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Quietscheentchen-Debugging
Quietscheentchen-Debugging (englisch Rubberducking) ist eine Methode zum Debuggen, also um Fehler in Computerprogrammen zu entdecken und gegebenenfalls zu …
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Kernidee
Quietscheentchen-Debugging, auf Englisch Rubberducking, ist eine Methode zum Debuggen von Software. Debuggen bedeutet, Fehler in Computerprogrammen zu finden und gegebenenfalls zu beheben.
Die Grundidee ist einfach: Eine programmierende Person erklärt ihren Quelltext Schritt für Schritt in Alltagssprache. Dadurch können Fehler, Missverständnisse oder unklare Stellen sichtbar werden. Die Methode hilft auch dabei, den eigenen Code besser zu verstehen.
Vorgehen
Beim Rubberducking wird der Quelltext laut oder schriftlich erklärt. Typisch ist, dass die Erklärung an ein Quietscheentchen gerichtet wird. Wichtig ist dabei das schrittweise Vorgehen: Besonders sinnvoll ist es, den Code zeilenweise zu erklären, weil die tatsächlichen Abläufe einer Software häufig sehr komplex sind.
Das Quietscheentchen ist dabei ein gedachter Gesprächspartner. Es muss nichts antworten; der Nutzen entsteht dadurch, dass die programmierende Person ihre Gedanken ordnet und genau formuliert, was der Code tun soll und was er tatsächlich tut.
Mögliche Gesprächspartner
Statt eines Quietscheentchens können auch andere Objekte verwendet werden, zum Beispiel Teddybären. Solche Objekte dienen als „virtuelle Sparringpartner“.
Auch fachfremde Personen können sich den Softwarecode oder einen Teil davon erklären lassen, sofern sie einwilligen. Der Vorteil der Ente besteht darin, dass die programmierende Person die Methode allein anwenden kann. Wenn eine andere Person beteiligt ist, kann die Tätigkeit auch mit Paarprogrammierung zusammenhängen.
Herkunft des Namens
Der Name geht auf eine Geschichte im Buch The Pragmatic Programmer von Dave Thomas und Andy Hunt zurück. In dieser Geschichte erklärte ein Softwareentwickler seiner Gummiente Stück für Stück seinen Code.