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Orchestre de Paris
Das Orchestre de Paris ist mit seinen 119 permanenten Mitgliedern eines der größten und angesehensten Orchester. Ab Januar 2015 hat es seinen dauerhaften …
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Überblick
Das Orchestre de Paris ist ein großes und renommiertes französisches Orchester mit 119 permanenten Mitgliedern. Seit Januar 2015 hat es seinen dauerhaften Sitz in der Philharmonie de Paris; dort finden auch seine Pariser Konzerte statt.
Das Orchester wurde 1967 gegründet. Es löste das bereits 1828 gegründete Orchestre de la Société des Concerts du Conservatoire ab. Die Gründung ging auf den damaligen Kulturminister André Malraux und den damaligen Musikdirektor Marcel Landowski zurück. Sie beauftragten den Dirigenten Charles Münch damit, ein neues Orchester zu bilden.
Arbeit und Auftritte
Zum Repertoire des Orchestre de Paris gehört in besonderem Maß zeitgenössische Musik, also Musik der Gegenwart. Außerdem wirkt das Orchester auch bei Opernaufführungen mit, besonders im Théâtre du Châtelet.
Das Orchester tritt regelmäßig in vielen Städten Frankreichs auf. Es spielt außerdem in Europa, in den Vereinigten Staaten, wo es ständiger Gast der Carnegie Hall in New York ist, und in Lateinamerika. Im Oktober und November 2004 unternahm es eine erfolgreiche Tournee in China, im Februar 2005 eine Tournee in Deutschland. Auch bei bekannten französischen und internationalen Festspielen ist es vertreten.
Chor und Leitung
1976 wurde der Chœur de l’Orchestre de Paris gegründet. Dieser Chor tritt seitdem regelmäßig gemeinsam mit dem Orchester auf, unter der Leitung namhafter Dirigenten.
Von 1994 bis 1996 war Stéphane Lissner Generaldirektor des Orchesters. In dieser Zeit hatte das Orchestre de Paris seinen Sitz am Théâtre du Châtelet in Paris.
Chefdirigenten
Die Chefdirigenten und musikalischen Leiter des Orchestre de Paris waren: Charles Münch (1967–1968), Herbert von Karajan (1969–1971) als Conseiller musical, Georg Solti (1972–1975), Daniel Barenboim (1975–1989), Semjon Bytschkow (1989–1998), Christoph von Dohnányi (1998–2000) als Conseiller musical, Christoph Eschenbach (2000–2010), Paavo Järvi (2010–2016), Daniel Harding (2016–2019) und Klaus Mäkelä seit 2021.