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Saugflasche (Labor)
Eine Saugflasche ist eine Art dickwandiger Erlenmeyerkolben mit Seitenöffnung. Sie wird bei der Filtration mit vermindertem Druck verwendet, wo sie als …
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Aufbau und Zweck
Eine Saugflasche ist ein Laborgerät in Form eines dickwandigen Erlenmeyerkolbens mit einer Seitenöffnung. Sie dient bei der Filtration mit vermindertem Druck als Auffanggefäß für das Filtrat, also für die Flüssigkeit, die den Filter passiert hat.
Funktionsweise
An die Seitenöffnung wird eine Vakuumpumpe angeschlossen, meistens eine Wasserstrahlpumpe; gegebenenfalls wird zusätzlich eine Kühlfalle eingesetzt. Der verminderte Druck unterstützt die Filtration.
Auf der oberen Öffnung sitzt der Filter, beispielsweise eine Nutsche oder eine Fritte. Gummimanschetten und konische Gummidichtungen, sogenannte Guko, verbinden ihn dicht mit der Saugflasche. Ein typischer Aufbau besteht aus einer Saugflasche mit Büchnertrichter und rundem Filterpapier sowie einem angeschlossenen Vakuumschlauch.
Bezeichnungen und Alternative
Als Alternative zur Saugflasche kann ein Wittscher Topf verwendet werden. Die Saugflasche heißt auch Büchnerflasche, benannt zur Erinnerung an den deutschen Chemiker Ernst Büchner.