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Repressor

Als Repressor bezeichnet man in der Genetik ein Protein, welches sich an den Operator in der DNA bindet und damit die Bindung der RNA-Polymerase an den …

Inhalt2 Abschnitte
  1. 1. Funktion eines Repressors
  2. 2. Wichtige Mechanismen

Funktion eines Repressors

Ein Repressor ist in der Genetik ein Protein zur Genregulation. Er bindet an den Operator, einen DNA-Abschnitt eines Operons, und blockiert dadurch die Bindung der RNA-Polymerase an den Promotor. Die Transkription eines im Operon gelegenen Gens wird verhindert.

Ohne Transkription entsteht keine mRNA. Deshalb können bei der Translation keine codierten Proteine gebildet werden, häufig Enzyme; die betroffenen Gene werden nicht exprimiert. Der Repressor wird von einem Regulatorgen codiert. Seine Wirkung kann durch verschiedene Faktoren reguliert werden.

Muss ein Repressor zunächst durch einen geeigneten Corepressor aktiviert werden, heißt er Aporepressor. Aktiviert das Endprodukt einer Reaktionskette den Aporepressor, spricht man von Endproduktrepression. Ein Induktor verändert den Repressor dagegen so, dass er sich vom Operator löst. Die Genexpression wird dadurch aktiviert; dieser Vorgang heißt Derepression.

Wichtige Mechanismen

Bei der Substratinduktion im Zuge einer Katabolitrepression wirkt das Substrat des vom Strukturgen codierten Enzyms als Induktor auf den Repressor. Der Repressor wird deaktiviert. Dadurch sind die Expression des Enzyms und der Abbau des Substrats möglich. Ein Beispiel ist das Lactose-Operon bei E. coli.

Bei Prokaryonten wird die Attenuation der Tryptophansynthese, zum Beispiel bei E. coli, durch einen trp-Repressor blockiert, der Tryptophan als Corepressor enthält. Der Aporepressor ohne gebundenes Tryptophan kann die Transkription des Tryptophan-Operons nicht blockieren.

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