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Intrusion (Geologie)

Die magmatischen Gesteine, die bei der Erstarrung von Magmen innerhalb der Erdkruste auskristallisieren, werden deshalb auch als Intrusiva oder Intrusivgesteine …

Inhalt3 Abschnitte
  1. 1. Begriff und Bedeutung
  2. 2. Intrusivgesteine
  3. 3. Formen subvulkanischer Intrusionen

Begriff und Bedeutung

Eine Intrusion ist in der Geologie das Eindringen von fließfähigem Material in bereits vorhandene Gesteinskörper. Dies kann zum Beispiel Salzstöcke oder weiche Tone betreffen, die in überlagernde Schichten eindringen.

Meist bezeichnet der Begriff jedoch das Eindringen von schmelzflüssigem Magma. Teilweise wird „Intrusion“ auch für den dadurch entstandenen Gesteinskörper verwendet.

Intrusivgesteine

Erstarrt Magma innerhalb der Erdkruste und kristallisiert aus, entstehen magmatische Intrusivgesteine, auch Intrusiva genannt.

Je nach Tiefe unter der Landoberfläche zum Zeitpunkt der Intrusion unterscheidet man:

  • Tiefengesteine oder Plutonite: Sie erstarren in relativ großer Tiefe. Ein Pluton ist ein solcher größerer magmatischer Gesteinskörper.
  • Ganggesteine oder Subvulkanite: Sie erstarren in relativ geringer Tiefe. Sie stehen im Zusammenhang mit Kryptovulkanismus, also vulkanischen Vorgängen, deren Magma die Erdoberfläche nicht erreicht.

Formen subvulkanischer Intrusionen

Subvulkanische Intrusionen werden nach ihrer Form und Raumlage unterschieden. Dazu gehören Schlot, Sill, Dyke, Lakkolith und Lopolith.

Ein Beispiel ist der Devils Tower: Diese magmatische Intrusion wurde durch die Erosion des umliegenden, weicheren Gesteins freigelegt. Ein solcher durch unterschiedlich widerstandsfähige Gesteine hervortretender Rest wird auch als Härtling bezeichnet.

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