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OCDS

OCDS ist die Abkürzung für on chip debug system und wird bei modernen Mikroprozessoren und -controllern dazu verwendet, die Fehlersuche in Hard- und Software zu …

Inhalt3 Abschnitte
  1. 1. Grundidee und Zweck
  2. 2. Anschluss und Funktionsweise
  3. 3. Vorteile gegenüber älteren Verfahren

Grundidee und Zweck

OCDS ist die Abkürzung für „on chip debug system“. Es bezeichnet ein Debug-System, das direkt in moderne Mikroprozessoren und Mikrocontroller eingebaut ist. Es dient dazu, die Fehlersuche in hardwarenaher Software und in der Hardware selbst zu erleichtern.

Anschluss und Funktionsweise

OCDS wird über eine erweiterte JTAG-Schnittstelle angesprochen. JTAG ist eine Schnittstelle, über die elektronische Bausteine getestet und gesteuert werden können. Zwischen dem eigentlichen Debugger und dem Prozessor wird die Verbindung über ein sogenanntes Link hergestellt. Ein solches Link kann zum Beispiel ein „Wiggler“ sein, der die JTAG-Schnittstelle mit dem Drucker- oder USB-Port eines PCs verbindet.

Vorteile gegenüber älteren Verfahren

Der wichtigste Vorteil von OCDS gegenüber älteren Testsystemen ist, dass das Debug-System sowohl in Prototypen als auch in den Release-Versionen der Hardware vorhanden ist. Ältere Verfahren nutzten zum Beispiel spezielle Bond-out-Versionen von Chips oder besondere Emulations-Chips anstelle des Prozessors. Mit OCDS kann man dagegen auch fertige Seriengeräte untersuchen. Außerdem ist darüber zum Beispiel die Programmierung von nichtflüchtigem Speicher möglich.

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