwelt. Sie dienen dem Messen und Kontrollieren solcher Veränderungen und sind eine wichtige Grundlage für automatisierte technische Systeme.

Aufgaben und Signalverarbeitung

Die moderne Sensorik entwickelte sich aus der analogen Messtechnik. Sie umfasst die Entwicklung, Technologie, Genauigkeit, Gestaltung und Herstellung von Sensoren und Sensorelementen als Bauelemente sowie die zugehörige Messtechnik.

Im einfachsten Fall werden analoge Messgrößen durch einen Analog-Digital-Umsetzer (ADC) in elektrische Signale umgewandelt. Diese digitalen Signale können anschließend weiter genutzt werden. Für einen hohen Grad an Automation kommen außerdem Einheitssignale oder Feldbusse zum Einsatz. Ein Feldbus ist ein System, über das Geräte in einer Anlage Daten austauschen können.

Sensorarten und Einsatzbereiche

Es gibt Tausende unterschiedliche Sensoren. Dazu gehören einfache Temperatursensoren sowie Sensoren zur Messung von Kernstrahlung, Druck, Feuchtigkeit, Kraft, elektromagnetischen Größen, Gasen, Bewegung, Position und optischen Größen.

Einige Sensoren sind gemeinsam mit Aktoren in Mikrosystemen integriert. Aktoren sind Bauteile, die auf ein Signal hin eine Handlung oder Bewegung ausführen. Sensorik umfasst außerdem schaltende Systeme wie Lichtschranken sowie Labor- und Industrie-Messsysteme zur Automatisierung. Sie ist daher kein abgeschlossenes Fachgebiet, sondern verbindet verschiedene Bereiche der Sensortechnik und Messtechnik.

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