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Rechnertechnik
Die Anwendungen reichen von Mikroprozessoren, über handelsübliche Mikrocomputer bis hin zu Supercomputern aber auch hardwarenahe Software in Betriebssystemen.
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Kernbereich
Die Rechnertechnik, auch Computertechnik oder englisch computer engineering genannt, ist ein Teilgebiet der Ingenieurwissenschaften. Sie beschäftigt sich mit der Konzeption und Konstruktion von informationsverarbeitenden Anlagen. Damit sind Computer sowie computerbasierte Anlagen und Systeme gemeint. Wichtig ist das Fach, weil es die technischen Grundlagen dafür behandelt, wie Rechner aufgebaut werden und wie ihre Hardware und hardwarenahe Software zusammenarbeiten.
Grundlagen und Arbeitsgebiete
Rechnertechnik baut auf mehreren technischen Bereichen auf: Elektrotechnik, Elektronik, Digitaltechnik, Gatterlogik, Mikroelektronik und Halbleiterelektronik. Gatterlogik beschreibt logische Grundschaltungen, mit denen digitale Rechenoperationen technisch umgesetzt werden.
Zu den Hauptarbeitsgebieten gehören Analogrechner, die früher eine größere Rolle spielten, und heutige Digitalrechner. Weitere wichtige Bereiche sind Rechnerarchitektur, also der grundlegende Aufbau eines Computers, Prozessorarchitektur, Speichertechnologien und die Mensch-Maschine-Schnittstelle, also die Verbindung zwischen Nutzer und technischem System.
Anwendungen und Berufsfeld
Die Anwendungen der Rechnertechnik reichen von Mikroprozessoren über handelsübliche Mikrocomputer bis zu Supercomputern. Auch hardwarenahe Software in Betriebssystemen gehört dazu, also Software, die besonders eng mit der technischen Rechnerbasis verbunden ist. Weitere Systeme sind Großrechner, auch Mainframes genannt, Server und Rechenzentren.
Als Berufsfeld gehört Rechnertechnik zur Ingenieurwissenschaft. Die Berufsbezeichnung ist Rechentechniker. Aktivitätsbereiche sind unter anderem Elektronik, Telekommunikation, Hardware, Software und Ingenieurwissenschaft. Spezialisierungen können Hardware-Entwicklung, Software-Entwicklung, Hardware-Software-Kommunikation, Robotik und Netzwerktechnik sein. Wichtige Kompetenzen sind technisches Wissen, Hardware-Design, Software-Design, erweiterte Mathematik, Systemtechnik, abstraktes und analytisches Denken sowie Ingenieurwesen. Beschäftigungsbereiche sind Wissenschaft, Technologie, Ingenieurwesen, Industrie und Militär.
Studium
Rechnertechnik ist Bestandteil vieler Studiengänge, zum Beispiel Informatik, Elektrotechnik und Automatisierungstechnik. Besonders wichtig ist sie in der technischen Informatik, die Informatik mit ingenieurwissenschaftlichen und elektronischen Grundlagen verbindet.