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Prix des cinq continents de la francophonie

Der Prix des cinq continents de la francophonie ist ein Literaturpreis, der 2001 von der Organisation internationale de la francophonie (Internationalen …

Inhalt4 Abschnitte
  1. 1. Überblick
  2. 2. Preisträger von 2001 bis 2010
  3. 3. Preisträger von 2011 bis 2020
  4. 4. Preisträger von 2021 bis 2025

Überblick

Der Prix des cinq continents de la francophonie ist ein Literaturpreis der Organisation internationale de la francophonie, auf Deutsch Internationale Organisation der Frankophonie. Die Organisation rief ihn 2001 ins Leben.

Ausgezeichnet wird ein Roman eines Schriftstellers oder einer Schriftstellerin, der von einer besonderen kulturellen Erfahrung zeugt und dadurch die französische Sprache bereichert. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert. Die Preisträgerliste dokumentiert die ausgezeichneten Romane, ihre Verlage sowie teilweise zusätzlich vergebene Sonderpreise.

Preisträger von 2001 bis 2010

• 2001 erhielt Yasmine Khlat den Preis für Le désespoir est un péché (Éditions du Seuil). Der Sonderpreis ging an Ahmed Abdodemane für La ceinture (Éditions Gallimard).

• Für 2002 ist in der Tabelle kein Preisträger, kein Werk, kein Verlag und kein Sonderpreis angegeben.

• 2003 wurde Marc Durin-Valois für Chamelle (Éditions Jean-Claude Lattès) ausgezeichnet. Den Sonderpreis erhielt Fawzia Zouari für La Retournée (éd. Ramsay).

• 2004 gewann Mathias Énard mit La Perfection du tir (Éditions Actes Sud). Der Sonderpreis ging an Seyhmus Dagtekin für À la source, la nuit (Éditions Robert Laffont).

• 2005 wurde Alain Mabanckou für Verre Cassé (Éditions du Seuil) ausgezeichnet; ein Sonderpreis ist nicht angegeben.

• 2006 erhielt Ananda Devi den Preis für Eve de ses décombres (Éditions Gallimard). Pierre Yergeau bekam den Sonderpreis für La Cité des vents (Éditions 400 coups).

• 2007 gewann Wilfried N’Sondé mit Le Cœur des enfants léopards (Éditions Actes Sud); ein Sonderpreis ist nicht angegeben.

• 2008 wurde Hubert Haddad für Palestine (Éditions Zulma) ausgezeichnet; ein Sonderpreis ist nicht angegeben.

• 2009 erhielt Kossi Efoui den Preis für Solo d'un revenant (Éditions du Seuil); ein Sonderpreis ist nicht angegeben.

• 2010 gewann Liliana Lazar mit Terre des affranchis (Gaïa Éditions); ein Sonderpreis ist nicht angegeben.

Preisträger von 2011 bis 2020

• 2011 wurde Jocelyne Saucier für Il pleuvait des oiseaux (Éditions XYZ) ausgezeichnet. Den Sonderpreis erhielt Patrice Nganang für Mont Plaisant (Éditions Philippe Rey).

• 2012 gewann Geneviève Damas mit Si tu passes la rivière (Éditions Luce Wilquin). Der Sonderpreis ging an Naomi Fontaine für Kuessipan (Éditions Mémoire d'encrier).

• 2013 erhielt Amal Sewtohul den Preis für Made in Mauritius (Éditions Gallimard). Claude Pujade-Renaud bekam den Sonderpreis für Dans l'ombre de la lumière (Éditions Actes Sud).

• 2014 wurde Kamel Daoud für Meursault, contre-enquête ausgezeichnet (Éditions Barzakh / Actes Sud); ein Sonderpreis ist nicht angegeben.

• 2015 gewann In Koli Jean Bofane mit Congo Inc. le testament de Bismarck (Éditions Actes Sud). Der Sonderpreis ging an Miguel Bonnefoy für Le voyage d'Octavio (Éditions Rivages).

• 2016 erhielt Fawzia Zouari den Preis für Le Corps de ma mère (Les Éditions Joëlle Losfeld/Demeter); ein Sonderpreis ist nicht angegeben.

• 2017 wurde Yamen Manaï für L'Amas ardent (éditions Elyzad) ausgezeichnet; ein Sonderpreis ist nicht angegeben.

• 2018 gewann Jean Marc Turine mit La Théo des fleuves (Éditions Esperluète). Stéfanie Clermont erhielt den Sonderpreis für Le jeu de la musique (Le Quartanier).

• 2019 erhielt Gilles Jobidon den Preis für Le Tranquille affligé (Éditions Leméac). Der Sonderpreis ging an Alexandre Feraga für Après la mer (Flammarion).

• 2020 wurde Beata Umubyeyi Mairesse für Tous tes enfants dispersés (Autrement) ausgezeichnet. Paul Kawczak erhielt den Sonderpreis für Ténèbre (Éditions La Peuplade).

Preisträger von 2021 bis 2025

• 2021 gewann Karim Kattan mit Le Palais des deux collines (Éditions Elyzad). Der Sonderpreis ging an Miguel Bonnefoy für Héritage (Éditions Rivages).

• 2022 erhielt Monique Proulx den Preis für Enlève la nuit (Éditions du Boréal). Yahia Belaskri bekam den Sonderpreis für Le silence des dieux (Éditions Zulma).

• Für 2023 ist in der Tabelle kein Eintrag angegeben.

• 2024 wurde Éric Chacour für Ce que je sais de toi ausgezeichnet (Éditions Alto / Éditions Philippe Rey). Der Sonderpreis ging an Khalid Lyamlahy für Évocation d’un mémorial à Venise (Éditions Présence africaine).

• 2025 erhielt Hemley Boum den Preis für Le rêve du pêcheur (Éditions Gallimard); ein Sonderpreis ist nicht angegeben.

Die Tabelle zeigt damit die regulären Preisträger und – sofern genannt – die zusätzlichen Sonderpreisträger von 2001 bis 2025. Für 2002 und 2023 fehlen Angaben zu einem regulären Preis; bei mehreren Jahren ist außerdem kein Sonderpreis verzeichnet.