Wikipedia · einfach zusammengefasst · Stand
Manfred Wespel
Wespel beschäftigt sich unter anderem mit dem Rechtschreibunterricht, insbesondere Grundlegende Rechtschreibstrategien sowie mit Lese-Rechtschreibschwächen, …
Inhalt3 Abschnitte
Person und akademischer Werdegang
Manfred Wespel (* 14. November 1942 in Biberach an der Riß) ist ein deutscher Germanist, Pädagoge und Hochschullehrer. Ab 1972 arbeitete er an der Universität Konstanz im Projekt „Linguistische Fachdidaktik“ der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Dort promovierte er 1975 mit der Arbeit „Linguistik und Lehrerbildung“ zum Dr. phil.
Anschließend wechselte er an die Pädagogische Hochschule Schwäbisch Gmünd, an der er 1978 zum Professor ernannt wurde. Von 1998 bis 2002 leitete er die Hochschule als Rektor; 2008 trat er in den Ruhestand.
Arbeitsschwerpunkte und Engagement
Wespels wissenschaftliche und pädagogische Arbeit befasst sich vor allem mit dem Rechtschreibunterricht. Dazu gehören grundlegende Rechtschreibstrategien sowie Lese-Rechtschreibschwächen, Interventionsprogramme zur gezielten Förderung und die lesedidaktische Aufbereitung von Texten.
Er gründete und leitete die Kinderuniversität in Schwäbisch Gmünd und initiierte einen Wissenschaftsaustausch mit Benin. Für seine Verdienste ernannte ihn die Pädagogische Hochschule Schwäbisch Gmünd 2013 zum Ehrenbürger.
Ausgewählte Veröffentlichungen
Seine Veröffentlichungen behandeln Sprachwissenschaft, Deutschunterricht sowie die Förderung des Lesens, Schreibens und Rechtschreibens:
- Gemeinsam mit Wolfgang Klier: „Sprache in Lehr- und Lernprozessen. Das Studium der Linguistik für den Deutschlehrer in Ausbildung, Weiterbildung und Praxis“, Klett, Stuttgart 1976, ISBN 3-12-928540-7.
- „Computereinsatz im Deutschunterricht. Zur Arbeit mit Grundwortschätzen im Erstlesen, Lesen und Rechtschreiben der Grundschule“, Metzler, Stuttgart 1989, ISBN 3-519-02564-7.
- „Wie wird mein Kind zum Leser? Praktische Tipps und alles Wissenswerte zum Lesen lernen“, Ars-Edition, München 1998, ISBN 3-7607-3780-3.
- „Sprechen, schreiben und rechtschreiben fördern“, Westermann, Braunschweig 2011, ISBN 978-3-14-164027-4.