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Michael Rödel
... Deutungshypothese. Schriften (Auswahl). Bearbeiten. Doppelte ... deutscher Germanist und Fachdidaktiker für Deutsch. GEBURTSDATUM, 1978.
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Michael Rödel
Michael Rödel (* 1978 in Coburg) ist ein deutscher Germanist. Er studierte nach dem Abitur 1997 am Ernestinum in Coburg Germanistik, Geschichte und Erziehungswissenschaften an der Universität Bamberg. Anschließend war er Lehrbeauftragter am Lehrstuhl für Deutsche Sprachwissenschaft in Bamberg.
Seine Promotion behandelte „Doppelte Perfektbildungen und die Organisation von Tempus im Deutschen“. Die Arbeit wurde durch ein Stipendium der Bayerischen Eliteförderung unterstützt und erhielt 2008 den Wissenschaftspreis der Hans-Löwel-Stiftung. Ebenfalls 2008 wurde Rödel Studienrat am Regiomontanus-Gymnasium Haßfurt. Nach seiner Habilitation 2015 ist er seit 2016 Professor für Didaktik der deutschen Sprache und Literatur an der Universität München.
Für den schulischen Deutschunterricht gelten besonders seine Arbeiten zur schriftlichen Interpretation als einflussreich. Dabei soll ein Interpretationsaufsatz auf die Diskussion einer Deutungshypothese ausgerichtet werden: Eine Deutungshypothese ist eine begründete vorläufige Aussage darüber, wie ein Text verstanden werden kann; diese wird im Aufsatz mit Beobachtungen und Argumenten geprüft.
Ausgewählte Schriften
Zu Rödels Schriften gehören seine Dissertation „Doppelte Perfektbildungen und die Organisation von Tempus im Deutschen“ (Stauffenburg Verlag, Tübingen 2007, ISBN 978-3-86057-465-2) sowie das zusammen mit Helmut Glück herausgegebene „Metzler Lexikon Sprache“, 5. Auflage (J. B. Metzler Verlag, Stuttgart 2016, ISBN 978-3-476-02641-5).
Weitere Werke sind „Interpretationsaufsätze schreiben. Ein Handbuch“ (Schneiderverlag Hohengehren, Baltmannsweiler 2018, ISBN 978-3-8340-1831-1) und „Schule, Digitalität & Schreiben. Impulse für einen souveränen Deutschunterricht“ (Stauffenburg Verlag, Tübingen 2020, ISBN 978-3-95809-353-9).